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Homosexualität und Religion

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11.06.2018 11:21
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Hallo, ich hätte nie gedacht, dass ich in diesem Forum einen Thread aufmache

Ich bin Katholikin und eine Lesbe. Punkt. Für mich sind mein Glaube und meine Homosexualität sehr gut miteinander vereinbar, selbst wenn konservative oder orthodoxe Strömungen anderer Meinung sind. Leider hadern einige Homosexuelle verschiedener Glaubensrichtungen mit sich und ihrem Glauben bzw. fühlen sich in einem Konflikt. Daher soll hier Platz sein für Infos, Anregungen, Meinungen etc. Egal, welcher Glaubensrichtung.



11.06.2018 11:25
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Zitatdort2018 schrieb am 11.06.2018 um 10:59:

Ich hab diesen Thread begonnen um euer Bild vom Islam zu verbessern, aber habe gemerkt, dass ihr weder an eurer, noch an meiner Religion interessiert seid.
Ich hatte nicht vor irgendjemanden zu nerven.
Auch bei den Muslimen gibt es Leute, die nur an ihr Vergnügen denken und die Religion aus den Augen verlieren.
Dazu kenne ich einen Vers aus dem Quran 25/43
((Hast du den gesehen, der sein Gelüste zu seinem Gott nimmt? Könntest du wohl ein Wächter über ihn sein?))
Jeder von uns wird irgendwann sterben.
Daher rate ich euch ,unabhängig davon welche RelIgion ihr habt sich nochmal Gedanken um das Jenseits zu machen.
Ihr habt dabei ja nichts zu verlieren

http://www.kaheel7.com/de/


Hallo dort, ich zitiere dich aus deinem eigenen Thread und ich bin mir nicht sicher, was du mit deinem Statement aussagen willst? Ich fühle mich ehrlich gesagt vor dem Kopf gestossen - du verallgemeinerst und ich hoffe wirklich, dass es nicht so ist, aber für mich liest sich das fast homophob Was meinst du mit Vergnügen, Sexualität und mit dem Jenseits?

editiert am 12.06.2018 00:17 Beitrag melden Zitatantwort
11.06.2018 11:58
von:
Quilma
Status: offline  

Das hatte ich noch gar nicht gelesen...ich möchte gern etwas zu einem Satz von dort schreiben...
Zitat
Auch bei den Muslimen gibt es Leute, die nur an ihr Vergnügen denken und die Religion aus den Augen verlieren.


Genau solche unreflektierten Dreistigkeiten/Respektlosigkeiten, kann ich von Menschen, die einem religiösen Glauben nacheifern, nicht mehr hören/sehen/lesen...Weil es super voreingenommen ist und dazu dient, sich über andere Menschen zu stellen, was Geboten u.ä. komplett widerspricht.

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Moment als ich meinen religiösen Glauben ablegte. Ich bin evangelisch getauft, konfirmiert (eher gegen meinen Willen) und bin vor ein paar Jahren offiziell aus der Kirche ausgetreten.

Ich war etwa 6 Jahre alt und es ging mir richtig richtig beschissen. In dem Alter betete ich noch, soweit ich mich erinnere, regelmäßig zu Gott bzw. ich führte Gespräche mit einer Phantasie/Idee. Ich bat Gott, kniend und weinend vor meinem Kinderbett: "Bitte, mach das es aufhört!" und während ich das aussprach, wusste ich sehr genau, dass es keinen Sinn machte. Ich wusste, dass mir niemand helfen würde. Ich verlor den Glauben, der mir anerzogen wurde. Den Glauben, den ich heute habe, ist ein Produkt einer langen, nicht nur schönen Reise. Mein bisheriges Leben. Komplett Religionsfrei.

Das was du, dort, mit diesem Satz oben ansprichst, ist nichts weiter als Neid darüber, dass Menschen glücklich sind, so wie sie leben. Nicht sich selbst geißeln, um nach dem Tod einer Phantasie zu gefallen. Und dieses nach dem Sterben jemandem irgendetwas schuldig zu sein, in Himmel oder Hölle zu kommen oder wie auch immer es im muslimischen Glauben genannt wird...ist nichts weiter als eine Absage an die Liebe, an das Leben und damit an jeden Gott/Allah/Buddha oder sonst eine religiöse Vorstellung.

Deinen Ratschlag finde ich daher sehr überheblich, wenig lebenserfahren und ziemlich gehirnwascht...und wenn du es religiös ausgedrückt haben willst...viel Spaß noch im Lande Nod...ich wünsche dir gute Wanderschuhe.

