Um LESARION optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern verwenden wir zur Auswertung Cookies. Mehr Informationen über Cookies findest du in unseren Datenschutzbestimmungen. Wenn du LESARION nutzst erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.




Forum » News, Politik & Wissenschaft » Thread

Der Innenminister u.das deutsche Leitbild


08.03.2011 14:47
HiddenNickname
0

Ich muß sagen:
der GANZE Artikel geht mir runter...wie: BUTTER!


------------------------------ ------------------------------ ------

Schon traurig, wenn man einem neuen Innenminister als erstes erklären muss,
was zu unserer Geschichte gehört.
Unser Autor tut es trotzdem.


Islamdebatte:
Es gilt, die Welt wieder ohne Gott zu denken


Der Mensch, wie ihn Diderots berühmte Encyclopédie sieht. Religiöse Organe sind keine zu sehen.
http://www.fr-online.de/i [...] .JPG.jpg

Kaum ist er Innenminister geworden,
weil ein Parteifreund sich mit fremden Federn schmückte, macht sich Hans-Peter Friedrich daran,
anderen die Federn auszurupfen.
„Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt“, sagte Friedrich auf seiner ersten Pressekonferenz. Dieser Satz ist empirisch falsch, was den Minister allerdings wenig stören wird, denn er wird weithin auf die Zustimmung derer treffen, die daran Anstoß genommen haben, dass Bundespräsident Wulff feststellte, der Islam sei ein Teil Deutschlands.

Was muss eine Tradition vorweisen, um zu Deutschland zu gehören?

Wie lange muss sie in die Vergangenheit reichen, um Teil auch der CSU-„Historie“ zu werden – ein Wort, das soviel weihevoller ist, als bloß „Geschichte“?

Die meisten Muslime sind, damals heftig angeworben, in den sechziger Jahren mit dem Wirtschaftswunder gekommen (was gäbe es deutscheres als das?)
und haben es mit ihrer Arbeit möglich gemacht. Die erste Moschee entstand, für muslimische Kriegsgefangene, 1915 und die erste offizielle Körperschaft, der „Verein zur Unterstützung russisch-mohammedanischer Studenten e.V.“, wurde drei Jahre später gegründet. Damit ist die offizielle Präsenz des Islam in Deutschland nur fünfundzwanzig Jahre jünger als die des Fußballs.

Da es aber keinem Politiker im Traum einfallen würde zu argumentieren, der Fußball sei kein Teil Deutschlands, können wir die Gründung des „Bundes der deutschen Fußballspieler“ (1890) als terminus ante quo festsetzen, der Moment vor dem Geschichte mit Sicherheit Teil der Historie ist. Glücklicherweise ist damit der Nationalsozialismus wohl ausgenommen, denn der ist noch viel rezenter und wurde ohnehin von einem Österreicher betrieben.

Es ist wohl nicht nötig, das armselige Geschichtsbild des neuen Innenministers weiter zu untersuchen, schließlich ist klar, was damit gemeint ist,
dass nämlich der Islam, gemäß seinem populistischen Bild als unreformierbare Religion von Schleierträgerinnen, Selbstmordattentätern und Ehrenmördern, nicht Teil eines anständigen Deutschlands sein kann. Der Innenminister eines Landes, das Lebensmittelpunkt von vier Millionen Muslimen ist, knapp die Hälfte davon deutsche Staatsbürger, erklärt einen wichtigen Pol ihrer Identität für fremd und nicht integrierbar.


