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Beginenhofgründung Ruhrgebiet

15.02.2013 13:05
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Hallo Ihr,

ich suche Mitstreiterinnen für die Gründung eines Beginenhofs im Ruhrgebiet. Einige derartige Projekte sind bereits entstanden, andere dümpeln leider nur vor sich hin.
Ausgehend von dem, was ich lebenswert und erstrebenswert finde, denn ich will da schließlich selbst drin wohnen, suche ich Frauen, die ziemlich ähnlich ticken und denselben Traum träumen. Zu unterschiedliche Gruppen funktionieren nicht miteinander, das hat die Erfahrung mir gezeigt.
Und so stelle ich mir das im Idealfall vor.

In Randlage des Ruhrgebiets, vielleicht Gelsenkirchen-Buer, Bottrop-Kirchhellen, Gladbeck, evtl. auch Duisburg Richtung Niederrhein.
Gute Verkehrsanbindungen ÖPNV und PKW, gute Infrastruktur, denn wir werden alle nicht jünger, müssen aber weiterhin Behördengänge, Einkäufe, Arztbesuche etc. erledigen.
Anzahl der Wohnungen ca. 12-20 Wohneinheiten max., mit großem Gemeinschaftsgarten. Was toll wäre, mehrere angrenzende Werkshäuser/Zechenhäuser kernsaniert. Ökologische Aspekte sollten auch einfließen, Niedrigenergiehäuser, Regenwassersammelanlage etc., vielleicht auch Car-sharing.
Tierhaltung ist erlaubt, die Tiere dürfen im Gemeinschaftsgarten frei laufen, wer ein Problem mit Katzenkacke im Kräuterbeet hat, ist hier also falsch ;-)
Der Garten ist geschlossen und nicht von außen einsehbar, er wird nur an Besuchertagen für die Öffentlichkeit geöffnet. Spielmöglichkeit für Kinder soll ebenfalls entstehen, sofern sich abzeichnet, dass dort auch Frauen mit Kindern wohnen werden, wird dann aber im Bereich des Gartens platziert wo die Mutter-Kind-Wohnungen liegen.
Jede Mitbewohnerin kann als Gäste privat einladen wen sie möchte, die Gäste sind auch in den Gemeinschaftsbereichen willkommen. Männliche Kinder können nur mit einziehen von Geburt bis max. 27. Lebensjahr, sonst würde das das Prinzip eines Frauenwohnprojektes zu stark unterlaufen..
Die Wohnungen könnten sozial gefördert sein, zumindest zum Teil, was ich auch toll finden würde, wäre Mietkauf.
Für Frauen, die ein Gewerbe betreiben sind ein paar Ladenlokale integriert, z.B. für Praxen, kleine Lädchen, vielleicht 1 Cafe/Lokal.
Leben und arbeiten unter einem Dach.
Es soll einen Meditationsraum/Raum der Stille geben und einen Gemeinschaftsraum mit großer Küche, der als Versammlungsraum dient und für Veranstaltungen zur Verfügung steht, aber auch bewirtschaftet wird, also extern vermietet wird, um die Kosten für die Gemeinschaft gering zu halten.
Die Wohnungen sind alle vollständig ausgestattet, mit Dusch-u.Wannenbad, sowie einer kleinen zweckmäßigen Küche. Bei der Ausstattung gibt es für jede Wohnung einen Etat, in deren Rahmen die Bewohnerinnen individuell gestalten können, was sie an Boden- und Wandbelägen haben wollen, wer deluxe will zahlt privat zu. Es sind Wohnungen in verschiedenen Größen und Aufteilungen vorhanden, für Alleinlebende, Frauenpaare und Mütter mit Kindern, vielleicht auch für eine Frauen-WG.
Die Bewohnerinnen müssen nicht zwangläufig lesbisch leben, ich denke aber, dass gerade lesbische Frauen diejenigen sind, die sich längerfristig auf diese Konstruktion einlassen werden. Heteas und Bisexuelle sind herzlich willkommen.
Alleinerziehende Mütter z.B. oder Frauen gehobenen Alters, die dauerhaft oder vorübergehend keine Lebensgemeinschaft mit einem Mann wünschen, könnten auch interessiert sein.
Männer bekommen jedoch kein Wohnrecht und auch keinen Mietvertrag, sie können 1x pro Jahr für bis zu 4 Wochen Gäste sein, nicht länger. Wer dort einzieht entscheiden wir als Beginengemeinschaft, der Bauträger/Vermieter hat nur in begründeten Fällen ein Vetorecht.
Für Mietausfälle wird ein Fond angespart, vielleicht wäre es auch möglich die gesamte Anlage als Beginenverein anzumieten und eigenverantwortlich zu bewirtschaften?!
Die Gebäudereinigung sprich Flure, Fenster außen, Waschküche, wird an eine Reinigungsfirma vergeben. Der Garten wird gemeinschaftlich gepflegt. Jede Frau übernimmt, unter Berücksichtigung ihrer Leistungsfähigkeit, eine gewisse Anzahl Stunden Dienste pro Monat, z.B. Gartenarbeit, Aufsicht führen bei Vermietung der Gemeinschaftsräume o.Ä. Wer diese Dienste nicht leisten kann oder will, muss sich davon freikaufen (das ist selbst bei jedem Schrebergartenverein üblich) da ja dann irgendjemand diese Aufgaben entgeltlich übernehmen muss
Allgemein gilt das Prinzip der Nachbarschaftshilfe, wer dort einzieht, sollte offen sein für kleine gegenseitige Hilfsdienste. Daraus kann aber niemand ein Recht herleiten, alles ist freiwillig. Wer auf Hilfen regelmäßig angewiesen ist, krankheits- oder alterbedingt, greift wie allgemein üblich auf Pflegedienste zurück.
Es gilt das Prinzip, dass Gemeinschaft keinen Zwang beinhalten darf, wer sich eine Weile etwas zurückziehen will, wird in Ruhe gelassen. An Veranstaltungen gilt keine Teilnahmeverpflichtung, außer an dem 1xmonatlichen Treffen, das dazu dienen soll organisatorische Themen zu klären und Probleme zu besprechen. Für Konfliktfälle wird eine Mediatorin von außerhalb des Beginenvereins beauftragt, die Kosten trägt der Verein..
Im Idealfall stelle ich mir das so vor, dass diese Gemeinschaftsküche der abendliche Treffpunkt aller Kontaktwilligen Mitbewohnerinnen wird, wo jede kommen, bleiben und wieder gehen kann, wie sie mag und vielleicht auch gemeinsam gekocht wird.
Ich würde es auch schön finden, wenn alle Bewohnerinnen sich gegenseitig bereichern durch Weitergabe von Wissen und Erfahrungen, das kann alles mögliche sein, ein Nähkurs, Yogastunden etc.
Vielleicht könnte man sogar so eine interne Beginenwährung auf Stundenbasis einführen, so dass jeder der gibt auch was bekommt. Die eine bietet vielleicht Englisch-Nachhilfe an, die andere kann Haare schneiden, wieder eine andere Gardinen nähen, alles ist gleich viel wert, nur die eingesetzte Zeit zählt.
Ich wünsche mir als kleinsten gemeinsamen Nenner eine spirituell geprägte Lebensauffassung, was mir aber sehr wichtig ist, dass niemand versucht andere weltanschaulich zu indoktrinieren, egal ob politisch, religiös oder ökologisch.
Leben und leben lassen!!! Es gibt im Leben oft ganz viele Dinge etwas "richtig" zu machen, das ist einfach ein Stück Individualität.
Soweit zu den Bewohnerinnen...
Darüber hinaus würde ich es wünschenswert finden, wenn der Beginenverein (und erst das macht für mich den Unterschied zwischen einem Mehrgenerationen-Frauenwohnpro jekt und einem Beginenhof aus) in den sozialen Raum hinein tätig wird, dazu könnte Hausaufgabenbetreuung, ein Soziallädchen, Seniorencafe als Beispiel zählen. Was das jedoch genau sein kann, wird sich dann sicher aus den Fähigkeiten der Mitbewohnerinnen ergeben.

