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Wegwerfgesellschaft

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22.02.2018 22:34
von:
Cccherry
Status: offline  

"..Die Liebe ist in unserer heutigen, sehr schnelllebigen Zeit, durch unsere Wegwerfmentalität geprägt. Der Partner ist jederzeit, schnell und unkompliziert, wie eine zu eng gewordene Jeans ersetzbar.

Oft trennt man sich (viel zu früh) vom Partner und wählt somit den Weg des geringsten Wiederstandes. Dabei bin ich der Meinung, dass die meisten Trennungen eines der teuersten Missverständnisse in Partnerschaften sind .Wenn alles nichts mehr hilft, wenn alle Möglichkeiten erschöpft zu sein scheinen, dann kann es so aussehen, als gäbe es nur noch einen Ausweg: Wir müssen uns trennen. Dabei verwechseln viele Paare eine sehr entscheidende Sache, die Trennung von dem unerträglichen Zustand und die Trennung vom Partner selbst.

Und hier kommt der entscheidende Punkt. Wenn man den unerträglichen Zustand aus der Partnerschaft verbannen möchte, wird aus dem einstigen unkomplizierten Miteinander, eine gemeinsame Aufgabe. Wir müssten uns mit uns selbst, unseren Wünschen, Bedürfnissen, Erwartungen und vor allem auch Eigenanteilen beschäftigen, welche zum Ungleichgewicht der Beziehung beigetragen haben könnten. Und als ob dies nicht schon Arbeit genug wäre, muss man auch noch mit dem Partner über seine Gedanken kommunizieren.

Und sind wir einmal ehrlich.

Wer in unserer heutigen Gesellschaft bringt noch sein altes, verrostetes und kaputtes Handy zur Reparatur, wenn er doch bei der erst besten Gelegenheit, ein günstiges und neueres Modell erwerben kann?

Genau, ein unglaublich armselig geringer Anteil! ..."

ist leider so. Mache immer wieder die Erfahrungen und hab das Gefühl alle ticken gleich
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Oder erkennt ihr euch sogar selbst in dem Text und könnt es mir erklären?

23.02.2018 09:46
von:
ErikaS1
Status: offline  

Deine Sicht mag für manche Beziehung(en) stimmen.
Aber ich glaube zum eine das Situtionen in Beziehungen gibt, die auch mit noch soviel Kampf / Anstrengung und Wollen nicht aufzulösen sind.
Dann ist es besser für beide Seiten sich zu trennen.

Ich denke auch das es zwar so etwas wie die Urliebe gibt, aber das leider diese nicht wirklich zwangläufig zu einer Lebenslangen beziehung führen muss.

Und ich denke auch darüber nach, ob es Trennungen gibt, weil man jemanden liebt und ihn nicht mit dem, was vor einem liegt verletzen will.Die eigene Sichtweise und die eigen Ziele verändern sich zu weilen. Gerade wenn man endlich keine Rolle mehr spielen muss. Und weil vielleicht ein Mensch ins Leben getreten ist, der nach gewiesen hat, dass er einem emotional den Stecker so ziehen kann, das man keinen Lebensmut mehr hat. Das man ein grenzenloses Verlangen bis zur Selbstaufgabe entwickelt.

Nein ich glaube das die meisten Beziehungen nicht einfach bei dem ersten Problem weg geworfen werden. Und das Leben ist nicht immer gerade und einfach. Manch mensch treten in dein Leben und hinterlassen Spuren manche kommen in dein Leben um dich mit zu nehmen...

Zumindest nicht ab einem bestimmten Alter werden Wechsel weniger...



23.02.2018 09:49
von:
Schreiblust
Status: offline  

"Dabei verwechseln viele Paare eine sehr entscheidende Sache, die Trennung von dem unerträglichen Zustand und die Trennung vom Partner selbst."

