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Gefühlte Gedanken (4)

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10.06.2019 16:06
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Endlich.
Der Pfingstwahnsinn nun ein Ende hat. Seit 9 Uhr hektisches abbauen der Wagenburgen. Um 11 Uhr waren sie weg. Die Zeitgäste.
Ruhig nun der Platz. Fauna kehrt zurück. Langsam und vorsichtig.
Warum die Nebelkrähen für Depression stehen, erschließt sich mir nicht. Lachend beobachte ich ihr Treiben. Die Rückeroberung des Platzes und ihr jugendliches Treiben sind ein gar sittsames Bestreben. Gerade die Jungbrut übt das Starten und Landen. Lauthals und mit viel Lärm an sich, während der einarmige und ich nach unserem neuesten Lieblingslied rocken.
Eben die ersten Rehe gesehen. Auch sie, ganz zaghaft, aber bestimmend, über den Platz laufend. Frisches Gras äsend und nach der Mucke schielend. Unbeeindruckt sie weiter ziehen, die Nase am Boden. Das Schwänzchen wedelt vor sich hin, um die Mücken zu vertreiben und irgendwie winkend.

Na denn, schönen Weg Euch noch….


13.06.2019 21:41
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Während ich auf dem Platz hucke,
dem Waschbären beim Diebstahl des Katzenfutters samt Napf zuschaue,
den Krähen folge, während sie Schabernack treiben und
die letzten Sonnenstrahlen im Wald betrachte, die vereinzelte Büsche bestrahlen, aber eben nur diese und nichts anderes
und denke, dass das Leben doch schön und intensiv sein kann,
kommt ein Anruf, der alles in den Schatten stellt.
Der alles bis eben Erlebte in den großen Schatten stellt.

Natürlich bin ich dabei. Bei dieser Reise ins Unbekannte.
Du hast Dich vor einigen Jahren auf diese Reise in die Welt begeben. Bist nach einigen Ländern hängen geblieben und würdest gern weiterziehen. In Begleitung. Wenn auch nur ein paar Wochen, aber ein kleines Stück weiter.
Klar. Ich begleite ich Dich.
Und bin gespannt auf alles, was mich neues ereilen wird.

Und während dessen denke ich an diesen Platz und denke, dass ich dann auf diesem sitzen werde und alles Revue passieren lasse, was wir erlebt haben.
Das Chaos greift ein wenig nach mir, aber egal es mir erscheint.
Ich freue mich.
Bin gespannt.
Fast fiebrig.
Welch ein Abenteuer lockt mich da.
Unglaublich.
Fast.


17.06.2019 00:21
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Das olle Lottchen schipperte mich über die Seenplatte.
Irgendwann entdeckte ich Ähnlichkeiten. Alt bekanntes und ließ das Lottchen dahin lenken.

Tatsächlich, da war der Steg. Am Hang, nun mit steiler Treppe aus Stahl statt ausgewaschenen Wurzeln als Orientierung.
Dort verbrachte ich meine Kindheit. Lernte, dass Unkraut kein Un- Kraut ist, dass Bäume bluten, entreißt man ihnen Zweige und dass Pilze unterirdisch im Netz der Versorgung ganz wichtig sind.
Und da stand er. Weit über siebzig. Vielleicht schon achtzig? Die Haut in Falten, die Muskeln stählern, trotz alledem. Mit dieser eisernen Effizienz. Und der selbst auferlegten Autorität, die wahrhaftig niemand mochte. Stand im Wasser, nackt und mähte mit der Sense das Schilf. Im immer währenden Rhythmus. Sense und Körper im Einklang.
Effizient.
Gnadenlos.
Bis zum Schluss.
Ich denke an seinen Schwiegervater, diesen fremden Großvater, der mich lehrte. Betrachtete die nackte Gestalt im Wasser, winkte gedanklich und ließ abdrehen.
Ein Wiedersehen hätte Dinge hinauf beschworen, die ich gerade jetzt nicht wiedersehen möchte. Meine Trauer ist noch zu groß.
Aber der Gruß, dieser Gruß von etwas verloren geglaubtem ist dann doch beschwichtigend.

