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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadDie Telepatin (Kapitel 1)
21.01.2011 11:34
HiddenNickname
0 Hallo zusammen, ich möchte mal ein Experiment machen und hier das erste Kapitel, meiner Geschichte rein setzen. Ich bin mal gespannt ob es Anklang findet und ob sich eine Veröffentlichung lohnt. Viel Spaß beim lesen! Der Auftrag (Kapitel 1) Die Regoner, sind ein Volk, das schon seit geraumer Zeit, das All besuchte und dort auch schon die erste Welt kolonisierte. So hatten sie, außer dem Heimatplaneten Regon, noch den Planeten Delfah als Kolonie. Die Regierung hatte Angst, das sie nun diese Planeten schlecht kontrollieren könnte und so wurde ein Projekt gestartet, das sich mit der Erforschung von Telepathie beschäftigen sollte. Die Regoner besaßen diese Fähigkeiten nicht aber es gab Tierarten, die solche ähnlichen Fähigkeiten hatten und so wurden deren Gene mit denen der Regoner verglichen. Die Regoner hatten eine Art Demokratie aber es gab keinen Präsidenten oder Ähnliches, nur der Rat stimmte über alles ab und dessen Mitglieder wurden gewählt. Parteien gab es keine, denn sie kosteten viel Geld, Geld das an anderen Stellen gebraucht wurde, z.B. für das geheime Projekt. Nach mehreren Jahren hatten die Wissenschaftler einen Durchbruch erlangt und man züchtete den ersten Telepaten. Da es keine Telepaten gab, musste es geheim gehalten werden und so baute man auf beiden Planeten, jeweils einen Komplex, in dem die Telepaten aufgezogen wurden, lernen und wohnen sollten. Telepaten hatten keine Rechte, denn sie existierten eigentlich ja nicht und da keiner von ihnen wusste, gab es auch Niemanden, der etwas dagegen sagen konnte. Der Plan war einfach, man wollte durch die Telepaten, alles über die Bevölkerung erfahren aber nicht Jeder war ihnen Wichtig genug und so beschränkte man sich auf die Leute, in hohen Positionen. Die Ratsmitglieder sollten nicht geprüft werden, sondern Militärangehörige, wegen der Loyalität, Manager, wegen Finanzen und weitere in hohen Positionen, die Wichtig wahren oder viel Geld verdienten. Zusätzlich sollten Telepaten Straftäter ausfindig machen, wenn es um Betrug ging oder um Straftaten, die nicht aufgeklärt werden konnten. Alles war aber streng Geheim und nur einige aus dem Rat wussten nach einigen Jahren, nur noch von dem Projekt. Die Genethiker ließen die Babys von Frauen austragen, die dafür bezahlt wurden aber sie hatten keinen Anspruch auf die Kinder, die sie dann gebaren. Durch die gute Zahlung, verzichteten die Frauen auch auf diese Kinder und stellten auch keine Fragen. Nachdem das Projekt schon etwa zwanzig Jahre lief und die Telepatinnen zum ersten mal eingesetzt wurden, hatten die Wissenschaftler die Idee, wie man weniger Aufwand betreiben musste um einen Telepaten zu erzeugen, denn man entnahm den Telepatinnen nun die Eizellen. Die Wissenschaftler wahren verwundert, das es nur weibliche Telepaten gab und keine männlichen, daher forschten sie auch da, um auch männliche Telepaten zu bekommen aber die Ergebnisse wahren ein Fehlschlag und so gaben sie es auf, da die Kosten dafür zu hoch wurden und man war mit den weiblichen Telepaten schon zufrieden genug. Am 16. Dezember, 2198, also 86 Jahre nach dem ersten Telepaten, kam die Telepatin 573890316 auf die Welt. Mit vielen weiteren Babys, wurde sie in den Komplex auf Regon gebracht, wo sie mit den anderen Telepatinnen aufwachsen sollte. Mit dem 6. Lebensjahr, in etwa, begann für die Kinder der ernst des Lebens, denn sie kamen nun in einen Bereich, wo sie jeden Tag unterrichtet wurden, von Morgens um 8 Uhr an, bis Nachmittags um 16 Uhr. Freizeit gab es nicht und auch keine Ferien oder Wochenende und so mussten sie jeden Tag den Unterricht besuchen, es sei denn, man war krank, dann kam man in die Krankenabteilung. Jedes Kind, das nicht gut genug war, wurde für die schlechten Leistungen mit der Peitsche bestraft, wodurch man auch die Disziplin und den Gehorsam erreichte. Die Schülerinnen lernten meist in Gruppen, nach dem Unterricht und auch die Telepathie nutzten sie dafür. Die telepathischen Unterhaltungen konnte keiner prüfen und so war dies die einzige Möglichkeit, ein wenig Privatsphäre zu haben. Telepatin 573890316 unterhielt sich gerne mit einer anderen Telepatin, die sich im Nachbarzimmer befand aber natürlich wahren es telepathische Unterhaltungen. Kinder durften außer Kleidung auch ein Kuscheltier besitzen, das sie auch später behalten durften, wenn sie wollten aber ansonsten gab es nichts persönliches. In den großzügigen Zimmern, gab es jeweils einen Computer, womit man aber nicht in das Internet konnte, sondern nur im internen Netz. Mit diesen Rechnern lernten die Kinder und manche führten Tagebuch. Des weiteren gab es ein normales Bett im Zimmer, einen Kleiderschrank, der sich neben dem Bett, an einer Wand befand, einen Getränkespender, wo sie sich etwas zu Trinken holen konnten, wenn sie Durst hatten und ein Schreibtisch, der sich gegenüber der Badezimmer Tür befand. In manchen Zimmern stand auch der Kleiderschrank, dem Schreibtisch gegenüber, was mit den Badezimmern zu tun hatte, denn auf der Länge eines Zimmers, kamen zwei Badezimmer, wovon jedes Bad zu einem anderen Zimmer führte. So befanden sich auch mal zwei Zimmer nebeneinander, wie es bei dem Zimmer von Telepatin 573890316 der Fall war. Der Speiseraum befand sich im Erdgeschoss und erst im ersten Stock gab es Zimmer, in denen die Telepatinnen lebten. Während die Kinder lernen mussten, wurden die Erwachsenen zu ihren Aufträgen gebracht, die sich meist auf Raumstationen und Raumschiffen befanden. Nur selten gab es Aufträge in Büros und auch nach draußen durften die Telepatinnen nie, außer sie wurden zu ihrem Auftrag gebracht, dann mussten sie bis zum Shuttle gehen oder zum Wagen, der sie dann zur Arbeit brachte. Während Kleinkinder und Babys noch von Frauen und nur von Frauen betreut wurden, wurden Mädchen ab 6 Jahren, von Männern beaufsichtigt aber Jeder wusste das man nie einer Telepatin etwas antun durfte, da dies im schlimmsten Fall den Tot bedeutete. Alle Angestellten trugen Geräte bei sich, wodurch sie dann vor der Telepathie geschützt wahren. Oft weinten die Kinder in ihren Zimmern, da der Druck auf sie ziemlich stark war und Jede hoffte nur, bald Erwachsen zu sein, da sie dann in ein neuen Bereich kämen, wo sie dann nicht mehr so hart lernen mussten. Die Kinder gewöhnten sich aber auch an den Druck und während sie vor der Schulzeit noch gelacht und gespielt hatten, stumpften sie nun ab. Viele Gefühle wahren ihnen auch völlig fremd, so wie Liebe z.B. aber eine gewisse Zuneigung gab es zwischen einigen, die sich oft telepathisch unterhielten. Sie wussten auch das sie keinen körperlichen Kontakt haben durften, worauf man aber erst nach dem 14. Lebensjahr achtete, denn vorher war es recht unwahrscheinlich. Nur in den Fluren und anderen Bereichen gab es Kameras, denn man wollte die Telepatinnen nicht zu sehr beobachten, daher gab es in den Schlafzimmern keine