Beratung vor dem Aus? Dringende Unterstützung
Hallo ihr,
ich bin fassungslos: Senat beschließt komplette Mittelstreichung für das schwul-lesbische Rat+Tat Zentrum in Bremen!! Streichung von Aufklärungsveranstaltungen von Schulklassen, Beratungen in Krisen/Konfliktsituationen und sozialrechtlichen Fragen, für die Schule, Streichung von Schulungen, Aktionen gegen Homophobie etc. Bitte unbedingt diese Petition unterschreiben (zur Petition gibt es eine Verlinkung auf der Homepage)!!! Danke für die solidarische Unterstützung!
http://www.ratundtat-bremen.de/
Liebe Grüße und schönes Wochenende,
ej
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Senat setzt den Rotstift an –
Beratung vor dem Aus?
Das RAT&TAT-Zentrum, seit 30 Jahren kompetente und verlässliche Anlauf- und Beratungsstelle bei allen Fragen im Bereich gleichgeschlechtliche Lebensweisen, HIV und Aids, soll ab 2014 keinerlei finanzielle Unterstützung durch den Gesundheitssenator mehr bekommen. Die Existenz der einzigen professionellen Beratungsstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender im Land Bremen ist damit bedroht.
Dies ist ein falsches politisches Signal und hat gravierende Folgen wie zum Beispiel:
Entlassung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
keine Unterstützung mehr in Krisen- und Konfliktsituationen oder beim Coming-out
Wegfall der Begleitung von Menschen mit HIV/Aids
keine Hilfe mehr bei rechtlichen und sozialrechtlichen Fragen (von Lebenspartnerschaft bis Adoption, von Diskriminierung bis zu Rente und Schwerbehinderung)
keine Aufklärungsveranstaltungen mehr für Schulklassen und Jugendgruppen
keine Schulungen für Träger der Altenpflege zur Lebenssituation Älterer
keine Unterstützung der Schulbehörde bei Fragen zur Sexualerziehung oder der Politiker bei der Planung eines Landesaktionsplans gegen Homophobie
In den letzten 20 Jahren haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtlich orientierte Menschen zwar deutlich verbessert, sie führen aber nicht automatisch zu mehr Toleranz und Akzeptanz im Alltag. Bremerinnen und Bremer erleben immer noch vielfältige Formen von Ausgrenzung und Benachteiligung in allen Lebensbereichen. Sie sind auf die Hilfe unserer Beratungsstelle angewiesen.
ich bin fassungslos: Senat beschließt komplette Mittelstreichung für das schwul-lesbische Rat+Tat Zentrum in Bremen!! Streichung von Aufklärungsveranstaltungen von Schulklassen, Beratungen in Krisen/Konfliktsituationen und sozialrechtlichen Fragen, für die Schule, Streichung von Schulungen, Aktionen gegen Homophobie etc. Bitte unbedingt diese Petition unterschreiben (zur Petition gibt es eine Verlinkung auf der Homepage)!!! Danke für die solidarische Unterstützung!
http://www.ratundtat-bremen.de/
Liebe Grüße und schönes Wochenende,
ej
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Senat setzt den Rotstift an –
Beratung vor dem Aus?
Das RAT&TAT-Zentrum, seit 30 Jahren kompetente und verlässliche Anlauf- und Beratungsstelle bei allen Fragen im Bereich gleichgeschlechtliche Lebensweisen, HIV und Aids, soll ab 2014 keinerlei finanzielle Unterstützung durch den Gesundheitssenator mehr bekommen. Die Existenz der einzigen professionellen Beratungsstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender im Land Bremen ist damit bedroht.
Dies ist ein falsches politisches Signal und hat gravierende Folgen wie zum Beispiel:
Entlassung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
keine Unterstützung mehr in Krisen- und Konfliktsituationen oder beim Coming-out
Wegfall der Begleitung von Menschen mit HIV/Aids
keine Hilfe mehr bei rechtlichen und sozialrechtlichen Fragen (von Lebenspartnerschaft bis Adoption, von Diskriminierung bis zu Rente und Schwerbehinderung)
keine Aufklärungsveranstaltungen mehr für Schulklassen und Jugendgruppen
keine Schulungen für Träger der Altenpflege zur Lebenssituation Älterer
keine Unterstützung der Schulbehörde bei Fragen zur Sexualerziehung oder der Politiker bei der Planung eines Landesaktionsplans gegen Homophobie
In den letzten 20 Jahren haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtlich orientierte Menschen zwar deutlich verbessert, sie führen aber nicht automatisch zu mehr Toleranz und Akzeptanz im Alltag. Bremerinnen und Bremer erleben immer noch vielfältige Formen von Ausgrenzung und Benachteiligung in allen Lebensbereichen. Sie sind auf die Hilfe unserer Beratungsstelle angewiesen.