11.06.2018 14:42
von:
cArt
Status: offline  

Liebe @dort sehr schade wahr, das du so allein in deinen Islam Therad mit deinen Glauben war's,

Du kamst du mir schon recht isoliert vor, mit vielen fragen an dich gerichtet und auch hier und da welche mit Islamophobie.

Ich hätte dir andere Muslima, auch mit anderen Schwerpunkten aus anderen Richtungen des Islamischen Glauben gewünscht und mir auch.

Leider liest sich dein letzter Text sehr in überheblich und gleichzeitig, schwingt viel Furcht darin mit, als Glaubens du wenn du den deinen gewählten Weg des Konservativen Islam nicht folgst, es dir schlimmes wiederfahren wird.

Und weil du das glaubst und dein Glauben für Wissen hälst, und dich diesem Unterwirfst, glaubst du auch zu wissen, für uns uns Ungläubigen wird am ende der Erden schlimmes bevorstehen.

Das ist ganz ähnlich wie gerne Konservative Christen Argumentieren, drohen, und wenn du nicht brav befolgst folgt am ende die Bestrafung.

Das widerspricht dem Glauben, von Liebe , den Respekt, Achtsamkeit für die Unterschiedlichkeiten, und die persönliche Wahl des Weges.

sorry Weirdo2013
ist jetzt nicht wirklich ein Themabeitrag zu Homosexualität und Religion geworden

editiert am 11.06.2018 14:51 Beitrag melden Zitatantwort
11.06.2018 16:01
von:
Mabelka2867
Status: online  

dort2018 schrieb am 11.06.2018 um 10:59:

Ich hab diesen Thread begonnen um euer Bild vom Islam zu verbessern, aber habe gemerkt, dass ihr weder an eurer, noch an meiner Religion interessiert seid.
Ich hatte nicht vor irgendjemanden zu nerven.
Auch bei den Muslimen gibt es Leute, die nur an ihr Vergnügen denken und die Religion aus den Augen verlieren.
Dazu kenne ich einen Vers aus dem Quran 25/43
((Hast du den gesehen, der sein Gelüste zu seinem Gott nimmt? Könntest du wohl ein Wächter über ihn sein?))
Jeder von uns wird irgendwann sterben.
Daher rate ich euch ,unabhängig davon welche RelIgion ihr habt sich nochmal Gedanken um das Jenseits zu machen.
Ihr habt dabei ja nichts zu verlieren

@dort2018
Es ist aber auch unmöglich, die Sicht auf den Islam zu verbessern, wenn du hier dein schlechtes Gewissen gegenüber Allah darstellst, weil du lesbisch bist und dies auch noch für richtig und gerechtfertigt hältst und z.B. das Nicht-Tragen einer Kopfbedeckung von Frauen in einer Moschee für ein Zeichen von Missachtung Allahs hältst bzw. Vergnügungssucht unterstellst – voll reingefallen auf den Schuld und Sühne Unfug, den so viele Religionen bzw. deren selbsternannte Vertreter postulieren, um die dämlichen Schäfchen in Schach zu halten- lautet meine Diagnose darüber – und zu Guter (bzw. Schlechter) letzt auch noch ermahnst, fast wie ein ganz gewöhnlicher erzkatholischer Pfaffe, an das Jenseits zu denken, wenn du deine Einstellungen hier nicht anbringen kannst.

Niemand, gleich welcher Religion könnte mich von einer solchen überzeugen, wenn er mir droht und mir für einen Teil meines Wesens Schuldgefühle einreden will.

Sobald ich volljährig war, habe ich die Kirche verlassen – ich glaube jedoch sehr wohl an eine übergeordnete Schöpferkraft, der die ganze Schönheit und Vielfalt des Lebens einschließlich der Natur und alle Lebewesen darin entstammen.

Homosexualität ist ein natürlicher Teil dieser Schöpfung (so hat Gott oder wie immer jemand es nennen will, mich gemacht), und ich habe nicht im Geringsten jemals den Eindruck gehabt, mich dafür schämen oder etwa schuldig fühlen zu müssen.
Der Gott, dem du huldigst und den du hier bewirbst, ist eine Erfindung von Männern, die irgendetwas niedergeschrieben haben, das ein Prophet gesagt – aber nicht zwangsläufig gemeint hat (so viel gestehe ich ihm zu, und das Gleiche gilt für Jesus Christus, von dem zweifellos manches fehlinterpretiert überliefert und dann von der Institution Kirche für ihre Zwecke passend gemacht worden ist). Dabei überaus praktisch und leicht durchschaubar, welchem Ziel all die manipulativen Vorschriften dienen. Das selbständige, klare und freie Denken und Empfinden zu trüben. Nichts, wovor irgendwer in Ehrfurcht niederknien müsste. Das soll nachahmenswert sein? Das soll ich verstehen? Nö.

