Die Superchristin...
ich kann mit stolz berichten, dass ich durch mein coming out nur eine freundin verloren hab (bis jetzt, es wissen immer noch nicht alle). diese eine freundin ist allerdings ein sehr komischer fall.
wir kennen uns seit 8 jahren, aber ich hab seit meinem coming out vor einem jahr nichts mehr von ihr gehört (ihr einziger komentar dazu: "aha...", das war das letzte, was sie mir zu sagen hatte).
ich hatte schon immer das gefühl, dass sie lesbisch ist. seitdem ich es mir selbst eingestanden habe, fiel es mir nur noch mehr auf. sie hatte erst einmal überhaupt sex in ihrem leben, da war sie 20 (jetzt ist sie 25). das war mit einem ganz normalen jungen, der sie wirklich liebte, aber sie ihn nicht. naja, sie meinte es wäre blöd gewesen und sie mag sex allgemein nicht, also lässt sie es ganz bleiben. ich kauf ihr das aber nicht ab. ich merk ja wie sie andere frauen anguckt, und das ist nicht gerade koscher
früher mochte ich mich sogar nicht vor ihr umziehen. als wir einmal zusammen in einem bett geschlafen haben, behauptete sie am nächsten morgen, ich hatte sie begrabscht (obwohl das nicht der fall war und ich die ganze nacht sowieso wach lag, weil ihr köter so geschnarcht hat). wohlgemerkt, diese behauptung kam vor meinem coming out.
hab sie sogar direkt gefragt, ob sie nicht lesbisch sei. das einzige was sie dazu sagte war, dass sie für alles offen sei, aber es doch lieber ganz lässt...und sex doof ist.
sie suchte sich vor 2 3 jahren neue freunde, die sehr traditionnell sind, d.h. sie legen nicht so viel auf das äußere anderer menschen, eher auf den charakter, und sex vor der ehe spielt so gut wie keine rolle, was eigentlich ziemlich erfrischend ist heutzutage.
sie schwärmte von den männern dort, aber immer in bezug darauf, dass sie keinen sex vor der ehe haben wollen und gentlemen alter schule sein solle. hab auf ihr facebookprofil geschaut: da steht jetzt als religiöse orientierung "christlich", was ich echt nicht verstehe, denn selbst wenn sie christin ist (vorher war sie atheistin), warum schreibt sie das so fett auf ihr profil?! sie hat auch einen freund mittlerweile, aber da läuft sicher nichts.
ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum mich das eigentlich alles so interessiert. inzwischen ist mir die freundschaft egal, weil sie mich ja schließlich aufgrund meines coming outs "verlassen" hat, diese treulose, egoistische tomate. aber es macht mich einfach total wütend, dass eine lesbe so ins andere extrem schlägt. wie kann man sich selbst nur so verleugnen. ich will sie am liebsten an den schultern packen und schütteln!
aber eins muss man ihr lassen: so eine leben ist sicher entspannter als eines mit viel sex und drama. trotzdem kann ich es nicht mit ansehen. ohne jetzt ein vorurteil überstrapazieren zu wollen: wenn sie ihre sexuelle orientierung und identität leben würde, wäre sie sogar ziemlich butch.
bin so wütend und sauer. warum machen menschen so etwas? wie schafft man das eigentlich? man kriegt doch irgendwann einen zusammenbruch oder nicht?
wir kennen uns seit 8 jahren, aber ich hab seit meinem coming out vor einem jahr nichts mehr von ihr gehört (ihr einziger komentar dazu: "aha...", das war das letzte, was sie mir zu sagen hatte).
ich hatte schon immer das gefühl, dass sie lesbisch ist. seitdem ich es mir selbst eingestanden habe, fiel es mir nur noch mehr auf. sie hatte erst einmal überhaupt sex in ihrem leben, da war sie 20 (jetzt ist sie 25). das war mit einem ganz normalen jungen, der sie wirklich liebte, aber sie ihn nicht. naja, sie meinte es wäre blöd gewesen und sie mag sex allgemein nicht, also lässt sie es ganz bleiben. ich kauf ihr das aber nicht ab. ich merk ja wie sie andere frauen anguckt, und das ist nicht gerade koscher
früher mochte ich mich sogar nicht vor ihr umziehen. als wir einmal zusammen in einem bett geschlafen haben, behauptete sie am nächsten morgen, ich hatte sie begrabscht (obwohl das nicht der fall war und ich die ganze nacht sowieso wach lag, weil ihr köter so geschnarcht hat). wohlgemerkt, diese behauptung kam vor meinem coming out.hab sie sogar direkt gefragt, ob sie nicht lesbisch sei. das einzige was sie dazu sagte war, dass sie für alles offen sei, aber es doch lieber ganz lässt...und sex doof ist.
sie suchte sich vor 2 3 jahren neue freunde, die sehr traditionnell sind, d.h. sie legen nicht so viel auf das äußere anderer menschen, eher auf den charakter, und sex vor der ehe spielt so gut wie keine rolle, was eigentlich ziemlich erfrischend ist heutzutage.
sie schwärmte von den männern dort, aber immer in bezug darauf, dass sie keinen sex vor der ehe haben wollen und gentlemen alter schule sein solle. hab auf ihr facebookprofil geschaut: da steht jetzt als religiöse orientierung "christlich", was ich echt nicht verstehe, denn selbst wenn sie christin ist (vorher war sie atheistin), warum schreibt sie das so fett auf ihr profil?! sie hat auch einen freund mittlerweile, aber da läuft sicher nichts.
ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum mich das eigentlich alles so interessiert. inzwischen ist mir die freundschaft egal, weil sie mich ja schließlich aufgrund meines coming outs "verlassen" hat, diese treulose, egoistische tomate. aber es macht mich einfach total wütend, dass eine lesbe so ins andere extrem schlägt. wie kann man sich selbst nur so verleugnen. ich will sie am liebsten an den schultern packen und schütteln!
aber eins muss man ihr lassen: so eine leben ist sicher entspannter als eines mit viel sex und drama. trotzdem kann ich es nicht mit ansehen. ohne jetzt ein vorurteil überstrapazieren zu wollen: wenn sie ihre sexuelle orientierung und identität leben würde, wäre sie sogar ziemlich butch.
bin so wütend und sauer. warum machen menschen so etwas? wie schafft man das eigentlich? man kriegt doch irgendwann einen zusammenbruch oder nicht?