Forum » News, Politik & Forschung » Thread

AFD Parteitag in Hannover NACHLESE!

Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 |

29.11.2017 08:53
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

Quelle HAZ online vom 28.11.17 Ausschnitt vom 30.11.17

"Wenn am Wochenende die Delegierten der AfD erstmals nach ihrem Einzug in den deutschen Bundestag im hannoverschen Congress Centrum zum Bundesparteitag zusammen kommen, bedeutet das viel Arbeit für die Polizei. Denn für die Behörde gilt es sowohl die Mitglieder und Abgeordneten der umstrittenen Partei zu schützen, als auch zu gewährleisten, dass die zahlreichen Gegendemonstrationen wie geplant ablaufen können.Bislang sind bei der Behörde sechs Versammlungen angezeigt worden."

Von Tobias Morchner. Redaktion HAZ

zur WARNUNG: siehe Beitrag im Thread "Aktuelle News" von 6:52



editiert am 07.12.2017 00:43 Beitrag melden Zitatantwort
02.12.2017 18:53
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Hallo Kantendiamanten,

ich hoffe sehr, dass du und deine Lieben unversehrt geblieben seid. War doch einiges los...

05.12.2017 17:00
von:
amiga60
Status: offline  

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5463979&s =Int ensivstation/

https://tinyurl.com/y8e83nno

"
...
Den Freund, der das Bein gebrochen hat, haben sie auf den Gehweg geschleift, obwohl er gesagt hat, dass er sich nicht bewegen kann. Man konnte sehen, dass der Winkel zwischen Knie und Unterschenkel überhaupt nicht stimmt. Als sie mich irgendwann zum Bürgersteig gebracht haben, habe ich gerufen, dass wir einen Krankenwagen brauchen. Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat. Dann hat es eine weitere halbe Stunde gedauert, bis mein Freund überhaupt transportfähig war. Als der Krankenwagen losfuhr, war es etwa Viertel vor neun.

Wie geht es Ihrem Freund?
Er wurde mehrere Stunden notoperiert. Als ich zuletzt mit ihm gesprochen habe, lag er immer noch auf der Intensivstation. Er hat extreme Schmerzen, nimmt starke Schmerzmittel und muss erst mal mit der Situation klarkommen.
..."

editiert am 05.12.2017 17:03 Beitrag melden Zitatantwort
05.12.2017 22:40
von:
Kieselsteine
Status: mobile  

Zitatamiga60 schrieb am 05.12.2017

Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat.
..."


Der Anwalt hat den Notarzt gerufen???

Des ist cool

Nach welcher Nummer im RVG hat er abgerechnet? Das interessiert mich jetzt wirklich..... Vielleicht möchten meine Kollegen das zukünftig auch tun. Nischenjob gefunden.

05.12.2017 23:00
von:
Quilma
Status: offline  

Nochmal aus dem Taz-Artikel, den amiga verlinkt hat:

"Haben Sie Hinweise auf die Identität der BeamtInnen vom Samstag?

Wir konnten an den Abzeichen sehen, dass das Hamburger Einheiten waren. Das war auch das einzige, was uns der verantwortliche Beamte gesagt hat. Wir haben mehrfach nach Dienstnummern und Namen der beteiligten BeamtInnen gefragt, das wurde uns verweigert. Aber ich habe gesehen, dass eine Beamter mit Kamera dabei war und auch gefilmt hat.
"

Ich bin sehr gespannt, ob in diese Richtung Untersuchungen eingeleitet werden, was ich für dringend nötig befinde.

05.12.2017 23:15
von:
Quilma
Status: offline  

Hier nochmal eine Nebeninfo, was "Ziviler Ungehorsam" bedeutet, mit Beispiel:

https://platznehmen.de/in [...] ehorsam/

06.12.2017 00:15
von:
ChaosTeufel
Status: offline  

"Dann wird man entweder vorsichtig entfernt, bevor zum Beispiel die Nazis ankommen, oder es wird entschieden, dass man die umleiten muss." Ich weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll. Und die Deppen, die blockieren und den Verkehr zum Erliegen bringen, regen sich auf, dass der RTW so lange braucht.

