Auslandshunde vs dt. Tierheimhunde
Hallo liebe Tierliebenden
Hier ein Thema, das mich schon länger mal mehr und mal minder beschäftigt;
Wenn ein Hund (oder generell ein Tier, hier aber vor allem Hunde) aus dem Tierschutz ins Haus kommen soll, woher soll oder darf der dann sein? In Tötungsstationen und "Tierheimen" im europäischen Ausland versauern tausende, ja zehntausende Hunde, ein kleiner Teil davon wird von deutschen Tierschützern gerettet, mitgenommen, in Pflegestellen und schliesslich in Endstellen vermittelt. Schon oft habe ich da die Kritik vernommen, dass doch auch in einheimischen Tierheimen Hunde teilweise mehrere Jahre, in seltenen Fällen auch bis zum Tod im Alter sitzen und nicht vermittelt werden - warum also noch mehr Hunde aus dem Ausland herschaffen?
Dazu habe ich einen Text auf Facebook entdeckt:
"...kommen mehr Interessenten in die Vermittlung..." Korrekt. Denn hierzulande schreien sie bei bestimmt 70-80% der Tierheimhunde nach "Hundeerfahrung" resp. "jeweilige Rasse-Erfahrung", in der Schweiz je nach Kanton und Hund sind sogar Auflagen für ein Mindestalter des Halters da (was ich für Humbug halte). Da hilft dann keine Tauglichkeit, kein Engagement, kein Wissen oder Erfahrung mit "nicht eigenen" Hunden, nein, man muss schon 30 Jahre Schäfer gehabt haben um die 2 Jährige Hündin mit Angstproblemen zu kriegen. Kein Wunder, dass die dann jahrelang im Tierheim sitzen. In manchen Tierheimen wird selbst erfahrenen Hundehaltern nicht mal ein Hund rausgegeben für näheres Interesse, wenn man sich nicht bereiterklärt, mindestens 1 Monat lang täglich mit dem entsprechenden Hund spazieren zu gehen.* So sehr ich auch "Listi" (Listenhunde wie Staffordshire Terrier ♥) - Fan bin, leider keine Chance. Daher finde ich das Geweine vonwegen "wegen Auslandshunden kriegen die hiesigen keinen guten Platz ab" völlig übertrieben und auch nicht gerechtfertigt.
Was sind eure Meinungen, Erfahrungen?
* Dies ist einer Freundin von mir passiert. Sie hatte schon einige Hunde und über zehn Jahre lang eine sehr schwierige Schäferhündin. Als diese dann verstorben ist und sie einen neuen Hund aus dem Tierschutz wollte (weil man will ja Gutes tun und so), hat man ihr im Tierheim die Hunde nicht mal zeigen wollen. Sie dürfe sich nur als feste Interessentin bewerben, wenn sie bereit wäre, mind. einen Monat lang jeden Tag mit entsprechendem Hund gassi zu gehen (und das in einem Zeitfenster von zwei Stunden nachmittags, wo halt alle anderen Gassigänger auch kommen), vom Tierheim aus. Mit Kindern und Pflegekindern zuhause war diese umständliche Prozedur einfach nicht möglich und so hat sie sich dann schweren Herzens doch für einen Welpen von Privat entschieden.
Selber Schuld, Tierheim. Selber Schuld.
Hier ein Thema, das mich schon länger mal mehr und mal minder beschäftigt;
Wenn ein Hund (oder generell ein Tier, hier aber vor allem Hunde) aus dem Tierschutz ins Haus kommen soll, woher soll oder darf der dann sein? In Tötungsstationen und "Tierheimen" im europäischen Ausland versauern tausende, ja zehntausende Hunde, ein kleiner Teil davon wird von deutschen Tierschützern gerettet, mitgenommen, in Pflegestellen und schliesslich in Endstellen vermittelt. Schon oft habe ich da die Kritik vernommen, dass doch auch in einheimischen Tierheimen Hunde teilweise mehrere Jahre, in seltenen Fällen auch bis zum Tod im Alter sitzen und nicht vermittelt werden - warum also noch mehr Hunde aus dem Ausland herschaffen?
Dazu habe ich einen Text auf Facebook entdeckt:
"...kommen mehr Interessenten in die Vermittlung..." Korrekt. Denn hierzulande schreien sie bei bestimmt 70-80% der Tierheimhunde nach "Hundeerfahrung" resp. "jeweilige Rasse-Erfahrung", in der Schweiz je nach Kanton und Hund sind sogar Auflagen für ein Mindestalter des Halters da (was ich für Humbug halte). Da hilft dann keine Tauglichkeit, kein Engagement, kein Wissen oder Erfahrung mit "nicht eigenen" Hunden, nein, man muss schon 30 Jahre Schäfer gehabt haben um die 2 Jährige Hündin mit Angstproblemen zu kriegen. Kein Wunder, dass die dann jahrelang im Tierheim sitzen. In manchen Tierheimen wird selbst erfahrenen Hundehaltern nicht mal ein Hund rausgegeben für näheres Interesse, wenn man sich nicht bereiterklärt, mindestens 1 Monat lang täglich mit dem entsprechenden Hund spazieren zu gehen.* So sehr ich auch "Listi" (Listenhunde wie Staffordshire Terrier ♥) - Fan bin, leider keine Chance. Daher finde ich das Geweine vonwegen "wegen Auslandshunden kriegen die hiesigen keinen guten Platz ab" völlig übertrieben und auch nicht gerechtfertigt.
Was sind eure Meinungen, Erfahrungen?
* Dies ist einer Freundin von mir passiert. Sie hatte schon einige Hunde und über zehn Jahre lang eine sehr schwierige Schäferhündin. Als diese dann verstorben ist und sie einen neuen Hund aus dem Tierschutz wollte (weil man will ja Gutes tun und so), hat man ihr im Tierheim die Hunde nicht mal zeigen wollen. Sie dürfe sich nur als feste Interessentin bewerben, wenn sie bereit wäre, mind. einen Monat lang jeden Tag mit entsprechendem Hund gassi zu gehen (und das in einem Zeitfenster von zwei Stunden nachmittags, wo halt alle anderen Gassigänger auch kommen), vom Tierheim aus. Mit Kindern und Pflegekindern zuhause war diese umständliche Prozedur einfach nicht möglich und so hat sie sich dann schweren Herzens doch für einen Welpen von Privat entschieden.
Selber Schuld, Tierheim. Selber Schuld.