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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadAuto rast in Menschenmenge
20.07.2009 21:18
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0 In Menden (Sauerland/NRW) ist gestern ein Rentner mit dem Auto in das Ende eines Schützenzuges gebrettert und hat dabei mehrere Personen getötet und verletzt. Der Unfallverursacher will sich nicht zum Geschehen äußern, der erste Verdacht auf einen möglichen Schwächeanfall bzw. Herzinfarkt konnte inzwischen widerlegt werden. Die Tat sei ebenso wenig vorsätzlich erfolgt. Das legt den Verdacht nahe, dass der alte Mann sich einfach zu viel zugetraut hat und die Finger nicht vom Steuer lassen konnte, obwohl wahrscheinlich schon leicht senil oder anderweitig altersbedingt geschwächt. Sorry, aber der Typ ist 79, in dem Alter sind die wenigsten noch so vital, dass sie auch mental dazu in der Lage sind, vernünftig Auto zu fahren. Mein Opa ist 5 Jahre jünger und auch bei ihm bin ich früher echt nervös geworden, wenn ich bei ihm Beifahrer war. Mittlerweile ist er aber immerhin so vernünftig, nur bei guten Wetter- und Sichtverhältnissen zu fahren und dabei auch keine weiten Strecken zurückzulegen. Führerscheinabsolventen haben eine mehrjährige Probezeit, da frage ich mich, aus welchem Grund dann altersschwache Senioren keinerlei Nachweis bzgl. ihrer Fahrtüchtigkeit erbringen müssen. Natürlich soll jeder so lange fahren dürfen, wie er kann. Nur schwindet diese Fähigkeit bei vielen Menschen, je älter sie eben werden. Das ist leider Realität. Dementsprechend wären doch auch entsprechende Maßnahmen sinnvoll, oder nicht? PS.: Sorry, falls das Thema bereits diskutiert wurde, bin im Forum aber nicht fündig geworden.
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