Überwachungsgeräte. Mit ihrem 16. Lebensjahr schlossen die Telepatinnen ihre Prüfungen, für ihre Studien ab und die nächsten zwei Jahre wurden sie dann für die Einsätze vorbereitet, was dann weniger streng war, so das die jungen Frauen auch etwas Freizeit bekamen. Oft wurden dann Übungsaufträge gemacht, wo die Telepatinnen lernen sollten, die Telepathie einzusetzen, um Informationen zu bekommen. Auch lernten sie so, Berichte zu schreiben und man testete sie auch damit, um zu sehen, wie weit sie für den ersten Auftrag währen. Aber erst mit dem 18. Lebensjahr durften sie die ersten Aufträge erledigen und spätestens, wenn sie 20 Jahre alt wahren. Dann mussten sie aber bereit sein und wer nicht brauchbar war, wurde in seinem Zimmer eingeschläfert und entsorgt, wie ein kaputter Gegenstand. Es kam aber nie vor, das eine Telepatin deswegen eingeschläfert wurde und in der Regel wahren alle auch schon mit 18 Jahren bereit. Bis zum 18. Lebensjahr trugen die Mädchen Markierungsarmbänder aber mit dem 18. Lebensjahr bekamen sie dann ihre Markierungsringe. Diese Ringe wahren Silber und in innen war die Nummer eingraviert. Die Ringe wahren schlicht und ohne Verzierungen denn es musste billig sein aber auch lange halten und wenig auffallen. Die Armbänder wahren auch aus Silber und die Telepatinnen mussten sie abgeben, wenn sie ihren Ring bekamen. Telepatin 573890316 kam sich vor, als währe sie ein Gegenstand, der atmet und auch Nahrung braucht. Oft fragte sie sich, wie es wohl da draußen War, in der Welt, die sie nur vom Fenster aus sah. Sie glaubte auch, das sie nicht die einzige mit diesen Gedanken war und als sie ihre Zimmernachbarin mal telepathisch fragte, stimmte diese ihr zu. Beide verstanden sich sehr gut, wodurch Telepatin 573890316 Gefühle verspürte, die sie nicht kannte aber sie traute sich auch nicht zu fragen, da sie Angst hatte, dann bestraft zu werden. Ihre Zimmernachbarin hatte das selbe Problem, wie sie erfuhr aber es wahren keine Gefühle, wodurch sie sich zu ihr hin gezogen fühlte. Telepatin 573890316 mochte ihre Zimmernachbarin, Beide mochten sich und redeten gerne mit der Anderen. Sie teilten ihre Geheimnisse, ja sogar intime Geheimnisse und Bilder, tauschten sie untereinander aus, was alles per Telepathie funktionierte. Keine von ihnen hatte das Verlangen, die Andere zu küssen oder mit ihr zu schlafen, obwohl sie sich diese intimen Gedanken preis gaben. Sie hofften nur, das sie nie getrennt werden würden, also für immer, um immer reden zu können und der Anderen zu helfen. Irgendwann dachten sie, das diese Gefühle wohl Freundschaft sein mussten, denn sie lasen viele Bücher und lernten so ihre Gefühle etwas einzuschätzen. Die ersten Jahre wahren eintönig, denn die Aufgaben ähnelten sich alle, überprüfe Person X, schaue ob Person Y Geld unterschlagen hat usw.. Instruktionen bekam man immer im Komplex, wo einem der Name bekannt gegeben wird, als die man dort dann arbeiten sollte. Die Telepathie vereinfachte auch viel, so wusste man ohne zu fragen, wo die Toiletten wahren oder wo sich das Büro des Chefs befand. Da man viel studiert hatte, konnten Telepatinnen auch in Krankenhäusern eingesetzt werden und so auch Telepatin 573890316, die dort einige Zeit arbeiten musste. Bei Untersuchungen half ihr ihre Telepathie, da sie so Allergien und die Beschwerden ermitteln konnte, ohne groß zu fragen. Natürlich durften die Telepatinnen nicht auffallen, daher nutzten sie ihre Fähigkeiten mit bedacht. Wenn der Auftrag erledigt war, was einige Tage dauern konnte, mussten sie ihren Bericht abgeben und Fragen beantworten, falls es als nötig erachtet wurde. Sollte man eine Regel gebrochen haben, kam es zu einer Anhörung und zu einer Bestrafung. Die Freundin von Telepatin 573890316 befand sich eines Tages auf einen Einsatz, auf einer Raumstation, wo sie gerade hin gebracht werden sollte, als ein anderes Shuttle, das ihre rammte. Beide Shuttles stürzten ab und die Freundin war schwer verletzt. Eine lange Zeit lag sie im Krankenhaus, außerhalb des Komplexes, was wohl geduldet wurde. Nachdem sie dann entlassen wurde, brachte man sie mit einem Rollstuhl, in ihr Zimmer, wo man ihr befahl, sich hin zu legen. Sie sagten ihr, das sie sich ausruhen sollte, was sie auch tat. Einige Stunden später, ging dann ein Mann im weißen Kittel, an Telepatin 573890316 vorbei, die nun etwas Angst bekam. Jede wusste das man eingeschläfert wird, wenn man nicht mehr einsatzfähig war oder ein gewisses Alter erreicht hatte. Die Freundin weinte, als der Mann ihr eine Spritze gab aber dieser sagte, das es nur ein Mittel zur Beruhigung war. Die Freundin konnte es nicht überprüfen, denn der Man trug einen Blocker in der Tasche, seines Kittels. Nachdem er ihr die Spritze gegeben hatte, verließ er das Zimmer. Telepatin 573890316 hatte Angst um ihre Freundin und war etwas panisch. Sie wusste nicht was sie tun sollte und so hörte sie noch etwas die Gedanken ihrer Freundin, die dann bald darauf eingeschlafen war. Telepatin 573890316 liefen nun die Tränen über das Gesicht und dann kamen auch schon zwei weiß gekleidete Männer mit einer Trage, um die Freundin ab zu holen. Sie legten die Frau auf die Trage und deckten den ganzen Körper mit einem weißen Tuch zu. Als dann die Männer mit der Trage, an Telepatin 573890316 vorbei gingen, viel der Markierungsring von ihrer Freundin runter, den sie schnell aufhob und einsteckte. Trauer und Hass durchströmten sie und so ging sie in ihr Zimmer um im Bett zu weinen. Am nachfolgenden Tag sollte sie zu einem Einsatz aber sie hatte die Nacht nicht geschlafen, sie hatte Angst und weinte immer noch. Es schien auch so, als stünde sie unter Schock und so kam dann eine Ärztin zu ihr ins Zimmer. Diese Frau wollte ihr eine Spritze geben aber als Telepatin 573890316 diese Spritze sah, geriet sie noch mehr in Panik und drückte sich am Boden, in eine Zimmerecke, wobei sie ihre Arme fest hielt, so das die Ärztin ihr keine Spritze geben konnte. „Es ist nur ein Beruhigungsmittel, hab keine Angst.“ Diese ruhigen Worte halfen ihr nicht und so stellte die Frau ihren Blocker aus und sagte dann: „Prüfe mich, wenn du mir nicht glaubst.