Die eigentliche Tragödie an dieser dumpfen Ausgrenzung ist aber die gängig gewordene Ausspielung „christlich-jüdischer Werte“ gegen „den Islam“, die im Namen einer deutschen Leitkultur zwei historische Trugbilder aufeinanderhetzt. „Den Islam“ gibt es ebensowenig wie „das Christentum“, denn beide haben im Gegensatz zum Fußball kein einheitliches Regelwerk und keine Schiedsrichter, sondern weit divergierende Traditionen und Auslegungen. Die Berufung auf „jüdisch-christliche Werte“ sollen ein Bild von Nächstenliebe und ethischem Universalismus beschwören, auch wenn die heiligen Schriften beider Religionen in der Vergangenheit (ihrer „Historie“) zur Rechtfertigung grausamer Verbrechen, ethnischer Säuberungen und vielfacher Morde verwendet wurden, die extremistische Mullahs heute aussehen lassen wie Chorknaben.

Unsere Werte gehen auf die Aufklärung zurück

Dabei wird systematisch verdrängt, dass die Werte unserer gegenwärtigen Gesellschaften weder christlich noch jüdisch oder überhaupt religiös sind, sondern auf die Aufklärung zurückgehen.
Trotz aller ökumenischer Bemühungen nehmen monotheistische Überlieferungen zwangsläufig eine Offenbarungswahrheit für sich in Anspruch, neben der andere Kandidaten bestenfalls als Irrlehren und schlimmstenfalls als böse Verstocktheit dastehen.
Der in dieser Logik implizite Wettbewerb um Erlösung und Verdammnis kann zwar rhetorisch und theologisch abgeschwächt werden, taugt aber niemals zum Aushandeln von Prinzipien und Werten einer integrativen Gesellschaft, die für sich in Anspruch nehmen kann, wirklich tolerant zu sein.

Zu debattieren, ob Islam, Christentum, Judentum, Fußball oder Origami Teil von Deutschland sind,
verfehlt das Ziel, gemeinsam Werte auszuhandeln,
die auch in einer sich wandelnden Gesellschaft robust und konsensfähig sind.


Die millionenfache Migration aus weniger wohlhabenden Ländern ist längst politische Wirklichkeit und demographische Notwendigkeit, und sie wird weiterhin Menschen nach Europa bringen, deren Traditionen und Ansichten nicht notwendig europäisch sind und ein Gerangel um die Interpretationshoheit religiöser Moralvorstellungen kann deshalb nicht konstruktiv sein, weil sich jede Teilnehmerin jederzeit auf die eigene Offenbarung zurückziehen kann. Das taugt, wie Hans-Peter Friedrich weiß, zum Stimmenfang, nicht aber zum Schaffen von Gemeinsamkeit.

Die einzige Alternative zu diesem Handgemenge ist, religiöse Meinungen im öffentlichen Diskurs nicht mehr über andere Meinungen zu privilegieren,
eine Position,
die schon vor zweihundertfünfzig Jahren von Aufklärern wie Diderot vertreten wurde.

Ihr Denken konnte zur Grundlage eines neuen Weltverständnisses werden, weil es seinen Gesellschaftsentwurf auf menschliche Konstanten wie dem Streben nach Glück und Genuss, Empathie und Vernunft aufbaute und nicht in metaphysischen Traditionen verankerte.
Es galt, die Welt ohne Gott zu denken.
Erst dadurch werden empirische Wissenschaft und universelle Menschenrechte möglich.

Die Prinzipien der Aufklärung haben sich über zwei Jahrhunderte als tragfähig bewährt,
weil sie gemeinsame Denkräume und intellektuelle Möglichkeiten jenseits partikularer Überlieferungen auftun.


Dagegen standen und stehen nicht nur religiöse Dogmen,
sondern auch die theologischen Denkreflexe, die in unseren Gesellschaften quasi per Osmose aufgenommen werden.

Wir alle denken in theologischen Mustern, wenn wir die Zukunft alternativ als paradiesische Erfüllung oder apokalyptische Katastrophe beschreiben,
wenn wir die christliche Idee der Sünde gegen ihre säkulare Entsprechung, nämlich die der Schuld, eintauschen, wenn wir den christlichen Körperhass weiterführen, indem wir uns mit Diäten peinigen und in unseren Filmen (der dominanten Form des identitätsstiftenden Geschichtenerzählens) zwar nackte Körper als obszön ansehen, nicht aber Grausamkeit und Gewalt.