06.12.2017 00:22
von:
Quilma
Status: offline  

Deppen, soso

06.12.2017 00:25
von:
ChaosTeufel
Status: offline  

Wenn eine Grundversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann, sind es für mich Deppen, vor allem wenn sie dann noch rumheulen. Ja. Sollen sie sich vor die Tür stellen und keinen rein lassen. Von mir aus. Hab ich sogar Verständnis dafür.

editiert am 06.12.2017 00:27 Beitrag melden Zitatantwort
06.12.2017 09:44
von:
nordlicht1978..
Status: offline  

Zitatamiga60 schrieb am 05.12.2017 um 17:00:

Als sie mich irgendwann zum Bürgersteig gebracht haben, habe ich gerufen, dass wir einen Krankenwagen brauchen. Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat. ..."


Ist natürlich nicht so dramatisch und ich kenne mich nicht mit der Ausrüstung von Blockierern aus, aber wenn ein Freund von mir mit gebrochenem Bein da liegt, dauert es geschätzt drei Sekunden, bis ich mit meinem Handy einen Rettungswagen gerufen habe. Oder wenn ich keins dabei hab, irgendeinen Passanten organisiert hab. Einen Anwalt anrufen (Telefon war ja anscheinend vorhanden) muss ich dafür nicht. Das soll jetzt keine Entschuldigung für die Polizei sein, die das genauso hätte tun müssen. Kann auch nicht nachvollziehen, wieso das so eskalieren musste - eigentlich war doch für das Polizeiaufgebot rein gar nichts los.

07.12.2017 00:24
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

HAZ Online Artikel vom 06.12.17

Mit deutlichen Worten hat die IG Metall in einem offenen Brief den Polizeieinsatz rund um die Demonstrationen gegen den Parteitag der AfD kritisiert. Von „Kriminalisierung- und Einschüchterungsmethode“ ist die Rede. Gewalt und Provokationen seien zu allererst von Seiten der Polizei ausgegangen

Ein ungewöhnlicher Brief geht am Donnerstag bei Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe und bei Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ein. Mit scharfen Worten kritisiert die Gewerkschaft IG Metall in dem Schreiben den Einsatz der Polizei im Zusammenhang mit den Demonstrationen gegen den Parteitag der AfD am Sonnabend. „Wir kritisieren mit Nachdruck, dass an diesem Samstag Gewalt und Provokation zu allererst von Seiten der Polizei ausging“, schreibt der Geschäftsführer der Gewerkschaft, Dirk Schulze. Dann führt er mehrere Punkte auf, um seine These zu belegen

So sei es Teilnehmern des Demonstrationszuges vom HCC zum Georgsplatz von der Polizei verwehrt worden, den Protestmarsch zu verlassen, um eine Toilette aufzusuchen. Nach dem Ende der Abschlusskundgebung seien Demonstranten, die am HCC ihre abgestellten Fahrräder holen wollten, von der Polizei angehalten, durchsucht und nach ihren Personalien gefragt worden. Der Gewerkschafter wertet das als „Kriminalisierung- und Einschüchterungsmethode“. Auch während der Demonstration hätten sich viele Teilnehmer durch das massive Polizeiaufgebot deutlich eingeschüchtert und kriminalisiert gefühlt. „Ein solch martialischer Auftritt der Polizei erschwert die Mobilisierung von wenig demonstrationserfahrenen Kolleginnen und Kollegen“, schreibt Schulze

Zudem weist die IG Metall in dem Schreiben jegliche Versuche der Beeinflussung durch die Polizei im Bezug auf die Auswahl der Bündnispartner für die Gewerkschaftsdemo zurück. Nach HAZ-Informationen hatte die Behörde in mindestens einem Kooperationsgespräch versucht, zu verhindern, dass die Gewerkschaft die Demonstration gemeinsam mit linksautonomen Gruppierungen veranstaltet.

Besonders scharf kritisieren die Gewerkschafter den Angriff auf einen 47-Jährigen und zwei weitere Männer, die sich an der Kleestraße an eine Metall-Pyramide angekettet hatten. Der 47-Jährige – ein langjähriges Mitglied der Gewerkschaft – erlitt einen offenen Bruch des Schien- und des Wadenbeins an einem Bein. „Die besondere Brutalität, mit der hier vorgegangen worden sein muss, macht uns nicht nur sehr betroffen, sondern erfüllt uns mit Unverständnis und Wut“, schreibt Dirk Schulze. Die IG Metall fordert von der Polizei und dem Innenministerium eine Entschädigung für den Verletzten und eine Aufarbeitung der Geschehnisse vom Sonnabend.

Die Polizeidirektion möchte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Das Schreiben liege noch nicht vor, hieß es seitens der Behörde.