“ Telepatin 573890316 las die Gedanken der Ärztin, was ihr durch die Angst und die Panik ziemlich schwer viel aber sie erkannte das die Frau nicht gelogen hatte und so gab sie vorsichtig und zögerlich, ihren rechten Arm frei, wo die Ärztin, der jungen Frau die Spritze gab. Danach nahm die Ärztin dann die junge Telepatin mit, in die Krankenabteilung, wo sie erst einmal wieder zu sich finden sollte, um einsatzfähig zu sein. Telepatin 573890316 sah, wie die Ärztin dann auch am nächsten Tag, mit einem Mann im schwarzen Anzug sprach. Dieses Gespräch machte ihr noch mehr Angst und so versuchte sie sich zusammen zu reißen, denn sie wollte noch nicht sterben. Nach ein paar Wochen, konnte sie dann wieder in ihr Zimmer gehen, in diesen Wochen hatte man sie mit Beruhigungsmitteln versorgt aber Telepatin 573890316 fühlte in sich einen starken Hass, gegen den Komplex und einigen, die dort arbeiteten. Auch die Trauer saß tief in ihr aber sie versuchte diese nun zu verbergen und hoffte, das man es nicht bemerkte. Am nächsten Tag, nach ihrer Entlassung, aus dem Medizinischen Bereich, sollte sie in das Büro der Aufsichtsabteilung gehen. Sie kannte es schon, denn man musste dort hin, um seinen Auftrag zu bekommen und so ging sie dann dort hin. Alle Telepatinnen trugen Hosenanzüge oder Kostüme, was normal war und diese Kleidung war auch nötig, da sie oft in Bereichen eingesetzt wurden, wo man solche Kleidung tragen sollte, auch wenn normale Menschen, bei der Arbeit auch andere Kleidung trugen. Telepatin 573890316 klopfte an die Tür des Leiters, der für sie und einige andere Telepatinnen zuständig war. Er bat sie herein und Telepatin 573890316 merkte, das der Mann, wie immer, einen Blocker trug. Sie setzte sich dem schwarz gekleideten Mann gegenüber, der hinter einem schweren Schreibtisch saß und dann eine dünne Mappe in die Hand nahm, die er dann der Telepatin gab, mit den Worten: „Dies ist ihr neuer Auftrag. Ich hoffe das sie ihn zur Zufriedenheit erledigen werden.“ Die Telepatin nahm die Akte entgegen und las sich kurz das Deckblatt durch, auf dem alles Wichtig, kurz zusammengefasst, stand. Sie war überrascht, als sie las, das sie dort untergebracht werden sollte, auf einem Kreuzer, der in den Grenzsektoren patrouillierte. „Das kann unmöglich für mich sein, ich habe nur kurze Aufträge erledigt.“ Sagte sie dann mit einer überraschten Stimme und der Mann schaute sie weiterhin ernst an und sagte darauf: „Wir Schläfern nicht gleich jede Telepatin ein und daher dachte man sich, das dieser Einsatz ihnen helfen könnte. Es wurde mit der Ärztin abgesprochen, die auch der Meinung war, das sie dieser Einsatz ablenken könnte. Ich hoffe das man sich da nicht getäuscht hat.“ „Ich werde mein bestes geben Sir.“ „Gut, lesen sie sich die Akte gut durch, ihre Kleidung bekommen sie heute noch und dann geht es für sie morgen früh los.“ Die junge Frau stand dann auf und ging in ihr Zimmer, wo sie sich gleich an ihr Schreibtisch setzte und die Akte durch las. Ihre Zielpersonen wahren: 1. Der Kapitän, den sie scannen und beobachten sollte, wegen der Loyalität. 2. Der erste Offizier, dessen Loyalität sie ebenfalls prüfen sollte. 3. Der Chefingenieur, der generell überprüft werden sollte. Sie selber wurde dort als zweite Offizierin eingeschleust, um den Zielpersonen nahe sein zu können und um so den Auftrag in der geforderten Zeit, erledigen zu können. Telepatin 573890316 war ziemlich aufgeregt, sie wusste das es einige Telepatinnen gab, die solche Aufträge machen durften aber meist wahren es ältere Telepatinnen und keine im Alter von 23 Jahren oder jünger. Sie sah es als Privileg und nahm sich vor, nicht zu versagen aber ihr Hass milderte es nicht. Am frühen Morgen, war sie schon früh auf und zog sich dann auch gleich die Uniform an, die man ihr, mit weiteren Kleidungsstücken, gebracht hatte. Ausnahmsweise durfte sie heute in ihrem Zimmer frühstücken, da sie früher abgeholt wurde, als sonst und nachdem sie dann mit allem fertig war, stand sie in ihrer dunkelblauen Uniform, der weißen Bluse, den dunkelblauen Pöms, die zu dem dunkelblauen Uniformrock passten, bereit. Auch hatte sie sich den Ring, ihrer Freundin, eingesteckt, der ihr als Talisman diente und wodurch sie immer an sie erinnert wurde. Sie brauchte nicht lange warten und ein Wächter klopfte an, den sie herein bat und so nahm sie dann ihren Kleidersack und folgte dem Mann, der sie zum Shuttle brachte. Sie war immer noch ziemlich aufgeregt und nachdem sie dann auf ihrem Platz saß, startete auch schon das Shuttle. Der Flug dauerte etwa einen halben Tag und in der Zeit, vertiefte sie sich noch einmal in die Unterlagen, die sie mitgenommen hatte, da dort auch die Berichte rein kamen, die sie schreiben musste. Bald näherten sie sich dem Schiff, wobei man sagen muss, das ein Kreuzer das kleinste Schiff in der Flotte war aber die junge Frau fand das Ding riesig und fühlte sich überwältigt, denn sie hatte bisher nie ein Kriegsschiff gesehen. Sie hatte sich auch ihren Namen gemerkt, den sie den Monat lang nutzte und der Vorname gefiel ihr sehr gut, besser als die, die sie sonst hatte. Nur der Name, den sie Damals im Krankenhaus gehabt hatte, fand sie noch schön aber diesmal war es anders, denn sie wurde nun sicher den ganzen Monat lang, mit Ariana Schrem gerufen. Bei anderen Aufträgen wurde man nur bei der Arbeit mit dem Namen angesprochen und sobald man im Komplex war, wurde man mit seiner Nummer angesprochen. Das Shuttle flog in den Hangar, der sich an der Seite des Schiffes befand. Die junge Frau riss sich zusammen, denn sie wusste, das sie sich nun beherrschen musste, um nicht auf zu fallen. Dann war es auch soweit, das Shuttle landete sanft und die Seitentür öffnete sich. Ariana stieg aus und sie wurde auch gleich von dem Kapitän und dem ersten Offizier begrüßt. Der Kapitän war eine Frau und im ersten Moment dachte Ariana, ihre Freundin würde vor ihr stehen. Das lange rote Haar, die rot-grünen Augen, das Gesicht. Alles an ihr sah aus als wäre sie die, die eingeschläfert wurde und ihre Freundin war. Sie konnte es nicht sein, das wusste sie aber sie war hin und weg. „Ich bin Kapitän Amanda Frexo, das neben mir ist mein erster Offizier Frogan Krimono. Ich heiße sie in unserem Team Willkommen und denke das sie sich schnell Einleben werden.“ „Danke Kapitän.“ „Ach ja, wir haben uns an Bord angewöhnt, uns mit Vornamen anzusprechen. Also entweder Kapitän Amanda oder nur Amanda bitte.“ „Danke, ich werde versuchen mir das zu merken.“ Ariana war ziemlich Nervös und das schlimme daran war, das Amanda es merkte, wie Ariana ihren Gedanken entnehmen konnte aber sie empfand es als normal. Seltsam war auch das andere Gefühl, das Ariana verspürte. Sie fühlte eine seltsame Wärme in sich aufsteigen, die sie umfing und die sie erst nicht deuten konnte, da sie solche Gefühle nie gehabt hatte, nicht einmal bei ihrer Freundin. Sie war verwundert darüber und versuchte es zu verbergen. Eine leichte Rötung war ihr anzusehen, was aber niemand bemerkt hatte und was Ariana beruhigte. Danach wurde sie zu ihrem Quartier gebracht, wo ihr dann Kapitän Amanda sagte: „Räumen sie ihre Sachen ein und machen sie sich frisch. Wir sehen uns dann in einer Stunde bei der Besprechung, wo sie noch weitere, wichtige Personen Kennenlernen werden.“ „Gut, ich werde dann dort sein.