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MIX TAPE *society, feminism and other stuff*

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20.05.2018 22:14
von:
Weirdo2013
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„Warum gelten Merkmale, die 90 Prozent aller Frauen aufweisen, als Schönheitsfehler?“

https://ze.tt/warum-gelte [...] campaign

Was schön ist und was nicht, das wird uns meist von Massenmedien diktiert – die Fotografin Sung-Hee Seewald räumt mit gängigen Stereotypen auf und zeigt den weiblichen Körper so, wie er ist.

20.05.2018 22:16
von:
Weirdo2013
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Im Kino - The Cleaners - Offizieller Trailer HD
https://www.youtube.com/w [...] -JyQ-JR4

THE CLEANERS enthüllt eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in zehn Stunden Schichten im Auftrag der großen Silicon Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die „Content Moderatoren“ outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valleys. Die Grausamkeit und die kontinuierliche Belastung dieser traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit der Content Moderatoren. Doch damit nicht genug. Ihnen ist es verboten, über ihre Erfahrungen zu sprechen.

21.05.2018 11:42
von:
Weirdo2013
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Jane Campion: ‘Capitalism is such a macho force. I felt run over’

One of the world’s most unconventional film-makers, Jane Campion talks about the end of the patriarchy, doing away with decorum, and how losing her baby son changed her forever

https://www.theguardian.c [...] ho-force

21.05.2018 15:05
von:
LeapOfFaith
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Gelesen und gefreut: das Schwule Museum in Berlin ruft ein "Jahr der Frau_en" aus und veranstaltet ein "Symposium zur Geschichte der Frauen*bewegung".

Auf queer.de ist ein Interview mit Chris Izgin, der an der Organisation beteiligt ist. Darin habe ich diese (wie ich finde) schönen Sätze entdeckt:

"Wir verstehen "schwul" als einen Teil von "queer" und sehen ein großes gesellschaftspolitisches Potenzial, wenn Schwule, Lesben, Trans*personen und weitere marginalisierte Personengruppen zusammen an einer Sache arbeiten: Sichtbarkeit, Anerkennung, Abbau von Deprivilegien. Das JdF versteht sich klar als Einladung zu mehr Solidarität, denn gemeinsam sind wir stärker und können mehr voneinander lernen."

"Ich bin Feminist, weil der Feminismus nicht nur Frauen* was angeht, sondern alle Menschen."

Hier das ganze Interview: http://www.queer.de/detai [...] id=31206

editiert am 21.05.2018 15:08 Beitrag melden Zitatantwort
21.05.2018 16:19
von:
Werdenberg
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Cooler Thread, danke!
http://www.querverlag.de/ [...] aus.html
„Lesben raus!“, ein Taschenbuch mit Aufsätzen zur lesbischen Sichtbarkeit, schön zu lesen. Ein wichtiges Thema klug und lesbar von vielen Seiten aus beleuchtet.

21.05.2018 21:05
von:
Weirdo2013
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ZitatBoredToSobs schrieb am 21.05.2018 um 16:19:

Cooler Thread, danke!
(...)


Merci Ich freue mich über jeden Input über den berüchtigen Tellerrand hinaus

editiert am 21.05.2018 21:13 Beitrag melden Zitatantwort
21.05.2018 21:12
von:
Weirdo2013
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Starke Bilder gegen das Akne-Stigma: „Ich habe mich in meiner Jugend wertlos gefühlt“

https://editionf.com/Epid [...] s-Taylor

Sich wortwörtlich in der eigenen Haut wohlzufühlen, fällt schwer, wenn Betroffene wegen Akne oder anderer Hautirritationen, mit denen so viele Menschen zu tun haben, stigmatisiert werden. Die Londoner Fotografin Sophie Harris-Taylor will mit ihrer Bilderserie „Epidermis“ dazu beitragen, dass sich das ändert. Wir haben mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.

23.05.2018 10:49
von:
Weirdo2013
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"The Unskippable Payback" - Spotify-Werbung für Männer: So scheiße fühlt es sich an, sexuell belästigt zu werden

https://www.stern.de/neon [...] 640.html

ZitatViele Frauen kennen das Gefühl, auf der Straße mit ekligen Sprüchen belästigt zu werden. Ein Werbespot auf Spotify soll nun Männer dafür sensibilisieren, wie schlimm sich verbale Belästigung anfühlt.


An sich finde ich die Kampagne gut, aber wahrscheinlich ist das "unskippable" das größere Ohnmachtsgefühl - vielleicht mein Vorurteil, aber ich glaube nicht, dass grobschlächtige Anmachsprüche von Frauen die gleiche Wirkung erzielen, wie die von Männern. Aber, einen Versuch ist es wert.

