- Feuchtgebiete.. die Zweite
Eine sehr enge Kollegin hat mir den Inhalt dieses Buches genauestens geschildert. Wenngleich ich „Feuchtgebiete“ also nicht selber gelesen habe – weil ich meine knappe Freizeit lieber anderen Büchern widmen möchte – bin ich davon überzeugt, dass dieses Buch wichtig ist: die kontroversen Diskussion zeigen (mir) das deutlich.
Über den literarischen Stil des Werkes kann ich nicht urteilen; der objektive Wert dessen ist für mich aber auch nicht DAS ausschlaggebende Kriterium. Ob die Autorin nun völlig altruistisch einen der Volkshygiene zuträglichen steril formulierten Fachtext geschrieben hätte oder ob sie „einfach nur“ eine lukrative, weil ordinär-obszön-formulierte Einnahmequelle gewittert haben mag ... ist meines Erachtens auch nicht von tragender Bedeutung. Ist es ja schließlich nicht verboten, in die eigene Tasche zu wirtschaften, solange die Würde der fiktiven Protagonisten oder der geneigten Leserschaft nicht angetastet wird. Und das wird sie nicht, denn noch ist es ja nicht Pflicht, etwas zu lesen, das einem nicht gefällt!
Warum finde ich dieses Buch wichtig (unabhängig davon, ob es zu lesen mir Freude bereiten würde!)? Weil in und zwischen dessen Zeilen eine ganze Menge Vorurteile, Verkrampftheit, Verklemmtheit und medizinisch unhaltbare Hygieneempfehlungen des gemeinen Volkes (endlich einmal) angesprochen werden! Und vor allem die Tatsache, dass zwischen den Geschlechtern ein Ungleichgewicht auch von faktisch messbaren Tatsachen herrscht:
Während für das Geschlechtsteil des Mannes unzählige auch liebevolle Namen existieren, sein Gebrauch auch jedem verständlich und ungezwungen beschrieben werden kann ... ist der Intimbereich der Frau für viele immer noch ein Tabuthema. „Unten rum“ – sogar zahlreiche Frauenärztinnen sagen das so, während Urologen das Wort Penis ohne Probleme aussprechen können.
Mehrere meiner heterosexuell lebenden (und liebenden) Freundinnen berichten mir, dass ihre Männer es „unhygienisch“ fänden, die Dame ihres Herzens (also nicht irgendeine dahergelaufene fremde Person!), mit dem Mund zu verwöhnen. Unabhängig davon, ob die Frau geduscht hat und unabhängig davon, dass dieselben Männer einen spontanen blowjob durchaus zu schätzen wissen ...
Es gibt wahrscheinlich eine Million Witze und Sprüche die verbildlichen sollen, dass Frauen in, um und aus ihren Geschlechtsorganen gelegentlich nicht so lecker riechen... O.k., das mag gelegentlich so sein; jeder halbwegs gebildete Mensch weiß aber , woher das kommt. Solange ich dieser Dame nicht unter die Wäsche gehe ... betrifft und stört mich das nicht! Stinkende, stinkende, stinkende Männer habe ich jedoch jeden Tag um mich herum. Und die riechen nicht nach einem Fisch, sondern nach einem ganzen Zoo, dessen Tiere schon seit Wochen tot sind! DAS STÖRT MICH!
Ich bekenne mich dazu, Haare an bestimmten Stellen des Körpers nicht zu mögen, deshalb entferne ich sie. Nicht zwanghaft, aber regelmäßig. Da ich nie mit Männern Beziehungen hatte, hab ich das auch nicht getan um ihnen zu gefallen, sondern, weil es MIR gefiel! Und zwar schon lange bevor es in Mode kam.
Man kann das tun (sich rasieren) – man kann es lassen. Man kann es sexy finden, wenn andere das tun – man kann es unangenehm oder unschön finden. Man kann sogar finden, dass eine komplett rasierte Frau an ein junges Mädchen erinnert – etwas, das mir im Traum nicht einfallen würde. Es ist völlig egal, es ist nämlich nur der persönliche Geschmack; eine von vielen privaten Meinungen und (sexuellen) Vorlieben! Es ist aber völlig haltloser Unsinn zu behaupten, dass Menschen die sich die Haare nicht entfernen, unhygienisch leben!
