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Aufruf – Wir brauchen eure Mithilfe!


09.05.2007 21:02
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Eure Mithilfe und Mitwirkung wird benötigt!!

Es geht um ein Projekt des Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb). Dort wird eine Studie über Kinder in gleichgeschlechtlichen eingetragenen Lebenspartnerschaften im Vergleich zu nicht eingetragenen Lebenspartnerschaften durchgeführt (sog. Regenbogenfamilien). Die Studie erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz.

Hierfür werden Adressen bzw. Telefonnummern von Paaren benötigt, die bereit wären, Auskünfte zum Familienleben mit Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu geben.
Leider werden durch das Anschreiben der Standesämter, etc. nur die bereits geschlossenen Lebenspartnerschaften erfasst. Ich bin mir aber sicher, es sind weit mehr Partnerschaften, die sich (noch) nicht haben eintragen lassen und in denen Kinder leben.

Bei der Studie geht es um die Evaluierung des Lebenspartnerschaftsgesetzes und des Lebenspartnerschaftsüberarbeit ungsgesetzes, um die Auswirkungen der kindschaftsrechtlichen Regelungen beider Gesetze (bisher liegen leider nur nicht-repräsentative Erkenntnisse vor, die in keinster Weise als Grundlage für die Wahrung des Kindeswohls bei Prüfung eines Änderungs- oder Ergänzungsbedarfs gelten können).
Soll heißen:
Endlich könnt ihr mal an der Politik mitwirken und sagen, WIE es in gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit Kindern wirklich aussieht, WAS ihr besser machen würdet, was ihr euch wünscht, warum ihr noch vor der Eintragung Eurer Partnerschaft zurückschreckt oder was noch passieren muss, damit es auch für Euch Sinn macht, Eure Partnerschaft eintragen zu lassen!

Zur Informationsgewinnung werden Eltern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften zum einen telefonisch befragt. Ein Teil dieser Eltern wird zudem um ausführliche Informationen im Rahmen eines persönlichen Interviews gebeten.

Das ifb sichert zu, dass die gewünschten Daten ausschließlich zu Forschungszwecken genutzt werden und die Anonymität der Befragten voll gewährleistet wird.

Falls ihr noch Informationsbedarf habt, könnt ihr euch direkt an das ifb wenden.
Frau Dipl.-Soz. Dürnberger (Durchwahl 0951/96 525-23) und Frau Oeckinghaus (Tel: 0951/96 525-12) stehen gerne zur Verfügung.
Per E-Mail ist das ifb zu erreichen über: sekretariat@ifb.uni-bamberg.de
Oder per Fax: 0951/96 525-29

Vielen Dank schon mal für eure Aufmerksamkeit!
Helft mit! Nur so können wir was ändern!!



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