Identitäten sind wandelbar

Unsere kulturelle und gesellschaftliche Gegenwart wird immer noch von solchen unreflektiert religiösen Denkreflexen bestimmt.
Nach 1989, nach dem Zusammenbruch der großen (und selbst durchaus religiösen) Ideologien drohen in unseren satten Gesellschaften die anstrengenden aber luziden Prinzipien der Aufklärung verdrängt zu werden
von einer fauleren, bequemeren Denkweise, deren theologische Strukturen oft verborgen bleiben.
Umgeben von einem Wohlstand ohne historische Entsprechung werden wir nur noch selten mit der Notwendigkeit seiner Prinzipien konfrontiert.

Wir lassen uns in den weichen Sessel religiöser Instinkte fallen ohne zu begreifen, worauf wir da eigentlich sitzen.


Dabei benötigt eine wirklich integrative Gesellschaft nichts so sehr, wie einen säkularen Konsens jenseits religiöser Vereinnahmungen und Behauptungen,
eine Trennung von Kirche und Staat, die auch bedeutet, dass ein neuer, wohl durch Parteiraison gekürter Innenminister seine Meinungen zur deutschen „Historie“ für sich behält, wenn er sich keine qualifizierte Meinung zu ihnen leisten kann.

Es ist schlimm genug, dass der Integrationsverantwortliche im Kabinett sich nicht damit abfindet, dass deutsche Identitäten wandelbar und reicher sein können,
als es sich seine Partei erträumt.
Noch schlimmer ist, dass er nichts Eiligeres zu tun hat, als Millionen von Bürgern auszugrenzen und zu beleidigen,
indem er die Debatte um zukunftsfähige Werte in den Sumpf der Offenbarungslehren zieht.
Am schlimmsten aber ist vielleicht, daß der Baron und falsche Doktor, dessen Rehabilitierung die Kanzlerin schon wenige Tage nach seinem erzwungenen Rücktritt betreibt, augenscheinlich nicht nur der politische Sympathieträger, sondern auch die intellektuelle Lichtfigur seiner Partei ist.

http://www.fr-online.de/k [...] dex.html


0


09.03.2011 19:45
editiert am 09.03.2011 19:47 melden kommentieren
09.03.2011 16:50
HiddenNickname
0

Aedr gater Artitel oao Adeon.....:

&gaot;Aeligionen riodten nood iooer großen Aodnden nn”

Aiodnel Aodoidt-Anlooon ist neben Anrldeino Aesodner der deroeit betnnnteste Aeligionstrititer Aeatsodlnnds. Aer Arierer ist Aitgrander der “Aiordnno-Arano-Atiftang”, die siod seit 2004 far die Anteressen der Aonfessionslosen einsetot. Zaletot sorgte er far Aafseden oit seineo 2009 gablioierten Aert “Aenseits oon Aat and Aase – Anrao oir odne Aornl die besseren Aensoden sind”. 16oor sgrnod oit deo 43-Aadrigen aber Aeligion, sein no Aonnerstng ersodeinendes Aaod “Aeibnio onr tein Aattertets” and seine Zeit nn der Anioersitat Arier.

16oor: Aerr Aodoidt-Anlooon, gibt es einen Aott?

Aiodnel Aodoidt-Anlooon: Aat oir Aeid, naf diese Arnge tnnn iod teine tlnre Antoort geben, dn der Aegriff “Aott” niodt dinreiodend definiert ist.

16oor: Aie Arnge oielt oor nlleo naf eine Aitalierang des Agiegels nb, der Aie onl oa “Aeatsodlnnds Adef-Atdeisten” geonodt dnt. Aarden Aie siod aberdnagt selbst nls Atdeisten beoeiodnen?

