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Eine Geschichte ohne Sinn und doch lebend

Schneeweiss
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23.06.2008 20:44
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Der Tag wird enden. So waren deine Worte. Immernoch schallen sie durch mein Ohr, wiederholen sich von Sekunde zu Sekunde. Und auch, wenn sich dieser Tag abschliessen würde, so war ich mir nicht sicher, ob dies in Zufriedenheit geschieht. Du hast mich mit mehreren Ausreden gehalten. Nie habe ich nachgefragt, obwohl ich wusste, dass dies was aus deinem Munde kam, nur leere Versprechungen waren. Das Gute im Mensch, kannte ich. Unsicher - war ich mir jedoch, ob auch ein Funken davon in dir stecken würde. Naivität nennt man es, villeicht auch einfach die Fähigkeit sich selbst vor einem Betrug schützen zu wollen. Man zieht sich die Brille auf, und vergisst, dass eigentlich alles den Bach runterläuft. Du wirst bei mir sein - ein Schwur - dein Schwur. Alles nur gelogen,erdichtet,imaginär und erschwindelt. Wenn es so gewesen wäre, würde ich jetzt nicht schutzlos und unbewacht hier sitzen, und in den Himmel starren. Sich sehnen, die Fiktion und dieses unerbittliche Verlangen, sträubt sich in mir auf. Und wieder ein Schlag ins Gesicht - als du mir mit sanften Worten eingeflösst hattest, das wenn ich dich vermisse - es nur eine Einbildung sei. Und ich mich doch freuen sollte - dass im späteren Zeitpunkt die Freude umso grösser wäre. Villeicht hattest du im letzen Punkt recht, doch bedenke, es gibt Menschen, die Sehnsucht nicht aushalten, sie scheitern an ihr, gehen an ihr kaputt, sind erschöpft, und verlieren schlussendlich die Fähigkeit. Die Fähigkeit des Wartens.

Geschrieben von - Schneeweiss