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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadDie Risse und das Wort
21.04.2013 23:53
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0 Die Risse und das Wort Der Beginn war neu und wild, unsere Herzen von Liebe nur erfüllt. Die Welt war uns so offenbart, doch was uns folgte, war sehr hart. Es traten viele an uns heran, deren Taten uns in die Knie zwang. Als ein enges Leben mich verließ, es wie ein Messer Narben hinterließ. Wir fielen, wir erstanden… Doch wir kaum noch zueinander fanden. Worte deiner, Worte meiner - trafen, Und diese immer noch im Herzen klaffen. Ein gutes Wort – so lang gesucht, ein lieber Satz – tief in der Schlucht. Diese Worte fanden zu anderen inzwischen, uns hat es mehr auseinandergerissen. Sieh – sind Gespräche nicht des Goldes Wert? Einher hat es sich tausendfach bewährt. Sag – sind gute Worte nicht wie ein sanfter Kuss, deren Schmelz man einfach fühlen muss? Hör – die Schläge in deiner Brust – sie werden niemals scherzen, sie sprechen: Auch du bist in meinem Herzen. B.
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22.04.2013 00:05
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