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Vorbehalte von Lesben gegenüber Transfrauen

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17.06.2019 22:51
HiddenNickname

Wenn ich jetzt schreiben würde "Support your sisters, not transgender", dann bezieht sich das natürlich auch darauf, ALLE zu unterstützen und nicht nur Transgender...

(ist natürlich ironisch gemeint)

editiert am 17.06.2019 23:08 Beitrag melden Zitatantwort
18.06.2019 00:34
HiddenNickname

Ich kann den Ausschluss nicht wirklich nach vollziehen, ich kann ungefähr erahnen was für Ängste dahinterstehen.
Weil ich da manchmal bei mir, auch so ein Vorurteilskatalog, bei Frauen mit Trans Hinderungsgrund mitläuft,

In der Gesellschaft, wo wir Abwertung, Diskriminierung teilen, ( Menschen mit Trans Hintergrund um einiges härter), finde ich eine Ausgrenzung sehr bedenklich.

Erinnert mich stark an Homophobie,

Und mal ganz Faktisch


Ist ja nicht so das Frauen mit Trans Hintergrund, uns überlaufen würden,

Wenn ich jetzt mal bei Frauen mit Transgender Hintergrund bleibe, macht das gerade mal, ca 0,031 % aus.

Auf auf Lesbisch sein, bezogen würde die Zahl noch viel, viel kleiner schwinden.

Das deckt sich ziemlich gut mit meinen zufälligen Begegnungen die ich über die Jahre gehabt, habe.
Die waren verschwinden gering, ich kann sie so zu sagen an einer Hand abzählen

Ich finde kein Grund ein Fass auf zu machen, im Gegenteil

den Raum ein kleinwenig weiter öffenen, Begegnungen zulassen, Vorurteil abbauen. den Mensch, in ihrer Individualität gelten lasen.

Zum Glück, verändert sich da einiges, in den Köpfen, und in den Herzen.



editiert am 18.06.2019 00:58 Beitrag melden Zitatantwort
18.06.2019 12:08
HiddenNickname

@cArt
Ich kann deinen Text gut verstehen und so unterschreiben.

Allerdings kommen mir aich manchmal andere Gedanken.
Das soll jetzt nicht Spalterisch sein sondern einfach ein Gedanke:
Ich glaube schon das cis Frauen und Transfrauen ihre spezifischen Themen haben. Ich kann auf beiden Seiten nach vollziehen wenn sie da "geschützte" Räume sich wünschen. Das heißt aber nicht das man die jeweilige andere Gruppe ausgrenzt. Es würde das gegenseitige Verständnis verbessert, wenn beide Fraktionen auch iber spezifische Themen miteinander reden.



18.06.2019 17:11
HiddenNickname

Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 17.06.2019 um 22:01:
{...}
Aber egal, muss jede/r selbst wissen was er/sie macht.
Oder vielleicht doch lieber enge psychologische Begleitung für Menschen in diesem Prozess?


Ich finde diese ganze Pathologisierung von Transmenschen völlig fürn Backofen.

M.E.n. sollten Alle die gleiche Freiheit haben, zu leben wer sie sind, solange sie sich selbst und anderen nicht schaden.
Trans* insgesamt zu pathologisieren ist nichts anderes als anderen Schaden zufügen...also die, die das tun, hätten so eine Therapie nötig.

Es gibt ja Psychologen, die an eine Theorie zu "pathologische Homosexualität" glauben z.B. im Zusammenhang mit Borderline u.a. Persönlichkeitsstörungen und Trauma durch sexualisierte Gewalt. Das ist aber nicht mehr so ganz aktuell und überholt. Homoheiler, Vertreter religiöser Richtungen, Rechtspopulisten, etc. bedienen sich an diesen Theorien sehr oft und binden es in ihre Weltanschauungen ein, die meistens an binären Konzepten von Gesellschaftsordung festhalten.

Genauso läuft das mit dieser Pathologisierung von Transmenschen.

Ich denke, daß es die Option geben sollte, daß Transmenschen Begleitung beantragen können, wenn sie dies wollen oder eben, wenn (siehe oben). So, wie das bei jedem anderen Menschen auch läuft.

18.06.2019 18:59
HiddenNickname

Ich finde es nicht falsch das Transmenschen begleitet werden.
Denn es gibt diverse Unwegbarkeiten, die einem aufvdem Weg begegnen.
Dann ist es gut wenn entsprechende Menschen helfen.
Und zwar welche die emotional nicht mit dem betroffenen Menschen verbunden sind.
Und ich glaube das das nur betroffene das selbst entscheiden sollten/können.


26.06.2019 10:24
HiddenNickname

hallo liebe windgeküsst,

danke dir für den offenen thread und den austausch,

klar wird es zu dem thema immer unterschiedliche meinungen geben. ich persönlich freue mich wenn ich auf parties gehe und dort auch transfrauen sind die einfach spass haben und eine gute zeit. ich habe mich dort auch schon sehr nett mit ihnen unterhalten..

was ich schwierig finde - hier wird so auf die TERFS losgegangen, weil diese radikal sind. aber es gibt eben auch radikale transmenschen.

was ich da so erlebt habe? aussagen wie "lesben müssen eine transfrau auch mit penis komplett akzeptieren, das ist eben ein weiblicher penis" oder zum beispiel bei facebook bin ich in einer queeren gruppe, dort war eine transfrau, sie postete ständig nur sexistischen mist (halbnackte frauen die vor teuren autos posierten usw) und wurde dann irgendwann aus der gruppe geschmissen. das war echt ein typisches beispiel für männliche sozialisierung (die es ja angeblich nicht gibt). dann habe ich hier bei lesarion eine transfrau erlebt die schlimm über butches gelästert hat, und wie dämlich doch die lesben wären, dass sie auf so ein mannweib stehen, und eben nicht auf sie. klar sind das einzelne beispiele, aber wenn man sich eben aufführt wie die axt im walde darf man sich nicht wundern wenn die anderen nur noch mit den augen rollen.

anderes beispiel. transfrauen im frauensport. mary gregory im powerlifting. hat alle rekorde von cis-frauen gebrochen. letztendlich wurde es aber aberkannt, da klar war dass sie einen unfairen vorteil hatte durch ihre männliche geburt. aber auch sie ist nicht die einzige. stellt sich die frage warum transfrauen sich sportarten aussuchen, in denen sie klar im vorteil sind durch ihren anderen körper. klar ist das unfair.

anyway...... long story short.

was dich persönlich angeht hast du schon tolle ideen bekommen. nicht "wie ein mann" verhalten und du wirst auch als frau gesehen werden...



editiert am 26.06.2019 10:24 Beitrag melden Zitatantwort

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