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Gefühlte Gedanken 3

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02.08.2017 22:23
HiddenNickname

Zu Gast. Bei einer alten Freundin.
Nun.
Auch hier eine lange Pause durch die dunklen Jahre.
Doch.
Die Basis ist geblieben. Das Vertrauen, die Sicherheit, das Gelächter. Dieses furchtbare Gelächter. Berauschend fast.

Sie sind vorbei. Die dunklen Jahre. Zaghaft die ersten Schritte zurück auf die Bühne des Lebens. Forsch noch lange nicht, aber sicher und stetig.
Dunkle Stunden, gar vielleicht Tage werden wohl bleiben. Bestimmt. Aber Jahre? Nimmer.
Mein Kind. Der Schwieger. Der winzig kleine, gute Teil des Clans. Das liebe, verrückt anmutende, authentische, witzige, kluge und reich schenkendes Trollekin. Freundschaften, lang bestehende auffrischend, neue beginnend. Leben, wie ich es möchte.
Abgeklärt, aufregend, authentisch, bereichernd, fördernd, spannend.

Und doch sind ruhige Abende unbezahlbar.
Freiheit. Unbezahlbar.


02.08.2017 23:06
HiddenNickname

Unforgettable

It is way to easy
To get lost
In the idea
Of someone
In a certain way
A certain time
A certain bond
To fantasize
A whole world
Around someone
That will never
Exist in what
Is called reality
And with that idea
We do lose
A bit of ourselves
And our reality
To something
Untouchable
Unthinkable
Unforgettable
To words
And pictures
We make up
In our heads
That this other
Person cannot have
Their own idea
About existing

03.08.2017 20:15
HiddenNickname

Wenn das Wasser die schier unendlichen Sandbänke überspült,
die Gischt meine Lippen salzig küsst,
der Wind meinen Schopf zerzaust,
ja, wenn es erst wieder soweit ist,
dann taut die Kälte in mir,
rieselt die Müdigkeit wie Sand aus den Knochen.
Dann,
ja,
bald.

editiert am 03.08.2017 21:34 Beitrag melden Zitatantwort
08.08.2017 19:22
HiddenNickname

Immer wieder krallt sich das Gestern im Heute fest.
Kämpft mit Klauen und Zähnen um einen Platz.
Manchmal kann ich die scharfen Krallen aus der Haut reissen.
Aber Wunden bleiben,
Wunden, die vernarben.
Manchmal wende ich mich auch einfach ab,
richte den Blick nach Morgen,
während ich im Jetzt freudvoll lächel.

13.08.2017 20:35
HiddenNickname

Erschöpfung.
Ist nichts, was sich unbemerkt anschleicht. Sie ist präsent, wird nur gern übersehen.

Ich bin erschöpft. Jeden Grad habe ich wahrgenommen. Mich über das Überlisten gefreut. Nun ist es genug. Bis die Erschöpfung schwindet. Dann kann ich wieder.

Vielleicht auch mit der Gräfin Cosel, die gern weise tut;
alles umschmeißt, was geplant;
sich in Szene setzt und
irgendwie beschränkt wirkt.
Sie ist die Mutter der kleinen Lebewesen, die so wunderbar beim Lachen klingen, sich geschmeidig kuscheln und feixend aushecken, was auszuhecken geht.
Ohne die Erschöpfung kann ich die ewigen Negativtiraden überhören, ihr faules Gehabe übersehen und denken, dass der Geruch ohrenbetäubend ist.
Während eine Generation beschützen will, liefert die andere gnadenlos aus. Liegt es an der Zeit? An der uralten Konfrontation zwischen alt und jung?
Ruhen. Gelassen sein. Das ist im Sinne der kleinen Lebewesen. Alles andere würde das Gleichgewicht stören.
Ruhen.


18.08.2017 08:55
HiddenNickname

Seltsame Gedanken sind in mir, ich sitze auf der Terrasse, ein schwerer ,süßer Duft liegt über dem Garten
Die Luft ist ganz weich , sie umhüllt mich
Eine gewisse Trauer schwingt mit , der Abschied vom Sommer naht
Die Strahlen der Sonne fallen schräg durch die Bäume und Sträucher, das Licht hat etwas magisches
Die Trauer bleibt

18.08.2017 11:04
HiddenNickname

Soviel Selbsterkennen hinter all dem Schmerz. Nicht nur Wachheit fürs Leben und dessen Farbenpracht. Reinste Welle klaren Wassers donnert über jeden Millimeter meines bloßen Körpers, der sich zusammenzieht vor Angst und doch nicht anders kann als alles loszulassen in vollkommener Entspannung. Überrascht und erfrischt liebkost durch weite Freiheit.

03.09.2017 18:35
HiddenNickname

Die ersten Blätter sind gelb.
Kühl ist es am Morgen.
Der Herbst kommt.

