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Diskriminierung bei Wohnungssuche?

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19.10.2018 05:07
HiddenNickname

Hallo ihr Lieben,

meine Partnerin und ich möchten nach 2 Jahren Fernbeziehung nun langsam den Schritt wagen und uns ein gemeinsames Zuhause suchen.
Ich habe mich in Partnerschaften bisher noch nie wirklich diskriminiert gefühlt. Jetzt bei der Wohnungssuche habe ich das latente Gefühl, dass sich das ändert. Obwohl wir beide für Vermieter richtig gute Jobs haben (ich arbeite sogar im öffentlichen Dienst), reagiert niemand auf meine Anfragen.
Als ich noch ein paar Monate zuvor allein eine neue Wohnung gesuche habe, habe ich einen Besichtigungstermin nach dem anderen angeboten bekommen. Ich finde das sehr seltsam.
Wie ist denn eure Erfahrung damit?
Und habt ihr das von Anfang an offen gemacht, dass ihr ein lesbisches Paar seid? Oder sollte man da eher auf die Schiene "WG-Gründung" gehen? Das fände ich ja richtig bescheuert!
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr etwas gefunden habt?
Vielleicht bin ich auch einfach sehr ungeduldig? Aber so GAR keinen Besichtigungstermin angeboten zu bekommen finde ich extrem seltsam. Die meisten geben auch keine Telefonnummer mehr an in ihrer Anzeige, sonst könnt eich ja einfach anrufen. Hm.

Es grüßt euch eine etwas ratlose
Ducky



19.10.2018 11:33
HiddenNickname

Der Immobilienmarkt ist heiß gelaufen. Da ist es für Randgruppen besonders schwer (ich suche als Alleinerziehende seit Jahren, trotz guter Einkünfte), aber auch Einzelpersonen in guten Jobs finden kaum noch Wohnungen. Zumindest in unserer Gegend.

Da hilft nur: Fassung bewahren, weitersuchen.

Viel Glück!

19.10.2018 15:21
HiddenNickname

Hallo,
bei der ersten Wohnung waren wir Studenten, und danach verpartnert. Keine Probleme. Allerdings haben wir es den Vermietern nicht explizit auf die Nase gebunden, und außerdem hängt es auch vom Markt ab.
Könntest nicht Du alleine eine etwas größere Wohnung suchen? Und das andere dann regeln, wenn es anfällt?
(Vorübergehendes Einziehen, Untermietvertrag, Aufnahme in den Mietvertrag /Hochzeit, oder ggf neue Wohnung)

"Sie" bräuchte natürlich dann die Sicherheit, daß sie nicht plötzlich auf der Straße steht, wenn ihr euch zerstreitet. Dazu könntest Du eine Klausel in den Untermietvertrag einbauen, daß in dem Fall Du vorübergehend ausziehst.
(Ich hatte es jetzt so verstanden, daß "Sie" in Deine Stadt ziehen will.)
Viel Erfolg, Gruß, trix

19.10.2018 16:18
HiddenNickname

...Moment mal. Ihr zieht frisch zusammen. Sie hat noch keine Arbeit. Ich als Vermieter hätte da auch Bedenken. Genau wie auch bei einem Hetenpaar in der gleichen Situation. Wenn ihr gemeinsam in den Mietvertrag wollt, heißt das, daß, wenn es nicht klappt, ich mir demnächst wieder neue Mieter suchen kann.
Und es kann ja schon daran scheitern, daß sie sich in der neuen Stadt nicht wohlfühlt.
Muß ich nicht haben
LG, trix


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