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Plastikmüll

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01.03.2017 19:28
von:
Antikoerperr
Status: offline  

Kurzes 2-Minuten Video zum Thema:

Wie gefährlich ist Plastikmüll?

http://www.tagesschau.de/ [...] 453.html

Ergänzung:

Crashkurs: Was ist Mikroplastik? - arte - 7 Min.

http://www.arte.tv/de/vid [...] oplastik

eine neue Unterschriftensammlung

https://www.campact.de/pl [...] /appell/

editiert am 08.08.2017 18:29 Beitrag melden Zitatantwort
01.03.2017 19:34
von:
Antikoerperr
Status: offline  

Das Video stammt von dieser Seite, wo es um alternative Gemüse-Verpackungen in supermärkten geht.

http://www.tagesschau.de/ [...] 101.html

01.03.2017 19:35
von:
Friesentee
Status: offline  

na dann schau Dir erst mal den Film "Plastic Planet" an da schlägst Du Rad

01.03.2017 20:11
von:
Antikoerperr
Status: offline  

ZitatFriesentee schrieb am 01.03.2017 um 19:35:

na dann schau Dir erst mal den Film "Plastic Planet" an da schlägst Du Rad


Den kenn ich natürlich!

01.03.2017 22:14
von:
Minerva_
Status: offline  

Dass bei jedem Waschgang von Fleecekleidung Plastik in die Umwelt gelangt, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Danke für den Link.

editiert am 01.03.2017 22:16 Beitrag melden Zitatantwort
02.03.2017 16:50
von:
Antikoerperr
Status: offline  

Das mit der Fleecekleidung war mir auch nicht so klar. Gilt das für alle Plastik-Klamotten? (Es gibt ja auch viele Mischgewebe.) Ich dachte, das Problem bei der Funktionskleidung sei neben der Entsorgung vor allem auch die Beschichtung mit schädlichen Stoffen, die dann bei deinem Outdoortrip direkt in die halbwegs (oder eher viertelwegs) intakte Umwelt abgewaschen werden.

14.03.2017 17:51
von:
Antikoerperr
Status: offline  

https://www.bund.net/meere/mikroplastik/

Der BUND zum Thema Mikroplastik.

ZitatMikroplastik – unsichtbare Gefahr

Mikroplastik, das sind kleinste Kunststoffteilchen, wie sie z.B. in Peelings benutzt werden. Mikroplastik gelang über unsere Waschbecken in die Meere. Dort zieht es Gifte an und wird von Tieren gefressen. Eine große Gefahr für die Umwelt!

...


Auf der Seite gibt es mehr Informationen, auch dazu, wie man selber aktiv werden kann, und eine Produktliste für mikroplastikfreie Körperpflegeprodukte.

Edit: Korrektur: Es werden die Produkte aufgelistet, die Mikroplastik enthalten ...


editiert am 14.03.2017 18:38 Beitrag melden Zitatantwort
14.03.2017 18:07
von:
kalle_wirsch
Status: offline  

Peeling geht toll mit zucker oder kaffeesatz in öl.
Statt fleece trage ich wollwalk oder merino von icebreaker. Da gibts immer feine auslaufmodelle www.unterwegs.biz
Obst und gemüse geht ganz viel unverpackt.

Aber es ist schwierig, dieses thema.

14.03.2017 18:11
von:
Quilma
Status: offline  

Das zucker-öl-peeling ist super, mache ich auch seit ein paar jahren. Aber nicht zu grobkörnigen nehmen, das tut weh

14.03.2017 18:28
von:
solerunner
Status: offline  

Zitatkalle_wirsch schrieb

Peeling geht toll mit zucker oder kaffeesatz in öl.


meeega toll!
Salz geht auch gut.

Danke an Alle, für die Links!

14.03.2017 18:28
von:
Elkee
Status: offline  

Es ist eh zu spät für ein Umdenken. Mikroplastik wird nie wieder ganz verschwinden...

14.03.2017 18:36
von:
Antikoerperr
Status: offline  

ZitatElkee schrieb am 14.03.2017 um 18:28:

Es ist eh zu spät für ein Umdenken. Mikroplastik wird nie wieder ganz verschwinden...


Hm, was schließt du denn daraus? Weil das was schon da ist, nicht verschwinden wird, ruhig noch mehr in die Meere und auf die Felder kippen?

Das ist ja wie mit dem Klimawandel, das Klima hat sich schon verändert, aber es macht durchaus Sinn, die weitere Erwärmung wenigstens abzubremsen. Die Unterschiede in den Folgen eines ungebremsten und eines abgefederten Klimawandels sind dramatisch.


15.03.2017 02:10
von:
Alido
Status: offline  

Ich denke, das Thema an sich ist schwierig. Es kommt immer darauf an, wo Du lebst. Hier bei uns ist alles in Plastik. Glasverpackung - vor allem in Getränkeform gibt es kaum. Und wenn, dann selten in Pfand - mehr als Wegwerflaschen.
Kann man es ändern? Nein. Weil alles was in Büchsen oder Plastik ist, so viel billiger ist, als das, was in Umweltgerechten Verpackungen verkauft wird. Die Tinerfeños sind zum überwiegenden sehr arm und nehmen das, was ihnen ein Überleben sichert. Das auch in Plastik oder Dosen.