Filme lenken mich ab. Ich betrachte sie in Kameraführung, Licht, Ton und Darstellung.
Bis der Abspann kommt. Dann bin ich raus. Und mitten drin im letzten Bild. Der Wechsel ist rasant. Ich sehe Dich da sitzen, an der Türklinke. Und frage mich, warum musste ich Dich finden? Das war so nicht abgemacht.
Gleichzeitig denke ich, andere, weniger begabte geben ihren Schnodder täglich ab, mit einer Inbrunst, die ihresgleichen sucht.
Während Du nicht mehr bist.
Sie dürfen leben und wissen nicht, wie wichtig dieser Schatz ist.
Während Du nicht mehr bist.
Ich muss Post lesen, die ich nicht wünschte. So voller Fehler und wenig Inhalt. Aber mit Maßregelung.
Dieses Leben. Reich ist es und doch so arm. Es ist nicht meines. Und doch muss ich es leben.


04.09.2017 16:47
HiddenNickname

...

editiert am 06.05.2018 10:13 Beitrag melden Zitatantwort
05.09.2017 21:52
HiddenNickname

Jetzt steht ihr da in stummer Zwiesprache,
ruhig ist es geworden,
soviel ruhiger.
Wenn ich könnte wie ich wollte,
ich stünde ganz still an der Walnussbaum gelehnt
und lauschte mit euch den Geschichten,
die in diesem zauberischen Garten einander erzählt werden.

Angekommen,
am richtigen Ort zur richtigen Zeit.
Ihr,
und mit euch auch ich.



05.09.2017 22:37
HiddenNickname

bevor ich in meinen traumlandaether wandele fange ich jeden abend den zauber der nacht mit all ihren molekularen möglichen vorgängen und gegebenheiten ein und genieße just noch die letzten atemzüge von meinem lavendel und dort in unmittelbarer nähe eines der letzten grillenzirpen, daz sich nacht für nacht anreiht..
ich schleiche mich jedes mal aufs neue bedacht auf den balkon und habe jetzt schon ein gefühl von wehmut,schwere, bei dem gedanken - ja angst vor dem augenblick in dem ich feststelle du bist nicht mehr da und mit dir ist der sommer gegangen..
schön daz du da bist <3

06.09.2017 18:21
HiddenNickname

...

editiert am 06.05.2018 09:23 Beitrag melden Zitatantwort
08.09.2017 19:35
HiddenNickname

Es regnet,
nicht extra viel,
dafür beständig.
Zarte Tropfenschleier trägt der Wind vor sich her.
Fragil, wie die Welt, die sich bereit macht, den Herbst herein zu bitten.
Leise Tage, Kerzen kommen mir in den Sinn,
die Decke liegt um die Schultern,
mir ist nach Wolle und dem Geruch nach Holz im Ofen.
So darf es ein,
weil Abschiede auch zerbrechlich sind.

17.09.2017 17:30
HiddenNickname

Danke.

24.09.2017 22:11
HiddenNickname

Nebel umklammerte heute die Stadt. Von Feuchtigkeit gesättigte Wege, glitschiges Herbstlaub ängstigten mich, ob der Ausflug Bestand haben würde.
Hatte er.

Und entschädigte für einiges. Dieses kleine Menschenkind. Strahlend, nachdem es die Gäste kommen sah. Dieses liebevolle Schmiegen an den Körper, das sachte Atmen auf dem Schoß, das Fühlen von Freude und Liebe, dieses Abtauchen in die reinste Form der Geborgenheit- unersetzlich. Fast unbeschreiblich. Worte fehlen für dieses Gefühl des Glücks.


01.10.2017 11:12
HiddenNickname

...

editiert am 06.05.2018 10:13 Beitrag melden Zitatantwort
02.10.2017 00:15
HiddenNickname

es gibt so vieles was man eigentlich weiß und nutzt dieses wissen nicht, oder es findet sich in falscher anwendung wieder..
es braucht nur manchmal den richtigen moment, eine gegebenheit, um sich wieder zu erinnern, es abzurufen..
und am ende spielt es auch keine rolle, denn
man kann nur daz sehen was man selber in sich trägt
und man kann nicht verstehen was man nicht "besitzt"
und der spiegel meines seins lächelte, ich hielt inne, lächelte zurück
ein neues glück wurde geboren und es hält an ohne still zu stehen..



02.10.2017 00:31
HiddenNickname

.....und manchmal sind es völlig Fremde...zu später Stunde...die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern ohne zu wissen dass es so ist...danke dass ich mit einem Lächeln im Gesicht einschlafen kann.....

06.10.2017 19:30
HiddenNickname

...

editiert am 06.05.2018 10:14 Beitrag melden Zitatantwort
07.10.2017 11:01
HiddenNickname

staub und putzen, putzen und staub, schmutz und wasser, seife und schruppen... putzen, wochenende.


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