Die Geister, die ich rief...
Hallo!
Nachdem ich nun schon einige Woche als Gast auf dieser Seite war, habe ich heute endlich den Mut gefasst, mich anzumelden.
Ich wünsche mir Erfahrungsaustausch, gute Ratschläge oder vll. einfach nur Ideen, auf die ich selbst zur Zeit nicht komme.
Nachdem meine Freundin nach langjähriger Partnerschaft (wir waren 8 Jahre ein Paar) vor zwei Jahren verstorben ist, habe ich mich nach langer Trauerzeit und Überwindung im letzten Jahr plötzlich neu verliebt. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben, hab mich dagegen gesträubt, hatte Schuldgefühle und Angst. Das hat sich aber gelegt und ich denke, es ist richtig wieder nach vorn zu blicken.
Es fing damit an, dass ich plötzlich meinen Arbeitsplatz (die Abteilung) wechseln sollte. Dieser Wechsel war zu meinem Vorteil, sodass ich nicht lange darüber nachdenken musste. Die Frau, in die ich mich verliebt habe, ist eine Kollegin. Wir arbeiten nicht direkt zusammen und sitzen in verschiedenen Gebäuden. Vom Sehen kenne ich sie schon ca. 10 Jahre und fand sie vom "Weiten" immer ganz sympathisch. Im Dezember sind wir uns zum ersten Mal richtig begegnet. Was soll ich sagen? Ich fand sie toll und es kribbelte plötzlich Tage später. Sie war aber zu der Zeit nicht im Dienst, da sie eine schwierige Verletzung & Operation hinter sich hatte. Kurz vor Weihnachten sah ich sie dann erneut bei der Weihnachtsfeier und ich wusste dann, dass ich mich verliebt hatte.
Nun ist sie, nach langem Warten, seit Anfang Februar wieder im Büro. Ich habe mich mit den übrigen KollegenInnen besonders engagiert und ihr einen tollen Empfang bereitet. Obwohl ich eigentlich eher zurückhaltend und schüchtern bin, haben wir direkt geflirtet. Sehr intensiv, wie ich fand und noch nicht kennengelernt habe. Es fing langsam an mit Lächeln und kleinen Aufmerksamkeiten. Ging bis zu Küssen in die Luft in meine Richtung (von ihr) und kleinen Gefälligkeiten von mir (da sie aufgrund ihrer OP noch eingeschränkt war). Wir schrieben Mails, telefonierten, und und und. Das fiel selbst mir als seltsam auf, da wir uns ja erst ein paar Tage kannten. Nach nicht ganz zwei Wochen hab ich ihr dann was Süßes auf den Schreibtisch gestellt und sie sagte mir, dass sie die Aufmerksamkeit & Nettigkeit nicht gewohnt sei und womit sie das verdient hätte. Wir wurden dann gestört und ich konnte nicht antworten. Habe mir dann zwei Stunden Gedanken gemacht, ob ich ihr was sagen soll. Wollte nicht, weil ich fand, es sei viel zu früh. Bin dann doch nochmal zu ihr und habe ihr gesagt, dass ich sie toll finde und sie gern näher kennenlernen würde. Da merkte ich dann plötzlich, dass sie unsicher und nervös wurde. Sie lehnte aber ab mit den Worten "Eher nicht...". Ich bin dann schnell gegangen, weil ich so aufgeregt war und enttäuscht. Bin nach Hause, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Am nächsten Tag sah ich morgens, dass sie mir eine Mail geschickt hatte. Darauf habe ich dann recht ausführlich geantwortet. Ihr u.a. anderem geschrieben, dass ich in sie verliebt sei.
Keine Reaktion.
Danach bin ich ihr erstmal zwei Tage aus dem Weg gegangen. Hab dann versucht ganz normal weiterzumachen. Konnte sie aber nicht ansehen und habe auch nicht viel mit ihr gesprochen. Nun ging ca. eine Woche später die Flirterei wieder los und baute sich wieder auf. Hab ihr dann auch wieder was auf den Schreibtisch gestellt. Sie schrieb mir daraufhin was Nettes.
Jetzt habe ich aber festgestellt, dass mich das irgendwie unglücklich macht. Ich traue mich nicht nochmal mit ihr zu sprechen, da ich ja offensichtlich nicht "ihr Ding bin". Ich habe Angst davor, dass sie ärgerlich wird... was auch immer. Ob sie auf Frauen steht, ist unklar. Sie ist ledig, lebt allein und gibt sich "lesbisch" (wenn ich das mal so sagen darf. Sie ist androgyn. Kleidung & Auftreten)
Am liebsten würde ich weiter flirten und immer weiter gehen. Sie hat mich bisher damit nicht gebremst.
Seit heute versuche ich sie zu Ignorieren, vermeide unsere üblichen internen Meetings mit den anderen KollegInnen, um ihr nicht zu begegnen. Ist aber auch total unbefriedigend....
War jmd. von euch schonmal in einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr die gemeistert? Ich möchte meinen Arbeitsplatz nicht wieder wechseln, weil mir die Arbeit Spaß macht und weil ich meine Kollegin total gern habe. Möchte natürlich in ihrer Nähe bleiben und vll. irgendwann mit ihr befreundet sein, wenn möglich.
Uuuiiii, jetzt habe ich viel geschrieben! Einige Lachen jetzt bestimmt, weil es so herrlich niedlich und kindlich ist. Aber ich will einfach mal darüber sprechen. Sonst explodiere ich noch.
