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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » Thread

ES KOMMEN WEITERE HÄRTERE TAGE

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12.06.2019 13:57
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für die körper die toten

für die körper die toten
das tuch das schwarze für die
körper die toten die liegen
zusammen auf dem bette die
düfte der lebenden u toten
vermischen sich im wasser
das abfliesst unsere körper
unsere gesichter wegfließen
die letzten tränen die wir
weinten als wir uns noch
kümmerten als unser puls
noch flackerte wenn uns
berührte die dingen der
lebenden das tuch liegt über
unseren gesichter das
schwarze für die körper der
toten zusammen begann der weg
zusammen gehen wir das
letzte stück bereit liegen die
löcher in die erde gegraben
für den letzten weg ge
meinsam dort liegen sie
bereit für uns zum ruhen für
die ewigkeit u das tuch liegt
über unseren gesichtern das
schwarze für die körper die
toten

Özlem Özgül Dündar


12.06.2019 14:02
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mutter 1

ich setze meinen fuß und dann den anderen ich setze meine füße voreinander und spüre den boden unter ihnen diese mit asphalt bedeckte erde und die härte die sie mir entgegenbringt meine alternden füße immer nachgiebiger die muskeln lösen sich auf und die knochen werden schwächer und meine füße tragen mich mein ganzes gewicht und die füße sie setzen sich voreinander jeden tag setzt sich ein fuß vor den anderen und ich gehe schritte und immer schritte und wie viele schritte kann ein mensch in einem leben gehen als ich jung war dachte ich unendlich viele dann merke ich irgendwann das ist vielleicht so die mitte meines lebens und die erste hälfte ist jetzt vorbei von diesem moment an fühlen sich die schritte nicht mehr unendlich an ab da bekommen sie eine bestimmte begrenzung denn alles hat eine bestimmte zahl eine menge verstehst du die menge von etwas ist immer begrenzt alles hat eine ganz bestimmte stückzahl und meine füße kennen nur noch diesen einen weg mit dieser einen stückzahl und er führt ins feuer und ich gehe einkaufen und stehe im feuer ich bringe meine enkeltochter am morgen zur schule und stehe im feuer ich sitze beim frühstück und rieche das feuer ..

Özlem Özgül Dündar

26.06.2019 12:48
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E Cholbe Mais

Gerner-Beuerle, Maurus
E Cholbe Mais uf minre Hand
isch mir e göttlich Unterpfand,
er leüchtet gäl un glänzt so hold,
die Chörner all sin schön wie Gold,
wie Perle sin si akurat,
reihuf, reihab so rund un grad.

Es hange Hörli obe dra,
e Schnauzbart isch s wie bim e Ma,
der isch em gwachse über Nacht,
des het der Wind im Summer gmacht,
het d Bluescht mit fiinem Staub verseh,
drum chasch jetz bärtigi Cholbe seh.

Der Maiswald stoht im große Feld.
Wer het die Stange n alli zellt?
Vo grüene Fahne überdeckt,
hän sich die Cholbe still versteckt
un warte, bis si zittig sin
un schlofe in de Blättere din.

So subtil isch das Ding verpackt,
mit Windle drum, im Grüen versackt,
die riiß i ab, e ganze Schwung,
un sih no mit Verwunderung
der Cholbe gäl in minre Hand,
das goht halt über der Verstand.

Der Herrgott zeigt is wit un breit
sie großi Schöpfigsherrlichkeit.

Maurus Gerner-Beuerle

09.08.2019 13:39
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Galgenbruders Lied

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, küsse mir den Schädel!
Zwar ist mein Mund -
ein schwarzer Schlund -
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, streichle mir den Schädel!
Zwar ist mein Haupt
des Haars beraubt -
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar -
doch du bist gut und edel!

Morgenstern

09.08.2019 13:41
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Bim, Bam, Bum

Ein Glockenton fliegt durch die Nacht,
als hätt er Vogelflügel,
er fliegt in römischer Kirchentracht
wohl über Tal und Hügel.

Er sucht die Glockentönin BIM,
die ihm vorausgeflogen;
d.h. die Sache ist sehr schlimm,
sie hat ihn nämlich betrogen.

"O komm", so ruft er, "komm, dein BAM
erwartet dich voll Schmerzen.
Komm wieder, BIM, geliebtes Lamm,
dein BAM liebt dich von Herzen!"

Doch BIM, daß ihr's nur alle Wißt,
hat sich dem BUM ergeben;
der ist zwar auch ein guter Christ,
allein das ist es eben.