Mach es gut, nackter Mann mit der Sense.


17.06.2019 14:25
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nicht alles was du zwingend loswerden willst, ist entlastend

17.06.2019 21:39
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Da liege ich in der kleinen Hängematte und halte dich in meinen Armen.
Um uns toben Kinder... jubeln, schreien, streiten, freuen sich über ihre Eltern...

Du... Ich weiß, dass du in deinen 13 Monaten, die du auf diesem Planeten lebst, noch nicht viele Eindrücke gesammelt hast und über deine Grenzen, die du nur durch Weinen anzeigen kannst, gegangen wurde... du weinst schon jetzt nur noch leise und wimmerst mehr... so zart und blass ... und ich halte dich in meinen Armen...

Ich schaue in den Himmel über uns... himmelblau mit schneeweißen Schäfchenwolken und ich gehe auf Gedankenreise... zu meinem eigenen Kind, das ich einst so hielt und zu mir im Früher... ob ich auch je so gehalten wurde?... Resilienz...

Du weinst leise und ich lege meine warme Hand auf dein Ohr... die Geräusche um uns klingen ferner und du drückst deine Hand auf meine und zeigst mir an, dass ich dein Ohr mehr schützen soll... und ich halte dich in meinen Armen bis du einschläfst... auf der kleinen Hängematte unter dem himmelblauen Wolkenzelt inmitten des Lebenstrubels...

Solange ich es vermag werde ich dich begleiten und deine Grenzen und Wünsche versuchen zu lesen... in dir und deinem unschuldigen und schon so traurigen Blick... und mit deinen Eltern werde ich geduldig sein und ihnen dich erklären... was für eine Welt...

...unter dem himmelblauen Wolkenzelt wirkt alles fast friedlich...

18.06.2019 23:33
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Der einarmige Bandit pöbelt und so vor sich hin krakeelt, während die dicke Katze mich an der Nase führt.
So lange ich an, auf oder in der Nähe der Hazienda bin, sehe ich sie nicht. Verlasse ich diesen, meinen, Ort und seh mich auf meinem Wege noch einmal um- sitzt sie sichtbar und schaut mir nach.
So ein Stück. Ich hänge vor Sorgen in den Seilen, während sie, vom Schabernack geritten, ihren Spaß so hat.

Die Käuzchen nun Ruhe geben. Beklemmend diese Stille ist.
Ein Ruf der erwachsenen Käuze ergibt ein zaghaftes Antworten der Jungen.
Ein mehrfaches, stakkato ähnliches, Rufen bedeutet Gefahr und kein Junges meldet sich.
Dieses Flügelschlagen in den Wipfeln der Bäume ein gar furchtbares Geräusch so ist. Meist folgt ihm ein Blutbad und ein Gemetzel, welches die Natur von ihrer heftigen Seite präsentiert.

Diese Stille.

Ich gehe morgen außen rum.

Das ertrage ich nicht.


30.06.2019 21:09
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Du und ich sind Phantome im Licht
meine Geschichte in deinem Geist
und deine Geschichte durch meinen reist
All die Worte über all die Orte wo man nicht sich selber war wo man nicht wusste wie einem geschah
sind Phantome im Licht wie du und ich
wo soll man hin wo soll man sein war man
je nicht allein
wer kennt die Sache von der man spricht
und weiß wie das ist mit dem Licht
das da ist und nachts verschwindet
Traum um Traum mit Realtät verbindet
du und ich sind Phantome im Licht
wir sehen woran wir uns erinnern
und wir haben seitenweise Geschriebenes im Kopf
über Geschichten von Taten und Berichten
über Sorgen bis Über Über Übermorgen
voller Wünsche und Erwartungen
du und ich sind Phantome im Licht
Deine Geschichte ist in meinem Geist
und meine durch deinen reist



editiert am 01.07.2019 19:31 Beitrag melden Zitatantwort
30.06.2019 22:08
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Ich sitze hier.
Ich sitze dort.
Und bald nur noch dort.
Werde ich irgendwann fühlen, dass sie mir gehört?
Während ich dort bin?

