Depressionen?!
Hey
lasst mich kurz vorstellen
ich heiße Lisa wohne nähe Münster, bin eigentlich ein fröhlicher Mensch der nie etwas an sich ran lässt, nach außen hin immer die Starke tut, dennoch aber sehr nach am Wasser gebaut ist. Ich habe viele Freunde und einen großen Bekanntenkreis. Wenn ich etwas erreichen will dann ziehe ich das auch meistens durch und das Erfolgreich. Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden, unternehme gerne viel und bin wie gesagt immer ein gut gelaunter Mensch der zu jeder Zeit Spaß haben will...
...bis jetzt
Meine Mutter litt Jahre lang an Rheuma, hat 10 Jahre Kortison genommen, vor 2 Jahren fing es an das sie sich über leichten Haarausfall beschwerte, im Februar wurde sie krank, hatte nur eigentlich eine leichte Grippe aber wegen den starken Tabletten lag sie immer mindestens 4 Wochen auf der Couch im Wohnzimmer (wir wohnen in einer Doppelhaushälfte und auf Grund ihres Rheuma's konnte sie nicht so gut treppen laufen und schlief somit immer im Wohnzimmer). Immer wenn sie krank war habe ich versucht alles für sie zu machen, zu der Zeit ging es ihr auch noch gut sie konnte alles machen, wir gingen als sie wieder gesund war shoppen, spazieren, Freunde besuchen, wir haben einfach viel miteinander gemacht
Ende Mai dieses Jahres fing es dann an wo es ihr schlechter ging und mehr Haare verlor, wir waren einkaufen und sie Stützte sich an den Einkaufswaagen wir standen schon an der Kasse hatten den Einkauf schon erledigt da meinte sie sie müsste im Auto auf mich warten..Sie lag ab da an nur noch auf der Couch, im Juni hat sie noch ein wenig den Haushalt gemacht, gekocht wenn wir einkaufen gingen oder hat gebügelt ab Juli ging dann gar nichts mehr..ich habe 3 Monate eine Doppelhaushälfte alleine gepflegt, habe für 3 Leute Wäsche gewaschen, gebügelt, gekocht, eingekauft, geputzt, gesaugt und natürlich mich um meine Mutter gekümmert...zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht wirklich wie schlecht es um ihr ging, und ich will an dieser Stelle sagen das wenn ich es gewusst hätte ich garantiert noch mehr für sie getan hätte.
Meine Mutter war sich gegenüber immer Selbstlos, die dachte nie an sich selbst, immer an meine Brüder, mich, meinem Vater, Schwägerinnen und dann irgendwann kam sie...in allen Dingen...Man konnte sie immer fragen egal wie schlecht es ihr ging, wie es ihr geht und sie hat immer mit "gut" geantwortet, immer bis zum Schluß.
In der Zeit vom Juli-August habe ich sie echt genervt in dem ich sie aufmuntern wollte das sie zum Arzt geht was sie aber nie machen wollte, sie hatte immer nur gesagt ja, mach ich, mach ich...jeder hatte auf die eingeredet.
An meinem 19. Geburtstag saßen wir das letzte mal alle beisammen, wir saßen im Wohnzimmer, ich hatte Fantakuchen gebacken, meinen ersten den ich alleine gebacken habe, Mama konnte mir da schon nicht mehr helfen. Meine Brüder waren da, Papa, Oma und meine Schwägerinnen
Ich hab den Moment echt genossen
Eine Woche später bin ich nach Hamburg gefahren mit der Aussicht das ich da eine Ausbildung anfangen könnte, es klappte super und ich hätte da auch sofort arbeiten können...
In den 2 Wochen wo ich da war schrieb mich meine Schwägerin an das sie einen Arzt rufen wollen, weil Mama einfach nicht zum Arzt wollte, dann kommt halt der Arzt zu ihr dachten wir, sie frage mich ob es ok sei und ich willigte natürlich ein. Er untersuchte sie und sie sollte nächsten Tag zur Praxis kommen Blut abnehmen. Ich hatte sie dann angerufen wie es ihr geht da kam wie immer ein "gut" sie fragte nach mir wie es mir geht und wann ich wieder kam, dann sagte sie mir das sie mich lieb hat und ich sagte ihr das selbe...das letzte mal war es...das letzte mal wo ihr sagte das ich sie lieb habe, PER TELEFON!!!
