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Eingang zur Hölle

19.10.2011 03:40
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"Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle." - Brief an Oskar Pollak, 8. November 1903, Franz Kafka

Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle… Joyce Meyer würde da ein Amen hinzufügen, grinsend von der einen Seite zur anderen laufen um uns Zeit zu geben, diese Worte wirken zu lassen. Wir sollten ihnen Gelegenheit geben anzukommen, in uns!
Unzählige Male haben wir es für selbstverständlich gehalten, dass dieser Mensch an unserer Seite ist. Das Gefühl das man hat, wenn eine vertraute Gestalt auftaucht in der Menschenmasse. Man es kaum erwarten kann, näher läuft und noch näher bis dieser vertraute Gestalt in unseren Armen liegt. Und erst dann wieder ein vertrauter Mensch wird, erst wenn man den Geruch wahr nimmt, die Wärme des Körpers, den Klang dieser einen Stimme.
Wenn wir einen dieser Menschen verlieren, fehlt etwas in jedem noch so kleinen Moment. Das Fehlen macht, das die Sonne zwar noch scheint aber man glaubt, dass es in der gemeinsamen Zeit doch ein wenig heller war. Man schaut auf die Füße, die erstaunlicherweise immer noch gehen, nur dort wo wir ankommen, gibt es kein zu Hause mehr.
Und dann sind wir mitten drin, in der Hölle, die auch um etliches weniger angsteinflößend wäre, wenn du da wärst…

„du und ich im mondenschein, das könnte so romantisch sein…und dann könnten diese nächte noch viel länger sein…“
jaja, sind wir nicht alle dezent verdorben von diesem hollywoodmistgeseülze??? Und waren wir nicht alle(oder zumindest die meisten), mal ein stein oder wollten wir uns net zumindest in einen verwandeln?
Das bringt alles nichts, da kommt so schnell wer vorbei, und innerhalb von wenigen atemzügen ist es nicht mehr ein wer.. dieser mensch macht sich einen namen, schafft sich gehör, schafft das man ihr gerne zu hört, schafft vertrauen.. und weiß gar nicht wie ihr geschieht…
und früher oder später schweben diese schweren worte über einem…
die definition liegt wahrlich jeder selbst fest in dieser zeit… doch das fazit bleibt das selbe… es tut weh.. es tut immer weh, wenn man sein herz auf die reise schickt, in der hoffnung es kommt irgendwo heile an…
Ich wünsche es jedem menschen so sehr, das es passiert. Einfach geschieht mit einem, das da wer ist, der versteht, der einen ankommen lässt.. jemanden ankommen lässt.. Aber immer wieder fragt man sich, warum hast du mich ausgesucht… nachdem alles was in so winzigen momenten so gut aussah, sich so gut anfühlte!
Wie schalte ich dieses blinkende neonlicht auf meiner stirn endlich aus? Und ewig ruft der hauch des wahnsinnigen nach mir… Kommt alle zu mir, nehmt mich mit auf die reise…

Und nachdem wir unsere sachen ausgetauscht hatten, umarmten wir uns.. und jede weinte, ein, zwei tränen, leise fast unhörlich auf die schulter der anderen ..
I HATE THIS!!!




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19.10.2011 06:02
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