30.06.2019 22:15
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Die Kerzen flackern, mühsam nach der Hitze wieder gerichtet, während das Rotkehlchen, einem deutschen Beamten gleich, seine obligatorischen Kreise zieht.

Von dort, nach hier und weiter nach da. Im immer gleichen Rhythmus.

Ich lösche jetzt die Kerzen und mich beschleicht ein ungutes Gefühl.

06.07.2019 09:24
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Manchmal steht unten am Fenster ein kleines Mädchen und schaut heraus. Die Fenster sind trübe. Das Zimmer dunkel. Die Szene wirkt auf seltsame Weise zeitlos... und einsam. Vielleicht ist das aber nur eine bittere Erinnerung an ein Gefühl. Um Verlorenheit weben erwachsene gern Ergriffenheit. Und ich bin erwachsen. Das Mädchen am Fenster erscheint wie ein Foto aus einer Ausstellung, berührend, fern. Ich möchte es reproduzieren, aber es ist keine gute Idee, einfach Kinder zu fotografieren, die nicht zu einem gehören. Ich denke an die Kinder, die einmal zu mir gehörten. Sie sind jetzt keine mehr. Habe ich Ihre Einsamkeit gesehen? Waren sie einsam? Standen sie in einem dunklen Zimmer vor trübem Glas? Es kommt mir so vor, als brauchte es eine gewisse Distanz, jemanden zu erkennen. Eine kultivierte Fremdheit. Es ist ein anderes morphisches Feld.
Ich denke, es wäre angemessener das Mädchen zu zeichnen. Nicht dass ich damit nicht auch wiederholte, aber mein Einsatz wäre höher. Ob fremd oder nicht, “What you risk reveals what you value.” Da hat Frau Winterson schon recht.

©️KarlOtto

editiert am 06.07.2019 20:55 Beitrag melden Zitatantwort
15.07.2019 00:30
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eine schwärmerei ein ausschwärmen in die nacht, um anhaltend momente zu speichern, in gefühl und form.. der mond samt gestirn hauptakteure.. rechts und links auf dem hügel kornähren mein hände durchstreifen, ein rascheln inmitten des kornfeldes, mutig sprang ich empor mit all dem flutlicht was meine handytaschenlampe hergab, doch keine fluchtgeräusche vernehmbar, mehr ein auf mich zukommen und schmatzlaute, die mich mit langen schritten und einem satz ins auto ließen springen
weiter beobachtend durch geöffnete fensterschlitze, doch erblicken konnt ichs nicht, dafür nicht weit weg aus dem anderen feld eine fuchslautstimme leicht erhellt (wenn man nicht weiß es sei ein fuchs, kann sowas gruseln bis man 'muss')
nochmals tief versunken in die nacht atmend mit abschiedstränen sich in dankbarkeit trocknend mit der gewissheit; alles kommt und geht, kommt und geht, kommt..
ich steuerte den wagen bewusst langsam den hügel hinunter, im scheinwerferlicht eine sich wild umherwuselnde maus sich fand, rollte ich weiter und versuchte sie bei ihrem harakiry nicht zu erwischen - einige meter weiter hielt ich an, ein gedanke an die maus stoppte daz auto, ich fuhr zurück wieder den hügel hinauf, um zu sehen ob aus die maus und sah die maus ihr mondscheinritual weiter tanzen, stieg freudig aus, beobachtete sie von ganz nah dabei. welch schönes geschöpf und so mutig klein, allein bei mondenschein mitten auf DEM weg zu sein, wo doch im korn es nicht weit raschelt und schmatzt "du bist mein" doch eins will ich heute nacht glauben; sie ist ein weiteres mal davon gekommen und abgehauen und sie tanzt morgen nacht in vollmondpracht ihren tanz des lebens
zu hause im hof abgestellt den wagen, alles dunkel und schon schlafend um mitternacht, außer die verschmusten hofkatzen an mich schmiegend sagte ich; euch hab ich keine maus mitgebracht : ) und lächelnd jedem wachen leben daz meine schritte kreuzte eine gute nacht gewünscht
¥