Von Tobias Morchner

editiert am 07.12.2017 01:04 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 00:26
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

ZitatWeirdo2013 schrieb am 02.12.2017 um 18:53:

Hallo Kantendiamanten,

ich hoffe sehr, dass du und deine Lieben unversehrt geblieben seid. War doch einiges los...


Danke der Nachfrage

07.12.2017 00:38
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

ZitatChaosTeufel schrieb am 06.12.2017 um 00:15:

"Dann wird man entweder vorsichtig entfernt, bevor zum Beispiel die Nazis ankommen, oder es wird entschieden, dass man die umleiten muss." Ich weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll. Und die Deppen, die blockieren und den Verkehr zum Erliegen bringen, regen sich auf, dass der RTW so lange braucht.


Auf der besagten Strasse hat kein normaler Verkehr stattgefunden, es war die Demoroute und der Zuweg zum HCC!

Schon im Vorfeld: Keine guten Aussichten für "Besinnliches", Konsumrausch und andere "Vergnügungen" oder Bewegungsfreiheit der HannoveranerInnen bzw. der auswärtigen BesucherInnen

Keine Stadtbahnen zum Zoo wegen AfD-Parteitag

Hannover (HAZ online vom 29.11.17, 22.15)

"Das Zooviertel in Hannover wird am Wochenende wegen des AfD-Bundesparteitags und der angekündigten Gegenproteste zu einer Festung. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Die Stadtbahnen der Linie 11 fahren nicht.

Anwohner des Zooviertels und Besucher von Zoos und Innenstadt müssen am Sonnabend wegen des AfD-Bundesparteitags im Congress-Centrum und zahlreicher Demonstrationen gegen das Treffen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Der Stadtpark ist vom 1. bis 3. Dezember für Gäste gesperrt. Die Stadtbahnlinie 11 stellt in der Nacht zu Sonnabend ihren Betrieb und nimmt ihn voraussichtlich erst am Sonntagabend wieder auf. Für die Besucher des Winter-Zoos verkehrt eine Sonderbuslinie zwischen dem Hauptbahnhof und dem Zoo. Zudem gilt rund um das HCC ein weitreichendes Parkverbot. Davon betroffen sind insbesondere die Clausewitzstraße, die Kleefelder Straße und die gesamte Schackstraße.

Es ist das erste große Treffen der umstrittenen Partei nach ihrem Einzug in den Bundestag. Bundesweit rufen zahlreiche linke und autonome Gruppierungen zu Störungen auf. Demonstrantengruppen werden unter anderem aus Frankfurt, Dresden, Berlin und Göttingen erwartet. Der Protest gegen den Bundesparteitag soll bereits am Sonnabend um 7 Uhr beginnen – eine Stunde vor Einlass ins HCC. Die Grüne Jugend Niedersachsen hat alle Gegendemonstranten dazu aufgefordert, die Zufahrten zum Parteitagsgelände mit Sitzblockaden zu versperren. „Während die Stadt Hannover untätig ist und die AfD schon wieder in ihren Hallen zu Gast hat, werden wir tätig“, heißt es in dem Aufruf.

Ende des Artikels



editiert am 07.12.2017 01:08 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 00:45
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

ZitatKieselsteine schrieb am 05.12.2017 um 22:40:

Zitatamiga60 schrieb am 05.12.2017

Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat.
..."


Der Anwalt hat den Notarzt gerufen???

Des ist cool

Nach welcher Nummer im RVG hat er abgerechnet? Das interessiert mich jetzt wirklich..... Vielleicht möchten meine Kollegen das zukünftig auch tun. Nischenjob gefunden.


SORRY, schon lange nicht mehr so etwas XXX gelesen. Gruss an den verarmten Adel

WO ist "des" ?, gebe es gern an die AFD weiter, für deren künftige Treffen!

editiert am 07.12.2017 00:47 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 00:46
von:
woodhull
Status: offline  

Zitatnordlicht1978 schrieb am 06.12.2017 um 09:44:

Zitatamiga60 schrieb am 05.12.2017 um 17:00:

Als sie mich irgendwann zum Bürgersteig gebracht haben, habe ich gerufen, dass wir einen Krankenwagen brauchen. Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat. ..."


