Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.




Forum » Beziehung, Erotik & Liebe » Thread

Die Eine, die Richtige...

Thema abonnieren antworten


30.05.2020 15:21
HiddenNickname

... ich wünsche mir schon lange die Eine, die Richtige zu finden. Leider hatte ich bisher kein Glück gehabt und es fällt mir auch sehr schwer, mich auf jemanden einzulassen. Meistens passt es einfach nicht aus verschiedenen Gründen oder man entwickelt einfach keine Gefühle, sodass mehr daraus entstehen würde. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll... Oder es kommt vor das die jenigen mich nicht wollen, weil ich nicht ihrem Bild entspreche.
Es will einfach nicht funktionieren. Dabei suche ich nicht mal intensiv nach jemanden, ich schaue einfach mal hier mal da ob sich was ergibt. Ich mag dieses "ich muss jetzt jemanden finden" Ding nicht. Es sollte einfach passieren.
Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, aber manchmal ist es doch verdammt schwer.
Vor allem abends fühlt man sich doch manchmal sehr einsam.

Hat Jemand Tipps? Oder geht es Jemanden genauso?

30.05.2020 15:45
HiddenNickname

Geduld haben. Vertrauen ins Leben haben.
... und es darf einsame Momente und Menno-ich-will-jetzt-aber-Momente geben. Die sollten einen aber nicht dazu bringen irgendjemanden zu nehmen, nur um nicht mehr allein zu sein. In solchen Momenten kann man sich selbst daran erinnern was einem wichtig ist, was man nicht (mehr) möchte und warum sich die Geduld lohnen wird ...

30.05.2020 17:02
HiddenNickname

lieben Dank für die Antwort. Ja ich hoffe sehr das sich die Geduld lohnen wird. Aber trotzdessen ist es nicht immer einfach sich an dieser Hoffnung fest zu halten. Natürlich denkt man auch oft nach was man bisher erlebt hat und was man auch nicht mehr haben möchte und gewiss waren einige unschöne Dinge dabei. Ich bin langsam in dem Alter wo ich auch genau weiß was ich will und es ist schwer genau das zu finden. Trotzdem gebe ich die hoffnung nicht auf. 😇

30.05.2020 17:54
HiddenNickname

Ich schließe mich sehr gerne, den Worten von Rose an und füge noch hinzu,
ohne schulmeisterisch wirken zu wollen:

Wer nicht sucht - der findet und bis dahin, tue Dinge, die Dir gut tun - und auch ein - alleine sein, kann sehr, sehr schön sein und viel Freude und Zuversicht in sich selbst bringen.

Dir alles Liebe

30.05.2020 18:37
HiddenNickname

@Sanniella,
Es sind zwei wichtige Dinge schon gesagt worden: habe Vertrauen ins Leben und gehe Deinen Interessen nach, lebe Dich sozusagen:-)

Zitat Ich bin langsam in dem Alter wo ich auch genau weiß was ich will und es ist schwer genau das zu finden.


Genau das, was du willst, wirst du vermutlich nicht finden, also beziehungstechnisch. Die Begegnung mit einem Menschen entwickelt sich. Wie kannst du wissen, welchen Menschen du treffen willst, wenn du ihn noch nicht getroffen, kennengelernt hast, dich von ihm mitreißen ließt, dich an der nur für diese Begegnung eigenen Art bereichert hast, selbst in die Begegnung hinein gewachsen bist?
Ich denke nicht, das dass deine zu hohen Ansprüche sind, die dich hindern, vielleicht sind das die Zukunftsperspektiven, die sich nicht in die Gegenwart hinein puzzeln lassen wollen ... ? :-)

editiert am 31.05.2020 11:47 Beitrag melden Zitatantwort
30.05.2020 18:56
HiddenNickname

Hey...
Es ist genau wie Du es beschreibst, und ich denke es liegt daran, dass die Mädels die gleichen Erfahrungen gemacht haben wie Du.
Es gab mal eine Zeit, da ist Frau noch auf Frau zugegangen und wenn nichts daraus wurde, dann war das eben so. Dann hatten beide eben einen netten Abend zusammen und gut, aber heutzutage muss alles in diese heile Welt passen... „SIE“ muss perfekt sein, sie muss muss muss muss und ich selbst bin ja so unantastbar genormt, und diese Schublade möchte ich bedienen.
Nur so mal schreiben, geht gar nicht und Mühe geben, geht auch nicht. Politisch korrekt lesbisch sein, ja nicht anecken, nur ja keine schräge anmutende Vergangenheit, ja nicht anders sein... doch was wir alle suchen, ob mit oder ohne Partnerin ist Liebe, und diese Liebe zu bekommen ist manchmal sogar in einer Beziehung schwer. Keine, möchte zu viel von sich hergeben, denn das führt in die Abhängigkeit und diese ist die Todsünde der Freiheit...
Was für eine Freiheit? Die Freiheit alleine eine Wanderung zu machen, alleine in die Sauna zu gehen, sich alleine vor den Fernseher zu setzten... es kommt mir manchmal so vor, als ob es jeder bewusst ist, dass geteiltes Leid halbes Leid ist, aber das auch gleichzeitig jede denkt, geteilte Freud ist halbe Freud...
Inzwischen sind wir soweit, dass sich Frauen vor Frauen fürchten, nur noch Akademikerinnen zu Akademikerinnen passen, und Unterschiede als „eher schlecht“ bewertet werden.