Als ich wieder kam fragte ich sofort meine Schwägerinnen was nun mit den Blutergebnisses sei Mama sagte nur es dauerte noch...sie bekam eine Menge an Tabletten, ich weiß leider nicht was es war...sie musste echt viele nehmen..
Zum August bis September hin fielen ihr immer mehr Haare aus, ich weiß nicht wann sie das letzte mal duschen war, sie wollte nicht geholfen werden, sie spuckte Blut..Wir wollten sie ins Krankenhaus schicken bis wir herrausgefunden hatten das sie garnicht Versichert war weil sie für 2 Jahre gearbeitet hatte und ab 2006 nach der Kündigung sich nicht mehr um die Versicherung gekümmert hatte. Ich also bei der Versicherung angerufen wo mein Vater ist, ich da Papiere angefordert damit sie dann sofort los konnte..
Sie aß nur noch Suppe, ich hab ihr immer Tee gemacht mehrmals ging ich am Tag runter und fragte sie ob sie was essen will einmal Abends um 7 Uhr da meinte sie nur sie mag keine Suppe morgens um 4 Essen...Sie hatte schon föllig das Zeitgefühl verloren...
Dann am 5. September, ich wollte zur Spielmannszugsparty, sie wusste davon, sie kannte es von den vielen Jahren da vor die ich schon im Verein war, ich hatte die Nacht nur 3h geschlafen, als wenn ich wüsste was passieren würde..der Hund hatte die ganze Nacht komisch gejault..
Ich bin runter zu ihr und dann lag sie da sie war wach und ich sagte ihr das ich nun weggehe zu Party morgens um 10Uhr fing es an mit einer Übernachtung..Sie wusste nicht genau was es war ich musste es ihr erklären, und selbst an dem Tag hatte sie noch gefragt wer denn auf mich aufpassen würde und wie sie mich denn erreichen könnte, ich sagte ihr du musst mich nicht erreichen, und wenn die Nummer ist im Telefon eingespeichert. Ich fragte sie noch ob sie was essen will oder einen Tee haben möchte, sie sagte nein habe ihr trotzdem einen Tee hingestellt und dann lag da zum ersten mal in den Monaten das Kirschkernkissen, ich fragte ob ich es ihr aufwärem sollte sie sagte ja, als es fertig war war es ihr zu heiß ich nahm es wieder mit, legte es über einen Stuhl zum abkühlen erledigte noch einen Dip fürs Grillen am Abend, kam ins Wohnzimmer und da war sie eingeschlafen, tief und fest, innerhalb von 2 min. ich legte das Kissen auf sie und fuhr los.
Ich konnte meine Gedanken nicht ablassen von ihr den ganzen Tag habe ich nur an sie gedacht. Gegen 14Uhr war ich noch mal da um nach ihr zu sehen da lag sie...ruhig...ich war 5cm vor ihr mit meinem Gesicht, ich schaute sie an und ich bin mir sicher sie hatte noch geatmet. Ich habe meine Schwägerin eine SMS geschrieben das sie doch bitte Mama die Suppe machen soll die ich ihr soweit schon hingestellt hatte egal ob sie will oder nicht..
Ich war dann auf der Party habe getrunken gehabt, aber nicht viel, ich war dann am Billardtisch und bekam ein anruf von meiner Schwägerin "Lisa es ist was passiert komm her" ich wusste sofort was los war. ich musste vorher schon weinen als ich noch nicht das 2mal bei Mama war, auf der Party war das ich wurde zur Seite genommen und da fragten die mich wie es mir geht und ob es wegen Mama is und ich meinte es geht ihr nicht gut usw. und die meinten es wird schon wieder...
Aufjedenfall bekam ich den anruf musste sofort weinen, wurde dann Nachhause gefahren, sah den Krankenwaagen, den Notarzt und die Polizei ich stieg ausm fahrendem Auto aus ich sah einem nur meinen Bruder in der Einfahrt stehen, der geweint hat, ich habe meine Brüder noch nie weinen sehen, noch nie..und ich wusste in dem Moment das ich nun nicht an mich denken muss sondern für die anderen da sein muss, ich nahm alle in dem Arm, was ich so nie tat mit meinen Brüdern auch mit meinem Vater kaum..ich habe seit dem ich die Türschwelle betrat keine träne geweint..ich habe alle versucht zu unterstüzen..ich wusste es selber nicht ich konnte nicht weinen ich wusste selber nicht wieso...eigentlich hatte ich mich schon oft mit dem Thema auseinander gesetzt als es Mama die letzten 2 Jahre immer schlechter ging...