24.05.2018 12:35
von:
Weirdo2013
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Solche Übernahmen finde ich mega

Freundliche Übernahme

https://rp-online.de/nrw/ [...] 22829983

ZitatEin Stammtisch wollen sie nicht sein - wenn die acht Frauen an einen Stammtisch denken, sehen sie eine dunkle Kneipe vor sich, die ein bisschen antiquiert ist, in der die immer gleichen Menschen zusammenkommen. "Wir sind ein Takeover", sagt Leonie Jüngling und meint damit eine "freundliche Übernahme eines Lokals oder des öffentlichen Raums". Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Behinderung und Sexualität spielt für die acht Frauen keine Rolle, die das Konzept aber unter das Motto "Lesbian Takeover" stellen - ein Treffen also vor allem für Lesben aus der Stadt und drumherum, zu dem Schwule und Heteros eingeladen sind, "und wir schauen auch immer, dass das Lokal möglichst barrierefrei ist", erzählt Julia Tietz.


24.05.2018 16:40
von:
LeapOfFaith
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Wahlsieg in Virginia von Danica Roem, die als erste US-Politikerin offen trans* lebt und sich vor allem für Verbesserungen im Straßenverkehr einsetzt, gegen Bob Marshall, der sich selbst als "Chief Homophobe" bezeichnet und davor 26 Jahre lang im Amt war (Achtung: Video startet gleich bei Seitenaufruf):

http://www.bento.de/queer [...] 2423534/

24.05.2018 16:59
von:
Weirdo2013
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Sehr cool! Danke, LeapOfFaith Dieses Jahr könnten die USA noch so manche Überraschung erleben

Sie ist das andere Amerika
Die Demokratin Stacey Abrams könnte Gouverneurin im US-Bundesstaat Georgia werden – als erste Afroamerikanerin. Und sie ist nicht die einzige Frau mit Erfolgsaussichten.
https://www.zeit.de/polit [...] ikanerin

ZitatMehr Diversität

Dass allein die Vorauswahl der Kandidaten so prekär ist, zeigt die Bedeutung der Zwischenwahlen. Die Republikaner setzen bei den sogenannten Primaries erwartbar vor allem auf Anhänger ihres Präsidenten Donald Trump. Die Demokraten überraschen hingegen mit ihren Kandidaten – oder vielmehr Kandidatinnen. Nicht nur in Georgia wollen sie mit mehr Diversität punkten und so der gesunkenen Beliebtheit der Partei entgegenwirken.

Beispiele gibt es genug. So nominierten die Demokraten in Texas unter anderen zwei homosexuelle Kandidatinnen, von denen eine aus Lateinamerika stammt, die andere von den Philippinen. In einem District in Kentucky fiel die Auswahl auf Amy McGrath, eine Veteranin der Marine, die als erste Frau ein F-18-Kampfjet geflogen hatte. In Pennsylvania bewerben sich sieben Frauen auf die insgesamt 18 Sitze des Bundesstaates im Repräsentantenhaus. Bislang waren diese allesamt mit Männern besetzt.

Ob das Konzept der Demokratischen Partei, mit neuen Gesichtern den Wünschen einer jüngeren, diverseren Wählerschaft zu entsprechen, aufgeht, wird sich im Herbst zeigen. Die Midterms könnten zur Stunde der Frauen werden. Oder zumindest ein Zeichen setzen gegen den derzeit wohl prominentesten Republikaner, der für Gleichberechtigung und Vielfalt wenig übrig hat.


25.05.2018 22:00
von:
Weirdo2013
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Nicht wirklich politisch - aber die Fotos sind einfach genial und der Beweis dafür, dass sich Geduld manchmal auszahlt, auch politisch

So schöne Zufälle verstecken sich in unserem Alltag
Der Fotograf Pau Buscató ist oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wenn er den Auslöser seiner Kamera drückt. Das Ergebnis sind One-in-a-million-Fotos, geprägt durch Zufall und Perspektive.

https://ze.tt/so-schoene- [...] campaign

26.05.2018 14:04
von:
Weirdo2013
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Radikale Feministengangs am Arbeitsplatz! #mimimitoo - PussyTerror TV
https://www.youtube.com/w [...] 7cxmgK4s



31.05.2018 22:21
von:
Weirdo2013
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Warum es feminine Lesben so schwer haben in der Frauenwelt

Hohe Schuhe, Lippenstift und Kleider vertragen sich nicht mit dem gängigen Klischee der maskulin erscheinenden Lesbe. Doch es gibt sie, die feminine lesbische Frau. Ein Appell für die stärkere Sichtbarkeit dieser Frauen

https://ze.tt/warum-es-fe [...] uenwelt/



01.06.2018 15:43
von:
LeapOfFaith
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„Sie passen nicht dazu“: Wenn Manager erklären, warum es keine Frauen in Führungspositionen gibt: https://ze.tt/sie-passen- [...] en-gibt/


01.06.2018 16:35
von:
amiga60
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Veranstaltung heute abend in Berlin:

Katharina Karcher:
Sisters in Arms. Militanter Feminismus in Westdeutschland seit 1968

https://tinyurl.com/y9xy52pp



01.06.2018 18:49
von:
Weirdo2013
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ZitatLeapOfFaith schrieb am 01.06.2018 um 15:43:

„Sie passen nicht dazu“: Wenn Manager erklären, warum es keine Frauen in Führungspositionen gibt: https://ze.tt/sie-passen- [...] anager-e rklaeren-warum-es-keine-frauen-in-fuehrungspo sitionen-gibt/


Ich finde, diese Kampagne wäre die passende Antwort Das Video finde ich lustig

Die gewagte Penis-Parade gegen Lohnungleichheit
https://www.horizont.net/ [...] 27859750
Dass Männer in vielen Branchen für die gleiche Arbeit mehr verdienen als Frauen, ist sicher eines größten Ärgernisse der modernen Arbeitswelt. Die Berliner Initiative Oh You Women will mit Hilfe von Jung von Matt nun auf dieses Problem aufmerksam machen - und wählt dafür eine drastische Methode.