Liebe Frauen, es geht um die Liebe und diese zu finden ist nur deshalb inzwischen so schwer, weil unsere Herzen eingefroren sind...
Was ging hier, im Lesarion, früher manchmal ab? Ich mein, vor circa 15 Jahren. Das war noch eine Zeit in der wir alle wild miteinander geflirtet haben... Hey... ich bin die, wer bist Du? Scheiß egal ob Abfuhr oder nicht...
„Schnauf“... ich melk es ja an mir selber... hab schon den Tick ich bin zu alt... 🤔

editiert am 30.05.2020 19:00 Beitrag melden Zitatantwort
30.05.2020 18:58
HiddenNickname

Die Kunst ist, einerseits zu wissen was man will und was nicht oder nicht nochmal in Frage kommt und gleichzeitig offen zu bleiben und sich nicht zu sehr zu versteifen.

Es gibt Prinzipien (gerade was den Charakter und Verhaltensweisen betrifft) die halte ich durchaus für wichtig und richtig. Irgendwann möchte man keine falschen Kompromisse mehr eingehen in bestimmten Punkten und weiß was passt und was gar nicht geht.
Wenn sich allerdings jemand seine Traumfrau bis zur Haarfarbe und Augenfarbe zusammen spinnt, ist das vermutlich nicht gerade förderlich ... auch das gibt es leider.

30.05.2020 19:03
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 30.05.2020 um 18:58:

Die Kunst ist, einerseits zu wissen was man will und was nicht oder nicht nochmal in Frage kommt und gleichzeitig offen zu bleiben und sich nicht zu sehr zu versteifen.

Es gibt Prinzipien (gerade was den Charakter und Verhaltensweisen betrifft) die halte ich durchaus für wichtig und richtig. Irgendwann möchte man keine falschen Kompromisse mehr eingehen in bestimmten Punkten und weiß was passt und was gar nicht geht.
Wenn sich allerdings jemand seine Traumfrau bis zur Haarfarbe und Augenfarbe zusammen spinnt, ist das vermutlich nicht gerade förderlich ... auch das gibt es leider.


Also Augenfarbe muss sein 😂😂😂😅👍😜

30.05.2020 19:04
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 30.05.2020 um 18:56:

Liebe Frauen, es geht um die Liebe und diese zu finden ist nur deshalb inzwischen so schwer, weil unsere Herzen eingefroren sind...
Was ging hier, im Lesarion, früher manchmal ab? Ich mein, vor circa 15 Jahren. Das war noch eine Zeit in der wir alle wild miteinander geflirtet haben... Hey... ich bin die, wer bist Du? Scheiß egal ob Abfuhr oder nicht...


Und das führte zur Liebe?

Ich glaube nicht, dass es früher leichter war Liebe zu finden ... auch früher musste es erstmal passen.
Heute sind Menschen einfach abgelenkter und viele haben verlernt sich auf etwas zu fokussieren ...
Von Menschen deren Herz eingefroren ist, lasse ich tunlichst die Finger, denn ich zähle mich nicht dazu. Mein Herz ist wie ein Schwamm, der alles einsaugt, ungefiltert. Oft von Vorteil, manchmal auch von Nachteil.

30.05.2020 19:10
HiddenNickname



Und das führte zur Liebe?

Ich glaube nicht, dass es früher leichter war Liebe zu finden ... auch früher musste es erstmal passen.
Heute sind Menschen einfach abgelenkter und viele haben verlernt sich auf etwas zu fokussieren ...
Von Menschen deren Herz eingefroren ist, lasse ich tunlichst die Finger, denn ich zähle mich nicht dazu. Mein Herz ist wie ein Schwamm, der alles einsaugt, ungefiltert. Oft von Vorteil, manchmal auch von Nachteil.
Zitat


@ Rose...