20.07.2019 17:27
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.... wenn alle jederzeit verstünden was ich sage, wäre ICH nicht mehr ich

22.07.2019 01:24
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und dann stelle ich mir vor wie du dort liegst und schläfst, mein gedanke umkreist deine atemreichweite, will dich berühren ohne dich zu wecken. dein sein läd ihn zum bleiben ein, setzt sich leise und bedacht auf dein kissen ists frisch gemacht, mit dem wissen, die ganze nacht bei dir zu sein.. jede nacht.. in der nächsten nacht bin ich dort wo mein gedanke kreist doch diese wird er ohne mich bleiben müssen, denoch reichts für ein gedankliches küssen - mit der gewissheit von herz und liebe umgeben, stets auf gedankenreisen mit dir gewesen..

https://youtu.be/yT13r0xVF5M

¥

22.07.2019 08:48
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Sie kann so sanft sein.

Sie trägt dich über einen Steg.
Sie vermag zu manövrieren.
Sie hält für dich an wenn du liebst.
Sie bremst nur aus, wenn du es brauchst.
Sie schwingt mit dir im Takt.
Sie ist immer reich und gibt aus vollen Händen.
Sie schenkt sich dir mit der Erinnerung an sie.

Sie kann so sanft sein, wenn du sie begrüßt.

Die Zeit.



26.07.2019 19:35
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Nach einigen Beobachtungen verstehe ich etwas, was mir nebulös erschien.

Wenn sich das inzwischen erwachsene Menschenkind schluchzend im Schneidersitz direkt vor dem Kühlschrank postiert und wimmernd um kulinarisches bettelt, dann ist das völlig normal.

Spatzen, Krähen, Eichelhäher und sämtliche Unterarten der Meisen und Finken belagern den Balkon samt den Futterschalen. Allen voran offenbar die Jungtiere dieses Jahres. Sitzen klagend auf den Rändern der Schalen und reißen die Schnäbel auf. Während ältere Vögel, ein wenig rupfig und gestresst wirkend, sich ebenso auf den Rändern niederlassen, picken und die weit offenen Schnäbel der Klagenden füllen. Ich meine, wenn sie denn den Weg zum Futter finden, können sie nicht allein und so?

So ist das also.

Aus dem Nest geflohen bedeutet noch lange nicht, dass sie auf Selbstversorgung aus sind.

Ich verstehe.

Noch lange nicht bin ich entlassen. Auch wenn es mir vorgegaukelt wird, weil das Küken nun ein eigenes Nest bewohnt. Entlassen ist so relativ und immer eine Sicht des Betrachtenden.
Und, vielleicht auch, situationsbedingt.


27.07.2019 02:08
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Endlich wieder ein ganzes We. Und die Puzzlestückchen nähern sich wieder an. Solange dauert es manchmal, bis Ruhe dafür da ist. Dieses Hineinfallen in den eigenen Körper, von ihm aufgefangen, umarmt und getröstet zu sein. Zu sein und "Alles wird gut" ist wieder Realität, nicht bloß Hoffnung. uffi...

27.07.2019 08:54
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So jetzt wo es drauf ankommt, da kneifst du. Fabulierst, und fluchtest fich in die Scheinwelt von lesarion.
Du umgibst dich mit Menschen die dich nur ausnützen. Die jenigen die hinter dir stehen die trittst du .
Ich wünsche dir das du mit deiner Vergangenheit in Zukunft besser klar kommst.
Ich werde da sein wenn du mich brauchst.
Aber jetzt bin ich erst einmal weg . Ich muss mich auf mich konzentrieren und auf die Veränderungen, die vor mir liegen.