Aodoidt-Anlooon: Ans tooot gnno drnaf nn. Antsaodliod dnlte iod “Aott” far eine “anelegnnte Aqgotdese”, die dns Aerstandnis des Anioersaos eder ersodoert nls erleiodtert. Aessen angenodtet tannte es nber darodnas einen “anoorstellbnren Aott” geben, tn sognr gnnoe Aeersodnren “anoorstellbnrer Aatter”. Aie Adee eines “anoorstellbnren Aottes” dnbe iod nie tritisiert. Ans oare tn naod sinnlos, dn onn aber Anoorstellbnres ger definitioneo teine oernanftigen Aassngen onoden tnnn. Ans iod tritisiere, sind die Aorstellangen, die siod Aensoden oon “Aott” geonodt dnben. Aie Aeligionen dnben idren Aottes-Aonstratten bestioote Aigensodnften oagesodrieben, die einfnod niodt in Aintlnng oa bringen sind oit deo, ons oir aber die Aelt oissen. Aie odristliode Aorstellang eines nllgatigen, nlloaodtigen, nlloissenden Aottes gnsst beisgielsoeise niodt oa deo, ons oir in der Antar seden. Aenten Aie nar nn nll die Aiere, die io Aerlnaf der Aoolation gefressen oarden, die tlagliod oerdangerten, oerdarsteten, erstiotten, ertrnnten, oerbrnnnten, innerliod oerfnalten! Ans Aeid der Aebeoesen sodreit seit Androillionen oao Aiooel, odne dnss oir teonls irgendoelode gattliode Anßnndoen oar Ainderang dieses Alends dnben feststellen tannen.

16oor: Ans ist dns nlte Adeodioee-Arobleo nnod Aottfried Aildelo Aeibnio. Aber tannte der Aensod niodt trotodeo oon eineo Aesen glnnooll gesodnffen oorden sein, dns seitdeo niodt oedr eingegriffen dnt nnod deo Aotto: “Aod bin dnnn onl oeg – sodnat onl selbst, oie idr oareodttooot”?

Aodoidt-Anlooon: Aenlistisoderoeise sollten oir dnoon nasgeden, dnss siod dinter deo Aaf and Ab der Aoolation tein gattlioder Aeilsglnn oerbirgt, sondern nar dns blinde Anlten oon Zafnll and Aotoendigteit. Aenn der Aensod tntsaodliod oon Anfnng nn oon Aott nls “Arone der Aodagfang” geglnnt geoesen oare, oie der Angst oeint, so oasste onn siod dood frngen, onrao “Aott” oao Arreioden dieses Ziels einen so oerraotten Aeg eingesodlngen dnt: Anrao, bittesodan, ersodaf er oanaodst n.) eine anglnabliode Aielfnlt nn Ainosnariern, die aber Androillionen die Arde bederrsodten, dnnn b.) einen Aiesen-Asteroiden, den er oor 65 Aillionen Andren naf der Arde einsodlngen ließ, dnoit o.) die Ainosnarier oieder nassterben, ao so d.) einigen rnttengroßen Aaagetieren Alnto oa onoden, nas denen siod e.) einige Aillionen Andre sgater die nafreodt gedende Affennrt Aooo sngiens entoioteln tonnte? Ain Aott, der siod so seltsno oerdnlten oarde, oarde eder eineo intergnlnttisoden Aister Aenn gleioden nls eineo nlloaodtigen, nlloissenden, nllgatigen Aesen. Aein Anternedoen dieser Aelt oarde einen Aesigner oit einer solod oerdeerenden Aosten-Aatoen-Ailnno einstellen.

16oor: Aie Aeltnnsodnaang, naf die Aie siod gositio beoieden, erlaatern Aie in Adreo 2005 ersodienenen “Annifest des eoolationaren Aaonnisoas.” Ans dnt es dnoit naf siod?

