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Filmemacherinnen und Frauen im Iran

30.06.2008 16:12
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Filmemacherinnen und Frauen im Iran

mit Mehrandokht Feizi, Filmemacherin aus dem Iran
und ReferentInnen der Frauenorganisation 8. März
05. Juli 2008 Frankfurt
19:30 Uhr, Stadtteiltreff Rödelheim - Alt-Rödelheim 12
Die Filmemacherin Mehrandokht Feizi ist seit Anfang 2007 Asylbewerberin in der Bundesrepublik Deutschland. Im Iran wirkte sie als Schauspielerin in mehreren Filmen und in der Hauptrolle des Kinofilms „Sadr-e Azam“, ein Film über die Zeit der Qajaren im Iran. Sie studierte an der Soureh Hochschule in Teheran und machte im Laufe ihres Studiums vier Kurzfilme.
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Soureh Hochschule und der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam wurden mehrere Filme im Iran gedreht. Sie war als Regieassistentin eines dieser Filme über das Leben der Frauen im Iran vor Ort verantwortlich für die Auswahl der Interviewpartnerinnen und der Interviews selbst. Von ihrem Professor war sie für die Abwicklung des Films und seiner politischen Linie benannt worden. Aufgrund der Vorfälle während der Dreharbeiten und das was danach folgte, sah sie sich, als sie mit den Studentinnen und den Professoren ihrer Hochschule in Potsdam war, gezwungen, nicht mehr in den Iran zurückzukehren. (siehe Kasten unten)
Seit ihrem Asylgesuch in Deutschland ist sie in der Frauenbewegung und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen aktiv tätig.
In dem Lager Blankenburg, wo sie bis letzten November 2007 lebte, drehte sie zwei Kurzfilme. Sie veranstaltete einen Film-Workshop an der Hochschule in Oldenburg. Zurzeit arbeitet sie an zwei größeren Filmprojekten. Ein Film beschäftigt sich mit der Situation dreier Sänger, alle afrikanische Flüchtlinge wohnhaft im Lager Blankenburg bei Oldenburg. Der Film erzählt von ihrem Leben unter ständiger Drohung der Abschiebung und von ihrer politischen Musik. Der zweite Film wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen gefertigt und soll die Geschichte der Flüchtlingsselbstorganisation in Bildern und Worte zusammenfassen.
Bei Aktionen der Frauenorganisation 8. März setzte sich Frau Feizi aktiv gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran ein. Bei der diesjährigen Veranstaltungen zum 8. März hatte sie als Dichterin und Teilnehmerin aktiven Anteil am Erfolg der Veranstaltung bei.
Die Frauenorganisation 8. März ist ein Zusammenschluss von Frauen aus Afghanistan und Iran. Sie setzen sich für die Beseitigung der Unterdrückung der Frauen und kämpfen international mit anderen Frauenorganisation gegen die weltweite Ausbeutung und Ausgrenzung von Frauen ein.
www.8mars.com [4]
zan_dem_iran@hotmail.com
[/4]


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