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Forum » Allgemeines » ThreadAmalgam, langer Text;-)
28.08.2007 22:23
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0 Quecksilber-Dampf ist unsichtbar, geschmack- und geruchlos und schon in kleinsten Mengen ein hochwirksames Gift. Deshalb wird die Giftaufnahme nicht bemerkt und kann leicht von Experten, die die Gefahren eigentlich kennen müssten, verharmlost werden. Es gibt keine verlässliche Korrelation (Zusammenhang) zwischen der Quecksilber-Ausscheidung in Blut, Urin und Haaren und - der Konzentration in Organen und Körpergewebe - den Symptomen. Diagnostik oder Monitoring, die auf solcher Korrelation aufbauen, führen zu falschen Ergebnissen. Die Gefahr der chronischen Quecksilbervergiftung wird unnötig erhöht durch mangelhafte Arbeit des Zahnarztes (fehlende Politur der Amalgamfüllung). Dazu trägt der Sachverständige Dr. Jochen Bauer im Deutschen Bundestag am 30.6.2003 vor: "Ich möchte in diesem Zusammenhang als Beispiel die Amalgam-Füllung nennen. Eine solche Füllung muss eine Unterfüllung beinhalten und zur Formung mit einem Matrizenband gelegt werden. Nachher muss eine Politur erfolgen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Unterfüllung - vielleicht aus Zeitgründen; ich weiß es nicht - vielfach vergessen worden ist und dass die Politur, weil sie einen neuen Termin erfordert hätte, ohnehin nicht erfolgt ist. Deshalb ist man auf die Idee gekommen, dafür Einzelpositionen einzuführen und das auszuweiten, um die Transparenz in diesem Bereich deutlich zu steigern. Davon ist man aus verschiedenen Gründen wieder abgekommen." (Aus dem Zitat wird auch deutlich, dass in der Gesundheitspolitik die Abrechnungsprobleme für viel wichtiger gehalten werden als das Vergiftungsproblem.) Das Ausmaß einer Quecksilber-Vergiftung ist nicht unmittelbar durch Messung der Quecksilber-Konzentration in den Körperflüssigkeiten Blut und Urin nachweisbar, weil Quecksilber nur wenige Tage im Blut verweilt, dann im Körpergewebe abgelagert wird und nur zu einem kleinen Teil ausgeschieden wird. Dennoch beharren die Amalgam-Befürworter auf dieser Messmethode, die ohne Chelatbildner keinen Sinn hat und mit Chelatbildnern nur sehr eingeschränkte Aussagen erlaubt. Elementare Regel in der Toxikologie ist die "Dosis-Wirkungs-Beziehung ". Paracelsus (1493-1541) sagte: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohn' Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist", behauptet also, dass es eine nachvollziehbare Abhängigkeit der Vergiftungswirkung von der Giftdosis gibt. Es ist längst wissenschaftliches Gemeingut, dass dies bei Speichergiften - wie den Schwermetallen - nicht gilt, und dass auch jede Entgiftungstherapie den Speichereffekt berücksichtigen muss. Das Ausmaß der chronischen Vergiftung hängt auch von der Fähigkeit des Körpers ab, sich vor dem Gift zu schützen und das Gift auszuscheiden. Wenn die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigt ist, gelangen neben Quecksilber weitere Gifte mit Leichtigkeit ins Gehirn und können sich in ihrer verhängnisvollen Schadenswirkung gegenseitig verstärken (Synergie). Ist die Entgiftungsfähigkeit - z.B. durch Veranlagung oder durch Schädigung im Kindesalter - eingeschränkt, dann kommt es auch bei niedriger Dosis zu starker Vergiftung. Wird dann wenig Quecksilber vom Gewebe in das Blut abgegeben, ist auch entsprechend wenig Quecksilber in Körperflüssigkeiten (Blut, Urin) und in der Haaranalyse nachweisbar. Siehe dazu: "Reduced Levels of Mercury in First Baby Haircuts of Autistic Children" by Amy S. Holmes et al. "Ärzte, insbesondere Psychiater, erhalten keine Ausbildung zur Erkennung