“ Danach ging sie weiter und Ariana betrat ihr Quartier. Es war Wahnsinn, fand sie, im ersten Raum stand ein Schrank mit Büchern, ein Glastisch, ein dreisitziges Sofa, das neben der Tür stand und zwei Sessel, die sich gegenüber des Sofas befanden, alle drei in schwarzen Leder. Im Raum nebenan stand ein großes Bett und ein großer Kleiderschrank. Daneben befand sich ein schmales Bad mit Dusche, Toilette und Waschbecken. Das ganze Quartier war der Wahnsinn, wie sie fand und sie durfte es ein Monat lang bewohnen. Ariana glaubte, das sie in dem Moment überglücklich war aber schnell kam sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie räumte ihre Kleidung ein, alles Uniformen, denn Privates durften die Telepatinnen, auf Einsätzen nicht mit nehmen, wenn sie auf solch langen Einsätzen wahren, wie Ariana nun. Als sie dann fertig war, ging sie los und fand auch schnell zum Besprechungsraum, denn wenn man Telepart ist, braucht man nicht nach dem Weg fragen. Der Kapitän und weitere Leute saßen bereits an einem großen, Ovalen Tisch, als Ariana gerade den Raum betrat. Amanda bat, das sie sich setzen möge, damit die Besprechung beginnen konnte. Die automatische Tür befand sich an einer Seite, des langen, schmalen Raums und außer dem Tisch, gab es noch fest montierte Stühle, die sich drehten, damit man sich besser setzen konnte. Hinter dem Kapitän, der am Kopf des Tisches saß, befand sich eine großer Monitor, der in der Wand eingelassen war. Dieser diente für Präsentationen und wurde heute nicht benutzt. Gegenüber der Tür, befanden sich einige Fenster, durch die man das All sehen konnte aber diese Aussicht, konnte Ariana nun nicht genießen. Als erstes stellte der Kapitän dann den neuen, zweiten Offizier vor und dann die weiteren Personen der Mannschaft, wie den Chefingenieur Kurohn Holgef, Waffenoffizierin Moliva Simjels, Leiter des Sicherheitsdienstes Svelgo Schiefers, Navigatorin Daniema Jelgert, Kommunikationsoffizierin Rielva Sehmens und medizinische Leiterin Riegla Galfert. Alle grüßten freundlich, als sie genannt wurden und Amanda dabei auf Diejenigen zeigte. Ariana grüßte ebenso zurück und hoffte, das sie mit allen gut auskommen würde. Nachdem dann alle vorgestellt wahren, begann auch schon die Besprechung und so fragte dann Amanda: „Kurohn, gestern gab es doch Probleme mit einem Energiekern, sind die Probleme bereits beseitigt worden?“ „Ja Amanda, wir haben den Fehler gefunden. Wir mussten eine neue Leitung ziehen, nun haben wir wieder volle Energie.“ „Schön. Daniema, haben wir jetzt alle Scanergebnisse, das wir weiter fliegen können?“ „Ja, ich habe mir heute Morgen alles nochmal angeschaut, dieser Abschnitt ist nun kartografisch erfasst und wir können zum nächsten Abschnitt.“ „Svelgo, was ist mit Terlem?“ „Der hat gestern gepöbelt und eine Technikerin geschlagen, die auf der Krankenstation liegt.“ „Ich hörte davon. Kennt ihr schon die Hintergründe?“ „Nein aber meine Leute arbeiten daran.“ „Die Patientin ist derzeit nicht vernehmungsfähig, sie hat eine starke Kopfverletzung und ist daher nicht bei Bewusstsein.“ „Danke Riegla. Halten sie mich bitte, Beide, auf dem laufenden.“ Beide stimmten zu und dann war auch die Besprechung beendet und alle verließen den Besprechungsraum. Amanda hielt Ariana kurz auf und sagte dann: „Ich möchte, das sie sich mit der Steuerung, auf der Brücke vertraut machen, sie weicht etwas von denen der anderen Schiffe ab, da dies eines der ältesten Schiffe ist.“ „Das werde ich machen.“ Dann gingen Beide auf die Brücke, wo sich beide auf ihre Sessel setzten und wo Ariana gleich begann, ihrer Konsole durch zu schauen, wegen der Kommandosteuerung, mit der sie sich nun vertraut machte. Diese Konsolen wahren an einem drehbaren Fuß montiert, so das man sich die Konsole, zu sich hin schwenken lassen konnte. In der Konsole befand sich ein Touchscreen, über den Befehle gegeben werden konnten oder man Informationen abrufen konnte. Die erste Nacht, weit weg vom Komplex, war schon ziemlich seltsam aber auch schön, für Ariana. Während der Nacht schlief sie ziemlich unruhig, denn sie dachte an ihre Freundin, was sie etwas fertig machte. Am Morgen, ging sie dann schon früh in den Speisesaal, wo sie dann frühstückte. Während Ariana vor ihrem Frühstück saß, versank sie in Gedanken und neben sich hatte sie ein Datenpad liegen, auf dem einige Informationen zum Schiff wahren, die sie sich durchlesen wollte, um effizienter zu sein. Dann trat auch schon Amanda an ihren Tisch und fragte freundlich: „Darf ich mich zu dir setzen?“ Ariana schreckte aus ihren Gedanken hoch und Tränen liefen ihr über die Wangen, denn sie war mit ihren Gedanken bei ihrer Freundin. Sie schaute den Kapitän an und nickte nur, woraufhin sich dann Amanda zu ihr setzte und da sie die Tränen gesehen hatte, fragte sie dann: „Habe ich sie so sehr erschreckt?“ „Nein, ich habe an eine Freundin gedacht, die vor einiger Zeit gestorben ist.“ „Das tut mir Leid, das wusste ich nicht. Darf ich fragen, wie sie gestorben ist?“ „Ich möchte nicht darüber reden.“ „Ich verstehe. Wie ich sehe machen sie sich mit dem Schiff vertraut?“ „Ja, ein wenig. Ich möchte gut vorbereitet sein.“ „Ackern sie aber nicht zu schwer und gönnen sie sich auch Pausen. Wir werden heute ein Asteroidenfeld kartografieren. Ich hoffe das sie sich mit der Steuerung vertraut gemacht haben?“ „Ja, ich habe es gestern gemacht und denke, das es kein Problem sein wird.“ Nachdem dann Beide mit dem frühstücken fertig wahren, standen sie auf, wobei Ariana merkte, das sie weiche Knie bekam und daher setzte sie sich gleich wieder, was Amanda bemerkte und fragte: „Haben sie Probleme mit ihrem Kreislauf?“ „Nein, mir war nur etwas seltsam zu mute. Es geht sicher gleich wieder.“ „Sollte es öfter passieren, dann gehen sie bitte in die Krankenabteilung.“ Ariana nickte nur, während Amanda dann ihr Tablett weg brachte. Als Amanda weg war, stand Ariana erneut auf und war froh, das es nun besser war aber sie fragte sich, was das eben zu bedeuten hatte, denn bisher hatte sie nie solche Probleme gehabt. Zügig ging Ariana dann auf die Brücke und als sie dort Amanda sah, stieg wieder diese seltsame Wärme in ihr hoch. Amanda spürte auch etwas aber sie lies sich nicht verunsichern, denn sie wusste, das nicht jede Frau Lesbisch war. Dennoch fand sie es seltsam, diese Gefühle bei einer Neuen zu verspüren und eigentlich wollte sie auch nichts mit einer Kollegin anfangen, daher wischte sie diese Gedanken beiseite. Auch beim Mittag setzte sich Amanda zu Ariana, was ihr sehr gefiel aber sie wusste nicht, weswegen es ihr gefiel, das sie Amandas Nähe haben wollte. Amanda fühlte sich gut, wenn sie in der Nähe von Ariana war und kämpfte etwas mit ihren Gefühlen, denn so intensiv empfand sie bisher für keine Frau, was sie seltsam fand aber sie wollte es nicht zu lassen, denn sie war Arianas Vorgesetzte. Beim Mittag und auch beim Abendbrot, unterhielten sich die Zwei ein wenig, denn Amanda war auch etwas neugierig, während Ariana vorsichtig war. Man hatte ihr zwar alles vorbereitet, rund um ihr Profil, wie Eltern, Schulbesuche, Geschwister und weiteres, was noch wichtig war, um Smalltalk zu halten und Jemanden kennen zu lernen. Ariana gefiel es auf der einen Seite, das sich jemand für sie interessierte aber anders herum, wusste sie auch das sie sie nie wieder sehen würde, wenn der Auftrag beendet ist. Die ersten Tage wahren daher noch leicht aber bald wurde ihr mehr und mehr bewusst, das da etwas ist, das sie nicht kannte, denn ihre Gefühle nahmen nicht ab. Sie dachte oft darüber nach, wie sie sich verhalten sollte und bald tat es ihr auch Leid, das sie Amanda an log. Amanda, die wiederum