Der BAM fliegt weiter durch die Nacht
wohl über Wald und Lichtung.
Doch, ach, er fliegt umsonst! Das macht,
er fliegt in falscher Richtung.

Morgenstern

09.08.2019 13:43
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Das Knie

Das Knie

Ein Knie geht einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Knie, sonst nichts.

Im Kriege ward einmal ein Mann
erschossen um und um.
Das Knie allein blieb unverletzt -
als wär's ein Heiligtum.

Seitdem geht's einsam durch die Welt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.
Es ist kein Baum, es ist kein Zelt.
Es ist ein Knie, sonst nichts.

Morgenstern

19.08.2019 21:52
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Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst

Soll i aus meim Hause raus?
Soll i aus meim Hause nit raus?
Einen Schritt raus?
Lieber nit raus?
Hausenitraus –
Hauseraus
Hauseritraus
Hausenaus
Rauserauserauserause ...

editiert am 19.08.2019 21:53 Beitrag melden Zitatantwort
02.09.2019 17:21
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Das zwölfte Sonett

Noch immer über der verstaubten Gruft
In der sie liegt, die er nicht vögeln durfte
Sooft er auch um ihre Wege schlurfte
Erschüttert doch ihr Name uns die Luft.

Denn er befahl uns, ihrer zu gedenken
Indem er auf sie solche Verse schrieb
Daß uns fürwahr nichts andres übrigblieb
Als seinem schönen Lob Gehör zu schenken.

Ach, welche Unsitt bracht er da in Schwang
Als er mit so gewaltigem Lobe lobte
Was er nur angesehen, nicht erprobte!

Seit dieser schon beim bloßen Anblick sang
Gilt, was hübsch aussieht und die Straße quert
Und was nie naß wird, als begehrenswert.

Brecht

gewidmet: Hanibelle

yours loving friend
Jane Doe

editiert am 02.09.2019 17:31 Beitrag melden Zitatantwort
02.09.2019 20:32
08.09.2019 20:22
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Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
Er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
Die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher
Kommt er dem armen Vogel näher.

Der Vogel denkt: Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater frißt,
So will ich keine Zeit verlieren,
Will noch ein wenig quinquilieren
Und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.

Wilhelm Busch

18.09.2019 18:36
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Trauer

Traurig, traurig, o das bist du sehr,
Armes Herz, so freudenlos und schwer!
Doch warum, warum darf ich nicht fragen,
Keine Antwort weisst du mir zu sagen.

Weiss der Himmel, warum über ihn
Düstre Wolkenschleier trauernd zieh'n,
Und die Blume, die erst aufgesprossen,
Warum sie der Tod so schnell geschlossen?

Weiss der lächelnd heit're, junge Tag,
Der nur Glück und Freude spenden mag,
Warum kraftlos er muss still erbleichen,
Wenn sich nächt'ge Schatten auf ihn neigen?

Weiss die Erde, die in Frühlingspracht,
Wie ein Kind so hold und lieblich lacht,
Warum bald in Winters eis'gem Wehen
Ihre süsse Schönheit muss vergehen?

Armes Herz und willst du mehr denn sein,
Als der Frühling und der Sonnenschein?
Alles Heitre sinkt zum frühen Sterben,
Allem Schönen nahet das Verderben.

Ew'ge Trauer ist Gesetz der Welt,
Nur im Wechsel ist ihr Lust gesellt,
Und je mehr zum Schönen du erkoren,
Um so tiefer wird sie dich durchbohren!

- Luise Büchner 1

editiert am 18.09.2019 18:36 Beitrag melden Zitatantwort
24.09.2019 11:29
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Liebhaber in allen Gestalten

Ich wollt’, ich wär’ ein Fisch,
So hurtig und frisch;
Und kämst du zu anglen,
Ich würde nicht manglen.
Ich wollt’, ich wär’ ein Fisch,
So hurtig und frisch.

Ich wollt’, ich wär’ ein Pferd,
Da wär’ ich dir werth.
O wär’ ich ein Wagen,
Bequem dich zu tragen.
Ich wollt’, ich wär’ ein Pferd,
Da wär’ ich dir werth.

Ich wollt’, ich wäre Gold,
Dir immer im Sold;
Und thätst du was kaufen,
Käm’ ich wieder gelaufen.
Ich wollt’, ich wäre Gold,
Dir immer im Sold.

Ich wollt’, ich wär’ treu,
Mein Liebchen stets neu;
Ich wollt’ mich verheißen,
Wollt’ nimmer verreisen.
Ich wollt’, ich wär’ treu,
Mein Liebchen stets neu.