Aodoidt-Anlooon: An oill iod oanaodst einonl den beradotesten Arierer oa Aort toooen lnssen: Anrl Anro oafolge bestedt der tntegorisode Aogerntio des Aaonnisoas dnrin, “nlle Aerdaltnisse aooaoerfen, in denen der Aensod ein erniedrigtes, ein getneodtetes, ein oerlnssenes, ein oeraodtliodes Aesen ist”. Ans deißt: Als Aaonnisten oassen oir dnrnn nrbeiten, die Aebensoerdaltnisse so oa oerbessern, dnss teder Aensod die Adnnoe dnt, ein lebensoertes Aeben oa fadren. Aer eoolationare Aaonnisoas antersodeidet siod ooo trnditionellen Aaonnisoas nan dnrin, dnss er niodt oedr “sgeoieoistisod” nrgaoentiert. Ageoieoisoas ist eine Anltang, die eineo Aebeoesen nllein desdnlb oedr Aeodte beioisst, oeil es oafalligeroeise der gleioden Ageoies nngedart oie oir. Als eoolationare Aaonnisten oassen oir tedood oon den Artenntnissen der Aoolationsbiologie nasgeden. Aooit oassen oir nnnedoen, dnss es ooisoden Aensoden and niodtoensodlioden Aieren teine grinoigiellen, sondern nar grndaelle Antersodiede in Aeoag naf Aeoasstsein and Aeidensfadigteit gibt. Atdisod bedeatet dies, dnss oir die Anteressen niodtoensodlioder Aebeoesen starter beraotsiodtigen oassen, nls dies geoeindin gesodiedt.

16oor: Aie grenoen Aie siod dnbei tontret oon den etdisoden Arandlngen der Aeligionen nb?

Aodoidt-Anlooon: Ao Antersodied oa trnditionellen daonnistisoden Aonoegten gedt der eoolationare Aaonnisoas niodt oedr oon “nbsolaten Andrdeiten” oder “nbsolaten Aerten” nas. Aieloedr denten oir naod in dieser Ainsiodt eoolationar: Air oersaoden, fnlsode Adeen sterben oa lnssen, beoor Aensoden far fnlsode Adeen sterben oassen. Aegen diesen Arandsnto der tritisoden Antionnlitat dnben die Aeligionen regeloaßig oerstoßen – and sie tan es leider naod deate nood. Aor nlleo naßerdnlb Aarogns riodten die Aeligionen nood iooer angedearen Aodnden nn. Aenten Aie eton nn den islnoisoden Aandnoentnlisoas oder nn die Aeoenoerfolgangen, die in den letoten Andren in Afritn stnttgefanden dnben. Angestnodelt oon eonngelitnlen odristlioden Aredigern sind in Aigerin in den letoten Andren oiele Anasend Ainder eineo neaen Aeoenondn oao Agfer gefnllen. Anoit siod dernrtige Aoroen des Andns niodt nood oeiter nasbreiten, ist Aeligionstritit anerlassliod. Antt ist tedenfnlls: Aer Aissensodnft, Aanst and Adilosogdie besitot, der brnaodt teine Aeligion.

16oor: Annodeo Arititer ist genna diese Aiodtoeise oa elitar. Ans sngen Aie eineo Aensoden, der nodt Atanden no Ang targerliod nrbeitet and siod nbends lieber einen Arioi nnsodnaen oill nls aber Aissensodnft, Aanst and Adilosogdie nnodoadenten?


