Lovestories » Detail

Farben des Lebens: 11.Farbe Leidenschaft

von SC4Y


"Wird deine Familie dich nicht vermissen, wenn du jetzt hier bei mir wohnst?" fragt Alisha während sie die Wohnungstür aufschließt. "Dich würde ich viel mehr vermissen." lacht Clarke und läßt ihre Tasche zu Boden gleiten. Als die Türe ins Schloss fällt, sind ihre Blicke bereits verbunden. Alisha hebt ihre Hand und greift Clarke in die inzwischen wieder gewachsenen Haare, dann streift sie ganz sacht ihre Wange. "Weißt du noch?" will Alisha wissen. Clarke fasst nach ihren Händen. "Wie könnte ich es je vergessen." Ihr Lächeln ist ehrlich und so offen. Ihre Augen leuchten wie das Meer und Alisha versinkt darin. Sie brauchen keine Worte um sich zu verstehen. Clarke zieht sie an sich, so dass sie ganz nah beinander stehen Stirn an Stirn, die Hände vor ihren Herzen. Ihre Körper berühren sich und Alisha kann nichts gegen das heftige Pochen in ihrer Brust unternehmen. "Du hast keine Ahnung, was du mir bedeutest." flüstert Clarke. Ihre Lippen können sich beinahe berühren und sie spürt Clarkes Atem darauf. Alisha kann nicht länger warten und küsst sie vorsichtig und zärtlich. Ihre Lippen sind weich und schmecken nach Clarke. Doch ihr Kuss wandelt sich von einer Ertrinkenden zu einer Frau, die vor Leidenschaft brennt. Darin stecken soviele Gefühle, alle Angst, alle Hoffnung, alle Liebe. Sanft drückt sie Clarke gegen die Tür. Alisha spürt Clarkes Hände, wie sie langsam über ihren Rücken gleiten. Kurz trennen sich ihre Lippen. "Du raubst mir den Atem." keucht Clarke. "Was machst du nur mit mir?" Alisha lächelt verführerisch: "Was ich schon lange mit dir machen wollte."

Alisha kann nicht genug von Clarkes Lippen bekommen. Sie streift ihr das Shirt über den Kopf und wirft es achtlos davon. Ihr Blazer landet daraufhin auch am Boden. Mit einem Schubs landet Clarke mit dem Rücken auf dem Bett. Alisha setzt sich auf ihre Beine und fährt langsam mit ihren Fingern von der Hüfte seitlich aufwärts und streift absichtlich, aber ganz sacht Clarkes BH, die daraufhin hörbar die Luft einzieht. Carke umfasst Alishas Hüften. "Was ist? Warum grinst du so?" will Alisha wissen und ihre Hand ruht auf Clarkes Dekolleté. Sie spürt den schnellen Herzschlag darunter. "Es gefällt mir, wenn du so bist." Alisha fasst Clarkes Hände, legt sie seitlich von ihrem Kopf ins Bett und hält sie dort fest. Langsam beugt sich sich vorn über, so dass ihre Gesichter sich beinahe berühren. "Wie bin ich denn?" fragt sie mit einem wissenden Lächeln nach. "So wild." raunt Clarke lustvoll und hebt ihren Kopf um die wenigen Zentimeter zu überbrücken. Alishas Kuss brennt heiß auf ihren Lippen und wird immer fordernder. Clarke fühlt wie ihre Zunge über ihre Lippen streicht und läßt sich nicht zweimal bitten. Beinahe fürchtet sie, ihr könnten die Sinne schwinden, so überwältigend ist das Gefühl, dass sie dabei erfaßt. Sie schließt die Augen und läßt sich von Alishas Küssen verführen. Langsam, beinahe quälend wandern ihre Lippen über Clarkes Hals, über ihre Schulter, über ihr Brustbein. Ihre Träger rutschen herunter und eine Zunge umkreist zärtlich ihre Brustwarzen. Als sie daran saugt, stöhnt sie Alishas Namen. "Liebe mich." haucht sie atemlos, als Alisha ein Bein zwischen ihren reibt. "Das tue ich Clarke. Schon die ganze Zeit." vorsichtig berühren sich ihre Lippen, fast wie ein Hauch. "Das tue ich."