Ist natürlich nicht so dramatisch und ich kenne mich nicht mit der Ausrüstung von Blockierern aus, aber wenn ein Freund von mir mit gebrochenem Bein da liegt, dauert es geschätzt drei Sekunden, bis ich mit meinem Handy einen Rettungswagen gerufen habe. Oder wenn ich keins dabei hab, irgendeinen Passanten organisiert hab. Einen Anwalt anrufen (Telefon war ja anscheinend vorhanden) muss ich dafür nicht. Das soll jetzt keine Entschuldigung für die Polizei sein, die das genauso hätte tun müssen. Kann auch nicht nachvollziehen, wieso das so eskalieren musste - eigentlich war doch für das Polizeiaufgebot rein gar nichts los.


Ich nehme mal an, dass der Blockierer in der Situation quasi schon in Gewahrsam genommen war und nicht einfach telefonieren durfte. Ein Anruf bei einem Anwalt ist in der Regel der einzige Anruf, den in Gewahrsam genommene Personen bzw Festgenommene tätigen dürfen. Da werden wahrscheinlich auch keine Passant_innen in Ruf/Sichtweise gewesen sein. Das waren so wie ich das gelesen habe erfahrene Blockierer, die sicherlich alle sich ihnen bietenden Chanen zu nutzen wissen. Ich würde einfach davon ausgehen, dass es nicht anders möglich war als beschrieben.

editiert am 07.12.2017 00:50 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 00:56
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

WIEDERHOLUNG- Original siehe News!

HAZ-Online 02.12.17, 18:23

SO LIEFEN DIE DEMOS GEGEN DEN AFD PARTEITAG

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot hat es Sonnabend mehrere Demonstrationen gegen den AfD-Bundesparteitag im Congress Centrum gegeben. Am frühen Morgen kam es zu einigen Rangeleien, die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein. Die Bilanz des Tages: Keine Ausschreitungen, aber einige Verletzte

Mehrere verletzte Polizisten, ein schwer verletzer Demonstrant und zehn Gewahrsam- oder Festnahmen – das ist die vorläufige Bilanz der zahlreichen Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD am Sonnabend in Hannover.

Bevor am Nachmittag mehrere tausend Menschen friedlich vom Veranstaltungsort des Parteitreffens, dem HCC, durch die Innenstadt zum Georgsplatz gezogen waren, hatte es am Morgen und in den Vormittagsstunden an verschiedenen Stellen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Die Beamten setzten zum Teil Schlagstöcke, Pfefferspray und einen Wasserwerfer ein.

Am heftigsten gingen die Einsatzkräfte an der Kreuzung Schackstraße/Gneisenauer Straße gegen Demonstranten vor. Rund 100 AfD-Gegner hatten sich kurz vor Beginn des Einlasses zum Parteitag auf die Kreuzung gesetzt und sie blockiert. Weil einige von ihnen Regenschirme und gepolsterte Transparente mit sich führten – Gegenstände, die aus Sicht der Polizei zur sogenannten Schutzbewaffnung zählen – gingen die Beamten immer wieder in die Gruppe hinein und nahmen den Protestierenden die Schirme und die Spruchbänder ab. Dies führte zu Unmut bei
Dies führte zu Unmut bei den Blockierern.

Nachdem die Polizei die Demonstranten mehrfach aufgefordert hatte, die Kreuzung freiwillig zu räumen, die Blockierer aber nicht von der Kreuzung wichen, setzte die Polizei bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schließlich einen Wasserwerfer ein, um den Verkehrsknotenpunkt wieder befahrbar zu machen. Dies führte in linken Kreisen schnell zu heftiger Kritik: So protestierte auch der Landesverband von Die Linke dagegen.

An der Ecke Kleefelder Straße/Plathnerstraße hatten sich zwei Demonstranten in eine Art Pyramine aus Metall festgekettet, um die Straße zu blockieren. Einer der beiden wurde verletzt und kam mit zwei gebrochenen Beinen ins Krankenhaus, nachdem die Polizei eingeschritten war. Die genauen Umstände sind noch unklar. Der zweite Festgekettete gab freiwillig auf und ließ sich festnehmen.

In einem Demonstrationszug ging es gegen Mittag friedlich vom Theodor-Heuss- bis zum Georgsplatz zur Abschlusskundgebung, zu der Gewerkschaften, Kirchen und Vertreter verschiedener Parteien aufgerufen hatten, waren mehrere tausend Menschen gekommen. Die Polizei spricht von 6500, die Veranstalter von rund 10.000. In seiner Rede verurteilte Probst Martin Tenge das Menschenbild der AfD: „Die Partei propagiert ein ausgrenzendes Menschenbild“, sagte er.

