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Darwins Schwestern

Darwins Schwestern

Darwins Schwestern

Gudrun Fischer (Hg.)
255 Seiten

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Beschreibung:

Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten nur wenige sind wirklich berühmt geworden.
Die Porträtsammlung "Darwins Schwestern" schließt eine Wissenslücke: Die Autorinnen richten den Blick auf Pionierinnen der Naturforschung, beleuchten Lebenswege von Forscherinnen aus dem letzten Jahrhundert und lassen Nobelpreisträgerinnen zu Wort kommen. Und nicht zuletzt werden jüngere Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die heute in biologischen Fächern ihre Karriere aufbauen. Porträtiert werden u.a.: Maria Sibylla Merian (Insektenkunde), Amalie Dietrich (Zoologie und Botanik), Margarete von Wrangell (Pflanzenernährung), Elisabeth Schiemann (Genetik), Elisabeth Mann Borgese (Meeresschutz), Christiane Nüsslein-Volhard (Entwicklungsbiologie), Karin Lochte (Meeresbiologie), Barbara McClintock (Genetik), Birgit Sattler (Limnologie/Mikrobiologie).




Beurteilung von Miriam:
E-Mail: Miriam@lesarion.de

Bereits in der Einleitung wird die Leserin "vorgewarnt", dass diese Zusammenstellung ein Sammelsurium aus den unterschiedlichsten Quellen ist. Von der Laudatio über Forschungsarbeiten anhand von Briefwechsel-Analysen bis hin zum Essay - es ist alles vertreten. Und genau daher ist für jede etwas dabei: Sowohl die porträtierten Frauen als auch die Art der Porträts sind unterschiedlich, vielschichtig, abwechslungsreich, spannend - und häufig genug ernüchternd bzw. durch Ernüchterung gekennzeichnet.
Immer und immer wieder wurde - und werden! - ambitionierte Wissenschaftlerinnen ausgebremst, müssen sich selbst heute noch die Frage stellen "Familie/Kinder oder Wissenschaft" und das Jonglieren anfagnen, wenn sie sich doch für beides entscheiden.
Ein hochinteressantes Buch über hochinteressante und hochinteressierte Frauen. Mein Lesetipp!




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