Rubinroter Dschungel
Rita Mae Brown
200 Seiten
200 Seiten
Beschreibung
Der abenteuerliche, pikareske Lebensweg der Heldin führt von den ersten homo- und heterosexuellen Erlebnissen der Kindheit und Jugend bis zur College-Zeit, zum Abschluß an der Filmhochschule und zu den vergeblichen Versuchen, einen Job im Filmgeschäft zu finden. Er spiegelt Rita Mae Browns eigene Biografie wider, endet aber mit der endgültigen Desillusionierung der jungen Molly Bolt ... Das Buch ist voller deftiger, humorvoller Szenen und voller origineller Sentenzen. (FAZ)
Beurteilung von Miriam
E-Mail:
miriam@lesbenbuecher.de
Die in der Beschreibung genannte "endgültige Desillusionierung der jungen Molly Bolt" ist leider der völlig korrekte Ausdruck. Schade, denn über lange Zeit ist man emotional völlig eingebunden, am Ende aber völlig ernüchtert, weil die Leserin so auf Abstand gehalten wird.
Trotzdem sehr lesenswert - sowohl um Bildungslücken zu schließen, als auch zum Genießen. Zum Mitleben und Mitleiden in einer noch sehr intoleranten Welt, der sich Molly heftig entgegensttellt.
"Amerika, du hast es besser" !?? Auch hier wieder ein Beispiel, daß in vielen Aspekten diese Aussage nun wirklich nicht zutreffend ist.
Trotzdem sehr lesenswert - sowohl um Bildungslücken zu schließen, als auch zum Genießen. Zum Mitleben und Mitleiden in einer noch sehr intoleranten Welt, der sich Molly heftig entgegensttellt.
"Amerika, du hast es besser" !?? Auch hier wieder ein Beispiel, daß in vielen Aspekten diese Aussage nun wirklich nicht zutreffend ist.
Kommentare
Toll
Also mir hat der Stil von Rita Mae Brown schon sehr gefallen. Wie sie mit Witz und Leichtigkeit sie alles beschreibt ist super. Sie verschönert keine Sache sondern sagt alles so wie es ist. Zumal auch halt, das den Weg von ihr selber beschreibt. Kann nur sagen einfach mal lesen und selber entscheiden. Ich bin dadurch ein Fan von Rita M. Brown geworden.
06.05.2004 17:39
LesLady79
*grübel*
Tja, dieses Buch wird ja von vielen zum Lesen empfohlen. Allerdings ist es mir eher fremd geblieben. Aber Rita Mae Browns Stil scheint im allgemeinen nicht meinen Geschmack zu treffen. Tja, schade, die Story ist eigentlich nicht schlecht, aber an vielen Stellen doch etwas übertrieben.