Es sind oft nicht die Menschen, die die Natur und das Leben auf diesem Planeten zerstören. Es sind die großen Konzerne, die den Menschen auf Grund ihrer Lebenssituation oft keine andere Chance lassen.
Ach ja, Wasser ist hier, wie in so vielen Gegenden der Welt, aus der Leitung zum Trinken nicht geeignet,

15.03.2017 11:08
von:
Elkee
Status: offline  

ZitatAntikoerperr schrieb am 14.03.2017 um 18:36:

ZitatElkee schrieb am 14.03.2017 um 18:28:

Es ist eh zu spät für ein Umdenken. Mikroplastik wird nie wieder ganz verschwinden...


Hm, was schließt du denn daraus? Weil das was schon da ist, nicht verschwinden wird, ruhig noch mehr in die Meere und auf die Felder kippen?

Das ist ja wie mit dem Klimawandel, das Klima hat sich schon verändert, aber es macht durchaus Sinn, die weitere Erwärmung wenigstens abzubremsen. Die Unterschiede in den Folgen eines ungebremsten und eines abgefederten Klimawandels sind dramatisch.


Ich schließe daraus, das ein Umdenken keinen Sinn ergibt, da Plastik nicht mehr wegzudenken ist. Nie mehr! Mit den Folgen werden wir leben müssen, wie z.b. auch mit vielen anderen von Menschenhand geschaffenen Übeln. (Radioaktiver Müll, Waffen, Tiere essen...)

Die Glasproduktion ist ebenfalls keine reine Alternative, da diese ökologisch gesehen sehr viele Ressourcen verschlingt (Wasser, Sand, Aluminium) .

Klimawandel ist nur natürlich und wird von uns Menschen höchstens bisschen beschleunigt, aufzuhalten wäre er so oder so nicht.

15.03.2017 11:23
von:
Leothenara
Status: offline  

Eine Freundin empfahl mir die App "Codecheck", die anhand des Codes auf der Verpackung Angaben über Inhaltsstoffe von Kosmetik/ Lebensmitteln/ Verpackung macht, auch Angaben darüber, ob Tierversuche stattgefunden haben oder dgl mehr. Es geht um ökologische und gesundheitliche Unbedenklichkeit, auch Plastikpartikel z.B. Das Ganze mündet in eine Bewertung von unbedenklich - unbedingt meiden. Die App gibt auch Kaufalternativen für umweltschädliche Produkte an, im Übrigen für jeden Geldbeutel.

Kritikpunkt: Es gibt Unklarheiten über die Aktualität der Analysen. Ich persönlich meine, dass es mir egal ist, ob vor 16 Jahren etwas bedenklich in einem einzelnen Produkt war und heute vielleicht nicht mehr ist. Ich kaufe dann eben ein von vornherein unbedenkliches Produkt.

Vielleicht kann man sich also im Einzelfall irren bei seiner Kaufentscheidung oder tut Unternehmen unrecht, die sich letztes Jahr gewandelt haben. Aber diese Informationen sind besser als nichts.

15.03.2017 11:36
von:
Antikoerperr
Status: offline  

ZitatElkee schrieb am 15.03.2017 um 11:08:

ZitatAntikoerperr schrieb am 14.03.2017 um 18:36:

ZitatElkee schrieb am 14.03.2017 um 18:28:

Es ist eh zu spät für ein Umdenken. Mikroplastik wird nie wieder ganz verschwinden...


Hm, was schließt du denn daraus? Weil das was schon da ist, nicht verschwinden wird, ruhig noch mehr in die Meere und auf die Felder kippen?

Das ist ja wie mit dem Klimawandel, das Klima hat sich schon verändert, aber es macht durchaus Sinn, die weitere Erwärmung wenigstens abzubremsen. Die Unterschiede in den Folgen eines ungebremsten und eines abgefederten Klimawandels sind dramatisch.


Ich schließe daraus, das ein Umdenken keinen Sinn ergibt, da Plastik nicht mehr wegzudenken ist. Nie mehr! Mit den Folgen werden wir leben müssen, wie z.b. auch mit vielen anderen von Menschenhand geschaffenen Übeln. (Radioaktiver Müll, Waffen, Tiere essen...)

Die Glasproduktion ist ebenfalls keine reine Alternative, da diese ökologisch gesehen sehr viele Ressourcen verschlingt (Wasser, Sand, Aluminium) .

Klimawandel ist nur natürlich und wird von uns Menschen höchstens bisschen beschleunigt, aufzuhalten wäre er so oder so nicht.


Ich sehe das anders. Für nachfolgende Generationen und auch für andere Lebewesen auf diesem Planeten, den wir zufällig bewohnen und behandeln als wäre er unser Eigentum, ist es ein Riesenunterschied, ob alles weitergeht wie bisher oder ob das Ruder herumgerissen wird.

