Blindes Kennenlernen
Ich weiß nicht ob das hier jetzt in der richtigen Rubrik ist, aber ich habe folgendes Filmzitat:
„Die meisten Menschen beurteilen ihren Gegenüber nach dem Aussehen. Welche Figur jemand hat, was er trägt, wie er sich bewegt, wie er lacht und so. Danach treffen sie ihre Auswahl, ob sie mit dem oder mit dem zusammen sein wollen, ob sie überhaupt mit ihm sprechen wollen, mit den Augen, gehen auf Distanz. Womöglich haben wir unsere Augen nicht dazu uns näher zu kommen sondern um uns rechtzeitig voneinander abzuschotten, bevor wir wissen wer der andere ist, wer er wirklich ist. Wenn man einander nicht sieht weiß man nicht wer der andere ist, aber vielleicht wie der andere ist.“
Das Zitat stammt aus dem Film „Wie Licht schmeckt“ und nun geht es mir durch den Kopf ... sind wir zu oberflächlich?! Ich ertappe mich ja auch oft dabei, dass ich Menschen anschaue und durch ihr Aussehen schon für mich abschätze ob ich in näheren Kontakt mit ihnen treten möchte oder nicht. Ich finde das ist irgendwie auch natürlich, weil man kann doch an der Ausstrahlung schon mal entscheiden, ob derjenige einem überhaupt sympathisch ist. Aber was ist, wenn der erste Schein trügt? Vielleicht schließt man viele Menschen wirklich schon aus seinem Leben aus, die für einen wichtig werden könnten, nur weil man mit seinen Augen auf den ersten Blick aussortiert. Andererseits wie viel Zeit würde es kosten, wenn man nicht mit den Augen vorsortieren würde und bestätigt sich die Sympathiefrage nicht meist im Nachhinein?? Was meint ihr, kann man es überhaupt als Sehender schaffen mit geschlossenen Augen auf einen Menschen zuzugehen und ohne vorherige Einschätzungen das „wie“ eines Menschen kennen zu lernen?
„Die meisten Menschen beurteilen ihren Gegenüber nach dem Aussehen. Welche Figur jemand hat, was er trägt, wie er sich bewegt, wie er lacht und so. Danach treffen sie ihre Auswahl, ob sie mit dem oder mit dem zusammen sein wollen, ob sie überhaupt mit ihm sprechen wollen, mit den Augen, gehen auf Distanz. Womöglich haben wir unsere Augen nicht dazu uns näher zu kommen sondern um uns rechtzeitig voneinander abzuschotten, bevor wir wissen wer der andere ist, wer er wirklich ist. Wenn man einander nicht sieht weiß man nicht wer der andere ist, aber vielleicht wie der andere ist.“
Das Zitat stammt aus dem Film „Wie Licht schmeckt“ und nun geht es mir durch den Kopf ... sind wir zu oberflächlich?! Ich ertappe mich ja auch oft dabei, dass ich Menschen anschaue und durch ihr Aussehen schon für mich abschätze ob ich in näheren Kontakt mit ihnen treten möchte oder nicht. Ich finde das ist irgendwie auch natürlich, weil man kann doch an der Ausstrahlung schon mal entscheiden, ob derjenige einem überhaupt sympathisch ist. Aber was ist, wenn der erste Schein trügt? Vielleicht schließt man viele Menschen wirklich schon aus seinem Leben aus, die für einen wichtig werden könnten, nur weil man mit seinen Augen auf den ersten Blick aussortiert. Andererseits wie viel Zeit würde es kosten, wenn man nicht mit den Augen vorsortieren würde und bestätigt sich die Sympathiefrage nicht meist im Nachhinein?? Was meint ihr, kann man es überhaupt als Sehender schaffen mit geschlossenen Augen auf einen Menschen zuzugehen und ohne vorherige Einschätzungen das „wie“ eines Menschen kennen zu lernen?