Freiwillige Lähmung
FREIWILLIGE LÄHMUNG
Ohnmacht der Entbehrung
Runzeln der Verwehrung
Totgeküßter Tag
Nächte,
In denen ich nicht mehr wag,
Zu träumen,
Von abgesägten Bäumen,
Einst mühselig
Emporgewachsen,
Nun von der Säge entlebt.
Kein Zurück
Denken an das einstige Glück
Verwundungen,
Die lähmen,
die Liebe beschämen
Zorn, Haß, Neid,
Alles ging zu weit
Nichts, das ewig ist:
Vergängliche Rosen,
Vergängliche Blicke,
Neu muß ich losen,
Genau das ist es,
Was mich lähmt.
Jeannette Hollmann, Köln im Mai 2002
Ohnmacht der Entbehrung
Runzeln der Verwehrung
Totgeküßter Tag
Nächte,
In denen ich nicht mehr wag,
Zu träumen,
Von abgesägten Bäumen,
Einst mühselig
Emporgewachsen,
Nun von der Säge entlebt.
Kein Zurück
Denken an das einstige Glück
Verwundungen,
Die lähmen,
die Liebe beschämen
Zorn, Haß, Neid,
Alles ging zu weit
Nichts, das ewig ist:
Vergängliche Rosen,
Vergängliche Blicke,
Neu muß ich losen,
Genau das ist es,
Was mich lähmt.
Jeannette Hollmann, Köln im Mai 2002