Danke!
Nachdem ich nun schon einige Woche als Gast auf dieser Seite war, habe ich heute endlich den Mut gefasst, mich anzumelden.
Ich wünsche mir Erfahrungsaustausch, gute Ratschläge oder vll. einfach nur Ideen, auf die ich selbst zur Zeit nicht komme.
Nachdem meine Freundin nach langjähriger Partnerschaft (wir waren 8 Jahre ein Paar) vor zwei Jahren verstorben ist, habe ich mich nach langer Trauerzeit und Überwindung im letzten Jahr plötzlich neu verliebt. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben, hab mich dagegen gesträubt, hatte Schuldgefühle und Angst. Das hat sich aber gelegt und ich denke, es ist richtig wieder nach vorn zu blicken.
Es fing damit an, dass ich plötzlich meinen Arbeitsplatz (die Abteilung) wechseln sollte. Dieser Wechsel war zu meinem Vorteil, sodass ich nicht lange darüber nachdenken musste. Die Frau, in die ich mich verliebt habe, ist eine Kollegin. Wir arbeiten nicht direkt zusammen und sitzen in verschiedenen Gebäuden. Vom Sehen kenne ich sie schon ca. 10 Jahre und fand sie vom "Weiten" immer ganz sympathisch. Im Dezember sind wir uns zum ersten Mal richtig begegnet. Was soll ich sagen? Ich fand sie toll und es kribbelte plötzlich Tage später. Sie war aber zu der Zeit nicht im Dienst, da sie eine schwierige Verletzung & Operation hinter sich hatte. Kurz vor Weihnachten sah ich sie dann erneut bei der Weihnachtsfeier und ich wusste dann, dass ich mich verliebt hatte.
Nun ist sie, nach langem Warten, seit Anfang Februar wieder im Büro. Ich habe mich mit den übrigen KollegenInnen besonders engagiert und ihr einen tollen Empfang bereitet. Obwohl ich eigentlich eher zurückhaltend und schüchtern bin, haben wir direkt geflirtet. Sehr intensiv, wie ich fand und noch nicht kennengelernt habe. Es fing langsam an mit Lächeln und kleinen Aufmerksamkeiten. Ging bis zu Küssen in die Luft in meine Richtung (von ihr) und kleinen Gefälligkeiten von mir (da sie aufgrund ihrer OP noch eingeschränkt war). Wir schrieben Mails, telefonierten, und und und. Das fiel selbst mir als seltsam auf, da wir uns ja erst ein paar Tage kannten. Nach nicht ganz zwei Wochen hab ich ihr dann was Süßes auf den Schreibtisch gestellt und sie sagte mir, dass sie die Aufmerksamkeit & Nettigkeit nicht gewohnt sei und womit sie das verdient hätte. Wir wurden dann gestört und ich konnte nicht antworten. Habe mir dann zwei Stunden Gedanken gemacht, ob ich ihr was sagen soll. Wollte nicht, weil ich fand, es sei viel zu früh. Bin dann doch nochmal zu ihr und habe ihr gesagt, dass ich sie toll finde und sie gern näher kennenlernen würde. Da merkte ich dann plötzlich, dass sie unsicher und nervös wurde. Sie lehnte aber ab mit den Worten "Eher nicht...". Ich bin dann schnell gegangen, weil ich so aufgeregt war und enttäuscht. Bin nach Hause, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Am nächsten Tag sah ich morgens, dass sie mir eine Mail geschickt hatte. Darauf habe ich dann recht ausführlich geantwortet. Ihr u.a. anderem geschrieben, dass ich in sie verliebt sei.
Keine Reaktion.
Danach bin ich ihr erstmal zwei Tage aus dem Weg gegangen. Hab dann versucht ganz normal weiterzumachen. Konnte sie aber nicht ansehen und habe auch nicht viel mit ihr gesprochen. Nun ging ca. eine Woche später die Flirterei wieder los und baute sich wieder auf. Hab ihr dann auch wieder was auf den Schreibtisch gestellt. Sie schrieb mir daraufhin was Nettes.
Jetzt habe ich aber festgestellt, dass mich das irgendwie unglücklich macht. Ich traue mich nicht nochmal mit ihr zu sprechen, da ich ja offensichtlich nicht "ihr Ding bin". Ich habe Angst davor, dass sie ärgerlich wird... was auch immer. Ob sie auf Frauen steht, ist unklar. Sie ist ledig, lebt allein und gibt sich "lesbisch" (wenn ich das mal so sagen darf. Sie ist androgyn. Kleidung & Auftreten)
Am liebsten würde ich weiter flirten und immer weiter gehen. Sie hat mich bisher damit nicht gebremst.
Seit heute versuche ich sie zu Ignorieren, vermeide unsere üblichen internen Meetings mit den anderen KollegInnen, um ihr nicht zu begegnen. Ist aber auch total unbefriedigend....
War jmd. von euch schonmal in einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr die gemeistert? Ich möchte meinen Arbeitsplatz nicht wieder wechseln, weil mir die Arbeit Spaß macht und weil ich meine Kollegin total gern habe. Möchte natürlich in ihrer Nähe bleiben und vll. irgendwann mit ihr befreundet sein, wenn möglich.
Uuuiiii, jetzt habe ich viel geschrieben! Einige Lachen jetzt bestimmt, weil es so herrlich niedlich und kindlich ist. Aber ich will einfach mal darüber sprechen. Sonst explodiere ich noch.
Danke!