Ich wollt’, ich wär’ alt
Und runzlig und kalt;
Thätst du mir’s versagen,
Da könnt’ mich’s nicht plagen.
Ich wollt’, ich wär alt
Und runzlig und kalt.

Wär’ ich Affe sogleich,
Voll neckender Streich’;
Hätt’ was dich verdrossen,
So macht’ ich dir Possen.
Wär’ ich Affe sogleich,
Voll neckender Streich’.

Wär’ ich gut wie ein Schaf,
Wie der Löwe so brav;
Hätt’ Augen wie’s Lüchschen,
Und Listen wie’s Füchschen.
Wär’ ich gut wie ein Schaf,
Wie der Löwe so brav.

Was alles ich wär’,
Das gönnt’ ich dir sehr;
Mit fürstlichen Gaben,
Du solltest mich haben.
Was alles ich wär’,
Das gönnt ich dir sehr.

Doch bin ich, wie ich bin,
Und nimm mich nur hin!
Willst du bessre besitzen,
So laß dir sie schnitzen.
Ich bin nun, wie ich bin;
So nimm mich nur hin!

J. W. von Goethe

isi

editiert am 24.09.2019 11:30 Beitrag melden Zitatantwort
25.09.2019 18:00
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[Вона знімає суху білизну, і щось потріскує.]

Вона знімає суху білизну, і щось потріскує.
Вітер грається листям, під сукню лізе – до голизни.
Заручниця щоденних новин і низького тиску, і
побуту, вона думає: ще трохи, і я буду з ним.

Ще день – і я виперу форму з усіма свідченнями
втоми, страху, люті, розтертої на колінах трави,
а потім ми сядемо поруч з простими обличчями,
і я вибиратиму всі спогади з його голови.

А потім поставлю чай із гілочками смородини,
вдягнуся в оте, мереживне, і буде тиша навкруг,
і сонце впаде в кропиву за чужими городами,
і нитимуть груди у передчутті його темних рук.

Вона собі каже: ще трохи – й всі будуть щасливими.

Зав’яжуться яблука, потім – ягоди, потім – гурки.
Ці бійні скінчаться, і разом з новими припливами
нас винесе в будні, цілком нормальні й ледь-ледь гіркі.

Білизна рипить у руках, світло сточує вилиці.
Мурашка повзе виступами її худої спини.
Вона нюхає чисті сорочки так, ніби силиться
згадати, як він пахнув тоді, колись іще до війни.

А потім бере відро, набирає води пригорщу,
Вмивається, думає, стоїть – дрібненька, вузька в плечах.
Так! Я зачиню двері й нікуди його не випущу!
Ну, принаймні до кінця відпустки… Хоча би так, хоча б.

Irina Tsylik[/Вона]

27.09.2019 20:38
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LICHT I

Manchmal trifft man einen, der ist wie ein Licht,
Und man trifft ihn nicht zweimal im Leben.
Und man weiß: nur einmal dieses Gesicht.
Und man denkt: das darf es nicht geben,
Dass man einen Menschen verlor,
ehe man ihn gefunden,
Und kein Danach und kein Davor…
Dieses Licht ist für immer entschwunden.
Geheimer Speicher Erinnerung,
Empfangs- und Sendezentrale:
In einer anderen Dämmerung
Verwandelt er die Signale,
Die auf uns gekommen von einem Gesicht,
Das wir nur einmal gesehen,
Zurück in Wärme und in Licht.
Und das hilft uns die Nacht überstehen.

Eva Strittmatter



editiert am 27.09.2019 20:39 Beitrag melden Zitatantwort
05.10.2019 11:20
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Rote Pantoffeln

Gar böse Katze, so alt und grau,
Sie sagte, sie sei eine Schusterfrau;
Auch stand vor ihrem Fenster ein Lädchen,
Worin Pantoffeln für junge Mädchen,
Pantöffelchen von Maroquin,
Von Saffian und von Satin,
Von Samt, mit goldnen Borden garniert
Und buntgeblümten Bändern verziert.
Am lieblichsten dort zu schauen war
Ein scharlachrotes Pantöffelchenpaar;
Es hat mit seiner Farbenpracht
Gar manchem Dirnchen ins Herz gelacht.