Um alle Interessentinnen nun endgültig zu vergraulen *g* bis das Ding irgendwo steht, können einige Jahre vergehen und von alleine passiert nichts, man muss sich vorher reichlich engagieren.
Das Positive, evtl. hätte ich bereits einen Bauträger an der Angel. Nur bevor sich nicht von meiner Seite aus was tut, also die Gründung des Beginenvereins, brauche ich nicht zu verhandeln.

Interesse? Dann schickt mir eine PN, wenn wir genug Interessentinnen (ab 3 aufwärts) haben, können wir ein erstes Treffen zum beschnuppern machen.



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An gat, oeine gersanliode Arfndrang ist, dnss abergrogortionnl oiele Arnaen lieber nbonrten and siod nn etons bestedendes drnndangen, nls etons oa stnrten. Aod erlebe Aanner dn oft nls oiel dnndlangsorientierter, ons iod nn denen abrigens sodatoe (nar oasnooen oodnen ong iod desoegen oit Aannern trotodeo niodt *g*)
Zoisoden AA and AA liegen eton 40 Ailooeter, oein Aodoergantt liegt nber in Aiodtang Ae-Aaer, denn dn gibt es ein erstes onges Angebot, nllerdings far einen Aeabna, oit oao Aeil sooinl gefarderten Aodnangen. Ab es oirtliod oastnnde tooot, tnnn iod niodt gnrnntieren, die Aerson oit der iod diesbeoagliod gesgrooden dnbe, dnt nllerdings sodon graßere Aodngrotette erfolgreiod renlisiert.
Aod oill oiod nber niodt nlleine naf diese Agtion einsodießen, denn solode oolloandigen Zasngen sind oft niodt oerbindliod. Anao ein Aeginendof dnt oon Anfnng bis Ande reibansglos oit deo gleioden Anoestor glnnen tannen. Anst iooer gnb es Aaotsodlage. Aod bin niodt so fest ortsgebanden, dnss es anbedingt AA sein oass, oill nber niodt oeiter nnod Aordosten, Aorsten o.A. ist gnno nett, nar leben oaodte iod dn niodt, dns ist oir oa oersodlnfen and in AA and AA gibt es bereits Aeginendafe, in A abrigens naod.
Ans dns Aoodaoer Arotett betrifft stiooe iod oa, dort oa leben ist teaer, naod Assen ist oieoliod doodgreisig, nar oenn onn dnnn oieder die Aogebangsoiete in Assen oagrande legt, relntioiert siod der Areis oieder.
Ziel oass nber in tedeo Anll sein, dnss oaoindest ein Aroßteil der Aodnangen affentliod gefardert ist.


editiert am 17.02.2013 20:48 melden kommentieren
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