Diesen Satz finde ich recht hilfreich. Ungute Zustände gibt es in Partnerschaften immer mal wieder - mal mehr, andermal weniger intensiv. Meine Methode ist so profan wie einfach (raus aus der Situation, paar Tage/Wochen Sendepause einlegen), doch stößt sie immer wieder auf irren Widerstand. Anscheined haben Frauen das Bedürfnis, Dinge bis zum Brechreiz durchzukauen und zu zerreden, anstatt sich erstmal umzudrehen, um den eigenen Hintern zu kümmern und vorerst mal die Fünfe gerade zu lassen. Dabei löst sich manch ungutes Gefühl mit der Zeit von selbst in Wohlgefallen auf, nichts bleibt wie es ist. Und lustigerweise dort, wo der Knoten oft am größten ist, hilft gerade Distanz dabei, einiges zu relativieren und die Verhältnismäßigkeit zu erkennen bzw. Lösungsansätze zu er-finden. Die meisten hacken solange aufeinander bis nichts mehr übrig bleibt. Diesen Handlungszwang empfinde ich persönlich als kontraproduktiv und obendrein als ziemlich unsexy... Bevor "Mordssozialgespräche" stattfinden, wäre ein Päuschen vom anderen und dem Süppchen, in dem man gerade kocht/gekocht wird, nicht nur gesünder sondern möglicherweise auch für das Weiterbestehen der Beziehung vorteilhaft. So mein Senf dazu...

23.02.2018 10:08
von:
Anouk1
Status: offline  

Zwischen der "ewigen Beziehung"die früher auch viel aus Abhängigkeit bestand und der heutigen Wegwerfgesellschaft liegt ein ganz wichtiger Ansatz: die bereitwilligkeit zu arbeiten an der Beziehung und sich selbst. Wir haben verlernt zu arbeiten!


23.02.2018 10:27
von:
Schreiblust
Status: offline  

Wir haben vor allem verlernt zu warten, uns zu gedulden, was auszuhalten... Heute muss alles jetzt, sofort, am besten aus dem Stehgreif. Mit Ungewissheit und einem Zustand der Unkontrollierbarkeit kann und will heute kaum eine-r mehr umgehen.

23.02.2018 11:04
von:
deadPhoenix
Status: offline  

Von wem stammt das Zitat?

Die Globalisierung hat starken Einfluss darauf genommen. Es hat nicht nur Vorteile, global vernetzt zu sein. Der Beste Schutz gegen viel das man evtl. Wegwerfen muss ist, nicht alles anzusammeln, haben zu wollen und zu kaufen oder aufzuheben.

Klar hätte ich auch gern das ein oder andere, aber gerade auch das bewusste Verzichten auf das ein oder andere hat im Nachhinein zur Erkenntnis geführt, dass ich es nicht gebraucht hätte. Und was ich nicht habe kann nicht kaputt gehen, muss nicht repariert werden. Gerade im Bereich Elektronik, in dem immer neue Bedürfnisse geschaffen und deren Notwendigkeit dem Verbraucher suggeriert wird, sorgt dafür, dass man vergleicht und sich dann schneller Dinge anschafft, die evtl. auch kaputt gehen können. Mir fallen sofort sämtliche smarte Steuerungen und Geräte ein. Wir holen uns nicht nur Dinge ins Haus, die später Elektroschrott sind, sondern lassen uns dadurch kontrollieren und manipulieren.

Deshalb: Der beste Müll ist der, der niemals entsteht.

23.02.2018 11:32
von:
Weirdo2013
Status: offline  

Kann man Partnerinnen auch recyclen? Sorry, für den kleinen Scherz, deadPhoenix

23.02.2018 12:47
von:
NoSugarPlease..
Status: offline  

ZitatTanteKnüppelKuh schrieb am 23.02.2018 um 10:08:

Zwischen der "ewigen Beziehung"die früher auch viel aus Abhängigkeit bestand und der heutigen Wegwerfgesellschaft liegt ein ganz wichtiger Ansatz: die bereitwilligkeit zu arbeiten an der Beziehung und sich selbst. Wir haben verlernt zu arbeiten!


Du sprichst von Arbeit und Widerstand ... nicht gerade die Komponenten, welche ich mit einer gesunden Beziehung assoziiere.

