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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » Thread

Frage zum Verlag....

08.07.2010 12:57
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Hallöchen Leute!

Ich habe mal folgende Geschichte für euch, zu der eine Freundin (die hier nicht angemeldet ist und daher nicht schreiben kann) gerne eure Meinung haben möchte.
Sämtliche Namen und Gegebenheiten sind geändert.

Meine Freundin Marie schreibt gerne Kurzgeschichten. Im Internet stößt sie Anfang Januar auf die Ausschreibung des Phantasterei-Verlags. Der möchte gerne eine dreiteilige Anthologie (Sammlung aus Kurzgeschichten) zu den Themen Kinder, Erwachsene und alte Menschen herausbringen.

Die Zeichenanzahl ist auf 30.000 Zeichen maximal begrenzt.

Start war irgendwann 2009, Ende ist 30.06.2010

Die Juroren sind Autoren, die im Forum oder dem Verlag selbst veröffentlicht sind. Alle Geschichten werden anonymisiert, bevor die Jury sie erhält.

Meine Freundin Marie reicht ihre erste Geschichte zum Thema "Alte Menschen" bereits Mitte Januar ein mit 15.000 Zeichen.

Einen Monat später veröffentlicht der Verlag die Bewertungsrichtlinien für die Ausschreibung. Hier wird unter anderem eine "unangemessene Unterschreitung oder Überschreitung" der Zeichenanzahl als Negativkriterium angegeben.

Marie findet das nicht witzig, denn nun ist ihre Geschichte da bereits eingereicht, aber nun gut, sie schweigt.

Die Geschichten tröpfeln so langsam ein, die Zahl steigt entsprechend langsam.

Irgendwann fragt einer der Juroren im Forum, warum er Geschichten weitergeleitet bekommt, die viel zu lang sind. Die Verlagschefin antwortet ihm daraufhin, sie könne gute Geschichten nicht ablehnen und die können im Falle eines Gewinnes ja dann gekürzt werden.

Ein Teil der Juroren und der Teilnehmer protestieren gegen dieses Vorgehen, werden jedoch per Schließung des Themas zum Schweigen gebracht.

Einige Wochen später, laut Marie etwa 4 Wochen vor Ende der Ausschreibung, surft Marie wieder mal auf der eigens für den Wettbewerb erstellten Homepage vorbei und stellt fest, dass man die Regeln geändert hat.

Statt der bisher maximal 30.000 Zeichen sollten es nun ca. 30.000 Zeichen sein.

Hiergegen protestieren mehrere Teilnehmer, die ihre Geschichten auf Grund der alten Regeln extra gekürzt hatten.

Der Verlag meint hierzu, es wurden niemals Regeln geändert. Der Ton wird sehr patzig und unhöflich. Nachfragen werden mit unfreundlichen eMails beantwortet, man ist sich zu schade für das weitere erklären des Sachverhaltes.
Im Endeffekt würde der VERLAG ja schließlich zahlen und könne somit machen, was er wolle.

Ich wurde gebeten, folgendes nachzutragen: Im Forum des Verlags macht man sich über angebliche Stilblüten aus Geschichten vergangener Ausschreibungen lustig (wenigstens ohne die Autoren preiszugeben). Hier machen jedoch nicht nur die Juroren mit, die diese angeblichen Fehltritte einstellen, sondern auch die Rechte Hand der Verlagsleitung.

Jetzt ist Marie verwirrt und fragt sich, was von so einem Verlag zu halten ist.

Wie seht ihr das?

Ich habe ihr meine Meinung hierzu bereits gesagt.



editiert am 08.07.2010 13:04 melden

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09.07.2010 19:20
editiert am 09.07.2010 20:52 melden kommentieren
09.07.2010 15:21
09.07.2010 12:17
editiert am 09.07.2010 12:19 melden kommentieren
08.07.2010 16:27
08.07.2010 16:24
08.07.2010 16:19
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08.07.2010 15:41
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08.07.2010 14:02
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08.07.2010 13:27

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