Eine junge weiße Edelmaus,
Die ging vorbei dem Schusterhaus,
Kehrt' wieder um, dann blieb sie stehn,
Tät nochmals durch das Fenster sehn –
Sprach endlich: »Ich grüß Euch, Frau Kitze, Frau Katze,
Gar schöne rote Pantöffelchen hat Sie;
Sind sie nicht teuer, ich kauf sie Euch ab,
Sagt mir, wieviel ich zu zahlen hab.«

Die Katze rief: »Mein Jüngferlein,
Ich bitte gehorsamst, treten Sie ein,
Geruhen Sie, mein Haus zu beehren
Mit Dero Gegenwart; es verkehren
Mit mir die allerschönsten Madel
Und Herzoginnen, der höchste Adel –
Die Töffelchen will ich wohlfeil lassen –
Doch laßt uns sehn, ob sie Euch passen –
Ach, treten Sie ein und nehmen Sie Platz –«

So flötet die boshaft listige Katz',
Und das weiße, unerfahrene Ding
In die Mördergrub', in die Falle ging –
Auf eine Bank setzt sich die Maus
Und streckt ihr kleines Beinchen aus,
Um anzuprobieren die roten Schuhe –
Sie war ein Bild von Unschuld und Ruhe –
Da packt sie plötzlich die böse Katze
Und würgt sie mit der grimmigen Tatze,
Und beißt ihr ab das arme Köpfchen,
Und spricht: »Mein liebes, weißes Geschöpfchen,
Mein Mäuschen, du bist mausetot!
Jedoch die Pantöffelchen scharlachrot,
Die will ich stellen auf deine Gruft;
Und wenn die Weltposaune ruft
Zum Jüngsten Tanz, o weiße Maus,
Aus deinem Grab steigst du heraus,
Ganz wie die andern, und sodann
Ziehst du die roten Pantöffelchen an.«

Moral

Ihr weißen Mäuschen, nehmt euch in acht,
Laßt euch nicht ködern von weltlicher Pracht!
Ich rat euch, lieber barfuß zu laufen,
Als bei der Katze Pantoffeln zu kaufen.



Heinrich Heine









editiert am 05.10.2019 11:28 Beitrag melden Zitatantwort
08.12.2019 09:02
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Ganz entsetzlich ungesund
Ist die Erde, und zugrund',
Ja, zugrund' muß alles gehn,
Was hienieden groß und schön.
Sind es alten Wahns Phantasmen,
Die dem Boden als Miasmen
Stumm entsteigen und die Lüfte
Schwängern mit dem argen Gifte?

Holde Frauenblumen, welche
Kaum erschlossen ihre Kelche
Den geliebten Sonnenküssen,
Hat der Tod schon fortgerissen.

Helden, trabend hoch zu Roß,
Trifft unsichtbar das Geschoß;
Und die Kröten sich beeifern,
Ihren Lorbeer zu begeifern.

Was noch gestern stolz gelodert,
Das ist heute schon vermodert;
Seine Leier mit Verdruß
Bricht entzwei der Genius.

O wie klug sind doch die Sterne!
Halten sich in sichrer Ferne
Von dem bösen Erdenrund,
Das so tödlich ungesund.

Kluge Sterne wollen nicht
Leben, Ruhe, Himmelslicht
Hier einbüßen, hier auf Erden,
Und mit uns elendig werden -

Wollen nicht mit uns versinken
In den Twieten, welche stinken,
In dem Mist, wo Würmer kriechen,
Welche auch nicht lieblich riechen -

Wollen immer ferne bleiben
Vom fatalen Erdentreiben,
Von dem Klüngel und Geruddel,
Von dem Erdenkuddelmuddel.

Mitleidsvoll aus ihrer Höhe
Schaun sie oft auf unser Wehe;
Eine goldne Träne fällt
Dann herab auf diese Welt.


Heinrich Heine




26.04.2020 23:44
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Ein Fischge, Fisch, ein Fefefefefischgerippe
Lag auf der auf, lag auf der Klippe.
Wie kam es, kam, wie kam, wie kam es
Dahin, dahin, dahin?

Das Meer hat Meer, das Meer, das hat es
Dahin, dahin, dahingespület,
Da llllliegt es, liegt, da llllliegt, llliegt es
Sehr gut, sogar sehr gut!

Da kam ein Fisch, ein Fefefefefisch, ein Fefefefefefe-Fefefefefefe-
(schriller Pfiff) feFe feFe feFe feFefischer,
Der frischte, fischte frische Fische.
Der nahm es, nahm, der nahm, der nahm es
Hinweg, der nahm es weg.

Nun llllliegt die, liegt, nun llliegt die Klippe
Ganz o o o ohne Fischge Fischgerippe
Im weiten, weit, im We Weltenmeere
So nackt, so fufu furchtbar nackt.



Kurt Schwitters

( "Kleines Gedicht für große Stotterer" )





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