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Forum » News, Politik & Wissenschaft » ThreadBrisant und aktuell!
02.03.2010 23:17
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0 Petition gegen ELENA Mit dem ELektronischenEntgeltNAchweis können deine Daten als Arbeitnehmer an eine zentrale Speicherstelle übermittelt werden. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Freifelder mit eigenen Wertungen zu füllen. Da kann z.B. drinstehen, dass die letzten Fehltage zwecks Alkoholentzug stattfanden, oder dass die Kündigung erfolgte, weil der Chef beleidigt worden ist. Diese Daten werden bis zu fünf Jahren in der Datenbank gespeichert. Diese soll zwar anonymisiert werden, aber Hacker haben sicherlich Freude daran, sich anstatt bei vielen Datenbanken bzgl. Arbeitnehmerdaten in Zukunft nur noch bei einer bedienen zu müssen. Die Daten über deine Kündigung, Krankheitstage usw. können dann bei den entsprechenden Anstalten, z.B. im Zuge einer Beantragung von Arbeitslosengeld oder Wohngeld, abgerufen werden. Ca. 35 Millionen Arbeitnehmer werden hier gläsern durchleuchtet... Big brother is watching you! Schließlich haben wir auch keine Kontrolle darüber, wofür die Daten in späteren Jahren noch herangezogen werden können und wer dazu – evtl. auch auf offiziellem Wege - noch Zugriff erlangt. Die derzeit laufende öffentl. Petition gegen ELENA ist leider nur noch bis heute, 2.3.10, 24.00 auf der Seite des dt. Bundestages zu unterzeichnen. Dafür muss man sich auf der Seite kurz mit einigen Daten registrieren. Ich finde, dieser geringe Zeitaufwand ist sinnvoll investiert: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?ac tion=petition;sa=details;petit ion=8926 Das ist jetzt auf die Schnelle natürlich keine hochwissenschaftl. Darstellung, aber die Zeit drängt. Weitere Infos im Netz. Auch für etwaige Petitionen bzgl. Modifikationen der betreffenden Verordnung ist es sinnvoll, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
editiert am 02.03.2010 23:21
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03.03.2010 12:35
02.03.2010 23:52
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