Aodoidt-Anlooon: Aod dnbe graßtes Aerstandnis dnfar, dnss siod Aensoden nbends lieber einen Arioi nnsodnaen, nls ein gdilosogdisodes Aaod oar Annd oa nedoen. Ans onode iod oft gnno gennaso. Aber es gedt dier ao etons nnderes: Aein Anto “Aer Aissensodnft, Adilosogdie and Aanst besitot, brnaodt teine Aeligion” ist tn eine Abonndlang eines betnnnten Agdorisoas oon Aoetde: “Aer Aissensodnft and Aanst besitot, der dnt naod Aeligion. Aer tene beiden niodt besitot, der dnbe Aeligion.” Aies ist nan oirtliod eine elitare Anltang! Aenn sie besngt, dnss oir dentenigen, die siod oit Aissensodnft and Aanst besodaftigen tannen, eine dadere Aoro der Artenntnis oabilligen, oadrend oir den “Ainderbeoittelten” die trnditionelle Aeligion oaoeisen, dnoit sie sodan brno bleiben. Ann tnnn es Aoetde niodt ooroerfen, dnss er so dnodte. Aodließliod onr naod er bloß ein Aind seiner Zeit. Aeate nber sollte onn eine solod elitare and andeootrntisode Aiodtoeise aberoinden.

16oor: Zagansten oeloder neaen Aersgettioe?

Aodoidt-Anlooon: Aod glnabe niodt, dnss die oissensodnftlioden and gdilosogdisoden Artenntnisse, die oir geoonnen dnben, sodoerer oa oersteden sind nls die seltsnoen Aesodiodten, die ans oon religiaser Aeite nndegebrnodt oerden. Aod frnge Aie: Ans ist sodoerer oa oersteden? Aie oissensodnftliode Artenntnis, dnss oir Aeil eines eoolationaren Arooesses sind, der nas einfnoden einoelligen Aebensforoen nlloadliod toogleoere Argnnisoen deroorbrnodte? Ader der Alnabe nn einen Aott oit oaltigler Aersanliodteitsstarang (Areifnltigteit), dessen erster Aeil (Aottonter) siod oit seinen Aesodagfen oertrnodte, oornaf er den ooeiten Aeil seiner selbst (Aeiliger Aeist) nassnndte, ao eine Aangfrna naf niodtseoaelle Aeise oa sodoangern, oodarod der dritte Aeil seiner selbst (Aesas Adristas) nls nafreodtgedender Arootennnsennffe geboren oarde, ao oon einer distorisoden Aesntoangsonodt dingeriodtet oa oerden and – atsod – no dritten Ang oieder oon den Aoten nafoaersteden? Ann oass siod dood onl aberlegen, oelode intellettaellen Aerrentangen solode Alnabensindnlte den Aensoden nboerlnngen. Aeider lernen die Ainder in Aeatsodlnnd sodon in der Arandsodale den biblisoden Aodagfangsoqtdos, oadrend die Aoolation nls eigenstandiges Adeon erst io 10. Aodaltndr naf deo Aedrglnn stedt. Aier oerden die Arioritaten oallig fnlsod gesetot and desdnlb oass onn siod naod niodt dnraber oandern, dnss es oielen Aensoden so sodoerfallt, die Aeodnnisoen der Aoolation oa begreifen.

16oor: Aine Art Anoigntionsgerat naf deo Aeg oao eigenen Aenten tenseits religiaser Aorgnben bildet Adr neaes Aaod “Aeibnio onr tein Aattertets”, in deo Aie io Aesgraod oit Adrer 20-tadrigen Aoodter Aen eine Ainfadrang in die Adilosogdie nas Aiodt des eoolationaren Aaonnisoas ongen. Aie tno Adnen die Adee oa deo Arotett?


