Akw-Debatte bedroht Kultserie Simpsons
Anzahl der verfügbaren Boosts: 0
Booste jetzt diesen Beitrag für eine Stunde.
Den nächsten Boost erhältst du in 24 Stunden.
Jetzt boosten?
Jetzt Premium buchen und upgraden: Premiumaccount
Du hast leider keine Boosts mehr zur Verfügung. Jetzt Premium buchen und upgraden: Premiumaccount
24.03.2011 15:54
HiddenNickname
Zitat Akw-Debatte bedroht Kultserie Simpsons
Schweizer Fernsehen prüft Austausch der Folgen
Die Atomkatastrophe in Japan bedroht jetzt auch TV-Kultfiguren: Den Simpsons soll es in der Schweiz an den Kragen gehen. Immer mehr Zuschauer nehmen Anstoß am völlig überzeichneten grotesk-makabren Umgang der Zeichentrickfiguren mit Atomkraft.
Montgomery Burns versteckt Fässer mit radioaktiven Müll auf einem Spielplatz. Aus seinem Kernkraftwerk in Springfield fließt das Kühlwasser in einen Teich, aus dem ein dreiäugiger Fisch glotzt. Dass die Sicherheitsbestimmungen nicht so ernst genommen werden, hat seinen Grund: Verantwortlich dafür ist eine völlig unqualifizierte Belegschaft, darunter Homer Simpson.
Absetzung heikler Folgen?
Seit über 20 Jahren gehört die Kultserie "Die Simpsons" für viele Menschen zum festen Bestandteil des Fernsehabends. Anstoß an der grotesk-makaberen Überzeichnung im Umgang mit der Atomkraft nahm bislang niemand - außer die US-Atomindustrie. Doch mit der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima erscheint die Serie plötzlich in einem anderen Licht.
So erwägt das Schweizer Fernsehen als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe nun sogar die Absetzung einiger besonders heikler Folgen. Der Sender ProSieben, der "Die Simpsons" in Deutschland ausstrahlt, will die Folgen aber wie geplant weiter zeigen. "Wenn man jetzt eine Folge sieht, in dem der laxe Umgang mit den Sicherheitsbestimmungen im Atomkraftwerk gezeigt wird, bleibt einem angesichts der Katastrophe in Japan sicherlich das Lachen im Hals stecken", sagt der Medienwissenschaftler Steffen Damm von der Freien Universität Berlin. "Wenn es ernst wird und ein solches Ereignis wie ein GAU eintritt, sind auch die überzeichnete Darstellung und der kalkulierte Tabubruch nicht mehr lustig."
Realität überholt Fiktion
Der Vorsitzende des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung, Uwe Hasebrink, sagt, Zuschauer sähen in fiktionalen Filmen nur so lange gerne Unglücke oder Katastrophen, wie sie sich sicher fühlten und die Situation nicht zu nahe an ihrer Realität sei. "Wenn wir gerade selbst erlebt haben, wie ein Bekannter Selbstmord verübte, indem er sich vor eine S-Bahn warf, haben wir kein Vergnügen an einem Tatort, in dem gerade das das Thema ist." Das könne auch auf eine kollektive Ebene gehoben werden. Von dem Reaktorunglück fühlten sich nun viele Menschen betroffen, da es die lange vorhandenen latenten Befürchtungen bestätige.
Auch für Formate wie "Die Simpsons" könnte es ein Vor und ein Nach Fukushima geben, sagt Hasebrink. "Wenn die Produzenten klug sind, bauen sie die neu gewonnenen Erfahrungen mit ein und entwickeln das in den neuen Folgen weiter", sagt der Kommunikationswissenschaftler. Ähnlich hätten sie ja bereits auch in der Vergangenheit agiert - was gerade ein Grund für den langanhaltenden Erfolg der Serie sei. "Die Simpsons" hätten es verstanden, Themen, die die Menschen beschäftigen, spielerisch, sarkastisch, zynisch und humorvoll auf den Punkt zu bringen.
In Deutschland ohne Einschränkung
Mit der Zeit würden aber viele zu ihrem Zeitpunkt erfolgreiche Formate von der Realität eingeholt - und müssten aktualisiert werden, um erfolgreich zu bleiben. Es sei davon auszugehen, dass auch andere Fernsehformate auf die Katastrophe reagieren, sagt Hasebrink. "Wir können uns auf die Sensibilität der kreativen Industrie verlassen, dass sie die neuen Erfahrungen mit einarbeitet." Einige Produzenten, die gerade ein paar Folgen auf Lager hätten, könnten allerdings "jetzt denken, ihre Produktionen seien wegen der aktuellen Ereignisse verbrannt".
In der Schweiz müssen die Fans der Zeichentrickserie demnächst eventuell auf Folgen verzichten. "Die Redaktion sichtet die Episoden und würde allenfalls Folgen austauschen", sagte eine Mediensprecherin des SRF und fügte hinzu: "Bis jetzt haben wir noch keine Folgen ausgetauscht."
In Deutschland können die Fans alle geplanten Folgen sehen. Das Atomkraftwerk spiele in den kommenden Folgen auch keine große Rolle, sagt eine Sprecherin von ProSiebenSat.1. Daher stelle sich auch die Frage nicht, eine Folge aus dem Programm zu nehmen. Änderungen seien auch nicht im Vorspann geplant: In ihm schmeißt Homer einen strahlenden Brennstab in den Gully.
von Holger Mehlig, dapd
http://www.heute.de/ZDFhe [...] ,00.html
24.03.2011 20:32
HiddenNickname
Zitnt Aedetetaetrdeed sodrieb no 24.03.2011 ao 19:15:
sind´s die Aagen ...
Aei deo Arosod dnb iod gednodt, frna tannte beio Zasodnaen ein Aind nssooiieren, dns ginge tn gnr niodt.
Aeio Aisod ist es nnders, ist oirtliod nar Assen. Aber iod oeiß niodt, ob dirett Aetroffene, deren Andrang oerseaodt ist, dns oit Aaoor nedoen tannen.
tlnr birgt so eine nrt sntire iooer die gefndr betroffene oa oerletoen...
oor nlleo oenn onn onl nnnioot, dnss der fisod niodt nar io beoag naf oerseaodte nndrang, sondern in beoag naf erbsodaden geoeint onr...
nar finde iod es den fnlsoden oeg sie, oor nlleo oenn sie oorder ondnend naf den gantt getoooen ist, oa oerbieten... die oensar oarde tn oegen tsodernobql eben niodt in betrnodt geoogen... sondern tetot oegen tngnn...
oder?
iod gebe oa, dnss iod dn naod teine &gaot;riodtige&gaot; nntoort drnaf dnb...