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Davos 2020


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24.01.2020 03:16
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dpa

1000 zusätzliche Flüge

Schon im Anflug auf Davos vergisst die Elite den Klimaschutz.

24.01.2020 03:18
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Welt Wirtschaft

Die meisten Politiker und Topmanager reisen mit dem Flieger zum Weltwirtschaftsforum, obwohl die Themen Klima und Nachhaltigkeit in Davos alles überlagern. Der US-Präsident kam gleich mit zwei Jumbojets.

24.01.2020 03:20
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dpa

In Davos diskutieren etwa 3.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch bis zu diesem Freitag unter dem Motto "Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt" über aktuelle Herausforderungen.

24.01.2020 03:22
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dpa

Davos: Prinz Charles fordert Wirtschaftsbosse auf, "die Menschheit zu retten"

24.01.2020 03:23
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dpa

Klimaaktivistin Greta Thunberg forderte der US-Präsident auf, andere Länder anstelle der Vereinigten Staaten stärker in den Fokus zu nehmen. Die USA seien "sauber und schön", sagte Trump. Aber es gebe einen anderen Kontinent, "wo Rauch aufsteigt", sagte Trump, ohne Asien, China oder Indien namentlich zu nennen. "Greta sollte anfangen, sich um diese Länder zu kümmern."

24.01.2020 03:25
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dpa

Die junge Klimaschützerin, Greta Thunberg, aus Schweden sagt beim Weltwirtschaftsforum in Davos, es gehe nicht um Parteipolitik. Weder die Rechte noch die Linke noch die Mitte hätten Lösungen für die Klimakrise.

24.01.2020 03:26
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dpa

Ursula von der Leyen erneuert Vision von Europa als klimaneutralem Kontinent

24.01.2020 03:28
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dpa

Für Aufmerksamkeit sorgen dürfte zudem ein Auftritt der Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam.

Chinakritische Demonstranten fordern Lams Rücktritt.

Seit mehr als einem halben Jahr kommt es in der Stadt immer wieder zu großen Protesten gegen den Einfluss der autoritären kommunistischen Führung Chinas.

24.01.2020 03:29
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dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Bedeutung des Klimaschutzes als Existenzfrage betont. "Die Frage der Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens könnte eine Frage des Überlebens für den ganzen Kontinent sein", sagte Merkel am Donnerstag im schweizerischen Davos. "Deshalb ist Handlungsdruck da." Mit den derzeitigen Verpflichtungen der Staaten werde das Ziel nicht erreicht, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Die Kanzlerin warnte zugleich vor gesellschaftlichen Konflikten im Kampf gegen die Erderwärmung. Es gebe eine "Sprachlosigkeit" zwischen Menschen, die den Klimawandel leugneten und denjenigen, für die Klimaschutz höchste Dringlichkeit habe. Dies mache ihr Sorgen. Diese "Sprachlosigkeit" müsse überwunden werden durch mehr Dialog. Dabei konkurrierten Fakten mit Emotionen.

editiert am 24.01.2020 03:30 Beitrag melden Zitatantwort
24.01.2020 03:55
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Süddeutsche Zeitung - 23.01.2020

Investor Soros in Davos

von Bastian Brinkmann

Zitat
Donald Trump in den USA? Ein Hochstapler und ein Narzisst, dessen Selbstliebe seit seiner Wahl noch pathologischer geworden ist. Xi Jinping in China? Ein Diktator, der sein Volk mit künstlicher Intelligenz totalüberwachen will. Narendra Modi in Indien? Hat einen Hindunationalismus entfesselt. Jair Bolsonaro in Brasilien? Lässt den Regenwald abbrennen. Das ist die Welt, wie sie Starinvestor George Soros gerade sieht – und sie ist demnach in keinem guten Zustand. Dieses Fazit zieht der 89-jährige Soros in seiner Rede in Davos, die er jedes Jahr im Januar hält, am Rande des Weltwirtschaftsforums vor Beboachtern und Gleichgesinnten im Kampf für die offene Gesellschaft, wie Soros seine politische Ausrichtung nennt.

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Lob bekommt von Soros die sogenannte Sardinen-Bewegung in Italien, die sich gegen «Möchtegern-Diktator» Matteo Salvini richte. Die erfolgreichste Rebellion derzeit sei die Protestbewegung in Hongkong, aber der Preis sei hoch: «Sie könnte den wirtschaftlichen Wohlstand der Stadt zerstören», sagt Soros. Und dann sei da noch die konstruktive Rolle, die viele Bürgermeister in den Städten einnähmen, beispielsweise beim Klimawandel.

Soros unterstützt diverse Organisationen finanziell, er hat seine Milliarden als Finanzinvestor verdient. Seit langem spendet er Geld – und in Davos verkünde er das wichtigste Projekt seines Lebens, sagte er: Er wolle eine Milliarde Dollar für ein Bildungsnetzwerk spenden, das künftig Universitäten rund um die Welt zusammenbringen soll. Das Netzwerk soll Open Society University (OSUN) heissen. «Ich glaube, dass als langfristige Strategie unsere beste Hoffnung im Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung liegt», so Soros. «Es geht insbesondere um eine Bildung, die die Autonomie des Individuums stärkt, indem sie kritisches Denken kultiviert und die akademische Freiheit betont.» Das Netzwerk soll beispielsweise Wissenschaftlern helfen, die wegen der Politik in ihrem Land in Gefahr seien. «Ich würde das gerne umgesetzt sehen, solange ich noch da bin», hofft er.



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