Ich habe die ganze Beerdigung mit organisiert und geplant, habe das Haus hier nochmal komplett gereinigt, mache nun auch noch wieder den ganzen Haushalt, habe Klamotten von meiner Mama aus dem Kleiderschrank schon entfernt und irgendwie...
irgendwie realisiere ich es nicht, es ist heute das erste mal das ich weine, so richtig, vor 2 Wochen habe ich das erstemal von ihr geträumt, das sie aufeinmal wieder da ist und ich habs nicht verstanden ich habe es nicht realisiert, es war so echt, so nah, dann habe ich wieder geträumt das auch mein Vater stirbt und ich dann garnicht weiß was ich machen soll..Sie ist so ein großes Vorbild für mich...Und jetzt seit diesen 2 Wochen schlafe ich schlecht, ich habe abgenommen, auch wenn ich 12h schlafe bin ich immer noch müde oder ob ich nur 6h schlafe, das tut nichts zur Sache ich fühle mich so ausgelaucht, kraftlos, lustlos..
Heute habe ich nun das erstemal richtig geweint nach fas 2 Monaten..trotzdem kann ich es nicht glauben das sie Weg ist
ich habe Schwindelanfälle, Appetitlosigkeit und Nachts kann ich nicht schlafen ich schlafe erst morgens ein und dann bleibe ich die ganze Zeit im Bett wenn ich nichts vorhabe..heute lag ich bis 19Uhr im Bett..habe nicht mal wirklich geschlafen...nun ist es halb 6 morgens..und ich würde echt gerne zu meinem Bruder gehen aber den mag ich nicht wecken, ich fühle mich so allein...
Warum ich das alles schreibe? Wenn ich das wüsste, ich will das es mir besser geht damit ich nun den bevorstehenden Umzug packe der im Dezember sein wird, damit ich mir einen Job suchen kann damit ich meinen Vater finanziell noch Unterstütze...
Wäre toll wenn ich ein paar Vorschläge bekommen könnte....
mFg
lasst mich kurz vorstellen
ich heiße Lisa wohne nähe Münster, bin eigentlich ein fröhlicher Mensch der nie etwas an sich ran lässt, nach außen hin immer die Starke tut, dennoch aber sehr nach am Wasser gebaut ist. Ich habe viele Freunde und einen großen Bekanntenkreis. Wenn ich etwas erreichen will dann ziehe ich das auch meistens durch und das Erfolgreich. Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden, unternehme gerne viel und bin wie gesagt immer ein gut gelaunter Mensch der zu jeder Zeit Spaß haben will...
...bis jetzt
Meine Mutter litt Jahre lang an Rheuma, hat 10 Jahre Kortison genommen, vor 2 Jahren fing es an das sie sich über leichten Haarausfall beschwerte, im Februar wurde sie krank, hatte nur eigentlich eine leichte Grippe aber wegen den starken Tabletten lag sie immer mindestens 4 Wochen auf der Couch im Wohnzimmer (wir wohnen in einer Doppelhaushälfte und auf Grund ihres Rheuma's konnte sie nicht so gut treppen laufen und schlief somit immer im Wohnzimmer). Immer wenn sie krank war habe ich versucht alles für sie zu machen, zu der Zeit ging es ihr auch noch gut sie konnte alles machen, wir gingen als sie wieder gesund war shoppen, spazieren, Freunde besuchen, wir haben einfach viel miteinander gemacht
Ende Mai dieses Jahres fing es dann an wo es ihr schlechter ging und mehr Haare verlor, wir waren einkaufen und sie Stützte sich an den Einkaufswaagen wir standen schon an der Kasse hatten den Einkauf schon erledigt da meinte sie sie müsste im Auto auf mich warten..Sie lag ab da an nur noch auf der Couch, im Juni hat sie noch ein wenig den Haushalt gemacht, gekocht wenn wir einkaufen gingen oder hat gebügelt ab Juli ging dann gar nichts mehr..ich habe 3 Monate eine Doppelhaushälfte alleine gepflegt, habe für 3 Leute Wäsche gewaschen, gebügelt, gekocht, eingekauft, geputzt, gesaugt und natürlich mich um meine Mutter gekümmert...zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht wirklich wie schlecht es um ihr ging, und ich will an dieser Stelle sagen das wenn ich es gewusst hätte ich garantiert noch mehr für sie getan hätte.