Bereits am Freitag hatte es eine erste Demonstration in der Nordstadt gegen den AfD-Parteitag gegeben.

HAZ Artikel Ende

Interessant aus meiner Sicht: Im Vergleich zur Berichterstattung gestern abend im Heute-Journal ist dieser Artikel vergleichsweise differenziert. Schade, dass die Polizei nicht die Art Verletzungen ihrer Beamten etwas genauer benennt. Vermute mal Husten, Schnupfen, Heiserkeit.

Vor dem Hauptbahnhof am Übergang zur Innenstadt standen noch um 18.00 festungsgleich etwa 30 blaue Einsatzfahrzeuge der Polizei, früher Wannen genannt. Gegen 21.30 immer noch etwa 15. Davon mehrere mit laufenden Motoren! ..



editiert am 07.12.2017 01:00 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 01:16
von:
Kantendiamant..
Status: offline  

Es soll ernsthaft Menschen geben, die nicht bei fast jedem Anlass entweder an Geld oder Machtansprüche respektive abrechenbare Gebührenordnungen denken

.....und by the way...Didaktik is immer noch keine Firma, auch wenn manche es gern hätten

07.12.2017 12:13
von:
amiga60
Status: offline  

Zitatwoodhull schrieb am 07.12.2017 um 00:46:

Zitatnordlicht1978 schrieb am 06.12.2017 um 09:44:

Zitatamiga60 schrieb am 05.12.2017 um 17:00:

Als sie mich irgendwann zum Bürgersteig gebracht haben, habe ich gerufen, dass wir einen Krankenwagen brauchen. Als der eine Viertelstunden später noch nicht da war, habe ich meinen Anwalt angerufen, der dann selbst einen gerufen hat. ..."


Ist natürlich nicht so dramatisch und ich kenne mich nicht mit der Ausrüstung von Blockierern aus, aber wenn ein Freund von mir mit gebrochenem Bein da liegt, dauert es geschätzt drei Sekunden, bis ich mit meinem Handy einen Rettungswagen gerufen habe. Oder wenn ich keins dabei hab, irgendeinen Passanten organisiert hab. Einen Anwalt anrufen (Telefon war ja anscheinend vorhanden) muss ich dafür nicht. Das soll jetzt keine Entschuldigung für die Polizei sein, die das genauso hätte tun müssen. Kann auch nicht nachvollziehen, wieso das so eskalieren musste - eigentlich war doch für das Polizeiaufgebot rein gar nichts los.


Ich nehme mal an, dass der Blockierer in der Situation quasi schon in Gewahrsam genommen war und nicht einfach telefonieren durfte. Ein Anruf bei einem Anwalt ist in der Regel der einzige Anruf, den in Gewahrsam genommene Personen bzw Festgenommene tätigen dürfen. Da werden wahrscheinlich auch keine Passant_innen in Ruf/Sichtweise gewesen sein. Das waren so wie ich das gelesen habe erfahrene Blockierer, die sicherlich alle sich ihnen bietenden Chanen zu nutzen wissen. Ich würde einfach davon ausgehen, dass es nicht anders möglich war als beschrieben.


Es ist doch sehr gut, eine Anwältin des Vertrauens zu haben, die in derartigen Situationen telefonisch erreichbar ist und richtig reagiert.
Klar, gibt es auch Leute, die, wenn jemand schwer verletzt ist und dringend Hilfe braucht, erstmal die Gebührenordnung lesen. Aber die gehören dann wohl eher zur Gegenseite und werden sowieso nicht angerufen.

editiert am 07.12.2017 12:14 Beitrag melden Zitatantwort
07.12.2017 20:11
von:
Kieselsteine
Status: mobile  

ZitatChaosTeufel schrieb am 06.12.2017 um 00:25:

Wenn eine Grundversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann, sind es für mich Deppen, vor allem wenn sie dann noch rumheulen.


Danke!!!



15.12.2017 17:23
von:
knipsi
Status: offline  

ZitatKantendiamanten schrieb am 07.12.2017 um 00:56:

... Schade, dass die Polizei nicht die Art Verletzungen ihrer Beamten etwas genauer benennt. Vermute mal Husten, Schnupfen, Heiserkeit.

...



Offen gesagt, weiss ich bei dieser Art von Vermutung wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll ...


Thema abonnieren antworten

Seite: 1 | 2 |





>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<