Mein Gott ist ein Gott der Liebe, dem/der es egal ist, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht, nicht einer/eine der inhaltlosen Rituale und monotonen Gebete, der/die mich – weil ich Teil seiner/ihrer Schöpfung annimmt so wie ich bin und mir meine Unzulänglichkeiten und Fehler verzeiht. Der/die höchstens betrübt ist, wenn mein Sinn sich verdunkelt, ich aus Prass, Wut, Frust oder Hass niederen Instinkte nachgebe oder in böser Absicht anderen Schaden zufüge, aber mich deshalb nicht kraft seiner Machtausübung züchtig oder bestraft. Auch nicht im Jenseits. All das ist Nonsens – ob aus der Ecke des Islams oder Christentums, aber letzteres hat sich zumindest weiterentwickelt und dessen Kirche im Verlauf des letzten Jahrhunderts zu einer etwas liberaleren Haltung gefunden.
Auch unter anderem durch den unermüdlichen Kampf für Gleichberechtigung und Akzeptanz durch aktive Christen, die selbst homosexuell sind.

Davon ist der Islam meines Erachtens noch Meilen entfernt, und daher respektiere ich zwar jede/n in seinem/ihren Glauben, solange er/sie diesen friedlich ausübt, aber für mich hat die Rückkehr ins Mittelalter inkl. Vermummung und der Dämonisierung natürlicher Triebe keinerlei Reiz.

Insofern, um dem Titel des Threads Rechnung zu tragen: Homosexualität und Religion muss überhaupt kein Problem sein. Mehrheitlich sind es Menschen und deren Auslegung einer Religion (bzw. die Kirchen) und dann diejenigen, die all dies unkritisch glauben, die dies zu vereinbaren, zum Problem machen.


11.06.2018 17:35
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Hier ein Projekt, dass ich gut finde und vielleicht inspiriert und hilft dies mancher Muslimin oder manchem Muslimen.

Extreme(ly Queer) Muslims highlights queer Muslim voices throughout pride month and Ramadan.

EXTREME(LY QUEER) MUSLIMS
https://youtu.be/skBKzIz8iZY
Episode 1: Muneer talks tenets of Islam, Orlando, and chewy cookies

https://youtu.be/VmrH3ooWYCs
Episode 2: Eman talks religion, hummus, and the real meaning of "jihad"

https://youtu.be/NgcQpUgFfDI
Episode 3: Izzaddine talks Islam, palestine, and the real way to Netflix & Chill

https://youtu.be/aPCQL5Fwo14
Episode 4: Wazina talks Islam, The Office, and Amtrak

editiert am 11.06.2018 17:36 Beitrag melden Zitatantwort
11.06.2018 17:37
von:
Weirdo2013
Status: offline  

http://www.queer.de/detai [...] id=28602

"Wir schließen niemanden aus"
Seyran Ateş gründet LGBTI-freundliche Moschee in Berlin

In der deutschen Hauptstadt wird im Juni eine liberale Moschee die Türen öffnen, in der sich auch Schwule, Lesben und Transsexuelle zu Hause fühlen können.

11.06.2018 17:59
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Homosexualität in der Kirche: Der Herr Pfarrer und sein Mann
Mit Homosexualität tun sich die deutschen Kirchen immer noch schwer – aber mutige Paare sorgen dafür, dass es vorangeht.

https://www.zeit.de/2017/ [...] -politik

11.06.2018 21:09
von:
hanna1974
Status: offline  

Evangelisch. Kein Konflikt. - Allerdings bin ich auch in NRW, und nicht in Sachsen beheimatet- und ich fühle mich in meiner Gemeinde wohl.

11.06.2018 22:40
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Die evangelische Kirche macht es einem tatsächlich leichter

Ein Beispiel - hilft vielleicht auch Katholiken
https://www.evangelisch.d [...] -graeuel
Bibelauslegung: Homosexualität - ein Gräuel?

Und hier ein Blog:
https://www.evangelisch.d [...] nd-queer

Dr. Kerstin Söderblom, Rainer Hörmann, Katharina Payk, Matthias Albrecht, Dr. Wolfgang Schürger und Nulf Schade-James bloggen regelmäßig über Ereignisse und Erfahrungen, die lesbische, schwule und bisexuelle Menschen und Transgender in der Kirche, ihrer Gemeinde und im Glauben machen. Dabei werfen sie einen christlichen Blick auf Entwicklungen in der queeren Welt.

editiert am 11.06.2018 22:42 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 00:32
von:
Lacada
Status: mobile  

Zitathanna1974 schrieb am 11.06.2018 um 21:09:

Evangelisch. Kein Konflikt.