versucht hatte, gegen ihre Gefühle zu kämpfen, merkte dann nach einigen Tagen, das sie es nicht schafft und das diese Gefühle durch jedes Gespräch mit Ariana wuchsen und stärker wurden. Dann war auch bald die erste Woche um und Ariana ertappte sich oft, wie sie Amanda einfach nur anschaute, was dann Amanda auch bemerkte aber sie sprach Ariana nicht darauf an. Am Ende der ersten Woche, nach dem Abendbrot, ging Ariana in ihr Quartier und fing nun an, den ersten Bericht zu schreiben. Da gab es allerdings nicht viel zu berichten und während Ariana über den Bericht nachdachte, schrillte plötzlich die Alarmglocke, die nur dann ertönte, wenn es zu technischen Problemen kam, wo Leute in Gefahr wahren. Schnell griff sich Ariana ihr Jackett und lief los. Als sie den Flur entlang rannte, nahm sie die Gedanken von Technikern war, die zum Maschinenraum unterwegs wahren, da sich dort der Vorfall ereignet hatte. Als dann Ariana im Maschinenraum an kam, bekam sie den Wasserdampf mit und schnell lief sie die metallene Treppe hinunter, wo sich kochend heißes Wasser ausbreitete. Im Wasserdampf konnte man niemanden sehen und so orientierte sie sich an den Gedanken. „Dreh mal einer das Wasser ab!“ Schrie ein Techniker und Andere schrien vor Schmerzen. Im oberen Bereich wahren Techniker dabei, eine Konsole zu schützen, die mittlerweile Wasser abbekommen hatten. Es dauerte nicht lange und Ariana war bei dem ersten Verletzten, den sie hoch half und in eine sichere Ecke brachte. Der Mann hatte eine blutende Platzwunde am Kopf und lag in einem Bereich, der noch tiefer lag und wo sich Wasser sammelte, daher hatte er auch einige Verbrennungen. Als Ariana den Mann in Sicherheit gebracht hatte, lief sie schnell wieder runter, da sie dort noch einen bemerkt hatte. Als sie dann bei dem nächsten war, platzte in ihrer Nähe noch ein Rohr mit heißem Wasser, das ihre rechte Hand erwischte. Sie biss die Zähne zusammen und zog den Mann schnell zur Seite, um dann auch ihn hoch zu helfen. Sie stützte ihn und ihr kamen schon Mediziner entgegen, die ihr den Mann ab nahmen und dann ihre Verbrennung sahen. Der Handrücken war knall rot und die Haut schien sich etwas gelöst zu haben, daher nahm man auch gleich sie mit. Auf der Krankenstation wurde die Brandwunde sofort behandelt und dann verbunden und als sie dann fertig war, kam der Arzt mit einer Spritze. Als Ariana die Spritze sah, riss sie die Augen panisch weit auf, denn sie bekam nun ungeheure Angst und dachte, das man sie nun einschläfern würde, wegen der Verwundung. Schnell stand Ariana auf und drückte sich ängstlich in eine Ecke, wobei sie ihre Arme festhielt, damit man ihr die Spritze nicht geben konnte. Sie zitterte und bekam kein Ton raus. Als Amanda auf die Krankenstation kam, wand sich der Arzt an sie und sagte: „Ich habe so etwas noch nicht gesehen. Ihr zweiter Offizier ist plötzlich in Panik geraten.“ „Wissen sie warum?“ „Beim behandeln der Wunde war sie ruhig aber ich denke das die Spritze diese Panik ausgelöst hat.“ „Gut, lassen sie uns kurz alleine.“ Amanda ging vorsichtig auf Ariana zu und sagte dann im ruhigen Ton: „Komm her, hab keine Angst.“ Amanda hatte Ariana die Hand gereicht, die sie nun zögerlich ergriff und dann aufstand. Beide setzten sich auf die Behandlungsliege und Amanda fragte dann: „Hast du eine so starke Angst vor Spritzen?“ Ariana nickte nur und Amanda nahm sie nun vorsichtig im Arm, was Ariana gefiel und sie dann auch beruhigte. „Du hast heute zwei Männern das Leben gerettet, habe ich gehört. Wärst du nicht gewesen, dann währen die Beiden wohl ertrunken oder an ihren Verbrennungen gestorben. Ich werde den Arzt fragen ob er dir Tabletten geben kann, ist das in Ordnung für dich?“ Erneut nickte Ariana und dann stand Amanda auf und ging zum Arzt. Ariana konnte bei Amanda nun feststellen, das sie sich in Ariana verliebt hatte, da sie stark daran gedacht hatte. Amandas Gedanken nach zu Urteilen, war Ariana wohl der Typ Frau, den sie sehr anziehend fand aber wie es zu ihrer Liebe kam, wusste Ariana nicht, denn ihr wahren viele Gefühle Fremd, die für die Menschen auf diesem Schiff normal wahren. Der Arzt gab Ariana Tabletten und sie fragte ihn dann: „Wird die Verbrennung nach drei Wochen weg sein?“ „Nein, wahrscheinlich nicht, es ist möglich das Narben übrig bleiben und die wird man immer sehen aber Kopf hoch, sie haben zwei Crewmitgliedern das Leben gerettet.“ Er hatte gut reden, ihm droht ja auch kein einschläfern dachte Ariana und ging. Man hatte es ihr angesehen, das sie niedergeschlagen war aber die Crew interpretierte es Falsch und dachten, Ariana sei wegen der Geretteten so bedrückt, da diese schwer verletzt waren. Am nachfolgenden Tag ging Ariana trotz Verletzung zum Dienst und auch beim Frühstück unterhielt sie sich mit Amanda, die nun mehr und mehr merkte, das sie sich dieser Liebe nicht entziehen kann und es gerne versuchen wollte aber noch traute sie sich nicht, Ariana einzuladen. Der Arbeitstag verging recht schnell und Ariana war froh, das sie Ablenkung hatte, denn Amanda ging ihr pausenlos im Kopf herum. Auch die Gespräche mit Amanda, empfand Ariana als angenehm, auch wenn beide nur wenig Privates sprachen. Am Morgen des nächsten Tages aber, fragte Amanda dann beim frühstücken: „Ariana, darf ich dich für heute Abend einladen, auf ein Glas Wein, in meinem Quartier?“ Ariana war nun überrascht und dachte erst, das sie lieber nicht annehmen sollte, doch ihr Mund sagte dann: „Ja, gerne komme ich vorbei.“ Ariana war nun erschrocken, sie wollte doch nicht und nun hatte sie zugesagt, was war bloß mit ihr los? Amanda freute sich und sagte dann: „Schön, komm doch dann um 20:00 Uhr. Ich werde eine Flasche Wein vorbereiten.“ Amandas Lächeln nahm von Ariana Besitz und sie lächelte zurück. Sie fühlte sich verwirrt aber nun wollte sie auch nicht absagen, das währe ihr zu Peinlich gewesen. Während der Arbeit konnte Ariana keinen klaren Gedanken fassen aber zum Glück passierte nichts und so war es dann auch bald Abend und nach dem Abendbrot, ging Ariana erst in ihr Quartier, wo sie nervös auf und ab ging. Kurz vor 20:00 Uhr duschte sie noch einmal und zog ihre Uniform an, denn private Kleidung hatte sie ja nicht dabei. Nervös stand Ariana dann vor der Tür, von Amandas Quartier, ihre Hände wahren feucht und ihr Herz schlug wie verrückt. Wie sollte sie sich nun verhalten, was erwartete sie? Das fragte sich Ariana, als sie gerade klingelte. Sie hatte Angst und hoffte, das Amanda nun nicht da währe aber sie war da und stand dann in einem roten Kleid vor Ariana, die dann schluckte. Amanda bat sie herein und ihr Quartier ähnelte dem von Ariana, nur das sie noch ein Schreibtisch mit einem Computer im ersten Raum stehen hatte. Auf dem Tisch stand bereits eine geöffnete Flasche Weißwein, zusammen mit zwei Weingläsern, die Amanda nun füllte. Dann gab Amanda ein volles Glas an Ariana, die es entgegen nahm und beide prosteten sich zu. Nachdem sie ein Schluck genommen hatten, stellten sie ihre Gläser wieder auf den Tisch. Amanda lächelte Ariana an und