Ich glaube nicht, dass man an einer Beziehung "arbeiten" muss/müssen sollte.

Wenn zwei Menschen zueinander passen, dann funktioniert es einfach. Und ja, das Wort "einfach" in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist eine bewusste Entscheidung.

Und ja es stimmt, viele leben diese Wegwerfmentalität, wenn es um Beziehungen geht. Allerdings kann man das natürlich nicht auf die ganze Gesellschaft projizieren.

Wenn man merkt, dass es dem oder der Partner/Partnerin nicht viel Bauchschmerz verursacht, sein Gegenüber schnell mal gegen etwas vermeintlich Neues/Besseres/Interessanteres auszutauschen ... dann sollte man diesen Menschen einfach loslassen, und ihn oder sie den Weg gehen lassen, welche sie gehen müssen.

Der "unerträgliche Zustand" hängt meistens mit dem Partner zusammen - und wenn dem so ist, dann gibt es keinen (vernünftigen) Grund zu bleiben.

23.02.2018 13:00
von:
deadPhoenix
Status: offline  

ZitatWeirdo2013 schrieb am 23.02.2018 um 11:32:

Kann man Partnerinnen auch recyclen? Sorry, für den kleinen Scherz, deadPhoenix


Weiß nicht, gibt es dafür Container? Das sollte die Frage hinreichend beantworten.

Scherz beiseite. Wegwerfgesellschaft beziehe ich in erster Linie auf Konsum. Alles andere ist für mich nicht unter dem sachlichen Begriff einzuordnen, denn damit würde der Zuordnung zustimmen. Ich möchte aber Dinge und Menschen bewusst trennen. Vermutlich war das deshalb auch provokativ formuliert.

Da fällt mir ansonsten noch eins dazu ein:

https://youtube.com/watch [...] p;sns=tw



23.02.2018 14:32
von:
Anouk1
Status: offline  

ZitatNoSugarPlease schrieb am 23.02.2018 um 12:47:

ZitatTanteKnüppelKuh schrieb am 23.02.2018 um 10:08:

Zwischen der "ewigen Beziehung"die früher auch viel aus Abhängigkeit bestand und der heutigen Wegwerfgesellschaft liegt ein ganz wichtiger Ansatz: die bereitwilligkeit zu arbeiten an der Beziehung und sich selbst. Wir haben verlernt zu arbeiten!


Du sprichst von Arbeit und Widerstand ... nicht gerade die Komponenten, welche ich mit einer gesunden Beziehung assoziiere.

Ich glaube nicht, dass man an einer Beziehung "arbeiten" muss/müssen sollte.

Wenn zwei Menschen zueinander passen, dann funktioniert es einfach. Und ja, das Wort "einfach" in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist eine bewusste Entscheidung.

Und ja es stimmt, viele leben diese Wegwerfmentalität, wenn es um Beziehungen geht. Allerdings kann man das natürlich nicht auf die ganze Gesellschaft projizieren.

Wenn man merkt, dass es dem oder der Partner/Partnerin nicht viel Bauchschmerz verursacht, sein Gegenüber schnell mal gegen etwas vermeintlich Neues/Besseres/Interessanteres auszutauschen ... dann sollte man diesen Menschen einfach loslassen, und ihn oder sie den Weg gehen lassen, welche sie gehen müssen.

Der "unerträgliche Zustand" hängt meistens mit dem Partner zusammen - und wenn dem so ist, dann gibt es keinen (vernünftigen) Grund zu bleiben.


Da bin ich ganz anderer Meinung.. sicherlich muss es im Gewissen Maß einfach sein..Ich hab nicht von ungewöhnlich schweren Miteinander gesprochen.. jedoch der Irrglaube wenn man arbeiten muss, ist die Beziehung nicht gut, ist genau der Grund weshalb Menschen ihre Beziehung beenden.. Fast jeder kommt in 5/10/ 20 Jahren an den Punkt an sich oder an der Beziehung gemeinsam arbeiten zu müssen. Denn Menschen verändern sich . Beziehungen ändern sich. Man wird reifer, man erlebt etwas was einen verändert von dem Denken und handeln. Das kann eine Beziehung auch verändern und man muss den/ Partner/in mitnehmen. Das austauschen und miteinander ist da unerlässlich.. was aber viele vergessen oder falsch verstehen. Rücksicht, Vertrauen und Respekt.


