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BDSM und Beziehung

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19.04.2020 16:35
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Hallo ihr Lieben, welche Erfahrungen habt ihr damit BDSM und eine halbwegs ernsthafte Beziehung (nicht zusammen wohnen, aber doch mit starker Zugehörigkeit und mehrmals pro Woche treffen) zu führen? Geht das? Welche Probleme habt ihr erlebt? Mich würde die Gedankenwelt der dominanten Damen sehr interessieren, weil ich das oft einfach überhaupt nicht verstehen kann....

Viele Grüße aus dem schönen Rheinland, Miriam

19.04.2020 19:08
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Ich würde gar nicht auf die Idee kommen, dass es da mehr als sonst Schwierigkeiten geben soll. Habe nur gute Erfahrungen gemacht.

Welche Art von Problemen befürchtest Du?


19.04.2020 19:59
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.04.2020 um 16:35:

Hallo ihr Lieben, welche Erfahrungen habt ihr damit BDSM und eine halbwegs ernsthafte Beziehung (nicht zusammen wohnen, aber doch mit starker Zugehörigkeit und mehrmals pro Woche treffen) zu führen? Geht das? Welche Probleme habt ihr erlebt? Mich würde die Gedankenwelt der dominanten Damen sehr interessieren, weil ich das oft einfach überhaupt nicht verstehen kann....

Viele Grüße aus dem schönen Rheinland, Miriam


... ein Schelm, wer da Schwierigkeiten erwartet ...


editiert am 19.04.2020 20:09 Beitrag melden Zitatantwort
19.04.2020 20:03
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ich sehe da kein problem

19.04.2020 21:00
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Also "halbwegs ernsthafte" Beziehung zu führen ist mir fremd, sondern eher ganz ernsthafte, losgelöst von der Häufigkeit der Treffen.
Probleme durch BDSM entstehen eher, wenn innerhalb der "Beziehung" ein Part unnötige Ängste hat.



19.04.2020 22:31
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Warum sollte eine ernsthafte BDSM-Beziehung nicht möglich sein? Ich selber würde vermuten dass es exakt so viele verschiedene BDSM-Beziehungsformen gibt wie es Menschen gibt. Die Einen erleben BDSM als Lifestyle. Als Lebenseinstellung. 24/7. Für Andere wird es vielleicht eher als Play im Schlafzimmer (Spielzimmer oder wo auch immer) empfunden und gelebt. Manche sind exklusiv Dom, Andere Sub und wieder Andere switchen. Manche sind exklusiv oder polygam oder in 3er, 4er oder anderen Kostellationen. Auch die Beziehungsart ist vermutlich für jeden Menschen unterschiedlich. Wir alle haben eigene Sehnsüchte, Wünsche, Ängste und Grenzen. Ganz individuell. Wie und ob eine BDSM-Beziehung möglich ist, liegt wohl an den Personen die involviert sind.

Wichtig finde ich, völlig unabhängig welche Beziehungsart gewählt wurde, miteinander zu sprechen. Darüber wie diese Beziehung gestaltet werden soll. Aber vor Allem finde ich wichtig über jede noch so kleine Unsicherheit zu reden. Talk boundaries!! Denn gerade in einer BDSM-Beziehung empfinde ich es als absolut unumgänglich Grenzen zu setzen. Nichts ist selbstverständlich. Erstmal. (Ich finde ja, dass nie etwas selbstverständlich ist. Z.B. fällt es mir schwer zu verstehen dass Menschen oft mit dem Gedanken in eine Beziehung gehen dass Monogamie "selbstverständlich" ist. Ist es nicht. Es ist etwas was besprochen werden muss!)

BDSM bindet. Beziehungen tun das natürlich immer. Aber die Level sind unterschiedlich. Nicht "besser", "schlechter", "tiefer" oder "oberflächlicher". Nur "anders". Wenn Menschen, wie in allen Beziehungsformen auch, verantwortungsbewusst mit sich und dem/den/der Partner/-n/-in(nen) umgehen und sich einlassen, dann wüsste ich nicht wieso a) eine ernsthafte BDSM-Beziehung grundsätzlich und b) auf "Distanz" nicht klappen sollte.

19.04.2020 22:47
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Mit meiner letzten Partnerin habe ich nicht zusammen gewohnt und wir hatten 4 1/2 eine Beziehung. Es ist halt die Frage ob man es 24|7 ausleben möchte und es damit schon eine Lebenseinstellung ist oder ob es einem reicht es auszuleben wenn man sich sieht und das kannst nur du dir selbst beantworten und natürlich deine Partnerin. 😉

19.04.2020 23:41
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.04.2020 um 16:35:

(...)
Mich würde die Gedankenwelt der dominanten Damen sehr interessieren, weil ich das oft einfach überhaupt nicht verstehen kann....
(...)


Dominante Damen ( was für eine strange Titulierung) werden sich nie ernsthaft hier öffentlich erklären.
Deine Fragen, sofern du dir wirklich ehrliche Statements erhoffst, solltest du im geschützten Raum stellen.