streichelte dann sanft über Arianas linke Wange, die dann ihre Augen genießerisch schloss. Vorsichtig näherte sich dann Amanda und Ariana erkannte an Amandas Gedanken, das sie sie küssen wollte. Auch sie näherte sich Amanda und spürte ein Verlangen in sich aufsteigen und als sich dann ihre Lippen trafen, war alles vorbei. Amanda öffnete ihre Lippen und Ariana öffnete die ihren. Wie in Trance akzeptierte Ariana nun, das Amandas Zunge in ihren Mund glitt, wo sich dann beide Zungen trafen. Während sie sich küssten, schloss Ariana ihre Augen und lies sich langsam nach hinten fallen, während Amanda ebenso, mit ihrem Körper folgte. Dann lagen sie zusammen auf dem Sofa und Amanda streichelte das schöne, kupferfarbene Haar von Ariana. Beide genossen diese Zärtlichkeit und in beiden kochte das Verlangen nach mehr. Ariana kannte das alles nicht aber sie fand es schön und lies sich fallen, denn jetzt bestimmte nur noch ihre Leidenschaft über sie. Nach mehreren Minuten lösten sie sich und beide setzten sich wieder, wobei sie sich verliebt anschauten und dann glitt Amandas rechte Hand, langsam über Arianas linkes Bein, die es akzeptierte und dabei ein leichtes Kribbeln verspürte. Langsam glitt die Hand das Bein hinauf, bis zur Hüfte und von dort dann bis zu den Brüsten. Ariana schloss die Augen, sie war voller Erregung und fragte sich, was das alles ist, was sie da nun spürte. Amanda öffnete die Uniformjacke und zog sie Ariana aus. Dann kam die weiße Bluse dran, wobei sie sich viel Zeit nahm, während Ariana vor Erregung zu zittern begann. Nachdem Amanda die Bluse geöffnet hatte, streichelte sie sanft über die Brüste und fragte dann mit einer zärtlichen Stimme: „Wollen wir ins Schlafzimmer gehen?“ Ariana nickte nur und Amanda reichte ihr die Hand, um ihr auf zu helfen. Beide vergingen vor Erregung und im Schlafzimmer zogen sie sich dann gegenseitig aus. Amanda umfasste mit ihrem rechten Arm, Arianas Taille und legte sie dann sanft auf das Bett, was Ariana mit sich machen ließ. Sie behielten die ganze Zeit Blickkontakt und dann kniete Amanda sich über Arianas Beine und saß somit über Arianas Becken, während sie die Telepatin küsste. Ariana spürte nun alles doppelt, was für sie neu war aber gleichzeitig auch schön und so erkundete Amanda langsam den Körper von Ariana und liebkoste ihre Brüste. Ariana genoss diese Zärtlichkeit, die sanften Berührungen, die Lippen auf ihren vor Lust vergehenden Körper. Gleichzeitig nahm sie die Gedanken von Amanda war, die ihr zeigten, was sie tun möchte und welche Phantasien sie nun auslebte, die Ariana auch spürte. Es war der helle Wahnsinn für Ariana, was sich nun in ihr und um sie herum tat, wodurch sie nicht mehr sagen konnte, was real war und was die Gedanken von Amanda wahren aber sie genoss es. Amanda spreizte die Beine von Ariana und sie lies es mit sich machen, bis sie ein wunderschönes kribbeln in sich verspürte, das immer stärker wurde und bald spürte sie auch, wie schnelle Blitze durch ihren Körper schossen, worauf sie dann ihren Orgasmus heraus schrie. Ariana war total verschwitzt aber Amanda gestattete ihr noch keine Pause und labte sich weiterhin an der Feuchtigkeit, die aus Ariana strömte. Ariana stöhnte und schlug mit ihrem Kopf wild hin und her, sie krallte sich immer und immer wieder in die Matratze und zog an dieser, bis sie dann erneut einen Orgasmus bekam. Nun genügte es Amanda und kroch langsam nach oben, um ihre Partnerin zu küssen, die nun ihre eigene Lust schmeckte, als sich ihre Zungen vereinten und umschlungen. Ariana wollte sich nun revanchieren und drehte nun Amanda, vorsichtig auf den Rücken, die es geschehen lies. Ariana nahm die Wünsche von Amanda war und erkundete nun Amandas Körper, die nun die Liebkosungen genoss. Langsam und zärtlich ging Ariana vor und bald spürte sie nicht nur die Wünsche von Amanda, sondern auch Amandas Gefühle, die Arianas Körper vorgaukelten, das es ihre eigenen währen aber sie versuchte ihre Lust an Amandas Körper zu geben, was ihr auch gelang. So stöhnte Amanda vor Lust und fühlte sich total berauscht, während sie die Berührungen wahr nahm, die sie mehr und mehr in Ekstase versetzten, bis dann beide Frauen den Orgasmus heraus schrien. Denn auch Ariana hatte, durch die Gefühle von Amanda, ihren Körper in einen Rausch versetzt gehabt und erlebte nun selber den Orgasmus, den Amanda bekommen hatte. Ariana fühlte sich total erschöpft aber auch glücklich und so kroch sie langsam nach oben und lies sich neben Amanda fallen, die sie dann küsste und umarmte. Ariana hoffte, das Amanda nicht mitbekommen hatte, das sie Amandas Orgasmus bekommen hatte. Amanda war glücklich und zufrieden, sie dachte das sie endlich eine Frau gefunden hatte, die ihre Wünsche ohne zu Fragen erfüllt und sie dachte, das sie auch nun die Frau ihres Lebens gefunden hatte. Diese Nacht war für Beide die schönste, wie sie fanden und Beide wünschten sich, das es nie enden sollte. Beide schliefen dann auch zusammengekuschelt ein und erst am nächsten Morgen begriff Ariana was für eine Dummheit sie getan hatte. Noch bevor Amanda wach wurde, stand Ariana auf, zog sich an und verschwand in ihr Quartier, wo sie erst einmal ausgiebig duschte. Die nachfolgenden Tage wahren für Amanda wie eine Qual, denn Ariana musste sich auf ihre Aufgaben besinnen und sich wieder bewusst machen was sie ist, daher versuchte sie ihr möglichst aus dem Weg zu gehen, was nicht gerade einfach war. Das Essen lies Ariana ab und an ausfallen oder sie aß früher, um nicht mit Amanda zusammen zu treffen. Auf der Brücke sprach Amanda sie nicht an, da sie keine privaten Gespräche, während der Arbeit führen wollte. Denn sie wollte Privates und Arbeit nach Möglichkeit trennen. Amanda empfand es als schmerzhaft, das Ariana nicht mit ihr sprach, außer über Berufliches und sie dachte, das Ariana vielleicht nur auf den Sex aus gewesen sei, was wie ein Stich ins Herz für sie war. Auch die anderen Offiziere bemerkten, das etwas nicht mit ihrem Kapitän stimmte, auch wenn sie sich noch so große Mühe gab, es zu verstecken. Ariana war nun fast zwei Wochen auf dem Schiff, als sie nach dem Mittag, es ziemlich eilig hatte, um auf die Brücke zu kommen. Auf dem Weg zur Brücke musste sie ihre Nase putzen und holte daher, ein Taschentuch aus ihrer Uniformhose, wobei sie den Markierungsring ihrer Freundin mit aus der Tasche zog, der dann zu Boden fiel, was Ariana erst gar nicht bemerkt hatte. Ein Mann, der an ihr vorbei gegangen war, sah den Ring und hob ihn dann auf. Während er sich den Ring anschaute, aus Neugierde, rief er: „He, sie haben ihren Ring verloren!“ Als Ariana dann auf ihn zu ging, schaute er ihn sich genauer an, da er etwas entdeckt hatte und es erst nicht glauben wollte. Kurz darauf sagte er dann: „Moment, das kann nicht sein.