Bruno
Bruno
Er war noch so jung und verspielt und er hat keinem Menschen etwas Böses angetan, - trotzdem haben die bayerischen Jäger ihn aus dem Hinterhalt einfach umgebracht und abgeknallt! Da ich diesen Bärenmord nie verstanden habe und Bruno der einzige Bär seit 170 Jahren in Deutschland war, habe ich mir von HARIBO die Gummibärchen gekauft und mir Gedanken über Bären und Menschen gemacht:
„Einfluss der Tütenzugehörigkeit auf das Sozialverhalten von Problembären und Menschen!“
Die gelben Gummibärchen fallen auf und schrecken ab, aber in der Natur treten sie nur in Asien auf, heißen Koala oder Panda und strotzen nur so vor Müdigkeit und Langeweile. Sie fressen uns höchstens die Eukalyptusbonbons weg. Kein Tatmotiv für einen bayerischen Bärenmord!
Danach fallen mir in den Tüten die grünen Gummibären auf. Sie wirken sehr giftig. Aber grüne Bären kennt die Natur nur von den Ameisenbären, nachdem sie Ameisennester auf großen Wiesen ausgehoben haben und Menschen, dazu gehören auch bayerische Landsleute, waren bislang immer froh, wenn diese Bären die Ameisenkolonien klein hielten.
Erstaunt war ich, als ich in der Haribo-Tüte durchsichtige und transparente Bären erjagd hatte. Ich kenne virtuelle und durchsichtige Bären nur von den Indianern, die mit diesen Stammeszeichen die Götter der Sanftmut günstig stimmen wollen. Sanftmut unterstelle ich Haribo allerdings eher nicht, denn kein Indianer würde seinen Totem-Bären in Tüten verkaufen!
Auffällig in den Gummibärentütchen sind die wenigen, aber knallroten Bären. Ich vermute mal, dass Haribo die roten Bären genauso erfunden hat, wie Karl May den Winnetou. Die roten Bären sind also reine Märchenfiguren, wie Alf, Elliot, Urmel oder der Osterhase und die roten Gummibären sind so selten, dass sie in den Tüten so heilig sind, wie der letzte Mohikaner.
Vermisst habe ich in den Haribo-Tüten die weißen Eisbären und die ganz normalen, gemeinen Braunbären. Eisbären sind für die Haltung in ungekühlten Haribo-Tüten sicher zu aufwendig und zu teuer. Aber der gemeine Braunbär? Der könnte sich doch massenhaft in den Haribo-Tüten ansammeln und die kollektive Tütenherrschaft über andersfarbige Bärentypen in kommunistischer Diktatur zum Gemeinwohl aller Tütenbären übernehmen?
Warum kennt Haribo weder Eis-, noch Braunbären? Ganz einfach – der kleine, junge und verspielte, wie friedliche Braunbär entpuppt sich nach der sozialen Loslösung aus der Tütenzugehörigkeit zum echten und bedrohlichen…. Problembären.
In Italien hat sich Bruno ja noch lieb und artig benommen und die Bauern sind ganz entspannt zum Bürgermeister gegangen, um sich von der EU den Ausfall für die von Bruno verspeisten Schafe erstatten zu lassen. Aber in Bayern kann sich kein junger Braunbär eine Schafsspeise als Abendbrot leisten. Das kommt in Bayern nicht in die Tüte !
Die naturverbundenen Bayern erwarten von Bruno, dass er im kargen, kranken deutschen Wald lebt. Und da der leergefegte, deutsche Wald Bruno ja nun gar nichts Essbares anbieten kann, soll sich Bruno halt wie für seine Generation üblich, sein Abendessen per Handy oder Internet beim Pizzaservice in seine Bärenhöhle liefern lassen. Zur Not hätte er auch an einer Notrufsäule vom ADAC einen Kanister Honig geliefert bekommen. Wenn er das Pfand für den Kanister hätte zahlen können.
Die deutschen Wälder sind so leer, wie meine leere Haribo-Tüte und da Bruno weder eine Kreditkarte, noch ein Handy oder Internet hatte, auch kein Pfand für Honigkanister zahlen konnte - wurde er als Problembär umgebracht!
