Solitaire und Brahms
Sarah Dreher
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Beschreibung
Beruflich erfolgreich, allgemein beliebt und frisch verlobt, aber beim Gedanken an ihre bevorstehende Hochzeit von Kopfschmerzen und Depressionen geplagt, wehrt sich Shelby gegen das traditionelle Rollenverhalten eine gehorsamen Ehefrau, in das ihre Umwelt sie drängen will. Als sie merkt, wie viel ihre neue Nachbarin Fran ihr bedeutet, beginnt sie, die Puzzleteile in ihrem Leben endlich neu zu ordnen.
Beurteilung von Ruth
E-Mail:
miriam@lesarion.de
Ein Buch mit leichtfüßiger und hintergründiger Sprache. Es veranschaulicht u.a. den Generationenwechsel. Es ist Anfang der sechziger Jahre, als Shelby den Kampf gegen ihre rätselhafte Orientierungslosigkeit und gegen sehr reale drohende Sanktionen aufnimmt, und ältere Lesben werden sich daran nur zu gut erinnern. Als ich 25 Jahre später in Shelbys Alter war, fanden die Sanktionen vor allem in den Köpfen statt. Für die heutigen Junglesben dagegen ist "Solitaire und Brahms" fast schon ein spannender Doku-Roman aus längst vergangener Zeit, nicht zuletzt dank dem liebevoll gezeichneten Zeitkolorit.
Somit dürften Leserinnen aller Altersstufen das Buch auf jeweils unterschiedliche Art zu ihrer eigenen Geschichte in Beziehung setzen.
Somit dürften Leserinnen aller Altersstufen das Buch auf jeweils unterschiedliche Art zu ihrer eigenen Geschichte in Beziehung setzen.
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