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Flüchtige Begenungen

21.09.2015 15:23
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Flüchtige Begegnungen

Ein Bahnhof, Züge donnern, Menschen laufen, eine weibliche stimme verkündet die Ankunft des nächsten Zuges auf Gleis 11.

Sie schaut schon nicht mehr hin, sieht die Menschen nicht mehr, nimmt automatisch die Bestellung für den nächsten Kaffe oder das belegte Brötchen entgegen und bedient den Wunsch ohne eigentlich zu registrieren, wer da vor ihr steht. Im Hintergrund läuft ihre Musik, das Einzige, was für sie diesen Tag angenehm macht.

Eine Reisende bestellt einen Latte… sie schmunzelt, und fragt „Wie groß hätten Sie sie denn gerne?“ Sollte eigentlich ein kleiner Scherz werden, bis sie Augen ansahen, in denen sie sich für Millisekunden zu verlieren glaubte.
„Ich nehme die xl Fassung“, antworteten die Augen lächelnd.

Wie aus einer Trance heraus… „Gerne, k k kommt gleich.“, die stotternde Bestätigung.

Eine Weile später, tauchen wie aus dem Nichts immer wieder ein paar Blitze in ihren Gedanken auf, Augen, grün wie der Wald. „Fräulein, ich hätte gerne einen großen Kaffe mit Milch und Zucker“, reißt es sie in die Realität zurück.

Ihre Schicht ist zu Ende. Sie geht, wie immer, zum Ausklang des Tages, einmal kurz noch am Kiosk ihre Zigaretten holen und dann noch kurz auf nen Snack zum Bistro vor ihrer Wohnung.

In Gedanken schaut sie aus dem Fenster, bis eine sanfte, dunkle und dennoch sehr feminine Frauenstimme ihr über die Schulter direkt in ihr Ohr flüstert.
“Der Latte war wirklich sehr gut.“

Ein Schauer durchfuhr sie und sie drehte sich abrupt um, und sah wieder Wald. Es dauerte eine kleine Sekunde, und sie nahm ihre Umwelt wieder war. Die Augen lächelten sie an, und fragten, wo man denn in der Stadt hingehen könnte, um sich ein wenig zu amüsieren. Ihre Antwort kam nicht sofort. „Ins Acaba, sehr gemischtes Publikum und nen wirklich guter DJ.“
Die Rothaarige lächelte und fragte, “Würdest du mit mir dorthin gehen?“ „Nein, ich bevorzuge eher den Garten Eden, ist mehr meine Richtung“, und lächelte augenzwinkernd zurück.

Gut dann gehen wir in den Garten Eden, der Name kling eher nach dem, was ich an Vergnügung suche.“

Völlig perplex, versuchte sie Ausflüchte zu finden, doch dieses Lächeln ließ Nichts zu was einer Absage gleich kam.
Eine gewisse Spannung lag zwischen ihnen, dass sie glaubte, keine Luft mehr zu bekommen. „Auch eine?“ Fragte die Frau mit den Waldaugen, und reichte ne Schachtel Zigaretten über den Tisch. „Hier ist rauchen leider vor der Tür angesagt, wie überall in der Stadt.“ „Auch gut, kommst du mit raus?“ fragte es schmunzelnd.

Sie standen auf, bezahlten und verließen das Bistro.

Draußen wurde es etwas kühler, die aufgestaute Hitze vom tag ergab sich dem leichten Nieselregen, der vor einigen Minuten eingesetzt hat.
„Und nun? Gehen wir in den garten Eden?“ Fragten die Augen mit sehr provozierendem Blick, der nur eine Antwort zu lies, -Mit euch gehe ich überall hin, sofort.-

Sie setzten sich in Bewegung, an der nächsten Ecke dann schlug die Fremde eine andere Richtung ein, und sagte, gehen wir mal kurz noch in mein Hotel, ich brauche noch eine Kleinigkeit.
Dort angekommen, es lag quasi fast auf dem Weg, nickte die Fremde nur kurz dem Portier zu, nahm sie an die Hand und zog sie mit in den Fahrstuhl. Die Tür schloss sich, und kaum dass beide in der enge des Raumes alleine waren, und er sich in Bewegung setzte, küsste die Fremde sie auf den Mund, erst vorsichtig, ganz sacht, um eine Reaktion zu spüren. Diese ließ nicht lange auf sich warten. Als sie merkte was hier gerade mit ihr geschah, nahm sie die Fremde und erforschte mit ihrem Mund fremde Lippen.