Yep! Hat 10 Jahre gehalten... hier getroffen und geliebt bis zum Anschlag, manchmal zwischen Tür und Angel... 🤪👍😜

30.05.2020 20:35
HiddenNickname

Ist das nicht völlig normal, dass es in den meisten Fällen nicht passt, wenn man jemanden kennenlernt? Ist doch völlig in Ordnung, niemand ist mit jedem kompatibel, da spielen einfach zu viele Faktoren mit. Jeder Mensch ist so einzigartig, die Chance das "passende" Gegenstück in kurzer Zeit aufzutun nahezu unmöglich ist.

Und wenn es so wäre...ist das was tolles, direkt -also mit maximal irgendwas um die 16-20 Jahren- den Partner/die Partnerin zu finden, mit dem/der man sein gesamtes Leben verbringt? Da bleiben so viele Erfahrungen und Eindrücke aus, bin mir nicht sicher, ob ich das für mein Leben so gewollt hätte. Das wäre eine völlig andere Entwicklung meiner Persönlichkeit gewesen. (Kurz nachgedacht, nein, hätte ich nicht gewollt, ist schon gut so). Man entwickelt sich doch immer weiter, mit jedem Erlebnis und hat immer mehr eine Ahnung, was man sich vorstellt oder was eben gar nicht geht.
Da ist doch vielmehr der Weg das Ziel und allein zu sein heißt auch auf keinen Fall einsam zu sein.

Du machst das schon richtig. Mach dein Ding, fühl dich abends manchmal einsam, das gehört alles dazu.Sei anspruchsvoll, es ist dein Leben! Und irgendwann läuft dir einfach so, wenn du nicht damit rechnst, der Mensch mit dem kompatibelstem Dachschaden über den Weg und haut dich absolut um

Übrigens hat mir kürzlich noch eine Freundin was ganz tolles gesagt: Man bekommt nicht das, was man will, sondern das, was man braucht.

editiert am 30.05.2020 20:40 Beitrag melden Zitatantwort
30.05.2020 21:26
HiddenNickname

Ja, das ist wahrlich die Kunst. Ich würde gerne noch ergänzen: zu wissen, was man an sich will, für sich will und offen das auf den ersten Blick andersartige. Nicht die vermeintlichen Kriterien in/an der Anderen sollen bewusst sein, an und für sich selbst welche - und das sind - ja, Prinzipien oder Einstellungen. Wenn man sich dessen bewusst ist, was man an und für sich will, ist es gar unmöglich das potentielle Gegenüber gleich genau zu wissen. Denn einzig was man genau weiß, was man für sich nicht will.

Und noch was, unser Wollen entwickelt sich doch mit der Erfahrung mit. Man geht in die Begegnung rein und schon weißt man nicht nur, dass man z.B. etwas nicht wollte, sondern hat auch ein Mehrwert an dem warum genau das gerade jetzt nicht. Es ist nicht leicht, gleich zu erfahren, ob die neue Begegnung dich nicht so - behandeln / Erwartungen an dich stellen / was auch immer - wird, wie du es nicht willst. Ich spreche nicht über solch offensichtliche Dinge wie Verhaltensauffälligkeiten:-)

Ok, summa summarum, ist es mir jetzt nicht gelungen, der Kunst des Wollens auf den Grund zu gehen

Hm, die "falschen Kompromisse" ... geht man wahrscheinlich dann ein, wenn man sich und das gegenüber falsch einschätzt.

30.05.2020 22:07
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 30.05.2020 um 20:35:

(...) Und wenn es so wäre...ist das was tolles, direkt -also mit maximal irgendwas um die 16-20 Jahren- den Partner/die Partnerin zu finden, mit dem/der man sein gesamtes Leben verbringt? Da bleiben so viele Erfahrungen und Eindrücke aus, bin mir nicht sicher, ob ich das für mein Leben so gewollt hätte. (...)


Ach, naja. Meine Eltern haben sich kennengelernt als sie 16 waren ... im Ferienlager. Mein Vater ist dann mit 17 ins Elternhaus meiner Mutter mit eingezogen. Mit 22 haben sie mich bekommen.
Sie sind jetzt seit 37 Jahren ein Paar und als ich aus dem Haus war, haben sie sogar nochmal einen zweiten Frühling erlebt und wirkten zeitweise wie verliebte Teenager.
Ich denke nicht, dass sie was im Leben verpasst haben, sondern eher, dass sie etwas erleben dürfen, was heutzutage vielen verwehrt bleibt: lebenslange Liebe, Beständigkeit und Sicherheit

Da ich so aufgewachsen bin, finde ich es schon manchmal tragisch, was ich alles an Dramen durchleben musste, auch wenn das meinen Charakter geprägt hat und mich hat reifen lassen ... dennoch, auf einiges hätte ich verzichten können.