Was allerdings nicht heißt, dass in jeder Kirche nur tolerante Menschen sitzen. Ich weiß nicht wie es als Gemeindemitglied aussieht, aber als Mitarbeiter der Kirche überlegt man sich ein CO teilweise (so wie in meinem Fall) doch eher zweimal, wobei die Angst vor Ablehung in den meisten Fällen wohl unberechtigt ist. Aber ich habe eben auch schon Gegenbeispiele erlebt, wo man wenige Tage vor der Trauerfeier, unbedingt einen anderen Pastor wollte, weil "das ja so nicht geht." Eigentlich können die von Glück sageb, dass das keine meiner Trauerfeiern war, ansonsten hätten die sich auch gleich noch eine neue Organistin suchen können.

12.06.2018 01:19
von:
dort2018
Status: offline  

ZitatWeirdo2013 schrieb am 11.06.2018

Hallo dort, ich zitiere dich aus deinem eigenen Thread und ich bin mir nicht sicher, was du mit deinem Statement aussagen willst? Ich fühle mich ehrlich gesagt vor dem Kopf gestossen - du verallgemeinerst und ich hoffe wirklich, dass es nicht so ist, aber für mich liest sich das fast homophob Was meinst du mit Vergnügen, Sexualität und mit dem Jenseits?


Hallo weirdo, tut mir leid, dass ich den Eindruck erweckt habe gegen Homosexuelle zu sein. Wäre ich homophob, würde ich mir meine Homosexualität doch sicher nicht eingestehen. Da wäre ich mir selbst gegenüber feindlich eingestellt. Ich habe schon an anderer Stelle gesagt, dass Islam und lesbisch sein für mich durchaus kein Widerspruch ist. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass wir als gläubige Menschen auch an das Jenseits denken sollten und nicht nur im Dieseits leben und an unser Vergnügen denken sollten. Zugegeben das ist leicht misszuverstehen.

12.06.2018 01:22
von:
dort2018
Status: offline  

@Quilma,
Ich beneide niemanden !
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Religion und deren Regeln. Mir fallen diese zu befolgen, nicht so schwer wie man vielleicht denkt Wir Muslime sind nicht alle unglücklich. Es gibt hier nicht nur Regeln, sondern Ich erhalte durch meine Religion auch viel Gutes wie z.B die muslimische Gemeinschaft und der Zusammenhalt.
Das gleiche gilt für meine Homosexualität. Nur weil ich deswegen um Vergebung bitte, bedeutet das nicht gleich, dass ich deswegen unglücklich bin. Ich bitte Gott gerne um Vergebung und fühle mich dabei auch keinesfalls schlecht.

editiert am 12.06.2018 01:53 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 01:26
von:
dort2018
Status: offline  

@cArt,
Es kann sein, dass ich mich falsch ausgedrückt habe.
Ich bin mir bewusst, das mein Glaube nur Glaube ist und es weder für den Islam noch für andere Religionen Beweise gibt. Ich wollte nur sagen, dass man bei seinem jetzigen Handeln und Denken auch an ein Jenseits denken sollte. Aber jeder muß das selbst für sich entscheiden. Ich wollte weder arrogant klingen noch irgendjemanden angreifen.
Sollte sich jemand angegriffen fühlen, tut es mir leid. Ich bin niemand, der anderen Menschen Vorschriften machen möchte

12.06.2018 01:34
von:
dort2018
Status: offline  

ich habe festgestellt, dass ich oft bei meinen Antworten auf die vielen Fragen, die ich immer versucht habe, zu beantworten falsch verstanden werde.. deswegen seid mir bitte nicht böse, wenn ich nicht mehr antworten möchte. Ich wünsche jedem Menschen, daß er mit seiner sexuellen Orientierung und seinen Glauben glücklich werden kann.


editiert am 12.06.2018 01:36 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 04:52
von:
ZenziZeisig
Status: offline  

@weirdo2013:

du bist also katholikin?

ich hätte dich eigentlich eher (sofort) als ursprünglich muslimisch sozialisierte oder in diesem familiärem umfeld (u.a.) sozialisierte deutsche, ex-jugoslawischer herkunft schubladisiert.

...war da nicht mal irgendwann ein entsprechender text von dir?

vielleicht bist du inzwischen aber auch konvertiert.(?)