chronischer Vergiftungen. Es ist daher auch keine Kassenleistung, es gibt keine Abrechnungsziffer.Die Krankenkassen erkennen keine diagnostische Methode an, mit der eine chronische Quecksilbervergiftung nachgewiesen werden könnte. Folglich erkennen sie auch das Ergebnis einer solchen Diagnostik nicht an. Die Brüder Crawcour hatten 1833 in New York (USA) das Amalgam als billige Alternative zu Zahnlegierungen aus Gold bekannt gemacht. Ohne jede medizinische Ausbildung, aber in einer hocheleganten Praxis stopften sie die Mischung aus Silber und Quecksilber einfach in die kariösen Zahnlöcher ihrer gut verdienenden Mittelschicht-Patienten. Bereits 1840 wurde Amalgam in den USA wieder verboten, da zahlreiche Vergiftungen und das neue Krankheitsbild der „Nervenschwäche" (Neurasthenie) auftraten. In der Folge wurde eine heftige Auseinandersetzung zwischen zwei konkurrierenden Zahnärzteverbänden um den Einsatz von Amalgam geführt, der „American Society of Dental Surgeons" und der „American Dentists Association" (ADA), aus der die ADA als Sieger hervor ging. Die ADA, 1859 gegründet mit dem Ziel der Verbreitung von Amalgam, ist dafür verantwortlich, dass die Zahnärzte in den meisten Bundesstaaten der USA den Patienten nicht über den 50-prozentigen Quecksilbergehalt einer Amalgamfüllung aufklären dürfen. Verschleiernd wird von "silver filling" (Silberfüllung) oder "silver amalgam" gesprochen. Für diejenigen Ärzte, die Quecksilber in der Medizin einsetzten und so den Grundstein für eine Vielzahl von chronischen Krankheiten legten, entstand schon vor langer Zeit die Bezeichnung "Quacksalber". Die Quecksilber-Ärzte drehten den Spieß um und verunglimpften die Kräuterheilkundigen ebenfalls als Quacksalber (gefunden bei: Konz / Bund für Gesundheit). Die Dentalindustrie ist durch die vielen wissenschaftlichen Nachweise der Gefährlichkeit des Amalgams verunsichert und um die finanziellen Interessen der Zahnärzte, Hersteller und Versicherungen sehr besorgt. Die Bewertung von Amalgam als geführlicher Giftstoff könnte zu unkalkulierbaren Schadenersatzforderungen führen. Zur Absicherung ihrer wirtschaftlichen Interessen haben sich Verflechtungen zwischen Zahnärzteverbänden, Gutachtern und Amalgamherstellern entwickelt, auch im weltweiten Maßstab. Siehe dazu: "The symbiosis between the dental and industrial communities and their scientific journals" von Ulf Bengtsson Durch jahrzehntelange Arbeit mit dem giftigen Quecksilber sind manche Zahnärzte körperlich, nervlich und psychisch so sehr geschwächt, dass sie zu einer radikalen Umkehr - hin zur amalgamfreien Praxis - nicht mehr in der Lage sind. Die Verteidigung herkömmlicher (schulmedizinischer) Methoden ist für sie zu einer Existenzfrage geworden. Zahnarzt Hansjörg Lammers schrieb 2001 im Ärztenachrichtendienst: "Zahnarzthelferinnen, die mit Amalgam arbeiten, haben eine geringere Fertilität und Empfängniswahrscheinlichkeit. Ihre Kinder weisen - verglichen mit der allgemeinen Bevölkerung - einen niedrigeren Durchschnitts-IQ auf. Vermutlich durch die Quecksilberkontamination an Schuhen und der Kleidung sind die Wohnungen von Zahnärzten in höherem Maße quecksilberbelastet. Autopsien von früheren Praxisangestellten zeigten Quecksilberspiegel in der Hypophyse, die zehnmal höher waren als die der Kontrollgruppe, außerdem höhere Werte in der Hinterhauptschale, im Nierenkortex und in der Schilddrüse. Und es kommt noch schlimmer. Zahnärzte haben die höchste Selbstmordrate verglichen mit anderen Berufssparten. Sie leiden häufig unter Depressionen und Gedächtnisstörungen. Viele fühlen sich ständig eingeschränkt." ....
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