20.04.2020 03:04
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Kann sie DDs nicht verstehen?
Kann sie deren erlebten oder angenommeneb Unernst nicht verstehen?

Versteht die TE nicht das Verhältnis der Bestimmbarkeit - und da bin ich voll raus - von Beziehungsweichen unter einem Bestimmungsgefälle oder so... vage Konstruktion meinerseits.

20.04.2020 06:45
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Guten Morgen,

Meld Dich mal bei Joy Club an.. Es gibt da Gruppen zum Thema.. Dort werden auch genau solche Dinge diskutiert...
Ich denke hier wird es in einem Forum schwierig zu antworten.. Es gibt so viele Aspekte.. Wenn aber alles kryptisch umschrieben wird weil Jugendschufz und/ oder Ernsthaftigkeit des Themas, sind die Antworten vielleicht nicht so hilfreich...



20.04.2020 12:47
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Kenne es nur in Form einer Affaire... Man sieht sich 2-3 Mal in der Woche und lebt seine Lust aus... Je vertrauter man miteinander ist, desto intensiver und variantenreicher wird es/kann es werden...

20.04.2020 13:27
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.04.2020 um 16:35:

Hallo ihr Lieben, welche Erfahrungen habt ihr damit BDSM und eine halbwegs ernsthafte Beziehung (nicht zusammen wohnen, aber doch mit starker Zugehörigkeit und mehrmals pro Woche treffen) zu führen? Geht das? Welche Probleme habt ihr erlebt? Mich würde die Gedankenwelt der dominanten Damen sehr interessieren, weil ich das oft einfach überhaupt nicht verstehen kann....


In einer ernsthaften Beziehung (mit der Basis Liebe) würdest du deine Partnerin doch wohl verstehen und somit auch ihre Gedankenwelt ... demnach stellt sich mir die Frage, ob deine Überlegungen nur theoretischer Natur sind und falls ja, würden sie sich mit dem Kennenlernen der Richtigen vermutlich von selbst beantworten. Wohlgemerkt, wenn es um Partnerschaft geht.

20.04.2020 13:40
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Wow, danke für die vielen Antworten!

Natürlich ist es schwierig das hier im Detail öffentlich zu besprechen. Mir geht es eher darum, wie bekommt man das Machtgefälle der BDSM-Beziehung mit dem auf Augenhöhe sein im "Alltag" unter einen Hut...

Und mit "halbwegs ernsthaft" meine ich nicht den emotionalen Wert, sondern dass ich nicht mit Kindern und Haus und allem zusammenleben möchte, sondern eine Art "Teilzeit-Beziehung" führen möchte mit allen Gefühlen die dazu gehören, aber eben ohne zusammen zu wohnen.

20.04.2020 14:29
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 20.04.2020 um 13:40:

Wow, danke für die vielen Antworten!

Natürlich ist es schwierig das hier im Detail öffentlich zu besprechen. Mir geht es eher darum, wie bekommt man das Machtgefälle der BDSM-Beziehung mit dem auf Augenhöhe sein im "Alltag" unter einen Hut...

Und mit "halbwegs ernsthaft" meine ich nicht den emotionalen Wert, sondern dass ich nicht mit Kindern und Haus und allem zusammenleben möchte, sondern eine Art "Teilzeit-Beziehung" führen möchte mit allen Gefühlen die dazu gehören, aber eben ohne zusammen zu wohnen.


In einer ernsthaften und Respektvollen Beziehung ist bzw. sollte man eh auf einer Augenhöhe sein, daher ergibt sich das mit dem 'Machtgefälle'.

BDSM hat in meinen Augen auch viel mit Vertrauen dem anderen gegenüber zutun. Hört sich für mich so an als möchtest du Unverbindlich bleiben. Ich frage mich dann wenn ich unverbindlich jemandem gegenüber bleibe, kann ich dann Vertrauen aufbauen?

editiert am 20.04.2020 14:44 Beitrag melden Zitatantwort
20.04.2020 18:40
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 20.04.2020 um 13:40:

Wow, danke für die vielen Antworten!

Natürlich ist es schwierig das hier im Detail öffentlich zu besprechen. Mir geht es eher darum, wie bekommt man das Machtgefälle der BDSM-Beziehung mit dem auf Augenhöhe sein im "Alltag" unter einen Hut...

Und mit "halbwegs ernsthaft" meine ich nicht den emotionalen Wert, sondern dass ich nicht mit Kindern und Haus und allem zusammenleben möchte, sondern eine Art "Teilzeit-Beziehung" führen möchte mit allen Gefühlen die dazu gehören, aber eben ohne zusammen zu wohnen.


Zum Bestimmungsgefälle erinnre ich noch die Brathering Methode als originelle Umkehrung.

Ich denke mal so, was zusammenlebt ist immer intensiver und nimmt bdsm nicht Intensitöt pur für sich in Anspruch?

