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Forum » Literatur, Kunst & Philosophie » ThreadGibt es einen „Teufel“?
06.12.2014 21:41
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0 Frage: Gibt es einen „Teufel“? Wenn ja, wo kommt die Teufelin (der Teufel) her? Infosammlung (Auszug): „Der Teufel hat viele Facetten. Er ist der Widersacher Gottes, der Verführer der Menschen, der Herrscher der Hölle, die Stütze des Christentums. Er hat Aspekte einer Schöpfergottheit und … er ist eine Ausrede.“ Quelle: Abenteuer Philosophie Der/die „Teufel/Teufelin“: Eine kurze Entstehungs-Geschichte („Thesen“) > Bevor Religionen „einfielen“, orientierte sich menschliches Denken an der Natur. Die Menschen waren mit der Natur verbunden, eine Einheit. Eine Trennung zwischen „Geist (Mensch) und Materie (Universum)“ existierte nicht. Geist und Materie waren eine Einheit. > Dennoch erfolgte - irgendwann - eine Trennung zwischen „Geist und Materie“. Warum eigentlich? War sie (die Trennung) ein Vehikel zur machtpolitischen Einflussnahme? Ich tippe auf JA. > Blöder weise brauchen Änderungen im menschlichen Denken Zeit. Um eine gedankliche Trennung zwischen Geist und Materie in den Köpfen der Menschen zu verankern, waren ein paar Jahrhunderte nötig, um es illusionsfrei und direkt zu sagen (... und das ist auch gut so… oder auch nicht). > … so wurde also - zeitaufwendig und mühselig - den Menschen über Jahrhunderte eingetrichtert: „Der Mensch ist von Natur aus sündig (böse).“ Ergo muss er auch ständig aufpassen, nicht vom Teufel (Sünde) vereinnahmt zu werden. Um sich gegen „Sünde (Teufel)“ zu wehren, muss er ein „gottgefälliges“ Leben führen. Die Definition, was „gottgefällig“ bedeutet, bestimmen die jeweiligen Religionen bzw. deren Kirchen. Und? Warum soll der Mensch „gottgefällig“ leben? … um nach dem Tod nicht in die Hölle, sondern ins Paradies (Seligkeit) zu gelangen… So, deshalb! Die geschichtlich verbrieften machtpolitischen Erpressungen (höflich formuliert) können aber keinesfalls ausgereicht haben, um den Religionen bzw. deren weltliche Vertreter - den Kirchen - einen derartigen Einfluss zu sichern. Irgendwie fehlt noch etwas... da musste doch noch etwas hinzukommen… … könnte es sich dabei um eine (anerzogene) Unwissenheit der Menschen handeln? These (Antwortversuch): „Das Böse (Teufel) ist nicht etwas Eigenständiges, sondern als die Abwesenheit des Guten durch Unwissenheit definiert (so die alte - vergessene/verdrängte - Philosophie).“ Wenn die These zutrifft, wäre der Knackpunkt „Unwissenheit“ Frage: Was könnte den „Teufel Unwissenheit“ in seine Schranken weisen? > Was könnten „andere“ tun (… eine Auswahl… in Denkrichtung: Erst die anderen, dann mach ich…vielleicht…) >> Religionen frönen nicht mehr ihren eigen Machtinteressen, sondern machen endlich ihren Job und schaffen Verbindungen zwischen Mensch unterschiedlichster Glaubensrichtungen und Kulturen. >> Die Politik besinnt sich auf ihre primäre Aufgabe, nämlich: Das Gemeinwohl zu fördern und Menschen zum ethischen Handeln aufzufordern (z.B. runter von der Kautsch… nicht wegducken, weggucken…dieseismirdochegalha ltung…) >> Die Wirtschaft und Wissenschaften fordert Verstehen: „Von Menschen für Menschen“ und wollen nicht nur (konformes): „Wissen schaffen“. > Was könnte „ich“ tun? Hm, ich-warte-mal-auf-Ideen-von-eu ch
editiert am 06.12.2014 21:44
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