23.02.2018 14:38
von:
woodhull
Status: mobile  

ZitatCccherry schrieb am 22.02.2018 um 22:34:

"..Die Liebe ist in unserer heutigen, sehr schnelllebigen Zeit, durch unsere Wegwerfmentalität geprägt. Der Partner ist jederzeit, schnell und unkompliziert, wie eine zu eng gewordene Jeans ersetzbar.

Oft trennt man sich (viel zu früh) vom Partner und wählt somit den Weg des geringsten Wiederstandes. Dabei bin ich der Meinung, dass die meisten Trennungen eines der teuersten Missverständnisse in Partnerschaften sind .Wenn alles nichts mehr hilft, wenn alle Möglichkeiten erschöpft zu sein scheinen, dann kann es so aussehen, als gäbe es nur noch einen Ausweg: Wir müssen uns trennen. Dabei verwechseln viele Paare eine sehr entscheidende Sache, die Trennung von dem unerträglichen Zustand und die Trennung vom Partner selbst.

Und hier kommt der entscheidende Punkt. Wenn man den unerträglichen Zustand aus der Partnerschaft verbannen möchte, wird aus dem einstigen unkomplizierten Miteinander, eine gemeinsame Aufgabe. Wir müssten uns mit uns selbst, unseren Wünschen, Bedürfnissen, Erwartungen und vor allem auch Eigenanteilen beschäftigen, welche zum Ungleichgewicht der Beziehung beigetragen haben könnten. Und als ob dies nicht schon Arbeit genug wäre, muss man auch noch mit dem Partner über seine Gedanken kommunizieren.

Und sind wir einmal ehrlich.

Wer in unserer heutigen Gesellschaft bringt noch sein altes, verrostetes und kaputtes Handy zur Reparatur, wenn er doch bei der erst besten Gelegenheit, ein günstiges und neueres Modell erwerben kann?

Genau, ein unglaublich armselig geringer Anteil! ..."

ist leider so. Mache immer wieder die Erfahrungen und hab das Gefühl alle ticken gleich
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Oder erkennt ihr euch sogar selbst in dem Text und könnt es mir erklären?


Ich mache diese Erfahrungen nicht.
Wenn du immer wieder die Erfahrung machst, dass frauen sich schon nach kurzer Zeit von dir trennen, hast du möglicherweise Verhaltensweisen, die für andere in einer Partnerschaft nicht tragbar sind. oder du suchst die immer wieder Frauen mit einer geringen bindungsfähigkeit oder Bindungswiligkeit aus.
In beiden Fällen hats du die Möglichkeit etwas an deinem Verhalten zu verändern. Das sollte zielführender sein, als über die sogenannte Wegwerfgesellschaft zu jammern.
Go for it. Der Frühling kommt...!

23.02.2018 14:45
von:
Weirdo2013
Status: offline  

ZitatdeadPhoenix schrieb am 23.02.2018 um 13:00:

ZitatWeirdo2013 schrieb am 23.02.2018 um 11:32:

Kann man Partnerinnen auch recyclen? Sorry, für den kleinen Scherz, deadPhoenix


Weiß nicht, gibt es dafür Container? Das sollte die Frage hinreichend beantworten.

Scherz beiseite. Wegwerfgesellschaft beziehe ich in erster Linie auf Konsum. Alles andere ist für mich nicht unter dem sachlichen Begriff einzuordnen, denn damit würde der Zuordnung zustimmen. Ich möchte aber Dinge und Menschen bewusst trennen. Vermutlich war das deshalb auch provokativ formuliert.