In dem Buch geht es auch darum, sich endlich mal seine (oder besser IHRE) eigene Meinung zu bilden zu all dem Mist, der uns von der Gesellschaft und den Herren der Schöpfung ... aufoktroyiert wird!
Viel Spaß beim Lesen oder beim selber nachdenken!
Über den literarischen Stil des Werkes kann ich nicht urteilen; der objektive Wert dessen ist für mich aber auch nicht DAS ausschlaggebende Kriterium. Ob die Autorin nun völlig altruistisch einen der Volkshygiene zuträglichen steril formulierten Fachtext geschrieben hätte oder ob sie „einfach nur“ eine lukrative, weil ordinär-obszön-formulierte Einnahmequelle gewittert haben mag ... ist meines Erachtens auch nicht von tragender Bedeutung. Ist es ja schließlich nicht verboten, in die eigene Tasche zu wirtschaften, solange die Würde der fiktiven Protagonisten oder der geneigten Leserschaft nicht angetastet wird. Und das wird sie nicht, denn noch ist es ja nicht Pflicht, etwas zu lesen, das einem nicht gefällt!
Warum finde ich dieses Buch wichtig (unabhängig davon, ob es zu lesen mir Freude bereiten würde!)? Weil in und zwischen dessen Zeilen eine ganze Menge Vorurteile, Verkrampftheit, Verklemmtheit und medizinisch unhaltbare Hygieneempfehlungen des gemeinen Volkes (endlich einmal) angesprochen werden! Und vor allem die Tatsache, dass zwischen den Geschlechtern ein Ungleichgewicht auch von faktisch messbaren Tatsachen herrscht:
Während für das Geschlechtsteil des Mannes unzählige auch liebevolle Namen existieren, sein Gebrauch auch jedem verständlich und ungezwungen beschrieben werden kann ... ist der Intimbereich der Frau für viele immer noch ein Tabuthema. „Unten rum“ – sogar zahlreiche Frauenärztinnen sagen das so, während Urologen das Wort Penis ohne Probleme aussprechen können.
Mehrere meiner heterosexuell lebenden (und liebenden) Freundinnen berichten mir, dass ihre Männer es „unhygienisch“ fänden, die Dame ihres Herzens (also nicht irgendeine dahergelaufene fremde Person!), mit dem Mund zu verwöhnen. Unabhängig davon, ob die Frau geduscht hat und unabhängig davon, dass dieselben Männer einen spontanen blowjob durchaus zu schätzen wissen ...
Es gibt wahrscheinlich eine Million Witze und Sprüche die verbildlichen sollen, dass Frauen in, um und aus ihren Geschlechtsorganen gelegentlich nicht so lecker riechen... O.k., das mag gelegentlich so sein; jeder halbwegs gebildete Mensch weiß aber , woher das kommt. Solange ich dieser Dame nicht unter die Wäsche gehe ... betrifft und stört mich das nicht! Stinkende, stinkende, stinkende Männer habe ich jedoch jeden Tag um mich herum. Und die riechen nicht nach einem Fisch, sondern nach einem ganzen Zoo, dessen Tiere schon seit Wochen tot sind! DAS STÖRT MICH!
Ich bekenne mich dazu, Haare an bestimmten Stellen des Körpers nicht zu mögen, deshalb entferne ich sie. Nicht zwanghaft, aber regelmäßig. Da ich nie mit Männern Beziehungen hatte, hab ich das auch nicht getan um ihnen zu gefallen, sondern, weil es MIR gefiel! Und zwar schon lange bevor es in Mode kam.
Man kann das tun (sich rasieren) – man kann es lassen. Man kann es sexy finden, wenn andere das tun – man kann es unangenehm oder unschön finden. Man kann sogar finden, dass eine komplett rasierte Frau an ein junges Mädchen erinnert – etwas, das mir im Traum nicht einfallen würde. Es ist völlig egal, es ist nämlich nur der persönliche Geschmack; eine von vielen privaten Meinungen und (sexuellen) Vorlieben! Es ist aber völlig haltloser Unsinn zu behaupten, dass Menschen die sich die Haare nicht entfernen, unhygienisch leben!
In dem Buch geht es auch darum, sich endlich mal seine (oder besser IHRE) eigene Meinung zu bilden zu all dem Mist, der uns von der Gesellschaft und den Herren der Schöpfung ... aufoktroyiert wird!
Viel Spaß beim Lesen oder beim selber nachdenken!