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Arbeitgeber Kirche - KEINE "Nächstenliebe


09.01.2010 18:04
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"FOCUS" 7.1.2010


Arbeitgeber Kirche: Von Nächstenliebe keine Spur


1,3 Millionen Menschen in Deutschland verdienen ihr Geld bei der Kirche. Auf besondere Nachsicht ihres Arbeitgebers sollten sie nicht vertrauen.

Im Gegenteil.

Manchmal finden Sonntagsreden auch am Mittwoch statt. Während am Dreikönigstag landauf landab die Sternsinger von Haus zu Haus pilgerten, lauschten die Gläubigen in den Gotteshäusern den Worten der Geistlichkeit. Erwartungsgemäß warb die Kirche für Toleranz, Vergebung und Nächstenliebe. So mahnte etwa Magdeburgs katholischer Bischof Gerhard Feige: „Die christliche Gottesvorstellung und Weltdeutung als richtig anzusehen muss nicht bedeuten, andere Wege zu verachten.“ Auch die Botschaft des Papstes hätte klarer nicht sein können: „Nur Liebe kann die Welt verbessern.“

Eine schöner Ansatz.
Leider währen selbst die höchsten kirchlichen Feiertage nicht ewig. Inzwischen sind Weihnachten, Epiphanias und die heiligen zwölf Nächte verstrichen. Die Zeit ist reif, zum Tagesgeschäft überzugehen. Das allerdings erschöpft sich selbst bei frommen Gottesleuten keineswegs auf das Spenden der Sakramente oder das Wort zum Sonntag. Abseits ihrer klerikalen Kernkompetenzen mischen die großen christlichen Kirchen auch in der Wirtschaft kräftig mit.

Zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands

An die 50 000 Unternehmen befinden sich im Eigentum von Kirchen, Klöstern und deren Einrichtungen. Entsprechend groß ist der Personalbedarf. Mit etwa 1,3 Millionen Arbeitnehmern sind die Kirchen in Deutschland der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem öffentlichen Dienst.

Das Jobangebot ist entsprechend vielseitig: Ärzte, Radiomoderatoren, Kindergärtnerinnen, aber auch Putzfrauen, Hausmeister, Bierbrauer und Postsortierer tun in Deutschland Dienst im Namen Christi. Wer allerdings bei Caritas, Diakonie, dem Weltbildverlag oder einem kirchlichen Krankenhaus anheuert, sollte nicht damit rechnen, dort einen besonders milden Arbeitgeber zu finden. Im Gegenteil. Der Dienst unter dem Kreuz ist knallhart reglementiert. Gerade, was den Kündigungsschutz angeht, haben die gottergebenen Chefs Privilegien, von denen jeder weltliche Arbeitgeber nur träumen kann.

Schwule und Lesben müssen sich jedenfalls vorsehen, wenn sie ihren Job behalten wollen, und auch so erfreuliche Ereignisse wie eine Eheschließung können einem kirchlichen Arbeitnehmer schnell die Kündigung bescheren.

Der Grund:

Die Kirchen verlangen von ihren Mitarbeitern, dass sie die Grundsätze der christlichen Glaubens- und Morallehre auch in ihrem Privatleben beachten – und in diesen sind homosexuelle Beziehungen oder Patchworkfamilien nun einmal nicht vorgesehen.

Staat im Staate

Auch die Tatsache, dass der Gesetzgeber in diesen Fragen eine andere Linie vertritt, hilft den geschassten Arbeitnehmern nicht weiter:

Den staatlichen Gerichten sind in solchen Verfahren meist die Hände gebunden.


Zwar gilt das Kündigungsschutzgesetz auch für die Mitarbeiter von Caritas und Co.

Allerdings gesteht die Verfassung den Kirchen weitreichende Sonderrechte zu – und die muss auch die Justiz beachten.


>>>>>

Einzig Brüssel hat den autoritären Gottesleuten den Kampf angesagt.

Mehrmals hat die Bundesregierung inzwischen schon Post von der EU-Kommission erhalten.

Die Art und Weise, wie derzeit mit kirchlichen Arbeitnehmern umgegangen werde, belege eine „mangelhafte Umsetzung der europäischen Gleichstellungsrichtlinie“.

Die Vorgabe aus Brüssel lautet daher:

Deutschland muss seinen Diskriminierungsschutz verbessern und die kirchlichen Sonderrechte beim Kündigungsschutz begrenzen.

Durchschlagende Wirkung haben die Ermahnungen aus Brüssel bislang allerdings nicht gezeigt.

„Vermutlich wird erst der europäische Gerichtshof entscheiden, welche Sonderrechte die Kirchen in ihrer Funktion als Arbeitgeber behalten dürfen“, sagt Ulrich Hammer, Professor für Arbeitsrecht aus Hildesheim.

Unterdessen müssen sich über eine Million Arbeitnehmer damit abfinden, dass sie selbst ihr Intimleben den Job kosten kann.

Grenzenlos sind die Rechte der Kirchen allerdings nicht. Die wichtigsten Fakten über einen Arbeitgeber der besonderen Art.

Weiter:

http://www.focus.de/karri [...] 469.html



editiert am 09.01.2010 18:10 melden

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09.01.2010 21:10
09.01.2010 19:10
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Aar oiod ist and bleibt der
Annot-and Angelgantt der, dns:

Aie Airode oit AAAAA Arbeits&gaot;reodt&gaot;
AAAAA
AAAAAAAAAAA Aeodt oerstaßt!


Aegen dns AA (boo. betooot dn eine &gaot;Aasnndoeregelang&gaot; die sie anter Antarsodato stellt),
gegen die AntiAistrioinierangsgesetoe,
gegen die AA,
and letotliod sognr gegen die Aensodenreodte.

AAAA gilt nbgesodnfft.
&gaot;Aie&gaot; Airode oa eineo gnno noronlen and AAAAAAAAAAAAAA Arbeitgeber geonodt,
der siod nn bestedndes Aeodt oa AAAAAA AAA,
AAAA Aasnndoe.


Aer Arbeitgeberoertretangen/ Aeoertsodnften/ Aetriebsrate niodt oerdindert,
niodt oalaßt oder idnen die Arbeit sodoer onodt,

(Arbeitgeber Airode
Anrao die Aeoertsodnften onodtlos sind :
dttg://ooo.fooas.de/tnrri [...] 471.dtol )

der siod niodt ins AAAAAAleben einoisodt,
siod gegen geltendes Aeodt stellt,
in deo er o.A. die
Aiederoerdeirntang Aesodiedener AAAAAAAAA!
(<---onn oaß siod dns onl naf der Zange oergeden lnssen!)...aso., asf.

And oie da gelesen dnst:

Zoeitgraßter Arbeitgeber Aeatsodlnnds!

Atn,
and dns bedeatet AAAAA naf deo Arbeitsonrtt and naf die Arbeitnedoer....

And es oare gat,
oarde (niodt nar)
die AA dn endliod AAAAAAAAAAAA!

Aiede Aint:
dttg://ooo.fooas.de/tnrri [...] 474.dtol



editiert am 09.01.2010 19:13 melden kommentieren
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09.01.2010 18:26
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editiert am 09.01.2010 18:21 melden kommentieren
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editiert am 09.01.2010 18:16 melden kommentieren
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09.01.2010 18:06

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