Alisha liegt auf der Seite. Ihr Blick schweift vom Bett zum Fenster, durch das die Sonne scheint. Clarke liegt ganz dicht hinter ihr. Sie kann ihre nackte Haut an ihrer spüren. Ein Prickeln breitet sich überall aus. Es tut so gut ihre Nähe und ihre Wärme zu spüren und sie will sie nie wieder missen. Clarke streichelt liebevoll mit ihrer Hand von Alishas Schulter über ihren Arm. Alisha schließt die Augen und genießt jede Berührung. Doch plötzlich dreht sich Clarke um und steht auf. Sofort fehlt etwas. Alisha hört ihre nackten Füsse auf dem Laminat tappen. Dann kommt sie zurück und kuschelt sich wieder an sie. "Du hast mir gerade gefehlt." gesteht Alisha ohne ihren Blick vom Fenster zu nehmen. Clarke küsst zärtlich ihren Nacken. "So etwas wie mit dir ist mir noch nie passiert." beginnt Clarke. "Ich habe nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt." Ihre dunkle Stimme vibriert in Alishas Ohr. "Doch seitdem du mir das erste Mal begegnet bist, bin ich wie in einem Bann. Ich kann nicht mehr ohne dich sein Alisha." Clarke ringt nach Luft. "Wenn du nicht da bist, bin ich nicht mehr ich und nur deine Stimme zu hören, macht mich schon glücklich. Mit dir fühle ich mich erst richtig komplett." Alisha hat sich langsam zu Clarke umgedreht und blickt liebevoll in deren graue Augen. "Außerdem hast du mir das Leben gerettet." Clarke versagt beinahe ihre Stimme. Sie ist überrascht über sich selbst. Die starke, selbstbewusste Clarke wird von ihren Gefühlen übermannt. Alisha fährt mit ihrer Hand durch Clarkes blondes Haar und verweilt dann auf ihrer Wange."Weißt du, wir waren bereits längst miteinander verbunden, bevor du einen Teil von mir erhalten hast." Clarke versucht vergeblich ein paar Tränen wegzublinzeln. Doch sie suchen sich ihren Weg. Alisha wischt ihr über die Wange. Clarke muss schlucken und greift dann hinter sich. Sie reicht Alisha eine kleine Schatulle. "Clarke." flüstert sie und hält ein silbernes Armband mit drei Anhängern in der Hand. "Jeder Anhänger hat seine Beutung." erklärt Clarke ruhig. "Der Baum steht für das Leben, dass du mir geschenkt hast und unseren gemeinsamen Sieg und für jeden weiteren, der folgt." Alisha starrt immer noch ungläubig auf das Armband, während Clarkes Worte in ihr Inneres dringen und ihr Herz füllen. "Der Blitz steht für den Sturm, mit dem du mich erobert hast und immer wieder berührst." Alishas Finger gleiten über jeden einzelnen Anhänger und bleiben bei dem letzten hängen. Er scheint irgendwie nicht zu den anderen zu passen. Er ist nicht aus Metall, sondern aus Plastik und blau. "Und der letzte Anhänger?" will Alisha wissen und schaut Clarke in die Augen. "Diese Blüte steht für unsere Liebe. Zart wie eine Blume und doch so wild und stürmisch, wie ein abgesprungener Knopf von einer Bluse." Alisha bleibt der Mund offen stehen. Es dauert einen Moment bis die Worte ihren Verstand erreichen. Clarke lächelt, als sie Alisha erröten sieht. "Weißt du, dass du wunderschön bist." murmelt Clarke und zieht Alisha ganz nah zu sich, um ihre Lippen miteinander zu vereinen. Ein Ziehen breitet sich in Alisha aus von ihrem Herzen bis ganz tief in ihren Bauch. Clarkes Hand streicht von ihrem Rücken hinab bis zu ihrem Po. Ihre Brüste berühren einander. Ihre Hand wandert weiter. Alishas Atem geht schneller. Sie können die hart klopfenden Herzen des jeweiligen anderen spüren. Nur einen Moment hält Clarke in ihrem leidenschaftlichen Kuss inne. Sie taucht ein in Alishas Augen und drei Worte entkommen ihrem übervollen Herzen: "Ich liebe dich." Alisha presst ihre Lippen hart auf die von Clarke und stöhnt im nächsten Moment laut auf, als Clarkes Hand zwischen ihren Beinen verschwindet. Tränen laufen ihr dabei über die geröteten Wangen. Aber es sind keine Tränen des Schmerzes, sondern des Glücks. "Clarke!" stößt sie hervor. "Ich liebe dich." Und dann versinken beide in einem Kuss, in ihren Armen, in ihrer Liebe.



copyright © by SC4Y. Die Autorin gab mit der Veröffentlichung auf lesarion kund, dass dieses Werk Ihre eigene Kreation ist.




Linni67: Marietta komm mit deinem Gewissen klar, denn du bist Schuld      +++     >>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<