Da fällt mir ansonsten noch eins dazu ein:

https://youtube.com/watch [...] p;sns=tw



Menschen können auch Menschen konsumieren - manchmal aus den gleichen Gründen, warum sie zu viele Dinge konsumieren. Es fehlt etwas und dieses etwas wird an der falschen Stelle gesucht. Und für meine lieben Expartnerinnen kommt ein Container nicht in Frage

23.02.2018 14:47
von:
MeMaryPoppins..
Status: offline  

Ich persönlich finde es nicht so tragisch ein Handy auszuwechseln
immerhin sollte man ein wenig mithalten können ...
denn viele Arbeitgeber kommunizieren lieber direkt via
Whatsapp und Co...leider verfügen viele ältere Modelle nicht
über diese Apps...zumal es einem Handy keine seelischen Spuren
hinterlässt wenn man es austauscht.

Zu dem Vergleich kann man sich eben auch bei diesen
neuen Apps , Internet , Facebook etc...bedanken...denn
diese begünstigen den schnellen Wechsel enorm.
Es werden 2. Profile angelegt um heimlich zu kommunizieren
ggf. die Partnerin zu betrügen.
Manche texten im Schnitt via Whatsapp oder Facebook mit
etlichen Frauen und tauschen so im Handumdrehen die
aktuelle Partnerin aus...

Das sind eben die Errungenschaften der Neuzeit man
kann Sie lieben oder auch nicht aber so schnell ändern
wird sich daran nicht viel.



23.02.2018 15:04
von:
Schreiblust
Status: offline  

Spätestens wenn ich auf meiner Alten reite und ihr Iphone alle Nase lang piept, vergeht mir alles. Dabei ist es eher nicht relevant ob es ihr Arbeitgeber, ihre Kinder oder der gesamt Fanclub ist. So viel zu neuzeitlichen Errungenschaften. Lieben werde ich solche pseudoneumodische Zustände sicherlich nie, davon kann nicht die Rede sein. Die Frage ob ich großartig ambitioniert bin, die Partnerin dann noch zu lieben, bleibt davon sicherlich auch nicht unberührt. Nichts tötet die Begierde mehr als Beliebigkeit und Respektlosigkeit.

23.02.2018 15:10
von:
nordlicht1978..
Status: offline  

ZitatCccherry schrieb am 22.02.2018 um 22:34:

"..Die Liebe ist in unserer heutigen, sehr schnelllebigen Zeit, durch unsere Wegwerfmentalität geprägt. Der Partner ist jederzeit, schnell und unkompliziert, wie eine zu eng gewordene Jeans ersetzbar.



Wenn ich mir die "bin schon sooo lange Single, welche Frau meint es ernst"-Threads ansehe, dann scheint das gar nicht so unkompliziert zu sein.

Du bist offensichtlich gerade verlassen worden. Das passiert. Das hat nichts mit anderen Paaren zu tun. Ja, man sollte nicht einfach eine Beziehung beenden, nur weil es gerade nicht so läuft. Aber ganz ernsthaft, wenn eine Beziehung schon nach ein paar Monaten nicht mehr läuft, dann sehe ich keinen Grund, daran großartig zu arbeiten. Warum will man etwas passend machen, was es vielleicht einfach nicht ist? Man kann auch einfach getrennter Wege gehen. Ich kann verstehen, dass die Menschen früher zusammen geblieben sind, weil man was aufgebaut hatte, Kinder hatte etc. Wie oft hab ich schon Paare erlebt, die jahrelang an ihrer Beziehung gebastelt haben, um dann letztendlich jeglichen Respekt voreinander zu verlieren, weil man sich am Ende erst richtig auf die Nerven ging. Muss das sein? Was ist da überhaupt der Grund? Geht es wirklich darum, dass man mit der Partnerin wieder glücklich sein möchte, geht es um die Partnerin, oder einfach nur darum, dass man nicht allein sein möchte und klar ist, dass das dann vielleicht erstmal länger wieder der Fall sein könnte?

