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FFC Frankfurt

05.10.2011 17:31
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hat das Rückspiel der CL gewonnen

Der 1. FFC Frankfurt hat das Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League erreicht. Nach der Hinspielniederlage kam das Team gegen Stabæk Fotball zu einem klaren Erfolg, der dennoch auf wackligen Füßen stand.

Saskia Bartusiak (6.), Sandra Smisek (37.), Jessica Landström (77.) und die eingewechselte Ana-Maria Crnogorcevic (90.) trafen vor 2 780 Zuschauern im Stadion am Brentanobad für die Gastgeberinnen, für die Gäste traf die gebürtige Australierin Kristy Moore (80.).

Thunebro für Huth
Trainer Sven Kahlert setzte bis auf eine Ausnahme auf die Elf, die eine Woche zuvor 0:1 verloren hatte, für Svenja Huth rückte Sara Thunebro in die Anfangsformation, die Gäste traten in identischer Formation an. Die Frankfurterinnen übernahmen von Beginn an das Kommando, Saskia Bartusiak traf mit einem Volleyschuss aus fünf Metern nach Flanke von Melanie Behringer zur frühen Führung (6.). Doch den Zuschauern stockte bald der Atem: Nach einem Foul von Torhüterin Nadine Angerer an Moore zeigte Schiedsrichterin Jenny Palmqvist auf den Elfmeterpunkt, doch Angerer, die Glück hatte, nicht die Rote Karte zu sehen, hielt den Elfmeter von Kapitänin Katrine Pedersen (20.).
Jessica Landström

Jessica Landström erzielte den dritten Frankfurter Treffer © Nora Kruse, ff-archiv.de

Starke Offensive, nachlässig in der Abwehrarbeit
Frankfurt war auch weiterhin Spiel bestimmend und hatte starke Momente in der Offensive, zwischen Abwehr und Mittelfeld klafften jedoch große Lücken, so dass der Gegner bei seinen gelegentlichen Vorstößen stets gefährlich blieb. Doch Frankfurt machte es diesmal besser als im Hinspiel, Smisek traf nach schöner Vorarbeit zur 2:0-Halbzeitführung (37.).

Die Frankfurterinnen waren in der zweiten Halbzeit um einen dritten Treffer bemüht, doch die gefährlicheren Aktionen zeigten zunächst die Norwegerinnen, Lise Klaveness aus kurzer Distanz (58.) und Moore mit einem Schrägschuss von der Strafraumgrenze ließen gute Gelegenheiten aus (60.). Und auch Cathrine Dekkerus, Torschützin im Hinspiel, hätte mit einem Kopfball fast den so wichtigen Auswärtstreffer erzielt, der dank der Auswärtstorregel zum Aufstieg gereicht hätte. (76.).

Crnogorcevic sorgt für Entscheidung
Doch Frankfurt war an diesem Tag die entschlossenere Mannschaft, Landström erzielte nahezu im Gegenzug den dritten Frankfurter Treffer, als sie aus kurzer Distanz abstaubte (77.). Doch die letzten Zweifel waren damit immer noch beseitigt, denn nur drei Minuten später war es Moore, die mit einem Schuss von der Strafraumgrenze Angerer überwand und die Norwegerinnen wieder ins Spiel zurückbrachte (80.). Erst die kurz zuvor eingewechselte Crnogorcevic beseitigte letzte Zweifel, als sie nach einem Fehler von Siri Grønli Nordeide, die im Mittelfeld den Ball vertändelte, für die Entscheidung sorgte (90.)

womensoccer.de



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