Meine Mutter war sich gegenüber immer Selbstlos, die dachte nie an sich selbst, immer an meine Brüder, mich, meinem Vater, Schwägerinnen und dann irgendwann kam sie...in allen Dingen...Man konnte sie immer fragen egal wie schlecht es ihr ging, wie es ihr geht und sie hat immer mit "gut" geantwortet, immer bis zum Schluß.
In der Zeit vom Juli-August habe ich sie echt genervt in dem ich sie aufmuntern wollte das sie zum Arzt geht was sie aber nie machen wollte, sie hatte immer nur gesagt ja, mach ich, mach ich...jeder hatte auf die eingeredet.
An meinem 19. Geburtstag saßen wir das letzte mal alle beisammen, wir saßen im Wohnzimmer, ich hatte Fantakuchen gebacken, meinen ersten den ich alleine gebacken habe, Mama konnte mir da schon nicht mehr helfen. Meine Brüder waren da, Papa, Oma und meine Schwägerinnen
Ich hab den Moment echt genossen
Eine Woche später bin ich nach Hamburg gefahren mit der Aussicht das ich da eine Ausbildung anfangen könnte, es klappte super und ich hätte da auch sofort arbeiten können...
In den 2 Wochen wo ich da war schrieb mich meine Schwägerin an das sie einen Arzt rufen wollen, weil Mama einfach nicht zum Arzt wollte, dann kommt halt der Arzt zu ihr dachten wir, sie frage mich ob es ok sei und ich willigte natürlich ein. Er untersuchte sie und sie sollte nächsten Tag zur Praxis kommen Blut abnehmen. Ich hatte sie dann angerufen wie es ihr geht da kam wie immer ein "gut" sie fragte nach mir wie es mir geht und wann ich wieder kam, dann sagte sie mir das sie mich lieb hat und ich sagte ihr das selbe...das letzte mal war es...das letzte mal wo ihr sagte das ich sie lieb habe, PER TELEFON!!!
Als ich wieder kam fragte ich sofort meine Schwägerinnen was nun mit den Blutergebnisses sei Mama sagte nur es dauerte noch...sie bekam eine Menge an Tabletten, ich weiß leider nicht was es war...sie musste echt viele nehmen..
Zum August bis September hin fielen ihr immer mehr Haare aus, ich weiß nicht wann sie das letzte mal duschen war, sie wollte nicht geholfen werden, sie spuckte Blut..Wir wollten sie ins Krankenhaus schicken bis wir herrausgefunden hatten das sie garnicht Versichert war weil sie für 2 Jahre gearbeitet hatte und ab 2006 nach der Kündigung sich nicht mehr um die Versicherung gekümmert hatte. Ich also bei der Versicherung angerufen wo mein Vater ist, ich da Papiere angefordert damit sie dann sofort los konnte..
Sie aß nur noch Suppe, ich hab ihr immer Tee gemacht mehrmals ging ich am Tag runter und fragte sie ob sie was essen will einmal Abends um 7 Uhr da meinte sie nur sie mag keine Suppe morgens um 4 Essen...Sie hatte schon föllig das Zeitgefühl verloren...
Dann am 5. September, ich wollte zur Spielmannszugsparty, sie wusste davon, sie kannte es von den vielen Jahren da vor die ich schon im Verein war, ich hatte die Nacht nur 3h geschlafen, als wenn ich wüsste was passieren würde..der Hund hatte die ganze Nacht komisch gejault..
Ich bin runter zu ihr und dann lag sie da sie war wach und ich sagte ihr das ich nun weggehe zu Party morgens um 10Uhr fing es an mit einer Übernachtung..Sie wusste nicht genau was es war ich musste es ihr erklären, und selbst an dem Tag hatte sie noch gefragt wer denn auf mich aufpassen würde und wie sie mich denn erreichen könnte, ich sagte ihr du musst mich nicht erreichen, und wenn die Nummer ist im Telefon eingespeichert. Ich fragte sie noch ob sie was essen will oder einen Tee haben möchte, sie sagte nein habe ihr trotzdem einen Tee hingestellt und dann lag da zum ersten mal in den Monaten das Kirschkernkissen, ich fragte ob ich es ihr aufwärem sollte sie sagte ja, als es fertig war war es ihr zu heiß ich nahm es wieder mit, legte es über einen Stuhl zum abkühlen erledigte noch einen Dip fürs Grillen am Abend, kam ins Wohnzimmer und da war sie eingeschlafen, tief und fest, innerhalb von 2 min. ich legte das Kissen auf sie und fuhr los.