Es geht übrigens auch häufig ganz ohne Verpackungen oder eben mit wiederverwendbarem Glas.

Klimawandel ist hier nicht das Thema, das war nur ein Beispiel, aber deine Aussagen sind falsch. Das was wir als natürliche Klimaveränderung kennen und über Jahrtausende nachverfolgen können (z.B. dank der Bohrungen im Eis), ist nicht vergleichbar mit dem, was gerade passiert. Wir können gerne dazu einen eigenen Thread machen. Wobei das vermutlich wenig bringt.

15.03.2017 11:50
von:
Antikoerperr
Status: offline  

ZitatAlido schrieb am 15.03.2017 um 02:10:

Ich denke, das Thema an sich ist schwierig. Es kommt immer darauf an, wo Du lebst. Hier bei uns ist alles in Plastik. Glasverpackung - vor allem in Getränkeform gibt es kaum. Und wenn, dann selten in Pfand - mehr als Wegwerflaschen.
Kann man es ändern? Nein. Weil alles was in Büchsen oder Plastik ist, so viel billiger ist, als das, was in Umweltgerechten Verpackungen verkauft wird. Die Tinerfeños sind zum überwiegenden sehr arm und nehmen das, was ihnen ein Überleben sichert. Das auch in Plastik oder Dosen.

Es sind oft nicht die Menschen, die die Natur und das Leben auf diesem Planeten zerstören. Es sind die großen Konzerne, die den Menschen auf Grund ihrer Lebenssituation oft keine andere Chance lassen.
Ach ja, Wasser ist hier, wie in so vielen Gegenden der Welt, aus der Leitung zum Trinken nicht geeignet,


Ich kenne das Leben in Spanien, das ist vielleicht etwas vergleichbar.

Also, ich denke, es gibt immer Möglichkeiten, Plastik einzusparen, z.B. muss ich mein Gemüse nicht in 1000 einzelne Plastiktüten verpacken lassen, ich muss meine Hülsenfrüchte nicht fertig gekocht in Glas oder Dose kaufen, ich kann sie selber kochen. Auf dem Markt gibt es unglaublich viel lose zu kaufen und ich kann es mir in eigene Verpackungen füllen lassen.

Wasser ist schwierig, aber das sind ja auch immer politische Entscheidungen, man kann darauf hinwirken, dass Leitungswasser trinkbar ist, man kann auf Konzerne einwirken, ihnen Regeln auflegen. Konzerne sind ja letztlich auch Menschen, bzw. werden gewinnorientiert von Menschen geführt. Die Kosten, die durch die Vermüllung entstehen, werden den Verusachern nicht in Rechnung gestellt. Wie will man das auch berechnen? Sterbende Tiere, teilweise Ausrottung ganzer Arten, vergiftete Nahrung für uns, wie willst du das berechnen?

editiert am 15.03.2017 11:51 Beitrag melden Zitatantwort
15.03.2017 12:16
von:
SchwarzerEnge..
Status: offline  

Ich trage generell nur Naturfaser wie Baumwolle und Leinen, das ist aber interessant mit dem Polyester. Sicher den wenigsten bewusst.

Nunja, die Menschen werfen ja auch Filter ihrer Zigaretten in die Natur, aus dem Auto (das stinkt ja) und es wird leider immer noch zu viel wild entsorgt.

Dass man beim Einkauf darauf achtet ist prima, ich versuche auch Verpackungen, die viel Müll hinterlassen zu meiden. Aus Prinzip.

Der beste Müll ist der, der nicht entsteht.

Die Industrie richtet sich nach dem Verbraucher.

Die Verbundverpackungen - Tetra Packs - sind ebenfalls sehr energieaufwendig im Recycling, daher kaufe ich bei Lidl zB. nur noch Milch in Plastikflaschen oder kaufe beim Automaten direkt beim Bauern. Die Milchautomaten verbreiten sich da ist die Milch zwar hoch erhitzt aber nicht ultrahocherhitzt.

Das sind so die Dinge, auf die ich im Alltag unter anderem achte.

15.03.2017 14:56
von:
kater_kazimir..
Status: mobile  

Codecheck find ich generell klasse. Aber/und - speziell zu Mikroplastik - wird vom BUND die App "ToxFox" empfohlen bzw. gar entwickelt.. .. wirklich erschreckend, wo das Zeug überall drin ist.. Aber mit dem Wissen kann man jedenfalls wenigstens beim Einkauf von Kosmetika etc. ein bisschen versuchen, mitzubestimmen.. (in dem man es eben nicht kauft..)

15.03.2017 15:32
von:
DiePfeife
Status: offline  

ZitatElkee schrieb am 14.03.2017 um 18:28:

Es ist eh zu spät für ein Umdenken. Mikroplastik wird nie wieder ganz verschwinden...


Es gibt mittlerweile Forscher, die eine Bakterienart entdeckt haben, welche sich von Plastik ernährt. Frag' mich aber bitte nicht, wie diese Tierchen heißen


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