07.06.2018 13:53
von:
Weirdo2013
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Rassismus und Sexismus im Netz
Das Imperium schlägt zurück
taz, https://tinyurl.com/y9yjd6dm

Die Schauspielerin Kelly Marie Tran wird übel beleidigt. Die Trolle ertragen es nicht, dass sie eine wichtige Rolle im Star-Wars-Universum spielt.

Gewalt muss nicht immer physisch sein. Auch Worte können schmerzen. Verletzen. Stumm machen. So war es wohl, als die amerikanische Schauspielerin Kelly Marie Tran Anfang dieser Woche alle Beiträge auf ihrem Instagram-Account löschte – nachdem sie monatelang rassistisch und sexistisch beleidigt worden war.

Tran spielte die Rolle der mutigen Mechanikerin Rose Tico in „Star Wars – Die letzten Jedi“, der im Herbst 2017 in die Kinos kam. Als Amerikanerin mit vietnamesischen Wurzeln ist Tran die erste Woman of Color, die in dem Epos eine tragende Rolle spielt.

Trans Begeisterung für „Star Wars“ war groß. „Ich weiß, wie viel Glück ich habe, dass ich Teil von etwas sein kann, das die Leute lieben“, lautete einer ihrer nun gelöschten Posts. Die Antwort: Angriffe auf ihre Person, ihre Herkunft, ihren Körper. Selbst auf der Fanpage Wookieepedia wurde der Eintrag über Tran rassistisch bearbeitet – die Plattform hat das inzwischen behoben und die Seite für Änderungen gesperrt.

08.06.2018 13:10
von:
Weirdo2013
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Landesweite Proteste: Tausende Frauen demonstrieren in Chile gegen Diskriminierung

Starke Bilder der Proteste auf taz.de
https://tinyurl.com/yapm2ddu

Ich habe Chile wirklich ins Herz geschlossen - auch die Männer, die mir begegnet sind.

Ana Tijoux - Antipatriarca
https://youtu.be/RoKoj8bFg2E

editiert am 08.06.2018 13:16 Beitrag melden Zitatantwort
10.06.2018 12:44
von:
MaxPaua
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https://secure.avaaz.org/ [...] ak/edit/

An: EU, UN, internationale Gemeinschaft

Wir verurteilen den Aufruf des Expertenrates des iranischen Regimes, gegen die 'Mädchen der Revolutionsstraße' gewaltsam vorzugehen!

Am Mittwoch, dem 14. März 2018 fand die 4. Sitzung des derzeitigen Expertenrates statt. Der Expertenrat ist eine der wichtigsten Institutionen des islamischen Staates. Der Schwerpunkt dieses Treffens und der meisten Vorträge lag auf dem Thema Kopftuch und der Konfrontation mit den 'Mädchen der Revolutionsstraße'.

Ahmad Jannati, Vorsitzender des Expertenrates, hat die Frauen, die ihr Kopftuch in der Öffentlichkeit ablegen und auf der Straße tanzen aufs Strengste verurteilt. Er sagt, man müsse diesen Frauen eine letzte Warnung geben und sollten sie ihre Taten nicht bereuen, dann müsse man mit noch mehr Gewalt gegen diese Frauen vorgehen.

Eine große Anzahl von 'Mädchen der Revolutionsstraße' fordern nun die internationale Gemeinschaft und alle zivilisierten Menschen auf der Welt dazu auf, diese Petition zu unterschreiben, um den Kampf der mutigen iranischen Frauen und der 'Mädchen der Revolutionsstraße' gegen den Kopftuchzwang zu unterstützen und zu verteidigen.
Das Kopftuch ist ein wichtiges Instrument in den Händen der islamischen Regierung, um Frauen zu unterdrücken. Das islamische Regime behauptet, dass diese Frauen 'verdorben' und 'unmoralisch' seien, und will nun mit noch mehr Gewalt gegen diese Frauen vorgehen, um diesen Widerstand und diese freiheitsliebende Bewegung im Keim zu ersticken.

Wir, die Unterzeichnenden, verteidigen den mutigen Kampf der iranischen Frauen und die 'Mädchen der Revolutionstrasse' und verurteilen den Aufruf Ahamd Jannatis und des Expertenrates.

Wir verlangen, dass alle strafrechtlichen Maßnahmen gegen die 'Mädchen der Revolutionsstraße' sofort eingestellt werden.
Wir fordern ein sofortiges Ende des Kopftuchzwanges und das Recht auf Selbstbestimmung über die eigene Kleidung.




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