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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadBuch über Alice Miller
17.09.2013 18:49
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0 Die Maske der Kinderrechtlerin Nach außen trat die Psychologin und Autorin Alice Miller für eine einfühlsame und gewaltfreie Erziehung ein. Ihr Sohn beschreibt in seinem Buch nun eine ganz andere Frau. VON CAROLINE FETSCHER Zürich, April 1950. Ein Kind, eben auf die Welt gekommen, lässt sich nicht stillen. Das Neugeborene habe ihre Brust "verweigert", klagt die Mutter später, sie habe sich abgelehnt gefühlt, vom eigenen Kind sei sie gekränkt worden. Kurz nach der Geburt geben die Eltern, angehende Akademiker, den Sohn fort. Zwei Wochen lebt er bei einer Bekannten, die sich auf Kinderpflege kaum versteht. Schließlich erbarmt sich eine Tante und nimmt ihn ein halbes Jahr zu sich. Als der Sohn sechs ist, wird eine Tochter geboren, ein Kind mit Down-Syndrom. Die entsetzte Mutter beschuldigt den Vater, genetische Risiken in der Familie verschwiegen zu haben. Der Sohn, der lästige "Bettnässer", kommt jetzt in ein Heim. Dort, auf der Halbinsel Au am Zürichsee, kaum 30 Kilometer von zu Hause entfernt, besuchen die Eltern ihn kein einziges Mal. Selbst dem ersten Schultag bleibt die Mutter fern. Wieder zurück im Elternhaus, erlebt der Achtjährige sich als fremd, als "Ausländer", denn die Eltern sprechen polnisch untereinander, das er nicht versteht. Vom Vater wird der Junge geschlagen und zu Waschritualen gezwungen, die er als sexualisierte Übergriffe empfindet. Bei Tisch verspottet der Vater den Sohn. In jeder Kinderfrau, zu der der Junge Vertrauen fasst, wittert die eifersüchtige Mutter eine Rivalin und entlässt sie. Mit 17 setzt der Heranwachsende durch, dass er aufs Internat kommt. Reglementiert und katholisch ging es da zu, doch für ihn ist es Erholung vom elterlichen Irrenhaus. Vollständiger Artikel: http://www.zeit.de/kultur [...] gstrauma
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