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„Meine Mutter und ihre lesbische Tochter – Meine Tochter und ihre lesbische Mutter“

„Meine Mutter und ihre lesbische Tochter – Meine Tochter und ihre lesbische Mutter“  
Dresden
Deutschland -> Sachsen
 
Start-Datum: 24.05.2012 19:00
End-Datum: 24.05.2012 21:00
erstellt: artoflife
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Vernissage zur FOTOAUSSTELLUNG von Simone Wolf
am 24.Mai 2012, 19.00 Uhr

Die Ausstellung sowie der Begleitkatalog gehen der Frage nach, wie die Hinwendung einer Frau zu einer Frau als Lebenspartnerin die Beziehungen zwischen ihrer Mutter und ihrer Tochter verändert.

Die Frauen durchlaufen nach dem Wandel der sexuellen Orientierung ihrer Töchter bzw. Mütter eine Konfrontationsphase gegenüber althergebrachten Einstellungen und religiösen Werten, die anscheinend noch immer ausschließen, dass Homosexualität zu einem werteorientierten und er­füllten Leben führen kann. Mütter haben häufig Wünsche und Pläne für ihre Töchter. Mit der Eröff­nung des Lesbischseins ihrer Tochter müssen sie aus ihrer Sicht vielleicht die Hoffnung auf einen Werdegang mit Familie, Enkeln und sogenannter Normalität weitestgehend loslassen.
Auf beiden Seiten nehmen Ängste und Zweifel bezüglich der elterlichen, besonders aber der müt­terlichen und auch der töchterlichen Reaktion einen großen Raum ein. Die Angst vor Ablehnung ist oft Bestandteil der Befürchtungen. Beziehungen erfahren Distanzierung oder zerbrechen, häufig sind es die eigentlich stützenden zwischen Müttern und Töchtern.

In ihren Porträt-Fotografien gelingt es Simone Wolf die Lebensgeschichten von fünfzehn Frauen im Spiegel des Augenblicks festzuhalten. Begleitet werden die Porträtaufnahmen von Interviews, die eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Beziehungsgestaltung aufzeigen und dazu ermutigen, einer Veränderung des Verhältnisses zwischen Müttern und ihren lesbischen Töchtern sowie Töchtern und ihren lesbischen Müttern offen und ohne Ängste gegenüberzustehen.
Die Foto-Dokumentation macht Mut, regt zur persönlichen Auseinandersetzung an, baut Brücken, offenbart aber auch Konfliktpotentiale und berührt. Sie fängt die unbelichten Bilder zwischen den Worten und eine Vielzahl unausgesprochener Worte in den Bildern ein.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann ab 2013 angemietet werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter 0351 804 14 70 oder frauen.sowieso@gmx.de.

Adresse:
Angelikastraße,1
01099 Dresden



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