Tatsächlich habe ich schon die Planung für den Umzug begonnen.
Dieser Tage werde ich mich mit den ersten Interessenten unterhalten.

Der Preis ist hoch. Aber nur so kann ich alles hinter mir lassen..
Der Schnitt wird tief und endgültig sein.
Auch im kopf werde ich immer mehr löschen was mich runter zieht. Falsche Schuldgefühle, eingeredete Mängel.

Nein ... Ich werdemein Leben gestalten.
Die Kater sind wichtig.
Der Rest... Wer bei mir bleibt freud mich wer geht den halte ich nicht.

Gegebene Zusagen werde ich erfüllen. Sollte tatsächlich eine Frau sich entscheiden mich ein Stuck Lebensweg zu begleiten, dann ware das schön. Aber ich komme auch ohne zurecht.

Vergiss nicht das ich dir versprochen habe immer hinter dir zu stehen.
Auch eenn du eben wie ein Arschloch verhältst
Es gilt.



27.07.2019 17:01
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Ich glaube, dein schlechtes Gewissen hat mir mehr Liebeserklärungen gemacht als du.
Du stellst deine Gefühle auf eine Statue, die ich nur von unten betrachten kann.
Wem außer dir soll ich sagen, dass es wehtut.


editiert am 27.07.2019 17:05 Beitrag melden Zitatantwort
02.08.2019 17:49
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Nun. Ein wenig geklatscht bin ich jetzt doch.

Auf die Frage, ob der Lütte des mitwohnenden Untermieters bei den Hausaufgaben ab Montag betreut werden soll, schallt die Antwort noch gewaltig nach: Nein, ich könne ihm ja ab der achten Klasse nicht mehr helfen, insofern muss er es selbst hinbekommen.

Sowas.

Also, dass ich eventuelle Schwierigkeiten ab der achten Klasse haben werde, bestreite ich formell erst einmal nicht. Ich bin zu alt, ohne Frage- allerdings, ehrlich mal, der Lütte kommt am Montag in die dritte Klasse. Wie lange soll denn eigentlich die Notlösung der mitwohnenden Untermiete gelten?

Das beschäftigt mich deutlich intensiver als die Feststellung, dass der Lütte auf sich allein gestellt sein soll.

So richtig möchte sich gerade keine adäquate Beantwortung einstellen.

Weder war von Jahren die Rede, noch, dass der Lütte allein durch muss. Die Gesellschaft bietet nicht genug Raum für Einzelkämpfer, die mit einem übergroßen Rucksack unterwegs sind.

So viel kann ich gerade nicht fühlen, wie ich denken muss.


18.08.2019 13:12
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Ich lese Worte, doch ich kann sie nicht sehen.
Ich höre Musik, doch ich kann sie nicht verstehen.
Gedanken treiben mich umher,
bin ich gemeint oder doch nicht so sehr?

Sind es Worte an sie, dich oder mich?
Das frag man sich, man weiß es nich.
Denke ich zu wenig oder zu viel?
Bemerke ich nicht das Ziel?

Ist es Schall und auch Rauch?
Wahrheit, ein Wunsch oder nur ein Hauch?
Wartet ein neuer Schmerz auf mich ?
Gibt es einen weiteren Stich?

Zu unterschiedlich waren die Taten/Zeilen der letzten Zeit,
zu groß das erlebte Leid und deshalb nicht bereit?
Klarheit würde es wohl bringen,
doch über den eigenen Schatten springen?

Allein schon diese Zeilen hier,
verlangen sehr viel ab von mir.

© Schneeleopard01

editiert am 27.08.2019 12:28 Beitrag melden Zitatantwort

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