“ Über sein Armkommunikator, rief er dann den Sicherheitsdienst und Ariana fühlte sich nun richtig mies. Ihr war nun klar, das sie nun entdeckt worden war und sie somit mit einer harten Strafe rechnen musste. Sie hasste sich, das dies nun passiert war und sie bekam nun unglaubliche Angst. Bald wahren auch schon zwei Männer vom Sicherheitsdienst da, die dann den Ring und Ariana mit sich nahmen. Ariana sperrten sie in eine Zelle, die einen runden Metalltisch hatte, an dem sich vier Stühle aus Metall befanden. Der Tisch, mit den Stühlen, stand in der Mitte des Raumes, während ein Metallbett, gegenüber der Tür, an einem der kalten Metallwand stand. Bald darauf kam dann auch schon Amanda zu Ariana, mit den Ring den sie vor ihr auf den Metalltisch fallen lies. Ariana spürte den Konflikt in Amanda und ihr war nun alles egal. Sie fing an zu weinen als der Ring auf dem Metalltisch klimperte und Amanda setzte sich ihr gegenüber an den Tisch und bat die Wachen zu gehen, was sie auch taten. „Aus welchem Gefängnis bist du ausgebrochen und wie ist dein richtiger Name?“ „Das ist nicht mein Ring.“ Sagte Ariana und zog ihren Ring dann vom Finger ab und warf ihn sachte auf den Tisch und sagte dann: „Das ist meiner. Mein Name ist 573890316. Ich bin eine Telepatin und das ich dir das alles sage wird mich wohl mein Leben kosten aber das ist mir mittlerweile eh egal.“ „Ich soll dir glauben, das du eine Telepatin bist?“ „Ja, du bist Amanda Charlotte Frexo, du hast eine Allergie gegen Agruna Nüsse, du magst gerne Hirgenbeereneis und dein Lieblingsessen ist Zeronobraten. Kapitän bist du seit zwei Jahren auf diesem Schiff, davor warst du ein Jahr erste Offizierin, vier Jahre Zweite Offizierin. Deine Karriere ging steil nach oben und du hast auf ein neues Kommando gehofft, das du auch beantragt hast. Du hast einen Bruder und drei Schwestern, wovon eine schon bei der Geburt starb. Du bist, seit du 16 Jahre alt bist Lesbisch aber du verheimlichst es und nur dein Bruder weiß davon, da du ihm vertraust und er sitzt in der Politik. Als Ratsmitglied hatte auch er eine schnelle, steile Karriere.“ „Ok, du bist eine Telepatin, du hast recht. War deine Liebe zu mir auch gespielt, solltest du das alles erfahren?“ „Nein, das ich dich geküsst habe und mit dir geschlafen habe wird mir eine hohe Strafe einbringen oder gar den Tot, deswegen war ich die letzten Tage so kalt und abweisend zu dir. Der Ring ist von meiner Freundin, die sie vor einiger Zeit eingeschläfert haben. Sie hatte einen Unfall und dadurch war sie Gehbehindert. Somit war sie nicht mehr einsatzfähig und wurde getötet“ Ariana fing an zu heulen, da sie die Bilder vor ihrem geistigen Augen sah, wie man ihre Freundin weg brachte und der Ring zu Boden fiel. „Man hat sie eingeschläfert, wie ein Tier, das sich Quält!?“ „Ja. Wir sind für sie keine Menschen, nur Objekte.“ „Ich fasse es nicht!“ Als Amanda das sagte, stand sie auf, ging zur Wand und schlug dagegen, danach sagte sie den Wachen, die erschrocken rein gelaufen kamen, das nichts gewesen ist, nur ein Wutanfall. Als diese dann beruhigt den Raum verlassen hatten, fragte Amanda: „Was war dein Auftrag, was macht ihr?“ „Wir werden zur Überwachung eingesetzt, ich sollte deine Loyalität und die von zwei Anderen prüfen.“ „Was passiert mit dir?“ „Ich werde gescannt und bestraft oder ich werde sterben, je nachdem wie entschieden wird.“ „Deine Angst vor der Spritze, hängt sie mit deiner Freundin zusammen?“ „Ja, ich war Verletzt, also beschädigt, daher meine Angst.“ „Jetzt verstehe ich es erst. Warum sagst du mir das alles, wenn man dich dafür bestraft oder sogar umbringt?“ „Weil ich dich liebe. Ich war mir vorher nicht im klaren darüber aber dann der Kuss und die Nacht, es hat alles verändert. Es tut mir Leid.“ „Was soll ich nur mit dir machen?“ „Du bist verpflichtet mich sofort an einen Regierungsbeamten zu übergeben oder diese zumindest zu kontaktieren.“ „Und dann!? Das bedeutet doch deinen Tot und das soll ich zulassen!?“ „Du musst es und um mich ist es nicht schade. Irgendwann werde ich eh eingeschläfert, warum also nicht jetzt?“ „Weist du was mir meine Crewmitglieder gesagt haben, bevor ich zu dir kam?“ „Nein, ich kann nicht mehr klar denken oder Gedanken lesen, es verschwimmt alles.“ Ariana konnte nicht aufhören zu weinen, der Schmerz über den Verlust ihrer Freundin brannte in ihr wie ein nie enden wollendes Feuer. Jetzt wusste sie, das die Trauer bei einer Telepatin ein nie enden wollender Schmerz ist. Es war aber auch noch das Gefühl der Liebe, zu Amanda, das sie quälte und eigentlich nicht sein durfte. Telepaten dürfen nicht lieben, das ist das oberste Gebot und Ariana hatte dagegen verstoßen. Allerdings fand Ariana es irgendwie nicht schlimm aber die Konsequenzen, machten ihr schon irgendwie Angst. „Sie baten mich, über das hinweg zu sehen, das du aus dem Gefängnis entflohen bist und nun höre ich von dir, das du eine Telepatin bist, die uns ausspionieren sollte.“ Danach ging Amanda noch im Raum, etwas umher und verließ ihn nach einigen Minuten. Ariana steckte sich ihren Ring wieder an den Finger und den ihrer Freundin steckte sie ein. Danach legte sie ihre Arme auf die Tischplatte und vergrub darin ihr Gesicht. Ariana weinte bis sie irgendwann einschlief und sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als Amanda wieder den Raum betrat und sie hoch schreckte. „Ich habe die Regierung benachrichtigt, sie werden dich bald abholen kommen. packe deine Sachen zusammen.“ Dann führte sie Ariana, mit zwei Wachen, zu ihrem Quartier, wo die Wachen dann vor der Tür stehen blieben, während Amanda mit Ariana rein ging. Ariana ging gleich direkt in ihr Schlafzimmer und packte die Sachen, während Amanda sich auf das Sofa setzte. Momentan ging Ariana soviel im Kopf herum, das es ihr unmöglich war, Gedanken von Jemanden wahr zu nehmen, sonst hätte sie so einiges mehr gewusst, was Amanda gemacht hatte. Als Ariana dann Fertig war, ging sie mit ihrem Kleidersack ins Wohnzimmer und wartete darauf, das sie abgeführt werde. Amanda stand auf und wollte Ariana gerade nach draußen geleiten, als Ariana ihr sagte: „Sag bitte die Wahrheit, wenn sie dich etwas fragen. Sie bekommen es eh raus und verzeih mir bitte, ich wollte dir nicht weh tun aber ich habe es dennoch getan. Ich fühle mich schrecklich, weil ich dich hintergangen und belogen habe.“ Dann führte Amanda, Ariana raus und mit den beiden Wachen wurde Ariana zum Landedeck gebracht. Zwei Männer, in schwarzen Anzügen und mit schwarzen Handschuhen, kamen auf sie zu. „Hat sie ihnen etwas gesagt?“ „Ja, sie hat mir alles verraten.