23.02.2018 15:26
von:
MeMaryPoppins..
Status: offline  

ZitatSpielart schrieb am 23.02.2018 um 15:04:

Spätestens wenn ich auf meiner Alten reite und ihr Iphone alle Nase lang piept, vergeht mir alles. Dabei ist es eher nicht relevant ob es ihr Arbeitgeber, ihre Kinder oder der gesamt Fanclub ist. So viel zu neuzeitlichen Errungenschaften. Lieben werde ich solche pseudoneumodische Zustände sicherlich nie, davon kann nicht die Rede sein. Die Frage ob ich großartig ambitioniert bin, die Partnerin dann noch zu lieben, bleibt davon sicherlich auch nicht unberührt. Nichts tötet die Begierde mehr als Beliebigkeit und Respektlosigkeit.


Selbst die Partnerin als *Alte* zu bezeichnen und *Respekt* erwarten...
puuuuh ...das Thema * Respekt* sollte man sich zu Herzen nehmen.


23.02.2018 16:35
von:
Minerva_
Status: mobile  

ZitatMeMaryPoppins schrieb am 23.02.2018 um 14:47:

Ich persönlich finde es nicht so tragisch ein Handy auszuwechseln
immerhin sollte man ein wenig mithalten können ...
denn viele Arbeitgeber kommunizieren lieber direkt via
Whatsapp und Co..
.leider verfügen viele ältere Modelle nicht
über diese Apps...zumal es einem Handy keine seelischen Spuren
hinterlässt wenn man es austauscht.

Zu dem Vergleich kann man sich eben auch bei diesen
neuen Apps , Internet , Facebook etc...bedanken...denn
diese begünstigen den schnellen Wechsel enorm.
Es werden 2. Profile angelegt um heimlich zu kommunizieren
ggf. die Partnerin zu betrügen.
Manche texten im Schnitt via Whatsapp oder Facebook mit
etlichen Frauen und tauschen so im Handumdrehen die
aktuelle Partnerin aus...

Das sind eben die Errungenschaften der Neuzeit man
kann Sie lieben oder auch nicht aber so schnell ändern
wird sich daran nicht viel.



Ich hoffe, Du meinst ein Arbeitshandy und nicht Dein privates...

23.02.2018 16:46
von:
NoSugarPlease..
Status: offline  

Also um ehrlich zu sein: ich glaube nicht mehr an eine lebenslange, erfüllte (!) Partnerschaft.

Ich habe das zuoft im Bekanntenkreis miterlebt, dass man aus Bequemlichkeit, aus Gewohnheit, oder ganz einfach aus finaziellen Gründen zusammenbleibt.

Nebenbei hat man dann Seitensprünge, Affären ... ... die Ehrlichen führen dann eine "offene" Beziehung, weil sie sich eingestehen, dass der Reiz verloren gegangen ist, und .. und .. und ...

Gerade beim Ende von langjährigen Beziehungen wird ganz oft argumentiert mit: Wie kann man DAS alles einfach WEGWERFEN, die ganze, lange gemeinsame Zeit, die Hoch's und Tief's ... als ob es sich dabei um einen persönlichen Invest handeln würde, und man quasi um Lebenszeit gebracht wurde.

Vielleicht knapp am Ursprungsthema vorbei ...



23.02.2018 16:52
von:
kalle_wirsch
Status: offline  

wenn du diesen zustand immer wieder in deinen beziehungen findest, scheint sich da ja was ungutes zu wiederholen. guck doch einfach mal bei dir, warum das so ist. vielleicht ist es einfacher, dort zu suchen, als die menschheit ändern zu wollen.

ansonsten bin ich da sehr bei nordlicht, wenns nicht passt, muss man auch nicht monatelang rumgurken um zu gucken, ob vielleicht doch noch irgendwie gehen mag.

23.02.2018 17:43
von:
MeMaryPoppins..
Status: offline  

Back to Thema:

mit Sicherheit gibt es auch noch Frauen denen Treue,
Verständnis , Liebe, Großherzigkeit und auch Eifer
um eine Beziehung / einen Menschen nicht einfach
aufzugeben wichtig ist...

ich bin einer davon und von uns gibt es noch ein
paar Exemplare



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