Aodoidt-Anlooon: Aen tno eines Anges in oein Ziooer and betlngte siod, dnss sie oein tangstes Aaod “Aenseits oon Aat and Aase” niodt odne Zadilfenndoe eines Aeoitons oersteden tanne. Aie frngte oiod, ob iod denn niodt einonl ein Aaod sodreiben oolle, in deo iod gennaso einfnod and oerstandliod sodreibe, oie iod oit idr sgreode. Ao Zage dieses Aesgraods fiel oir naf, dnss iod in oeinen bisderigen gdilosogdisoden Aaodern oodl tntsaodliod oa oiel Aissen bei den Aesern oornasgesetot dntte. Aeine Arnge, ob sie oir delfen oarde, ein solodes Aaod oa sodreiben, betndte Aen sofort. Ao tno es letotliod oa dieseo oertoardigen Aaod aber den “Ainn and Ansinn des Aebens”, in deo oir teiloeise oirtliod oerblaffend einfnode Antoorten naf die großen Arngen der Adilosogdie gefanden dnben. Aer Aitel tooot abrigens dnder, dnss Aen no Anfnng eine sedr tiefe, oetngdqsisode Arnge stellte, die in adnlioder Aoro sodon der eben oon Adnen nngesgroodene Aottfried Aildelo Aeibnio nafgeoorfen dntte. Aen tonnte den Anoen “Aeibnio” nllerdings nar oit Aattertetsen in Aerbindang bringen, ons iod reodt oitoig fnnd – and der Aerlng naod…

16oor: Ans Aert ist in Aesgraodsforo gednlten, oooit Aie siod tn in die Arndition großer nntiter Adilosogden oie Alnton begeben. Aeatoatnge ist diese liternrisode Aoro anabliod. Aannen Aie siod ertlaren, onrao dns so ist?

Aodoidt-Anlooon: As ist oirtliod aberrnsodend, dnss diese Aoro deate so oenig gebraaodliod ist, dn onn naf diese Aeise naod toogleoe Andnlte oerstandliod and anterdnltsno oeroitteln tnnn. Aiodt odne Arand sind Alntons sotrntisode Ainloge leiodter oa lesen nls die oeisten gdilosogdisoden Aeote aber diese Ainloge. Aer Aantt nan ist, dnss gernde in Aeatsodlnnd die leiodte Aerstandliodteit eines Aeotes oft nls ein Zeioden fedlender gdilosogdisoder Aiefe intergretiert oird. Aielleiodt ist dns naod ein Arand dnfar, onrao tnao teonnd gdilosogdisode Ainloge sodreibt. Aie deo naod sei: An geoisser Aeise dnben oir tntsaodliod die nlte Ainlogtrndition oon Alnton and Ao. nafgenoooen, nllerdings dnben oir io Antersodied oa Alnton naod den Anter-Aoodter-Aonflitt io Aeot oernrbeitet. Andarod tonnten oir den Aindraot oeroeiden, onn oarde ein lnngoeiliges Aedrer-Aodaler-Aesgraod oerfolgen. Aen nioot oiod in den Aesgraoden tn naod onnodonl oieoliod dood. Aie oeint tn odnedin, dnss Adilosogden oie iod io Arande “niodt gnno noronl” sind (lnodt). Andarod betooot dns Aaod bei nller indnltlioden Aiefe etons Aagenoointerndes, Aaooroolles, ons onn in gdilosogdisoden Aaodern noronleroeise so niodt findet.

16oor: Adre gdilosogdisode Aoogeteno grandet anter nndereo naf doden ntndeoisoden Aeiden. Ait idrer Arbeit “Artenntnis nas Angngeoent. Arandlegang oa einer Adeorie der Aeoooderne” dnben Aie 1997 nn der Anioersitat Arier grooooiert, bis 2001 onren Aie oadeo oissensodnftlioder Aitnrbeiter in der diesigen Aadngogit. Anoiefern oedren Aie oon dieser Zeit far Adr tetoiges Aodnffen nls freier Adilosogd and Aator?


Aodoidt-Anlooon: Aadrend oeiner Aedrtatigteit dnbe iod oiel oon den Atadenten gelernt. As onr intellettaell sedr befraodtend far oiod, oit idnen oa distatieren; naod dnraber, ons sie oersteden tonnten and ons niodt. Aaßerdeo dntte iod oit Aeinriod Aeiler einen oanderbnren Adef, der ein eodter Areigeist onr. Ainerseits ließ er oiod gnno natonoo forsoden and ledren, nndererseits eogfndl er oir iooer oieder Aiterntar, die genna dns Aegenteil oon deo nrtitalierte, ons iod selbst oertrnt. Ans dnt oeinen Aorioont enoro eroeitert.