“ An Amandas Stimme merkte Ariana, das es ihr schwer fiel, das zu sagen. Die beiden Männer griffen Arianas Arme und brachten sie zum Shuttle, wo sie versuchte zurück zu blicken aber es gelang ihr nicht. Den ganzen Flug über musste sie weinen, nicht wegen ihrer kommenden Strafe oder den Tot, sondern weil sie der Frau weh tat, die sie liebte. Die Männer sagten nichts und taten auch nichts, sie saßen nur ruhig da. Zum ersten mal, verspürte Ariana das Gefühl der Liebe und nun sollte es auch enden aber es war irgendwie auch ein schönes Ende, denn nicht jede Telepatin hatte das Glück zu lieben, wie Ariana dachte. Dies machte ihren Schmerz aber nicht erträglicher und sie sehnte sich zurück, zurück in Amandas Arme, zurück zu ihrer Liebe, zurück zu den wunderbaren Gefühlen, die sie wie eine warme Decke umschlossen. Dennoch vermutete Ariana das Amanda sie nun hassen würde und das auch noch zu Recht. Nach dem langen Flug, landete das Shuttle dann im großen Innenhof, des Komplexes, wo noch einige Shuttles standen, denn von hier starteten die Shuttles, die die Telepatinnen, zu den Aufträgen bringen sollten. Nach der Landung standen die Männer auf, die dann Ariana grob an den Armen griffen, so das sie vor Schmerz aufschrie aber das ignorierten die Zwei und führten die junge Frau dann in den Eingangsbereich. Dort nahm man ihr auch gleich den Kleidersack ab und Ariana wurde gleich darauf zu einen kleinen Raum geführt, der recht schmal war und zwei Türen besaß, die sich jeweils gegenüber der anderen Tür befanden. Dieser Raum war eine Art Umkleidekabine, wo auch schon weiße Kleidung bereit lag, die sie nun anziehen sollte. Das hatte ihr einer der Männer noch, vor der Tür, gesagt gehabt, bevor sie in den Umkleideraum ging. Schnell zog sich Ariana um und als sie dann gerade fertig war, öffnete sich die andere Tür, wo dann eine Krankenschwester stand, die sie dann bat heraus zu treten. Diese Frau fasste Ariana nicht an aber Ariana ging auch ohne zu zögern mit, wobei sie ihren Kopf hängen ließ und immer noch etwas weinte. Ariana wurde in einen Raum geführt, wo ein Mann hinter einem Schreibtisch saß und neben ihm stand eine Telepatin. Der Mann hatte einen schwarzen Anzug, schwarze Schuhe und schwarze Handschuhe an, während die Telepatin ein hell blaues Kostüm trug, mit Pöms in der selben Farbe und ohne Handschuhe. Nachdem sich auch schon die Bürotür, hinter Ariana geschlossen hatte und sie zögerlich auf den Mann zu ging, sagte dieser, mit fester und befehlender Stimme: „Setzen sie sich bitte.“ Ariana gehorchte und setzte sich den Mann gegenüber, wobei sie etwas den Kopf hängen lies aber sie weinte nun nicht mehr. Ariana fühlte sich nun leer und kraftlos, was auch die Telepatin merkte, die sie wohl überprüfen sollte. In dem Moment war Ariana alles egal und ein Teil von ihr wollte nicht mehr leben, denn ihr war klar, das sie Amanda nie wieder sehen würde, was ihr das Herz zerriss. Nachdem sich Ariana gesetzt hatte, sagte der Mann: „Nun, sie wurden entdeckt, ihre Berichte von der Zeit vor ihrer Entdeckung haben wir den zuständigen Stellen weiter gegeben. Ich stelle ihnen Fragen, die sie mir wahrheitsgemäß beantworten werden. Haben sie Geweint?“ „Ja, habe ich.“ Antwortete Ariana mit einer leisen aber noch gut zu hörenden Stimme, aus der man auch die Traurigkeit hören konnte, die Ariana momentan empfand. Der Mann achtete nicht darauf und stellte nun weitere Fragen, die Ariana wahrheitsgemäß beantwortete: „Warum haben sie Geweint?“ „Weil ich mich verliebt hatte und weil ich Angst habe. Ich habe die, die ich liebe hintergangen, dafür schäme ich mich.“ „Hatten sie mit der Person intimen Kontakt?“ „Ja, hatte ich.“ „Liebt diese Person sie auch?“ „Vor meiner Entdeckung ja aber jetzt weiß ich es nicht.“ „Sie wissen das Intimitäten während eines Auftrages verboten sind?“ „Ja, das weiß ich.“ „Haben sie sich während ihres Aufenthaltes verletzt?“ „Ja, ich habe mir meine Hand verbrannt aber ich bin nicht eingeschränkt einsatzfähig.“ „Warum betonen sie das mit der Einsatzfähigkeit?“ „Weil eine Freundin von mir eingeschläfert wurde, wegen ihrer Behinderung.“ „Sie wissen, das sie Eigentum des Staates sind und dieser alleine entscheidet, wer Leben und wer sterben darf?“ „Ja, das weiß ich.“ „Sie werden von einer Ärztin, körperlich untersucht und auch Gynäkologisch. Danach werden sie in den Strafraum gebracht, wo sie ihre Strafe erhalten werden.“ Der Mann drückte ein Knopf an seinem Schreibtisch und eine Krankenschwester kam herein, die Ariana dann zur ärztlichen Untersuchung brachte. Dort musste sie sich entkleiden und musste sich auf einen Gynäkologischen Stuhl setzen. Jede Einzelheit der Untersuchung notierte sich die Ärztin, auf einem Block, was wahrscheinlich an Jemanden weiter gegeben werden sollte. Als sie Ariana gynäkologisch untersuchte, war es ihr peinlich und sie wusste nicht wieso, denn oft mussten die Telepatinnen solche Untersuchungen über sich ergehen lassen aber diesmal war es anders. Nach der Untersuchung brachte die Krankenschwester dann Ariana in einen anderen Bereich, wo sie warten sollte. Ariana saß auf einer Bank und zu ihrer Rechten gab es eine Schleuse aus Glas, die sie schon kannte, denn in ihrer Kindheit wurde sie und auch andere Telepatinnen bestraft. Damals musste sie auch dort warten und wurde dann zu der Bestrafung, durch diese Schleuse geführt. Angst hatte Ariana keine, vor der Bestrafung, denn ihr war klar, das ihr Leben nun keinen Sinn mehr für sie hatte. Zwei Männer in blauen Kitteln kamen und Ariana bekam nun doch etwas Angst, denn Damals sahen die Männer anders aus. Sie fasten Ariana so grob an den Armen an, das sie vor schmerzen schrie. Diese Leute trugen ein kleines Gerät bei sich, was es Ariana unmöglich machte ihre Gedanken zu lesen. Sie wurde in eine kleine Halle geführt, wo zwei Metallstangen zwischen Boden und Decke angebracht wahren und an denen jeweils eine Armfessel an einem Kettenzugsystem hing. Ariana wurde gebeten ihren Oberkörper frei zu machen, was ihr peinlich war aber sie gehorchte und zog den weißen Pulli aus. Danach steckten sie ihre Hände durch die Arm Fesseln und unten am Boden wurden ihre Beine befestigt, so das sie sich kaum noch rühren konnte und jede Bewegung schmerzte. Ihr Körper bildete nun, zischen den beiden Stangen, ein X. Ariana wusste nicht wie lange sie da hängen musste und der Angstschweiß trat ihr auf der Stirn hervor. Sie lies den Kopf locker hängen und sie fragte sich nun ob sie nun sterben würde oder ob sie nun noch weiter leben musste, was für sie sicher nicht leicht werden würde. Dann hörte sie eine Tür wieder auf gehen und sich schließen. Ariana vernahm leicht die Gedanken einer Telepatin, nur den Anderen konnte sie telepathisch nicht wahrnehmen aber seine Schritte hörte sie, als die Beiden sich von hinten, ihr näherten. Der Mann trat vor Ariana und befahl ihr, ihn an zu schauen, was sie auch tat und was er dann fragte, fand sie absurd: „Ich habe gehört, das du verliebt bist, stimmt das?“ „Ja, das stimmt.“ „Gut, du wirst nun so lange ausgepeitscht, bist du diese Liebe aufgibst. Wie du weist habe ich eine Telepatin hier, die es überprüft. Es wird Pausen geben und wenn ich nichts beim Peitschen höre, bedeutet es, das du noch immer liebst, bis ich ein nein höre verstanden?“ „Ja, verstanden.“ Seltsam fand Ariana die Nachricht, die ihr die Telepatin über den telepathischen Weg mitteilte: „Halte durch.“ Ariana hatte keine Ahnung, was sie damit meinte und sie nahm sich vor, dieser Liebe nicht zu entsagen, lieber wollte sie sterben, als etwas aufzugeben, was sie zum ersten mal erfahren hatte und was sie schön fand. Der Mann fing an zu peitschen und Ariana schrie vor Schmerz, bei jedem Hieb.
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