Er war noch so jung und verspielt und er hat keinem Menschen etwas Böses angetan, - trotzdem haben die bayerischen Jäger ihn aus dem Hinterhalt einfach umgebracht und abgeknallt! Da ich diesen Bärenmord nie verstanden habe und Bruno der einzige Bär seit 170 Jahren in Deutschland war, habe ich mir von HARIBO die Gummibärchen gekauft und mir Gedanken über Bären und Menschen gemacht:
„Einfluss der Tütenzugehörigkeit auf das Sozialverhalten von Problembären und Menschen!“
Die gelben Gummibärchen fallen auf und schrecken ab, aber in der Natur treten sie nur in Asien auf, heißen Koala oder Panda und strotzen nur so vor Müdigkeit und Langeweile. Sie fressen uns höchstens die Eukalyptusbonbons weg. Kein Tatmotiv für einen bayerischen Bärenmord!
Danach fallen mir in den Tüten die grünen Gummibären auf. Sie wirken sehr giftig. Aber grüne Bären kennt die Natur nur von den Ameisenbären, nachdem sie Ameisennester auf großen Wiesen ausgehoben haben und Menschen, dazu gehören auch bayerische Landsleute, waren bislang immer froh, wenn diese Bären die Ameisenkolonien klein hielten.
Erstaunt war ich, als ich in der Haribo-Tüte durchsichtige und transparente Bären erjagd hatte. Ich kenne virtuelle und durchsichtige Bären nur von den Indianern, die mit diesen Stammeszeichen die Götter der Sanftmut günstig stimmen wollen. Sanftmut unterstelle ich Haribo allerdings eher nicht, denn kein Indianer würde seinen Totem-Bären in Tüten verkaufen!
Auffällig in den Gummibärentütchen sind die wenigen, aber knallroten Bären. Ich vermute mal, dass Haribo die roten Bären genauso erfunden hat, wie Karl May den Winnetou. Die roten Bären sind also reine Märchenfiguren, wie Alf, Elliot, Urmel oder der Osterhase und die roten Gummibären sind so selten, dass sie in den Tüten so heilig sind, wie der letzte Mohikaner.
Vermisst habe ich in den Haribo-Tüten die weißen Eisbären und die ganz normalen, gemeinen Braunbären. Eisbären sind für die Haltung in ungekühlten Haribo-Tüten sicher zu aufwendig und zu teuer. Aber der gemeine Braunbär? Der könnte sich doch massenhaft in den Haribo-Tüten ansammeln und die kollektive Tütenherrschaft über andersfarbige Bärentypen in kommunistischer Diktatur zum Gemeinwohl aller Tütenbären übernehmen?
Warum kennt Haribo weder Eis-, noch Braunbären? Ganz einfach – der kleine, junge und verspielte, wie friedliche Braunbär entpuppt sich nach der sozialen Loslösung aus der Tütenzugehörigkeit zum echten und bedrohlichen…. Problembären.
In Italien hat sich Bruno ja noch lieb und artig benommen und die Bauern sind ganz entspannt zum Bürgermeister gegangen, um sich von der EU den Ausfall für die von Bruno verspeisten Schafe erstatten zu lassen. Aber in Bayern kann sich kein junger Braunbär eine Schafsspeise als Abendbrot leisten. Das kommt in Bayern nicht in die Tüte !
Die naturverbundenen Bayern erwarten von Bruno, dass er im kargen, kranken deutschen Wald lebt. Und da der leergefegte, deutsche Wald Bruno ja nun gar nichts Essbares anbieten kann, soll sich Bruno halt wie für seine Generation üblich, sein Abendessen per Handy oder Internet beim Pizzaservice in seine Bärenhöhle liefern lassen. Zur Not hätte er auch an einer Notrufsäule vom ADAC einen Kanister Honig geliefert bekommen. Wenn er das Pfand für den Kanister hätte zahlen können.
Die deutschen Wälder sind so leer, wie meine leere Haribo-Tüte und da Bruno weder eine Kreditkarte, noch ein Handy oder Internet hatte, auch kein Pfand für Honigkanister zahlen konnte - wurde er als Problembär umgebracht!