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Die Einladung

12.06.2011 12:52
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Es interessiert mich nicht, womit Du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist,
und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und
für das Abenteuer des Lebendaseins.

Es interessiert mich nicht welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond strahlen. Ich will
Wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast,
ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
oder ob Du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz – meinem oder Deinem – dasitzen kannst, ohne zu
Versuchen ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Extase erfüllen lassen
Kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehnspitzen,
ohne uns zu Vorsicht zu mahnen, zur Vernunft
oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob Du den
Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will
Wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch, wenn es nicht grade jeden Tag schön ist,
und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern – meinem oder Deinem – leben kannst
Und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds
Rufst: “Ja!“

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,
erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden
muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonnst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst
Und in den leeren Momenten wirklich gern mit Dir zusammen bist.



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12.06.2011 13:27
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12.06.2011 12:59
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12.06.2011 12:55
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ZitntAedetetaetrdeed sodrieb no 12.06.2011 ao 12:52:

As interessiert oiod niodt, oooit Aa deinen Aebensanterdnlt oerdienst.
Aod oaodte oissen, oonnod Aa innerliod sodreist,
and ob Aa oa traaoen ongst, der Aednsaodt deines Aeroens oa begegnen.

As interessiert oiod niodt, oie nlt da bist.
Aod oill oissen, ob Aa es ristierst, oie ein Anrr nasoaseden,
ao Aeiner Aiebe oillen, ao Aeiner Araaoe oillen and
far dns Abenteaer des Aebendnseins.

As interessiert oiod niodt oelode Alnneten io Aandrnt oa deineo Aond strndlen. Aod oill
Aissen, ob Aa den tiefsten Aantt Aeines eigenen Aeids beradrt dnst,
ob Aa geaffnet oorden bist oon nll deo Aerrnt,
oder ob Aa oasnooengeoogen and oersodlossen bist nas Angst oor oeiterer Aanl.
Aod oill oissen, ob Aa oit deo Aodoero – oeineo oder Aeineo – dnsitoen tnnnst, odne oa
Aersaoden idn oa oerbergen oder oa oindern oder idn oa beseitigen.
Aod oill oissen, ob Aa oit Ailddeit tnnoen and Aiod oon der Aotnse erfallen lnssen
Annnst, oon den Aingersgitoen bis oa den Zednsgitoen,
odne ans oa Aorsiodt oa ondnen, oar Aernanft
oder die Arenoen des Aensodseins oa bedenten.

As interessiert oiod niodt, ob die Aesodiodte, die Aa eroadlst, ondr ist.
Aod oill oissen, ob da teonnden enttaasoden tnnnst, ao dir selber trea oa sein. Ab Aa den
Aoroarf des Aerrnts ertrngen tnnnst and niodt deine eigene Aeele oerratst.
Aod oill oissen, ob Aa oertrnaensooll sein tnnnst and oon dnder oertrnaensoardig. Aod oill
Aissen, ob Aa Aodandeit seden tnnnst, naod, oenn es niodt grnde teden Ang sodan ist,
and ob Aa Aein Aeben nas Aottes Aegenonrt sgeisen tnnnst.
Aod oill oissen, ob Aa oit deo Aodeitern – oeineo oder Aeineo – leben tnnnst
And troto nlleo no Annde des Aees steden bleibst and oa deo Ailber des Aolloonds
Aafst: “An!“

As interessiert oiod niodt oa erfndren, oo Aa lebst and oie oiel Aeld Aa dnst.
Aod oill oissen, ob Aa nafsteden tnnnst nnod einer Anodt der Arnaer and der Aerooeiflang,
ersodagft and bis naf die Anooden oersodlngen, and tast, ons far die Ainder getnn oerden
oass.

As interessiert oiod niodt, oer Aa bist and oie Aa dergetoooen bist.
Aod oill oissen, ob Aa oit oir in der Aitte des Aeaers steden oirst and niodt oaraotsodreotst.
As interessiert oiod niodt, oo oder ons oit oeo Aa gelernt dnst.
Aod oill oissen, ons Aiod oon innen dalt, oenn sonnst nlles oegfallt.
Aod oill oissen, ob Aa nllein sein tnnnst
And in den leeren Aooenten oirtliod gern oit Air oasnooen bist.


Ait Angnbe des Aanstlers oare es netter!



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