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Unphilosophische Weltlichkeiten

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17.05.2019 13:46
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The Vulcans, or Vulcanians

, were a warp-capable humanoid species from the planet Vulcan. They were widely renowned for their strict adherence to logic and reason as well as their remarkable stoicism.


https://memory-alpha.fand [...] i/Vulcan



17.05.2019 13:52
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Unphilosophische Weltlichkeiten

- Garten, Markt & Ackerland:



- das Liebesleben der Regenwürmer:

https://de.lesarion.com/f [...] ;block=1



17.05.2019 13:59
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Bliný
https://de.wikipedia.org/ [...] gebrauch

Der dumme Franzose
(Anton Pawlowitsch Tschechow)
http://www.russian-online [...] amp;ru=0

17.05.2019 16:12
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Do Kids Think Bert And Ernie Are Gay? | Kids React

https://www.youtube.com/w [...] AHaYEgeU



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uui, DANKE @Corvuscorone! :-D



06.06.2019 05:39
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Lebenszeit

Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Kreaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel und fragte ‚Herr, wie lange soll ich leben?‘ ‚Dreißig Jahre,‘ antwortete Gott, ‚ist dir das recht?‘ ‚Ach Herr,‘ erwiderte der Esel, ‚das ist eine lange Zeit. Bedenke mein mühseliges Dasein: von Morgen bis in die Nacht schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen, mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und aufgefrischt zu werden! erlass mir einen Teil der langen Zeit.‘ Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm achtzehn Jahre. Der Esel ging getröstet weg, und der Hund erschien. ‚Wie lange willst du leben?‘ sprach Gott zu ihm, ‚dem Esel sind dreißig Jahre zu viel, du aber wirst damit zufrieden sein.‘ ‚Herr,‘ antwortete der Hund, ‚ist das dein Wille? bedenke, was ich laufen muss, das halten meine Füße so lange nicht aus; und habe ich erst die Stimme zum Bellen verloren und die Zähne zum Beißen, was bleibt mir übrig, als aus einer Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?‘ Gott sah, dass er recht hatte, und erließ ihm zwölf Jahre. Darauf kam der Affe. ‚Du willst wohl gerne dreißig Jahre leben?‘ sprach der Herr zu ihm, ‚du brauchst nicht zu arbeiten wie der Esel und der Hund, und bist immer guter Dinge.‘ ‚Ach Herr,‘ antwortete er, ‚das sieht so aus, ist aber anders. Wenn’s Hirsenbrei regnet, habe ich keinen Löffel. Ich soll immer lustige Streiche machen, Gesichter schneiden, damit die Leute lachen, und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich beiße hinein, so ist er sauer. Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich das nicht aus.‘ Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre.
Endlich erschien der Mensch, war freudig, gesund und frisch und bat Gott, ihm seine Zeit zu bestimmen. ‚Dreißig Jahre sollst du leben,‘ sprach der Herr, ‚ist dir das genug?‘ ‚Welch eine kurze Zeit!‘ rief der Mensch, ‚wenn ich mein Haus gebaut habe, und das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt: wenn ich Bäume gepflanzt habe, die blühen und Früchte tragen, und ich meines Lebens froh zu werden gedenke, so soll ich sterben! o Herr, verlängere meine Zeit.‘ ‚Ich will dir die achtzehn Jahre des Esels zulegen,‘ sagte Gott. ‚Das ist nicht genug,‘ erwiderte der Mensch. ‚Du sollst auch die zwölf Jahre des Hundes haben.‘ ‚Immer noch zu wenig.‘ ‚Wohlan,‘ sagte Gott, ‚ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht.‘ Der Mensch ging fort, war aber nicht zufriedengestellt.
Also lebt der Mensch Siebeinzig Jahr. Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund, heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Daseins. Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der andern aufgelegt: er muss das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind der Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluss. Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder.


(Gebrüder Grimm, Märchen 176)


06.06.2019 05:42
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Gönne dich dir selbst

Wo soll ich anfangen?
Am besten bei deinen zahlreichen Beschäftigungen. Denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit dir. Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest. Dass du dich nach und nach des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst.
Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst.
Du fragst an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz hart wird.
Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben?
Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit nur nicht dir selbst. Wer aber mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann er gut sein?

Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht, tu das immer, ich sage nicht, tu das oft, aber ich sage, tu das immer wieder einmal: Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

(Bernhard von Clairvaux 1090-1153)


12.06.2019 23:03
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Pflanzen... :-D

https://www.tauschgartenf [...] pageNo=1

( Thread "Doppelbedeutungen von Wörtern im Pflanzenreich" )





12.06.2019 23:32
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12.06.2019 23:59
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Und die Mittel werden "sanft" daherkommen, wie das 'gute' Ferramol, welches die Schnecken unterirdisch killt, so dass man die Leichen nicht mehr sieht.



http://www.tauschgartenfo [...] d-tiere/



15.06.2019 01:34
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Wetterpflanzen
Wetterpflanzen sind oft "Zeigerpflanzen" für das kommende Wetter. Sie kündigen Regen an,
bannen Blitz, Hagel, Hochwasser und Sturm, lindern Wetterfühligkeit

mehr bei den einzelnen Pflanzen:
https://www.zauber-pflanz [...] tter.htm

22.06.2019 10:53
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.05.2019 um 13:59:

Bliný
https://de.wikipedia.org/ [...] gebrauch

Der dumme Franzose
(Anton Pawlowitsch Tschechow)
http://www.russian-online [...] amp;ru=0


vielleicht sollte ich mal wieder Buchweizen kochen :-D
*mag* den Geschmack :-))
... und aussähen könnte ich den auch nochmal... und Bockshornklee (in der Schweiz - oder war's Österreich, ist der übrigens als "Brotklee" bekannt - und zwar das Laub, nicht die Körner.
ich frage mich, ob das Laub auch diese irritierende Eigenschaft der Samen hat, super lecker würzig zu schmecken, aber dann auch den Schweiß sehr wahrnehmbar zu würzen für ein paar Tage O.O )

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wie die Tschechow-Geschichte wohl zu verstehen ist?
ob das ein getarnter Hinweis auf evtl. zu der Zeit in Rußland herrschende große Armut war?

22.06.2019 11:11
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Pektoralis starb auch an einer Überdosis Blinys (blinc, Plinsen, Magermehl) ... Leskov.

22.06.2019 11:53
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 22.06.2019 um 11:11:

Pektoralis starb auch an einer Überdosis Blinys (blinc, Plinsen, Magermehl) ... Leskov.


:-D Danke für den Hinweis auf diese Geschichte! kannte ich nicht!
https://de.m.wikipedia.or [...] e_Wille_(Nikolai_Leskow)

03.07.2019 22:25
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"Crito, I owe a cock to Asclepius; will you remember to pay the debt?"

(Sokrates)


https://en.m.wikipedia.org/wiki/Chicken
Abschnitt In religion and mythology




editiert am 03.07.2019 22:27 Beitrag melden Zitatantwort
07.07.2019 21:46
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entefeuen (bitte genau lesen)

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Morgenstern, Abendstern, Zwergelstern, Bergelstern...







(aus dem Tauschgartenforum)


editiert am 21.07.2019 19:36 Beitrag melden Zitatantwort
21.07.2019 19:38
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Semyk
Gründonnerstag – wer in der siebenten Woche des Jahres/ Semyk arbeitet, dem wird das Vieh von den Nixen getötet


O.O
:-D




( https://ukraine-nachricht [...] aft_3475 )

21.07.2019 20:00
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.05.2019 um 13:52:



Unphilosophische Weltlichkeiten

- Garten, Markt & Ackerland:



- das Liebesleben der Regenwürmer:

https://de.lesarion.com/f [...] ;block=1


Wow, ich werde Regenwürmer, jetzt ganz anders wahrnehmen💜

21.07.2019 20:38
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ja, gell?

so viel, was wir nicht wissen von den tausenden kleinen Tieren um uns herum

-- und der Text so poetisch/ zärtlich geschrieben :-) :-) :-)

und ich hatte das tatsächlich an dem Tag nach der Arbeit gesehen (noch ohne die Erklärung zu kennen) :-)
gut, daß ich zu Fuß gehe

30.07.2019 05:37
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Ich habe damals mit allem geredet, mit dem ich zusammenkam, mit Käfern und mit dem Moos, mit Steinen und Quellen. Es war alles lebendig, und ich selbst war nichts anderes als sie alle. Wenn ich über die waldigen Abhänge hinschaute, geschah es mir immer wieder, dass aller feste Stoff sich vor meinen Augen auflöste und alles durchscheinend wurde, als sei es aus Glas. Die Bäume verloren ihre Dichte und wurden, als wären sie aus Licht. Die Felsen wurden durchscheinend auf die Erdtiefe, die dahinter und darüber war. Die Hügelkämme am Horizont gingen über in die abendliche Helligkeit, so, als wäre diese ganze wunderbare Welt, in der ich lebte und schaute, nur ein kaum wirklicher Vordergrund zu einem Land aus Licht und geistiger Kraft.
Wenn ich den Wald wieder verließ war er in mir und ich selbst war eine Art Wald. Ich brachte ihn mit in die Stadt und füllte die Stadt mit "Wald".
Mit Unabhängigkeit. Mit Phantasie. Mit Lebendigkeit.


(Jörg Zink)


08.08.2019 19:33
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