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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadGedicht zur momentanen Situation
16.09.2012 20:44
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0 Ein Thread tat es noch einmal kund, Lesarion hat Mitglieder-Schwund. Nachdem hier seit Wochen die Korken knallen, verlassen die Frauen die heiligen Hallen. In kleinen Schüben wandern sie ab, haben das ständige Betteln satt. Zulange haben sie gebeten, dass Lesarion, durch Kai vertreten, das ein oder and're zum Guten wendet und vieles ungreimte damit beendet. Manchmal hab' ich mitgedacht, überlegt was man da macht. Ich hielt's für dumm, die Messer zu wetzen und mit den ander'n weiter zu hetzen. Viel eher fände ich es gescheit, nutzt man diese Möglichkeit dezent für eine Meuterei und holt die User dafür herbei. Führt sie aus dem dunklen Sein in eine neue Welt hinein. Nun bin ich nicht fit im Programmieren, will auch nach der Macht nicht gieren, doch gibt es da so eine Franzie und Foren erstellen, ja das kann sie. Und wie ich mir zuvor ersonnen, hat sie an Zuspruch viel gewonnen. Ihr Forum füllt sich mit jedem Tag, weil nicht mehr jede den Kai so mag. So hat sie in den letzten Tagen mit 40 Usern zugeschlagen. Chapeau! Wollt ich noch sagen, doch dann schlug es mir auf den Magen. Klar hatt' ich's voraus gesehen, doch nun zu seh'n wie manche gehen hinterlässt doch einen faden Geschmack, denn Lesarion wirkt nun wie ein Wrack. Ein Keil treibt sich in die große Gruppe, kocht nun jeder die eigene Suppe. Und während hier vieles beim Alten bleibt, man's drüben bevorzugt im Grünen treibt. Für alle Neuen wird Zeit genommen und jeder erhält ein lautes 'Willkommen!'. So wächst eine Liste mit Leuten heran, die öffentlich jeder lesen kann. Ein bisschen Werbung so könnt man meinen und ich will's auch nicht verneinen. Zieht man sich in aller Güte die ersten Namen zu Gemüte, so findet man da die Rebellen, die ausgesetzt dort für sich bellen. Diesen folgten die Frustrierten, die erfolglos protestierten. Danach die, die nach Neuem riefen und tapfer dazu überliefen. Und auch es ist nicht weiter tragisch zeigt sich Manche solidarisch. Zu guter Letzt ein paar Fähnchen im Wind, weil sie sonst so einsam sind. Egal warum der Wechsel vollzogen, es wäre schon ein bisschen gelogen, wenn man sich nicht eingesteht, dass man hilflos von dannen geht. Es ist nicht nur Verbundenheit, sondern auch 'Ich bin es leid'. Vor Euphorie scheint dies vergessen, zulange hat man festgesessen. Ob es gelingt ist noch nicht klar, doch dass man's probiert ist wunderbar. Gemeinsam tanzt man dort im Kreis, das geht auch gut, ist das Feuer doch heiß. Die neue Freiheit wird groß gefeiert, auch wenn's zu anfangs etwas eiert. Solang' die Grenzen im Fernen liegen, kann man sich ans Glauben schmiegen. 'Hier wird alles besser sein', bildet man sich da gern ein. Doch wehe wenn eine die Grenzen findet,... dann nämlich auch die Ruhe schwindet. Ich wünsche einen guten Wechsel. Schaut doch mal wieder rein, wenn euch langweilig wird. Macht's gut und lg Zoepfchen *liebguckundwink*
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06.10.2012 08:33
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06.10.2012 04:30
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19.09.2012 09:01
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18.09.2012 17:45
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18.09.2012 13:40
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