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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadEure Lieblingsgedichte
13.08.2011 14:08
HiddenNickname
0 Halten, dass heißt nicht weiter, nicht näher, nicht einen Schritt oder heißt Schritthalten. Ein Versprechen, mein Wort oder Rückschau. Halten, dich, mich zurück, den Atem an, mich an dich, dich fest. Aber nicht, dir etwas vorhalten. Halten, dich in den Armen, in Gedanken, im Traum, im Wachen. Dich hochhalten gegen das Dunkel des Abends, der Zeit, der Angst. Halten, dein Haar mit zwei Fingern, deine Schultern, dein Knie, deinen Fuss. Sonst nichts mehr halten, keinen Trumph, keine Reden, keinen Stecken und Stab und keine Münze im Mund. (Erich Fried)
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