Ich glaube nicht, dass Menschen, die früh den Partner für's Leben finden, etwas verpassen. Die Sorge etwas verpassen zu können ist meines Erachtens einer der Hauptgründe, warum viele Beziehungen scheitern ... es könnte ja noch "was besseres" geben.

Darum gefällt mir der Spruch: "Wenn du etwas Gutes für etwas Besseres gehen lässt, wirst du am Ende beides verloren haben und feststellen, dass das Gute das Bessere war."

30.05.2020 22:33
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 30.05.2020 um 22:07:

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 30.05.2020 um 20:35:

(...) Und wenn es so wäre...ist das was tolles, direkt -also mit maximal irgendwas um die 16-20 Jahren- den Partner/die Partnerin zu finden, mit dem/der man sein gesamtes Leben verbringt? Da bleiben so viele Erfahrungen und Eindrücke aus, bin mir nicht sicher, ob ich das für mein Leben so gewollt hätte. (...)


Ach, naja. Meine Eltern haben sich kennengelernt als sie 16 waren ... im Ferienlager. Mein Vater ist dann mit 17 ins Elternhaus meiner Mutter mit eingezogen. Mit 22 haben sie mich bekommen.
Sie sind jetzt seit 37 Jahren ein Paar und als ich aus dem Haus war, haben sie sogar nochmal einen zweiten Frühling erlebt und wirkten zeitweise wie verliebte Teenager.
Ich denke nicht, dass sie was im Leben verpasst haben, sondern eher, dass sie etwas erleben dürfen, was heutzutage vielen verwehrt bleibt: lebenslange Liebe, Beständigkeit und Sicherheit

Da ich so aufgewachsen bin, finde ich es schon manchmal tragisch, was ich alles an Dramen durchleben musste, auch wenn das meinen Charakter geprägt hat und mich hat reifen lassen ... dennoch, auf einiges hätte ich verzichten können.

Ich glaube nicht, dass Menschen, die früh den Partner für's Leben finden, etwas verpassen. Die Sorge etwas verpassen zu können ist meines Erachtens einer der Hauptgründe, warum viele Beziehungen scheitern ... es könnte ja noch "was besseres" geben.

Darum gefällt mir der Spruch: "Wenn du etwas Gutes für etwas Besseres gehen lässt, wirst du am Ende beides verloren haben und feststellen, dass das Gute das Bessere war."


Hast du schön geschrieben Ich freue mich wirklich immer bei solchen Geschichten, wenn die Menschen das gefunden haben, was sie wirklich wollen.

Ich glaube, das ist vom Typ Mensch abhängig.
In meinem Freundeskreis habe ich auch Paare, die seit der Schule oder Uni zusammen sind oder sich sogar noch früher kennengelernt haben und seitdem zusammen leben. Und die sind tatsächlich glücklich Meine Eltern sind auch seit (mindestens) 100 Jahren zusammen, hab das immer so vorgelebt bekommen und bin doch von einem ganz anderen Schlag.
Ich bin froh, dass mein Leben nicht so gelaufen ist. Klar, wünsche ich mir auch langfristig die Frau fürs Leben- aber irgendwann eben, das hat keine Eile.
Es gab in der Vergangenheit so viele schöne, schlimme, lustige und traurige Momente, die ich nie erlebt hätte, wenn sie schon dagewesen wäre. Wahrscheinlich wüsste ich mich und mein Leben gar nicht so zu schätzen, wenn ich diese Erfahrungen nicht hätte machen können. Man hätte keine Gelegenheit gehabt, wirklich mit sich allein zu sein und sich auszuprobieren, es hätte immer noch jemanden gegeben, auf den man hätte Rücksicht nehmen müssen und den man hätte verletzen können. Alles wäre anders verlaufen und wahrscheinlich deutlich ruhiger, als es tatsächlich gewesen ist.

Ja, dass viele Beziehungen scheitern, weil einer oder beide das Gefühl haben, etwas zu verpassen, sehe ich auch so. In dieser schnellebigen Zeit kommt das wirklich oft vor, viele wissen gar nicht zu schätzen, was sie haben. Aber wenn es ein ernstes Gefühl ist, ist es auch nicht das richtige, zusammen zu sein, weil ja scheinbar etwas fehlt, sonst käme man nicht auf solche Gedanken. Wenn es denn nicht als Grund vorgeschoben wird...


Thema abonnieren antworten









>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<