...oder aber mein gedächtnis spielt mir grade einen streich?

ich bin verwirrt.


editiert am 12.06.2018 05:07 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 07:55
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Jesus (bitte in Englisch ausgesprochen vorstellen)
Danke ZensiZeisig, für den Lacher des Morgens Ich empfehle die Schublade wegzuwerfen Da entweder falsch erinnert oder falsch verstanden. Oder etwas ganz anderes

editiert am 12.06.2018 08:21 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 07:56
von:
Quilma
Status: offline  

Zitatdort2018 schrieb am 12.06.2018 um 01:22:

@Quilma,
Ich beneide niemanden !
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Religion und deren Regeln. Mir fallen diese zu befolgen, nicht so schwer wie man vielleicht denkt Wir Muslime sind nicht alle unglücklich. Es gibt hier nicht nur Regeln, sondern Ich erhalte durch meine Religion auch viel Gutes wie z.B die muslimische Gemeinschaft und der Zusammenhalt.
Das gleiche gilt für meine Homosexualität. Nur weil ich deswegen um Vergebung bitte, bedeutet das nicht gleich, dass ich deswegen unglücklich bin. Ich bitte Gott gerne um Vergebung und fühle mich dabei auch keinesfalls schlecht.


Wenn du so zufrieden mit deiner Religion wärst, warum kannst du sie nicht einfach zufrieden leben, für dich und glaubst hier andere Menschen mit ziemlich schräger Missionierung von deinem Glauben überzeugen zu müssen?

Warum wertest du Menschen, die keine Religion brauchen, um glücklich zu sein ab?

Wenn du lesbisch frei leben wollen würdest, hättest du genau so auch Zusammenhalt, bloß nicht unbedingt bei Konservativen.

Im übrigen hast du wohl meinen Text nicht wirklich gelesen und in deiner Antwort nur das übliche religiöse (oder viel mehr das sektenartige/strukturelle/strategische) Gerede abgelassen, das kann ich mir auch vom Scientologen am Hauptbahnhof abholen.



12.06.2018 08:18
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Zitatdort2018 schrieb am 12.06.2018 um 01:19:

Hallo weirdo, tut mir leid, dass ich den Eindruck erweckt habe gegen Homosexuelle zu sein. Wäre ich homophob, würde ich mir meine Homosexualität doch sicher nicht eingestehen. Da wäre ich mir selbst gegenüber feindlich eingestellt. Ich habe schon an anderer Stelle gesagt, dass Islam und lesbisch sein für mich durchaus kein Widerspruch ist. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass wir als gläubige Menschen auch an das Jenseits denken sollten und nicht nur im Dieseits leben und an unser Vergnügen denken sollten. Zugegeben das ist leicht misszuverstehen.


Hallo dort,

zu einem möglichen Missverständnis: Du sprichst von "Ihr seid weder an meiner Religion noch an eurer eigenen interessiert" und dann machst du den Schlenker zu Vergnügen und dem Jenseits. Und dies auf einem Lesben bzw. LBTIAQ* Portal Dieses "Ihr", eine eindeutige Verallgemeinerung, hat mich persönlich getroffen. Und Menschen etwas vom Jenseits zu erzählen, egal ob Gläubige oder nicht, hat immer einen Beigeschmack einer Drohung. Mag sein, dass du dies nicht so meintest, aber vielleicht überdenkst du so eine Formulierung bei anderen Gelegenheiten. Und noch als Nachtrag: Ohne Menschen, die sich für Reformen der Religionen einsetzten, gäbe es wahrscheinlich kein lesarion und vieles, vieles andere nicht. Wir wären sprichwörtlich noch im Mittelalter - deshalb wäre ich etwas vorsichtig dabei, andere für ihr "Andersdenken" zu verurteilen und damit meine ich z.B die LGBTIQA*-freundliche Moschee in Berlin. Ich weiß, du hattest es hier auf lesarion wirklich nicht leicht und ich danke dir, dass du dich eingebracht hast. Jede*r soll und kann so leben wie sie oder er will - in diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute!



editiert am 12.06.2018 08:33 Beitrag melden Zitatantwort
12.06.2018 08:24
von:
northern_ligh..
Status: mobile  

da bin ich für mich doch irgendwie froh daz ICH aus der universellen "ursuppe" entstanden bin
aus der alles organische u anorganische sein darf wie es in seiner reinsten form entstanden is und vom leben weiter "geschliffen" wird....

.oO(daher keine religion, sondern leben u erleben der universellen naturgesetze (ursache wirkung, gesetz der anziehung,u.a) die es so oder so auch ohne daran zu glauben wissentlich gibt - und darin ist homosexualität was es ist,freies zusammenfinden zweier menschenwesen - im besten falle aus u mit liebe ; )


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