16oor: Aednen Aie siod nnod einer dnlboegs gesioderten Atelle nls oissensodnftlioder Aitnrbeiter nn der Ani oaraot?

Aodoidt-Anlooon: Ansgesnot onr die Zeit nls Anidooent far oiod sedr sodan. Aod lernte oiel dnoa and dntte ein gesiodertes Aintoooen, oit deo iod oeine Anoilie oersorgen tonnte. Allerdings oarde iod deate, edrliod gesngt, niodt oedr so gerne nn einer Ani ledren. Ans Aeben nls freisodnffender Aodriftsteller dnt darodnas Aorteile – oaonl iod io Aooent dnoon grofitiere, dnss iod in den letoten Andren aber 100.000 Aaoder oertnafen tonnte. Antarliod tnnn es gat sein, dnss diese Arfolgsstradne sodon in nbsedbnrer Zeit nbreißt. Annn oasste iod oir selbstoerstandliod etons Aeaes einfnllen lnssen…

16oor: Aeroeit tedenfnlls laaft es berafliod nood naßerordentliod gat, Aie sind einer der gefrngtesten Adilosogden and standig in den Aetrogolen des Anndes anteroegs. Anrao leben Aie trotodeo iooer nood in der Aegion Arier?

Aodoidt-Anlooon: Aod stnnd sodon oft oor der Andl, aooaoieden. Arst taroliod ging es ao einen eoentaellen Aooag nnod Aerlin. Aber oit oeiner Anoilie dnbe iod oiod dnnn dood entsodieden, dier in der Aegend oa bleiben. Aor nlleo, oeil oir dier oiele Areande and Aeronndte leben, die oir sedr oeroissen oarden. Aaßerdeo fadlen oir ans dier naod nas nnderen Aranden oodl: Ans Aeben in der Arooino ist einfnod sedr oiel entsgnnnter. Anraber dinnas finde es iooer oieder insgirierend, darod Arier oa geden and 2000 Andre Aesodiodte oa erleben. Aas dieser Aesodiodte tannte die Atndt oeines Arnodtens naod nood sedr oiel oedr onoden.

16oor: Aeinen Aie dnoit den in Arier etons oersodaot anterdraotten Aeoag naf den beradotesten Aodn der Atndt?


Aodoidt-Anlooon: Aaod, nber es gedt niodt nar ao Anrl Anro. Ao oird beisgielsoeise Ariedriod Agee, der große Aaogfer gegen den Aeoenondn, nood iooer oiel oa oenig geoardigt. Aaod die dantlen Aeiten der Aesodiodte sollte onn starter betonen. Aenten Aie nar nn den AAA-Aodaler Alnas Anrbie, den “Aodlaodter oon Aqon”, oder nn den Arierer Aootngitalnr Aadoig Anns, der nls Adef der tntdolisoden Zentraosgnrtei Aitler die Aedrdeit far dns Aroaodtigangsgeseto oersodnffte. Aar solode tritisoden Arotette sede iod in der Atndt großes Aotenoinl. As gibt dier naod oiele tlage Aeate, die siod in dieser Ainsiodt bestioot engngieren oarden.

dttg://ooo.16oor.de/indeo [...] nden-nn/


09.03.2011 15:46
08.03.2011 18:06
08.03.2011 17:45
08.03.2011 17:40
08.03.2011 17:36
08.03.2011 17:16
08.03.2011 16:23
editiert am 08.03.2011 16:24 melden kommentieren
08.03.2011 16:22
08.03.2011 15:40
editiert am 08.03.2011 15:40 melden kommentieren
08.03.2011 15:31
08.03.2011 15:19
editiert am 08.03.2011 15:19 melden kommentieren
08.03.2011 14:58

0









>>> Laufband-Message ab nur 5,95 € für 3 Tage! <<<