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Gesellschaftliche"Loser",ode r:"Der SOLIST


08.12.2009 17:10
HiddenNickname
0

Vielleicht liegts auch daran,
das hier so oft von "SELBER SCHULD" etc.
gesprochen wird...wenn es einer mal nicht geschafft hat...

Oder daran,
daß man/wir wegschauen bei Obdachlosen,
oder weil hier viele Diskussionen irgendwie das Thema berühren...
Jedenfalls finde ich,
DIESER Film gehört in "Politik",
und: gesehen!

Geht ins Kino,
der ist gut, saugut.
Und warmherzig und schön und rührend zugleich,
und psychiatrische Krankheitsbilder werden auch
noch anschaulich/verständlich vermittelt.

Ich war begeistert.

--- ---- ---- ----

DER SOLIST


Regie: Joe Wright
Drehbuch: Susannah Grant

TRAILER:

http://www.filmstarts.de/ [...] 859.html

Bilder:


http://www.filmstarts.de/ [...] der.html

______________________________ ______________


Anrührendes Drama

Der Solist


Nach einer wahren Begebenheit inszenierte der Brite Joe Wright ein Biopic der etwas anderen Art: die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Journalisten und einem schizophrenen Musiker, der auf der Straße lebt. In den Hauptrollen glänzen Robert Downey Jr. und Jamie Foxx.

Der Kolumnist Steve Lopez (Robert Downey Jr.) ist ein Star seiner Zunft und tätig für die renommierte Los Angeles Times.
Da reißt ihn ein Sturz mit dem Fahrrad aus der Alltagsroutine.
Zum Nichtstun verdammt, beginnt er über sein Leben nachzudenken.
Über seinen Job, über die Themen, mit denen er sich tagtäglich so befasst.
Über die verpfuschte Beziehung zur Kollegin Mary, der er immer noch freundschaftlich verbunden ist und die ihm in der Arbeit stets den Rücken frei hält.
Schicksalshafte Begegnung

Vor allem aber beginnt sich Steve für den Obdachlosen zu interessieren, der an der Beethoven-Säule voller Hingabe auf einer zweisaitigen Geige spielt. Lopez’ journalistische Neugier ist geweckt, und der Name des Unbekannten schnell recherchiert: Nathaniel Ayers...
Der Solist

Bildunterschrift: Zwei ungleiche Männer werden zu Freunden.

Nach seiner mit dem Oscar belohnten Darstellung als "Ray" Charles ist Jamie Foxx wieder in die Rolle eines Ausnahmemusikers geschlüpft – und erneut höchst überzeugend.

Und noch eine Parallele gibt’s: Nathaniel Anthony Ayers Jr. ist eine reale Person, 1951 geboren. Durch eine Reihe von Artikeln, die schließlich in einen Tatsachenroman mündeten, wurde die breite Öffentlichkeit auf das Schicksal von Ayers aufmerksam.
Verantwortlich dafür war Reporter Lopez, den Robert Downey Jr. mit gewohnter Brillanz verkörpert. Er findet schnell heraus, dass der Stadtstreicher als einer der hoffnungsvollsten Cellisten seiner Generation galt. Bis er erkrankte, ihn plötzlich schizophrene Anfälle aus der Bahn warfen.


Der Brite Joe Wright hat sich in seiner ersten Hollywood-Arbeit nach dem einfühlsamen Drehbuch von Susannah Grant dieser ungewöhnlichen Story angenommen.

Der Titel "Der Solist" trifft durchaus auf beide Protagonisten zu. Zwei innerlich wie äußerlich verletzte Männer nähern sich allmählich einander an und fassen zueinander Vertrauen und so auch wieder zur Welt. Das wird mit viel Fingerspitzengefühl und in leisen Tönen erzählt. Kluges Kino ist also angesagt, kein lautes Spektakel – und auch ein wenig Langeweile. Denn es "passiert" wenig. Keine unerwarteten Wendungen, kaum Drama, keine Katastrophen. Nur Leben miterleben.
Von Musik und Obdachlosigkeit

Dafür verdient die Bildsprache von Chefkameramann Seamus McGarvey besonders großes Lob.
Ungewöhnliche Einstellungen hat er gefunden,
an gegensätzlichsten Schauplätzen gedreht und so die verschiedenen "Welten" von Los Angeles ins rechte Licht gerückt.

Denn das unkonventionelle Opus erzählt nicht nur von der Liebe zur klassischen Musik und ihrer therapeutischen Wirkung, es wirft auch einen ungeschönten Blick auf Obdachlosigkeit in der Stadt der Engel, wo mehr als 60.000 Menschen auf der Straße leben. Da ist Kino dann längst nicht mehr nur Kunst, sondern auch Waffe. Da mag der Score von Klingeltonkomponist und Oscar-Preisträger Dario Marianelli, vor allem dessen schwebenden Beethoven-Variationen, noch so sehr schmeicheln.

http://www.br-online.de/b [...] 0282.xml



editiert am 10.12.2009 16:29 melden

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23.01.2010 17:08
23.01.2010 11:41
editiert am 23.01.2010 11:42 melden kommentieren
23.01.2010 11:29
23.01.2010 11:04
HiddenNickname
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23.01.2010 04:07
editiert am 23.01.2010 04:11 melden kommentieren
10.12.2009 16:15
08.12.2009 19:50
08.12.2009 19:31
08.12.2009 19:27
08.12.2009 19:08
08.12.2009 18:25
08.12.2009 17:22
editiert am 08.12.2009 17:50 melden kommentieren
08.12.2009 17:17
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08.12.2009 17:11

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