Grundsätzlich würde ich sagen, das Aufrechterhalten wechselseitiger Libido ist mit oder ohne Bestimmungsgefälle im Zusammenleben eine besondere Herausforderung.
Und kommt eben wie immer darauf an.
(was nicht zusammenlebt, würde ich nicht Beziehung nennen)

editiert am 20.04.2020 18:46 Beitrag melden Zitatantwort
20.04.2020 20:08
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.04.2020 um 23:41:

Dominante Damen ( was für eine strange Titulierung) werden sich nie ernsthaft hier öffentlich erklären.

hmmmm, glaube nicht, daß jede* gleich ist und jede* damit ein Problem hat

bloß fürchte ich, daß die Frage nach der Gedankenwelt DER (quasi aller, allgemeingültig (und zu welchem Aspekt von BDSM oder von Beziehung oder...? überhaupt?)
Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 19.04.2020 um 16:35:

Mich würde die Gedankenwelt der dominanten Damen sehr interessieren, weil ich das oft einfach überhaupt nicht verstehen kann....

überhaupt nicht beantwortet werden kann, a) nicht allgemeingültig, b) nicht ohne verständlicher formulierte Frage
...in jedem der vielerlei vorstellbaren Bereiche gibt's ja wohl so viele verschiedene ""Gedanken dazu" von dominanter Seite", wie dominante bdsm-Parts auf der Welt

20.04.2020 20:23
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 20.04.2020 um 13:40:

Mir geht es eher darum, wie bekommt man das Machtgefälle der BDSM-Beziehung mit dem auf Augenhöhe sein im "Alltag" unter einen Hut...


ah, achso, hier steht ja inzwischen was konkreteres, sorry :-)

hm, naja, einfach drüber reden, was Ihr beide wollt, und schauen, ob es kompatibel ist?
gibt ja auch Subs, die 24/7 wollen, oder bei einer nichtzusamnenwohnen-Affaire halt dann in jeder, quasi, Minute des Kontakts, ob beim Treffen oder am Telefon

wer bestimmte Nicht-Play/Play-Zeiten möchte, muß halt Zeiten/Orte dafür festlegen und/ oder, z.B. auch für Telefonieren o.ä. vielleicht Signalsätze/-Wörter, die ein Switchenwollen von Alltag-Augenhöhe zu D-S und umgekehrt anzeigen (zusätzlich zu den Grenzen-signalisierenden üblichen Stopwörtern)?

wie oben schon eine* schrieb, erstmal (und immer wieder/ weiter) : miteinander reden :-))
GERADE im bdsm ist Kommunikation doch eh DAS a und o? ((was es auch überall sonst sein sollte, aber ich hab' das Gefühl, von denen, die bdsm ernstnehmen, könnten (sollten) sich viele, die von dieser "Welt" nichts wissen, sehr, sehr große Scheiben abschneiden...))

20.04.2020 20:30
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"(was nicht zusammenlebt, würde ich nicht Beziehung nennen)"
kraß - also z.B. hier werden bestimmt nicht allzuviele Menschen, ergo darunter auch bdsm-Geneigte, ergo darunter auch dominante Parts, JaneDoe zustimmen -> jede Jeck is' anders und Deine Frage wie genau DEINE angepeilte bdsm-Beziehung gestaltet (und benannt, falls Dir das wichtig sein sollte) werden kann & soll & will, können nur DEINE angepeilte bdsm-Beziehungs-PartnerIn & Du gemeinsam eruieren



editiert am 20.04.2020 20:32 Beitrag melden Zitatantwort
20.04.2020 22:00
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 20.04.2020 um 18:40:

...

(was nicht zusammenlebt, würde ich nicht Beziehung nennen)


Was bedeuten würde dass ca 90% meiner Beziehungen letztendlich keine waren.
Und das, obwohl ich absolut gebunden war. Gewollt gebunden. Entschieden. Aus vollem Herzen. Obwohl ich zugehörig war. Mein Herz auf einem Silbertablett serviert habe. Aus tiefstem Vertrauen und der Gewissheit in Sicherheit zu sein. Mein Innerstes nach Außen gekehrt habe, über Jahre hinweg. Aus Überzeugung. Jede gemeinsame Minute behütet und geschützt habe weil sie so viel bedeutet hat.

Wir haben vielleicht nicht zusammen gelebt. Aber dafür haben wir uns geliebt. Denn manchmal ist es so viel einfacher Nähe zu schaffen und Sicherheit wenn man zusammen lebt. Wenn man das nicht tut muss man halt anfangen etwas aufzubauen ohne dass man den "Klebstoff" der räumlichen Verbindung als Sicherheitsnetz nutzt.



20.04.2020 22:07
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Zitat
Tehejekuetrheed
schrieb am 20.04.2020 um 13:40:

Wow, danke für die vielen Antworten!

Natürlich ist es schwierig das hier im Detail öffentlich zu besprechen. Mir geht es eher darum, wie bekommt man das Machtgefälle der BDSM-Beziehung mit dem auf Augenhöhe sein im "Alltag" unter einen Hut...

...



Ich bin gerade nicht ganz sicher was du mit "Machtgefälle" meinen könntest. Meinst du die Begegnung aus Dom/Sub-Perspektive? Sprich das "Gefälle" zwischen dominantem und devotem Partner??


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