Ich konnte meine Gedanken nicht ablassen von ihr den ganzen Tag habe ich nur an sie gedacht. Gegen 14Uhr war ich noch mal da um nach ihr zu sehen da lag sie...ruhig...ich war 5cm vor ihr mit meinem Gesicht, ich schaute sie an und ich bin mir sicher sie hatte noch geatmet. Ich habe meine Schwägerin eine SMS geschrieben das sie doch bitte Mama die Suppe machen soll die ich ihr soweit schon hingestellt hatte egal ob sie will oder nicht..
Ich war dann auf der Party habe getrunken gehabt, aber nicht viel, ich war dann am Billardtisch und bekam ein anruf von meiner Schwägerin "Lisa es ist was passiert komm her" ich wusste sofort was los war. ich musste vorher schon weinen als ich noch nicht das 2mal bei Mama war, auf der Party war das ich wurde zur Seite genommen und da fragten die mich wie es mir geht und ob es wegen Mama is und ich meinte es geht ihr nicht gut usw. und die meinten es wird schon wieder...
Aufjedenfall bekam ich den anruf musste sofort weinen, wurde dann Nachhause gefahren, sah den Krankenwaagen, den Notarzt und die Polizei ich stieg ausm fahrendem Auto aus ich sah einem nur meinen Bruder in der Einfahrt stehen, der geweint hat, ich habe meine Brüder noch nie weinen sehen, noch nie..und ich wusste in dem Moment das ich nun nicht an mich denken muss sondern für die anderen da sein muss, ich nahm alle in dem Arm, was ich so nie tat mit meinen Brüdern auch mit meinem Vater kaum..ich habe seit dem ich die Türschwelle betrat keine träne geweint..ich habe alle versucht zu unterstüzen..ich wusste es selber nicht ich konnte nicht weinen ich wusste selber nicht wieso...eigentlich hatte ich mich schon oft mit dem Thema auseinander gesetzt als es Mama die letzten 2 Jahre immer schlechter ging...
Ich habe die ganze Beerdigung mit organisiert und geplant, habe das Haus hier nochmal komplett gereinigt, mache nun auch noch wieder den ganzen Haushalt, habe Klamotten von meiner Mama aus dem Kleiderschrank schon entfernt und irgendwie...
irgendwie realisiere ich es nicht, es ist heute das erste mal das ich weine, so richtig, vor 2 Wochen habe ich das erstemal von ihr geträumt, das sie aufeinmal wieder da ist und ich habs nicht verstanden ich habe es nicht realisiert, es war so echt, so nah, dann habe ich wieder geträumt das auch mein Vater stirbt und ich dann garnicht weiß was ich machen soll..Sie ist so ein großes Vorbild für mich...Und jetzt seit diesen 2 Wochen schlafe ich schlecht, ich habe abgenommen, auch wenn ich 12h schlafe bin ich immer noch müde oder ob ich nur 6h schlafe, das tut nichts zur Sache ich fühle mich so ausgelaucht, kraftlos, lustlos..
Heute habe ich nun das erstemal richtig geweint nach fas 2 Monaten..trotzdem kann ich es nicht glauben das sie Weg ist
ich habe Schwindelanfälle, Appetitlosigkeit und Nachts kann ich nicht schlafen ich schlafe erst morgens ein und dann bleibe ich die ganze Zeit im Bett wenn ich nichts vorhabe..heute lag ich bis 19Uhr im Bett..habe nicht mal wirklich geschlafen...nun ist es halb 6 morgens..und ich würde echt gerne zu meinem Bruder gehen aber den mag ich nicht wecken, ich fühle mich so allein...
Warum ich das alles schreibe? Wenn ich das wüsste, ich will das es mir besser geht damit ich nun den bevorstehenden Umzug packe der im Dezember sein wird, damit ich mir einen Job suchen kann damit ich meinen Vater finanziell noch Unterstütze...
Wäre toll wenn ich ein paar Vorschläge bekommen könnte....
mFg