Ihr wurde heiß und kalt zugleich. Beide vergaßen für einen Augenblick die Welt um sich herum und gaben sich ihrer Erkundungen ganz hin.
Eine leise Melodie kündigte die Ankunft in der gewählten Etage an. Sie verließen den Lift und liefen fast bis zum Zimmer.
Die Tür flog auf, und Beide ließen ihrer Lust freien lauf. Die Fremde nahm sie, forderte mit ihren Küssen sie immer mehr, fremde Hände zogen an ihrem Shirt, versuchten sich einen Weg zu ihrem Rücken zu bahnen.
Sie stöhnte, als die Finger wie Ausversehen, dabei ihren Busen streiften. Sie hatte so eine hemmungslose Leidenschaft in sich, und wollte diese nur noch in diesem einen Moment genießen und auskosten.
Mit zittrigen Fingern schob sie die Bluse der Fremden nach oben, um den Verschluss des BHs zu öffnen, stellte verblüfft fest, es gab keinen.
-Herrin im Himmel, ich wird verrückt-, ging es ihr durch den Kopf. An Verstand war nicht mehr zu denken. Es gab nur noch zarte Hände, fordernde Lippen, hitzige Körper und Augen.

„Entspann dich, schließ deine Augen“, raunte eine ferne Stimme in ihr Ohr und ihr Shirt wurde nach oben gezogen, so dass sie ihre Arme an die Wand streckte.
Sie suchte einen Halt, doch es gab keinen.
Die Fremde ertastet mit ihren Händen ganz sachte ihren Bauch, unter wilden Küssen, versuchte sie immer noch den Halt zu finden, der den Raum zum stillstand brachte.
Sie stöhnte unter diesen sanften Berührungen, die wie ein zarter Lufthauch ihre erhitzte Haut streifte, und als hätte sich ihr Mund selbstständig gemacht, hörte sie sich sagen, "Bitte gib mir mehr, nicht aufhören."
Die Fremde lies diesen Worten Taten folgen, kniete langsam nieder und bedeckte ihren Körper mit zärtlichen Küssen und einer frechen Zunge, die mit ihren Nippeln, welche sich wie gefrorene Himbeeren aufrichteten, spielte.
„Du schmeckst wundervoll“ hörte sie, dann vernahm sie nur noch Lippen die sich ihren Bauch zu eigen machten und Hände die an dem Gürtel ihrer Jeans zurrten, nur um diese scheinbar mühelos zu öffnen.
Unbewusst spreizte sie ihre Beine, um den fordernden Fingern Eintritt in ihre Hosen zu gewähren. -Langsam, bitte mach langsam, ich glaube ich falle-, wollte sie sagen, aber es kam nur ein „nimm mich“ aus ihrem mund, und sie drückte die Hand der Fremden fest an ihren Unterleib.
„Nun, nicht so stürmisch“, flüsterte die Fremde rau, und zog langsam die Hose runter, dabei streifte der Mund die Innenseiten ihrer Schenkel, sie glaubte in Flammen zu stehen.


Die Augen der Fremden suchten ihre und forderten sie auf, nirgends wo anders hinzusehen, als zu ihnen. Eine feuchte warme steife Zunge tastete sich ihren Weg zu ihrem Venushügel, der wie sie glaubte, aus reinem Eis bestünde, denn so hart hat sie diesen Teil von sich noch, nie erlebt.
Die Fremde packte sie hart an ihrem Hinterteil und sog mit ihrem Mund ihre harte Knospe ein, so dass die Zunge fast in ihrer Lustgrotte verschwand.
-Herrin, ich find mich nicht wieder, bitte lass es nie aufhören-, flehte sie innerlich.
Und langsam bewegten sie sich rhythmisch.
„Du schmeckst wie ein Tautropfen aus Honig“, hörte sie aus der Ferne, als sie sich schon kurz vor dem Höhepunkt befand. „Komm, sonst fällst du noch.“ Sie nahm ihre Hand und führte sie zum Bett.
Die Fremde zog ihre Hosen aus, und beide versanken in ein Rausch der Sinnlichkeiten. Sie waren beide dem Himmel nah, als sie gemeinsam sich ihrer Leidenschaft ergaben. Als das Feuer in ihnen zu einer wohlig wärmenden gut abebbte, lächelte die Fremde sie an, und flüsterte, als könne jedes laute Geräusch die Stimmung zerreißen, „Mein Name ist Thami, und wie darf ich dich nennen?“
„Sia“, antwortete sie ebenso leise, und streichelte Tami ganz zärtlich über den Rücken.

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